Wilmas Bienenblog

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Archiv: Juli 2011

Seifenkraut blüht im Kräutergarten

Verwendete Teile: Hauptsächlich Kraut am besten vor der Blüte aber auch Wurzeln.


Seifenkraut ist Bestandteil von Teemischungen in Hustenmitteln,aber auch gut für die Leber-Gallenfunktion.
Bei chronischer Bronchitis und Brustkatarrh,aber auch bei Verdauungsstörungen, Leber – und Milzstauungen und Erkrankungen der Darmschleimhaut.Man trinkt den Tee kalt angesetzt und mild erwärmt aus getrockneten Wurzeln aber auch von Blüten und Blättern.Mit Honig süßen.

Seifenkraut-Blättertee bewährt sich bei hartnäckigen Husten, Blähungen und Gelbsucht.die Tinktur wird bei Erkältungen angewendet.
Das Seifenkraut ist als Saponin-Droge in der Lage, die Resorption anderer Wirkstoffe entscheidend zu erhöhen; sie ist also eine Einschleuserpflanze, die den Körper hilft, auch aus wenig Nahrung oder nährstoffarmer Nahrung mit wenig Inhaltsstoffen, das Optimale herauszuholen.
Gold und Silberwaren und Schmuck-Ketten und auch Steine akzeptieren ein Bad in der Seifenlauge und danken es mit stahlenden Glanz.

Zubereitung:
Für ein gutes und Sanftes Shampoo oder Waschmittel werden 100 g Seifenkraut (kann ein Gemisch aus Blättern und
Rhizom=Wurzeln sein) in einem halben Liter Wasser auf die hälfte eingekocht. Bei stark kalkhaltigem Wasser sollte mit Essig oder Zitrone nachgespült werden. Es empfiehlt sich auch, das Wasser vorher mit etwas Natriumhydrogencarbonat (Natron) zu enthärten. Vorsicht: beim Kochen kann viel Schaum entstehen!Für den guten Duft können Melissenblätter oder Minzblätter oder Rosenblätter mitgekocht werden oder ätherische Öle beigegeben werden.
In der Küche können die würzigen Blütenblätter in den Salat gegeben werden.
Ein Strauß Seifenkraut, im Zimmer zum Trocknen aufgehängt, verströmt einen angenehmen Duft.
Sofern keine Verletzungen des Verdauungstraktes vorliegen, kann eine geringe Menge Seifenkraut (0,4 g Rhizompulver pro Tasse) bei trockenem Husten eingenommen werden. Die empfohlene Tagesdosis liegt bei Rhizom bei 1,5 g.

…bei Schurwolle oder Handwäsche könnte man Seifenkrautwurzelabkochung verwenden.

Seifenkrauttee:
Seifenkraut-Tee bereitet man, indem man einen Teelöffel Seifenkrautwurzel oder besser die Blüten mit einem Viertel Liter kaltem Wasser ansetzt und einige Stunden ziehen lässt.

Anschliessend bringt man den Ansatz zum Sieden und seiht ihn dann ab.

Bei Husten kann man zwei Tassen von diesem Tee täglich trinken.

Auch für Waschungen und Umschläge kann man diesen Tee verwenden, am besten vermischt mit Kamillentee, sofern man Kamille verträgt.

Anwendungen mit Seifenkraut sollte man keinesfalls überdosieren, denn aufgrund des hohen Saponingehaltes können Sie die Verdauungsorgane und den Harnapparat reizen.
Das Gemeine Seifenkraut als Gartenpflanze
Als Gartenpflanze werden hauptsächlich gefüllte Sorten des Seifenkrauts herangezogen. Sie benötigt einen sonnigen Standort mit sandigem, durchlässigem, leicht feuchtem Boden.

Die Gattung umfasst etwa 30 Arten, von denen 10 Arten in Europa heimisch sind.

Die Art ist nicht gefährdet.

Habitus Seifenkraut

Die Blüten werden oftmals von Nachtfaltern bestäubt, da das Seifenkraut insbesondere bei Nacht intensiver riecht. Der Kelch ist zudem so lang, dass auch nur Schmetterlinge (vor allem Schwärmer) mit ihrem langen Rüssel an den Nektar gelangen. Es blüht in den Monaten Juli bis September.

Das Gemeine Seifenkraut als Nutzpflanze
In dem Seifenkraut findet sich ein hoher Anteil an Saponinen. Wird das Kraut mit Wasser zerrieben bildet sich ein kräftiger Schaum. Daher wurde es früher auch als Waschmittel, wenn auch mit geringer Reinigungswirkung, genutzt.

Das Gemeine Seifenkraut als Arzneipflanze

Durch den hohen Saponingehalt wirken sie stark schleimlösend und auswurffördernd in den oberen Atemwegen. Sie ist auch in einigen Fertigarzneimitteln enthalten. Andere saponinhaltige, schleimlösende Arzneipflanzen sind z.B. Efeublätter und Primelwurzeln.

