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https://science.orf.at/stories/3235030
Vor allem in Oberösterreich, Salzburg, der nordwestlichen Steiermark und in Teilen Kärntens sind Spuren des langlebigen Cäsium-137 nachweisbar. Im Osten des Landes, zum Beispiel im Weinviertel, dem Marchfeld und dem Nordburgenland, fiel damals kaum Regen. Die Bodenkontamination blieb deshalb eher gering.




Vor 40 Jahren kam es im Atomkraftwerk Tschernobyl zu einer Katastrophe. Österreich fühlte sich daraufhin in seinem Anti-AKW-Kurs bestätigt. Doch angesichts steigender Energiepreise und geopolitischer Konflikte gewinnt die Kernkraft in Europa wieder an Attraktivität.❓🇪🇺☢️EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen bezeichnete die Abkehr von der Atomenergie jüngst als strategischen Fehler❓ In Deutschland pocht die Union auf ein „Aus vom Atom-Aus“, und auch Frankreich plant, die Atomkraft in den kommenden Jahren deutlich auszubauen. Ulla Kramar-Schmid und Barbara Krivanek gehen der Frage nach, ob sich auch weltweit die Stimmung dreht und die Welt nicht allein mit Krieg sondern auch mit Atomgefahr gefâhrdet wird❓


Yilmaz Gülüm präsentiert den „Report“ mit folgenden Themen:
„Es ist nicht so furchtbar schwer, ein bisschen mutiger zu sein“, sagte WIFO-Chef Gabriel Felbermayr vergangene Woche in der ORF-Pressestunde. Damit meinte er, dass die Regierung auch Einsparungen bei den Pensionen in Betracht ziehen sollte, um das Budget wieder in den Griff zu bekommen. Rund um die aktuell laufenden Budgetverhandlungen bringen sich die Pensionistenvertreter jedoch bereits in Stellung und pochen darauf, dass gerade hier nicht gespart wird. Doch ist das angesichts des aktuellen Budgetdefizits finanzierbar?
Das Wählerpotenzial bei den Senioren haben jedenfalls auch die Freiheitlichen mittlerweile erkannt. Sie unterstützen das private Pensions-Volksbegehren eines ehemaligen Bundesverwaltungsrichters das die volle Inflationsabgeltung für Pensionen fordert. Die Koalition steckt damit in einem Dilemma: Kann man in der derzeitigen Budgetsituation auf Einsparungen bei den Pensionen verzichten, nur um diese Wählergruppe nicht zu verstimmen? Und was heißt das für alle Erwerbstätigen? Denn irgendwo muss der Gürtel enger geschnallt werden. Laura Franz und Sophie-Kristin Hausberger haben sich auf die Suche nach Antworten begeben.
Rund fünf Monate nach dem öffentlichen Aufschrei über üppige Gehaltserhöhungen von Wirtschaftskammer-Funktionären und dem darauffolgenden turbulenten Rücktritt von Harald Mahrer startet die neue Präsidentin Martha Schultz einen breit angelegten Reformprozess. Alle Fraktionen sind eingebunden. Doch reicht das, um echte Veränderungen anzustoßen? Manche Unternehmer zweifeln weiterhin am tatsächlichen Reformwillen. Martin Pusch und Alexandra Nöbauer besuchen Betriebe, sprechen mit Unternehmerinnen sowie der Politik und fragen: Kommt jetzt der große Wurf – oder bleibt es bei kleinen Schritten?
Stand:15.01.2026, 19:58 Uhr
Von: Mark Simon Wolf
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Deutsche Soldaten für Ukraine? Europäer bieten Schutztruppe an
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Die EU-Kommission will der Ukraine einen 90-Milliarden-Euro-Kredit gewähren. Doch der Verwendungszweck ist umstritten – und könnte einen wichtigen Partner düpieren.
Brüssel – Die Lage der Ukraine bleibt angespannt: Russland erhöht den Druck mit Drohnenangriffen, eine unter Vermittlung der USA angestoßene Friedenssuche stockt weiter – und zugleich zerrt der seit fast vier Jahren andauernde russische Angriffskrieg finanziell an dem Land. Laut dem Internationalen Währungsfonds braucht die Ukraine für die Jahre 2026 und 2027 insgesamt 137 Milliarden Euro, um die eigene Liquidität zu sichern. Bereits bis zum Frühjahr müsste demnach eine erste Finanzspritze fließen.
Als erste Hilfe stellte die EU-Kommission am Mittwoch (14.01.2026) Pläne für einen von Zinsen befreiten Kredit über 90 Milliarden Euro vor. Laut Kommissionpräsidentin Ursula von der Leyen soll dieser in 60 Milliarden Euro für militärische Unterstützung und 30 Milliarden Euro für Haushaltsbeihilfen aufgeteilt sein. Ab kommenden April will die EU die ersten Tranchen zur Verfügung stellen. Politisch gilt das Paket allerdings als Plan B: Zuvor hatten mehrere EU-Spitzen dafür geworben, die in Europa immobilisierten russischen Vermögenswerte von 210 Milliarden Euro zur Finanzierung heranzuziehen.

Die EU einigte sich im Dezember dennoch auf gemeinsame Schuldenaufnahme, weil sich die Staaten auf diesen Zugriff nicht verständigen konnten. Der Großteil der Summe liegt bei der in Belgien ansässigen Verwahrstelle Euroclear – genau deswegen warnte die dortige Regierung um Premier Bart de Wever vor hohen Rechts- und Finanzrisiken.
Die Sorge der Belgier ist, dass Russland die Konstruktion juristisch angreifen könnte und Belgien beziehungsweise Euroclear am Ende für Schäden oder Rückzahlungen geradestehen müssten. Zudem standen Vergeltungsmaßnahmen Russlands und mögliche Folgewirkungen auf die Finanzstabilität im Raum. Als besonders riskant galt dabei das Szenario, in dem die EU die Vermögenswerte eines Tages doch wieder freigeben oder zurückgeben müsste, während bereits Geld an die Ukraine geflossen ist. Wie von der Leyen nun aber erklärte, bliebe die Option, die russischen Vermögenswerte künftig doch zu nutzen, in der Debatte ausdrücklich „auf dem Tisch“.
Kritik an den Kreditplänen der EU gab es dennoch: Tschechien, Ungarn und die Slowakei blockieren das Vorhaben zwar nicht, beteiligen sich aber nicht an der Absicherung der gemeinsamen Schuldenaufnahme. Der Kredit wird über eine EU-weite Emission am Kapitalmarkt finanziert, doch für die Garantien und die Zinskosten sollen nur 24 der 27 Mitgliedstaaten einstehen. Die drei Länder wurden von dieser Haftung ausgenommen, um den erforderlichen politischen Konsens für das Paket zu erreichen. Während sich Ungarn und die Slowakei ohnehin seit Monaten gegen eine finanzielle und militärische Unterstützung der Ukraine positionieren, geht die Ablehnung aus Prag auf den Kurswechsel unter dem neuen Premier Andrej Babiš zurück.
📖Gott steht mir vor bei allem
die meiner Seele gibt
Dann soll mir auch gefallen
Der mich so herzlich liebt.
Mit diesen Bundsgesellen
Ertrag ich Pein und Not;
Geh auf den Grund der Höllen
und breche durch den Tod.





