Sogenannte „Ewigkeitschemikalien“ wie PFAS sind in zahlreichen Alltagsprodukten enthalten und gelten als gesundheits- und umweltschädlich. Zufällig stießen Forschende nun auf einen innovativen Ansatz, der einen effizienten Abbau ermöglicht.
Kosmetika, Kleidung, Kochgeschirr: Sogenannte „Ewigkeitschemikalien“ stecken in vielen Verbraucherprodukten. Sie sind extrem langlebig, weltweit in der Umwelt verbreitet – und gelten als gesundheitsschädlich. Ein neues Verfahren kann diese per- und polyfluorierten Alkylverbindungen (PFAS) nicht nur effizient abbauen, sondern auch einen Großteil des darin enthaltenen Fluors zur weiteren Verwendung zurückgewinnen.
Was sind PFAS?
PFAS werden P-Fass ausgesprochen, die Abkürzung steht für per- und polyfluorierten Alkylverbindungen.
Sie werden seit den späten 1940er-Jahren hergestellt und verwendet.
Es gibt schätzungsweise mehr als 10.000 verschiedene Substanzen.
PFAS besitzen wasser-, fett- und schmutzabweisenden Eigenschaften – was sie für die Herstellung verschiedenster Produkte so interessant macht.
Wissen über die Wirkung gilt als bislang noch begrenzt.
Die Regulierung von PFAS auf EU- und internationaler Ebene wird kontinuierlich aufgrund neuer Erkenntnisse weiterentwickelt.
PFAS seien „beständige, sich in Organismen anreichernde und menschengemachte Schadstoffe, die aufgrund ihrer negativen Auswirkungen auf die menschliche Gesundheit die Aufmerksamkeit des öffentlichen und privaten Sektors auf sich gezogen haben“, schreibt die Gruppe um Véronique Gouverneur von der Universität Oxford in der Fachzeitschrift „Nature“.
Bisheriger Abbau nur mit Fluor-Verlust
Weil die Verbindungen wasser-, fett- und schmutzabweisend sind, werden sie etwa in Outdoor-Textilien eingesetzt, außerdem bei Kochgeschirr, etwa Teflon, als Papierbeschichtung oder in Lebensmittelverpackungen. Und da PFAS chemisch sehr stabil sind und biologisch nicht abgebaut werden, können sie sich in Lebewesen anreichern, wenn sie in die Umwelt gelangen.GesundheitPFAS im Blut allgegenwärtig: Studie warnt vor gesundheitlichem Risiko
Zwar gibt es Verfahren zum Abbau der PFAS, bis hin zur Verbrennung, doch dabei geht das wertvolle Fluor verloren. Die nun vorgestellte Methode setzt auf Kaliumphosphatsalze. Eine Kugelmühle sorgt für das Zermahlen des Gemischs aus diesen Salzen und den PFAS-Verbindungen.
Klimafreundlicheres Verfahren durch Kaliumphosphatsalze
Entdeckt wurde das Verfahren durch Zufall. Gouverneur und Kollegen wollten Fluorchemikalien aus dem Mineral Flussspat (Kalziumfluorid) und einem Kaliumphosphatsalz gewinnen. Sie benutzten eine Kugelmühle aus Edelstahl und stellten fest, dass sie eine höhere Ausbeute an Fluorchemikalien erhielten, wenn die Dichtungsringe aus Teflon statt aus Gummi waren. Weitere Untersuchungen ergaben dann, dass das Fluor teilweise aus dem Teflon stammte.
Kaliumphosphatsalze können der Studie zufolge in Verbindung mit einer Kugelmühle unterschiedliche PFAS abbauen. Das Verfahren funktioniert demnach auch dann, wenn verschiedene PFAS in einem Mix vorliegen. Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler fanden auch heraus, dass bei der chemischen Reaktion mit Kaliumphosphat – im Gegensatz zu Kaliumdiphosphat – keine größeren Mengen des Treibhausgases Kohlendioxid (CO2) freiwerden. Somit ist die Nutzung von Kaliumphosphat klimafreundlicher. Und: Die Kaliumphosphatsalze können zurückgewonnen und wiederverwendet werden.
Berlin. Seit Jahresbeginn haben die USA mehrere Luftangriffe gegen Terroristen in Somalia durchgeführt. Nun erfolgt ein weiterer Schlag gegen den IS
Das US-Militär hat erneut Stellungen der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) in Somalia bombardiert. Nach ersten Einschätzungen seien mehrere IS-Kämpfer getötet worden und keine Zivilisten zu Schaden gekommen, teilte die für Afrika zuständige Kommandozentrale des US-Militärs (Africom) in Stuttgart mit. Die Angaben konnten nicht unabhängig überprüft werden.