Volkstümlich wird das Gemeine Seifenkraut bei chronischen Hautleiden wie z.B. Pilzbefall, rheumatischen Beschwerden und als harntreibendes Mittel verwendet.


Es ist voll frosthart.
Auch als Schnittblume kann das Gemeine Seifenkraut genutzt werden.

Das Gemeine Seifenkraut als schwache Giftpflanze
In allen Teilen des Seifenkrautes finden sich Saponine in hohen Konzentrationen. Im Laborversuch bringen die Saponine die roten Blutkörperchen zum Platzen. Allerdings werden die Saponine bei Verschlucken des Seifenkrauts kaum aufgenommen, so dass eine echte Vergiftungsgefahr nicht gegeben ist. Bei Überdosierungen kann es jedoch schnell zu Erbrechen, sowie Magen-Darm, Galle und Leber Reizungen kommen.

Daher sollte man sich mit dem Konsum von zuviel Seifenkraut-Teezubereitungen (Kaltansatz) eher zurückhalten.

Das Sektionaltor und die Nebentüre für den Zubau sind heute gekommen

Im Urlaub wartet ein wenig Arbeit auf uns.Aber nicht nur beim Zubau soll was weitergehen sondern auch das Gartenhaus im Garten bekommt ein neues Blechdach.Schön grün(RAL 6020) passt gut in den Garten.

Zu den angenehmsten Dingen der Welt gehört…

…in der Nähe der Bienen einen Naturteich zu kennen und dahinzuwandern und mit den Fröschen und Wasserschlangen um die Wette zu schwimmen…und nach Hause zu kommen und sich zu freuen dass MANN Peter bald nach Hause kommt und dann 2 Wochen Urlaub hat und man dann bei den allerschönsten Dinge im Leben nicht alleine ist.
Nun muß ich auch keine Sorge haben, dass ich den Naturteich verschmutz,weil ich nur natürliche Hormone in Form von Bienenpollen zu mir nehme und mir gehts sehr gut und hab keine Wechselprobleme, weil Bienenpollen sehr positiv sind bei Wechsel- Symptome.

Der Erpel verhält sich gegenüber seinen Kückenjungen friedlich; kein Varroabefall bei den Bienen bis jetzt zu beobachten

Da der Laufentenerpel sich gegenüber den Kücken und der Laufentenmutter nicht aggressiv verhält, darf er in der Nähe der jungen Familie sich aufhalten und muß nicht mehr zu den Hühner weg-gesperrt werden, die jetzt sehr froh sind darüber weil sie nicht mehr gejagt werden.Da die Laufentenschwester ihn immer wieder ablenkt ist für die Kücken keinerlei Gefahr gegeben.
Eine zweite weiße Laufente, die noch brütet und ab und zu aus dem Brutnest hervorkommt, wird von der 13fachen Laufentenmutter schon als leichte Konkurrenz gesehen und von ihr durch pfauchen ein Sicherheitsabstand eingefordert was bei der alleinigen anderen Laufenteschwester nicht der Fall ist.Eventuell muß später – wenn die Jungen der 2.Laufentenmutter schlüpfen-eine sanfte Absperrung gegeben werden damit da keine Konkurrenz aufkommen kann und die beiden jungen Laufenten-Mütter in Ruhe ihren Nachwuchs aufziehen können.
Alle Kücken sind wohlauf schwimmen im Ententeich ganz fröhlich umher und finden immer Wasser immer wieder was essbares.Es muß bei den Laufentenkücken kein Extrafutter klein geschrotet werden, da sie schon fleißig mit den Großen mit(fr)essen.

Die Varrokontrolle bei den Bienen hat ergeben dass heuer durch die extreme Hitze im Juni kein Varrabefall gegeben ist und durch die Wärme im Juni eine NATÜRLICHE Themobehandlung stattgefunden hat.Da wir sehr viele Brutwaben entfernen werden und die Bienen nach dem Sonnenblumenschleudern auf nur einen Raum eingeschränkt werden wird durch die Brutreduzierung auch eine natürliche Varroareduktion stattfinden.
Ob dann noch eine AS-Behandlung notwendig ist bleibt abzuwarten.
Warum behandeln wenn die Bienen keine Milben haben?Wahrscheinlich werden sich mit den kühleren Tagen auch die Milben im Volk erst vermehren und dann erst ein gefährliches Ausmaß erreichen.Würden die Temperaturen sommerlich bleiben müsste es wahrscheinlich keine Milbenbehandlung geben.Wenn aber sehr viele Winter-Bienen einen kleinen Raum ausfüllen werden sie es schaffen eine Temperatur zu halten im Volk die die Milben in Grenzen hält.Bei Zweiraumüberwinterung ist die Gefahr gegeben dass sich die Milben zu wohl fühlen und dann im Herbst sich zu viel vermehren was dann zu Winterverlusten führen kann.Bei Einraumüberwinterung und vielen Winterbienen können die Bienen vielleicht selber die Milben in Schach halten und selber für eine Reduktion sorgen vor allem bei Bienen mit einem hohen Varroareduktionsfaktor.Fast finde ich es notwendiger die Varroa-Behandlung im Herbst(November)und das Aufritzen der Futterwaben nach der Behandlung, weil erst im Herbst die Milbenpopulation ansteigt.