Die Luftangriffe fanden in der Nähe der Golis-Berge im Norden Somalias statt, wo Kräfte der halb autonomen Region Puntland eine Großoffensive gegen Rückzugsorte von IS-Kämpfern führen. Die örtlichen Behörden äußerten sich zunächst nicht zu den Luftangriffen. Im Februar waren bei einem US-Luftschlag gegen IS-Stellungen dort nach Angaben aus Puntland mindestens 46 Terroristen getötet worden.
Das Rezept ist für eine Torte mit 28 cm Durchmesser = 16 Stücke
Boden: 4 Eigelb, 4 Eier, 125 g Zucker aufschlagen. 80 g Mehl, 20 g Kakaopulver, 35 g Mondamin gut vermischen und sieben, dann in die aufgeschlagene Eiermasse untermelieren. Zum Schluss 40 g flüssige Butter sehr vorsichtig unterziehen. Den Teig in eine Springform (28 cm ø) füllen und bei 200 °C ca. 20 Min. backen.
Sahne: 1l Sahne aufschlagen. 70 g Zucker und 5 g Vanillezucker vorsichtig dazugeben. Läuterzucker: 200 ml Wasser mit 120 g Zucker aufkochen und abkühlen lassen. 80ml Kirschwasser (45%) einrühren.
Kirschfüllung: 30 ml Kirschwasser in die abgebundenen Schattenmorellen (1Glas – 850ml) einrühren.
Aufbau der Torte: Den Boden zwei Mal durchschneiden, den untersten Boden mit 100 g flüssiger Schokolade bestreichen, dann kaltstellen, damit die Schokolade fest wird. Etwas Läuterzucker mit einem Pinsel auftragen, dann die abgebundenen Kirschen, darüber etwa 250 g geschlagene Sahne, anschließend den nächsten Boden auflegen und wieder gut tränken. 350 g Sahne glattstreichen, 3. Boden auflegen, tränken und die Torte mit der restlichen Sahne einstreichen. Die Torte in 16 Stücke einteilen und mit 100 g Schokospänen und Kirschen garnieren.
Das Rezept stammt von Bäcker- und Konditormeister Eberhard Holz, Schwarzwälder Schokoladenmanufaktur Holz in Baiersbronn. Entnommen haben wir es von den Internetseiten www.schwarzwald-tourismus.info
Die USA prüfen Außenminister Rubio zufolge die von Russland aufgestellten Bedingungen für eine Feuerpause. Russland will eine Waffenruhe zur See nur nach Aufhebung bestimmter Sanktionen einhalten.
Das Wichtigste in Kürze:
Frankreichs Präsident Emmanue. Macron hat der Ukraine bei einem Besuch des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj zusätzliche Militärhilfe von 2 Milliarden Euro zugesagt.
Schon am Montag haben die USA und Russland ihre Gespräche über den Ukrainekrieg am Montag in Saudi-Arabien beendet. Eine gemeinsame Erklärung der beiden Länder soll es laut Kreml vorerst nicht geben.
Wir verwenden neben eigenen Recherchen Material der Nachrichtenagenturen APA, dpa und Reuters sowie internationaler Medien. Angaben über den Kriegsverlauf und Opferzahlen stammen von den Behörden der Kriegsparteien und lassen sich oft nicht unabhängig überprüfen. (red, 26.3.2025)
Vatikan: Parolin beklagt systematische Missachtung des Völkerrechts
„Wir sind sehr besorgt über die systematische Verletzung des Völkerrechts“: Das hat Kardinalstaatssekretär Pietro Parolin am gestrigen Montag in Rom vor Medienschaffenden erklärt. Anlass war ein Symposium zur Langlebigkeit im Vatikan.
Parolin äußerte die Sorge des Heiligen Stuhls angesichts der anhaltenden Kämpfe weltweit, besonders in der jüngsten Eskalation im Gazastreifen. Dabei erinnerte er an die Worte von Papst Franziskus, der beim Angelus-Gebet am Sonntag zu einem Ende der Gewalt aufgerufen hatte. „Der Appell des Papstes ist ein Aufruf, aufzuhören und Wege des Dialogs und des Friedens zu finden“, erklärte Parolin.
Gestern,-Montagvormittag reagierte die israelische Botschaft beim Heiligen Stuhl auf die Worte des Papstes mit einem Beitrag auf der Plattform X. Darin erklärte sie, Israel handle im Einklang mit dem Völkerrecht.
„Heute gibt es keinen Respekt mehr vor dem humanitären Völkerrecht“
Parolin betonte indes bei der Pressekonferenz, die Bombardierungen ziviler Einrichtungen und die Tötung von humanitären Helfern verstoße eindeutig gegen das humanitäre Völkerrecht. „Heute gibt es keinen Respekt mehr vor dem humanitären Völkerrecht. Das ist eine der großen Schwächen unserer Zeit“, so der Kardinal. Man habe auch mit dem Internationalen Roten Kreuz gesprochen, das sich derzeit in einer äußerst schwierigen Lage befinde.
Doch bis die gesamte Infrastruktur wieder wie gehabt zum Laufen kommt und der Nachschub für den Lebensmittelhandel erneut rollt, kann es Wochen dauern. Die Regale der Supermärkte werden schneller leergefegt sein, als man hinschauen kann. Jeder Haushalt sollte deshalb so autark sein, als ginge es in einen zweiwöchigen Campingurlaub. Die Dinge, die man meistens nicht zuhause hat, weil man nicht an sie denkt, haben wir fett hervorgehoben:
1. ein batteriebetriebenes Radio
2. Taschenlampen und Stirnlampen plus Wechselbatterien
3. Feuerzeuge/Zündhölzer
4. Kerzen
5. Bargeld (nach Gutdünken, aber mindestens 200 bis 300 Euro) in kleinen Scheinen
Die Teilnahme Österreichs an der europäischen https://www.mfg-oe.at/stoppt-sky-shield/ SKY SHIELD Initiative“ (ESSI) der NATO verstößt gegen das Neutralitätsgesetz von 1955, das Österreich verpflichtet, keinen militärischen Bündnissen beizutreten. Bewahren wir unsere Neutralität und verhindern wir diesen Rechtsbruch.
FPÖ – Reifenberger: Antrag betreffend „Nein zum Militärbündnis Sky Shield“ im Parlament eingebracht
Beteuerung, Sky Shield sei nur eine Beschaffungsplattform, als „Schutzbehauptung“ entlarvt – FPÖ verlangt Bericht der Beschaffungsprüfkommission, Tanner spielt mit gezinkten KartenWien (OTS) –
Der Beitritt zu Sky Shield verstoße gegen die immerwährende Neutralität, da es sich um ein Militärbündnis handle. Der Zweck von Sky Shield sei die Stärkung der europäischen Säule in der integrierten Luft- und Raketenabwehr der NATO: „All das ist den Regierungsfraktionen bekannt, sie wissen es. Ich habe es oft genug betont und die FPÖ hat zwei völkerrechtliche Gutachten veröffentlicht, die genau diese Kritik untermauern“, stellte FPÖ-Wehrsprecher NAbg. Mag. Volker Reifenberger zu Beginn seines Debattenbeitrags im Nationalrat klar.
„Nun fordern die Grünen und die drei Regierungsfraktionen im vorliegenden Entschließungsantrag eine Kontrolle von Sky Shield durch die sogenannte ‚Beschaffungsprüfkommission‘ – doch genau das darf diese Kommission bereits aufgrund der geltenden Rechtslage. Dieses Verlangen ist also nichts als eine reine Show“, kritisierte Reifenberger.
„Frau Verteidigungsministerin, Sie haben längst medial angekündigt, dass die Beschaffung unter Aufsicht der Beschaffungsprüfkommission erfolgen soll. Daher gehe ich davon aus, dass die Kommission Sky Shield ohnehin prüft, bereits geprüft hat oder ganz sicher in Zukunft prüfen wird. Die eigentliche Frage ist daher: Warum liegt der Bericht der Kommission zu Sky Shield noch nicht diesem Hohen Haus vor?“, so Reifenberger in Richtung Ministerin Tanner.
Völlig zu Recht sei Tanner bereits vor der Nationalratswahl auch von der SPÖ vorgeworfen worden, dass Sie bei Sky Shield im Alleingang agiere: „Dadurch herrscht ein Mangel an Transparenz hinsichtlich der rechtlichen Grundlagen, der Auswirkungen auf die österreichische Neutralität und der Kosten“, sagte Reifenberger und weiter in Richtung Tanner: „Könnte es sein, Frau Minister, dass der Bericht der Kommission die freiheitliche Position, untermauert durch die bereits genannten zwei Gutachten, bestätigen würde und Sie ihn deshalb noch nicht vorgelegt haben? Sie versuchen uns ja immer einzureden, Sky Shield sei lediglich eine Einkaufsplattform. Wenn dem so wäre, dann müssten sich also mehrere Staaten zusammentun, um durch größere Stückzahlen günstigere Preise zu erzielen. Dieses Modell funktioniert allerdings nur, wenn möglichst alle Mitgliedsländer das gleiche Produkt kaufen. Sie, Frau Ministerin, haben gemeinsam mit dem Airchief im September 2023 verkündet, dass Österreich vier Kurzstreckensysteme und vier Mittelstreckensysteme mit jeweils drei Werfern des Produkts IRIS-T vom deutschen Hersteller Diehl anschaffen wird. Als Verkaufsleiter von Diehl würde ich mich ins Fäustchen lachen, wenn jemand bereits öffentlich erklärt, was und wie viel man kaufen möchten. Nach dem Motto: ‚Bitte hier unterschreiben – über den Preis wird nicht mehr verhandelt.‘ Verhandlungstaktisch sicher nicht die klügste Vorgehensweise. Doch wie passt das mit einem objektiven Vergabeverfahren zusammen, bei dem der Bestbieter ermittelt werden soll? Wird dieses Verfahren damit ausgehebelt und das System einfach ohne Ausschreibung beschafft?“, fragte Reifenberger und ergänzte: „Offenbar nicht ganz, denn nach der Pressekonferenz hat Tanner kalte Füße bekommen und ihre eigene Aussage revidiert. Plötzlich war die Typenentscheidung für IRIS-T wieder völlig offen. Ich frage mich, wie nach ihren medialen Äußerungen noch ein objektives Vergabeverfahren durchgeführt werden kann. Im Lagezentrum des Verteidigungsministeriums hängen sogar bereits Bilder von IRIS-T an der Lagekarte. Aber vielleicht wird die Firma Diehl noch eine ähnliche Erfahrung machen wie Airbus?“, so Reifenberger.
„Mich interessiert auch, ob alle Sky Shield-Mitgliedsländer tatsächlich den gleichen ‚günstigen‘ Preis bekommen. Oder ist es, wie Medien berichten, dass etwa 🇸🇮Slowenien für dasselbe Produkt deutlich weniger bezahlt als Österreich? Wenn das stimmt, dann ist diese sogenannte ‚Einkaufsplattform‘ vielleicht doch nicht der Weisheit letzter Schluss“, betonte der FPÖ-Wehrsprecher. „Und was passiert, wenn – was ich mir als gelernter Österreicher kaum vorstellen kann – ein anderes Unternehmen als Diehl als Bestbieter hervorgeht? Was ist dann? Treten Sie dann aus Sky Shield wieder aus und sagen Sie den Deutschen, danke für Eure Einkaufsplattform, aber wir kaufen jetzt doch ein Konkurrenzprodukt? Oder sagen Sie dann, wir kaufen zwar woanders, wollen aber trotzdem mitmachen bei Sky Shield? Das wäre dann der endgültige Beweis dafür, dass Sky Shield doch weit mehr ist als eine Einkaufsplattform. Frau Minister, spielen Sie endlich mit offenen Karten! Das Parlament hat es verdient, in Ihre Pläne eingeweiht zu werden – öffnen Sie diese Black Box!“, forderte Reifenberger die ÖVP-Verteidigungsministerin auf. Für den FPÖ-Wehrsprecher sind die Beteuerungen Tanners, Sky Shield sei nur eine Beschaffungsplattform, ohnehin längst als reine „Schutzbehauptung“ entlarvt.
Im weiteren Verlauf seiner Rede brachte der FPÖ-Wehrsprecher einen Entschließungsantrag ein, in dem „die schwarz-rot-pinke Bundesregierung aufgefordert wird, den Beitritt zur European Sky Shield Initiative (ESSI) nicht weiterzuverfolgen und die bisherigen Vereinbarungen aufzukündigen. Zur Sicherstellung der Luftverteidigung soll der Generalstab mit der Ausarbeitung neutralitätskonformer Alternativen beauftragt werden.“
Bis 2030 will Teschichen 3 Prozent des BIPs für Verteidigung ausgeben. (Unser neutrales 🇦🇹Österreich 2%?)Die tschechische Regierung begründet das mit dem Krieg in der Ukraine.
Die Oberpfälzer Entsorgungsfirma, die Müll illegal in Tschechien abgeladen haben soll, hat Insolvenz angemeldet. Das teilte das zuständige Gericht in Weiden mit. Die Insolvenz könnte auch Folgen für den weiteren Fortgang im Müllskandal haben.