13 Laufentenkücken-7 gelbe Weibchen und 6 braungefleckte Männchen

Jetzt sind alle schon stark genug um mit der Laufentenmuttter im Ententeich zu schwimmen. Bei 4 jungen Kücken hab ich etwas nachhelfen müssen.Ich hab sie gewärmt, dann haben ich ihnen Wachsmottenlarven gegeben und schon waren sie wieder aufgepäppelt und können mit den übrigen mithalten.Der Erpel ist bei den Hühnern eingesperrt.Damit ihm nicht langweilig ist hab ich ihm eine Laufentenfreundin zur Seite gegeben.
Die jungen Kücken können in Ruhe mit der Laufentenmutter und Laufententante ohne gestört zu werden schwimmen lernen.Das Bruthäuschen wird nicht mehr benutzt.Der Regen macht den Laufenten gar nichts aus, jedoch sind die jungen noch etwas kälteempfindlich.
Die Laufentenmutter schaut aber immer dass alle 13 Kücken unter ihren Federn versteckt sind.Auch passt die Mutter sehr genau auf dass die Kücken nicht zu lange im Wasser bleiben, weil das Federkleid der jungen Kücken noch nicht so wasserbeständig ist weil sie noch den Kückenflaum haben.Der lässt noch relativ viel Kälte und Nässe durch im Gegensatz zu den Federn der erwachsenen Laufenten.Das Federkleid wird beim Putzen mit einem Drüsenfett überzogen so dass die Federn wasserabweisend werden und gut wärmen.

Ablegerbienen umlogiert vom Ablegerkasten in eine größere Einraumbeute

Heute war ein guter Tag für die Bienenarbeit.Nach einem Regen, wenn die Luft feucht ist und die Sonne lacht sind die Bienen sehr friedlich.
Ich nahm eine normale Einraumbeute und logierte die 5 Brutwaben(BW) von der Ablegerbeute um in einen größeren Bienenraum mit zusätzlich 4 Waben.
Nun hat das Ablegervolk 9 Waben.Sofort fütterte ich 1:1 Honigwasser.In kürzester Zeit nahm das Ablegervolk den neuen Einraum-Wabenkasten an.Praktisch ist das Spundloch zum füttern.Da hier in diesem Ablegervolk kein Honig mehr geschleudert wird kann ich sobald sich die Bienen an das neue Zu Hause gewöhnt haben schon mit Ameisensäure und Einfüttern beginnen.Bei den anderen Völkern muß noch Sonnenblume geschleudert werden und danach mit Ameisensäure die Varroen reduziert werden und abwechselnd eingefüttert werden.
Aufgefallen ist mir dass in den letzten Wintern die Bienen die Futterwaben im Volk fast nicht geöffnet haben.Darum glaube ich (und auch mein Chef-Imkerbaumeister-Ehemann („Peter„)dass es vor allem wichtig ist die Herbsteinfütterung bis Mitte August.Alte Wintervorräte werden kaum genommen, die Ursachen könnte sein dass der harte Sonnenblumenhonig schwer für die Bienen zum Öffnen ist, darum wird der Sonnenblumenhonig komplett geschleudert und stattdessen (leicht verdaulicher)Frühjahrsentdeckelungshonig bis Mitte August eingefüttert.Wir nehmen zum Verdünnen nicht allein Wasser sondern Kräutertee, jedoch wenn die Wintermonate extrem kalt werden ist vor allem wichtig die kompakte Winterkugel; diese erreicht man wenn man frühzeitig mit der Einwinterung und der Rückreduzierung auf einen Raum umstellt sodass die Winterbienen(welche nicht mehr Pollen sammeln sondern nur geboren werden um das Volk sicher über den Winter zu bringen) gezwungen werden auf engen Raum eine starke Winterkugel zu bilden, das stetig gegebene Winterfutter wird immer wieder bis es kalt wird von den Bienen aufgelockert und umgetragen, somit tun sich die Bienen im Winter leichter in den auf engen Raum gebildeten Futtergänge das Winterfutter zu erreichen.Nach Mitte August werde ich die Völker nicht mehr öffnen, nur so können sich die notwendigen Futtergänge bilden die im Winter für das Überleben so notwendig sind.

Laufentenkücken im Entenhäuschen geschlüpft -gelbe und braune Kücken

Die jungen sehen sehr gesund und lebhaft aus.Ich hab gleich bioDinkelschrot und bioTopfen und Wasser ins Entenhäuschen gegeben.Einstweilen sind aber die Kücken noch ohne Futter ganz zufrieden mit den Schaleninhalt.Es wird aber nicht lange dauern dann wird die Laufenten-Mutter den Jungen lernen, wie man Dinkelschrot und Topfen frisst und wird ihnen den Ententeich zeigen und ihnen schwimmen lernen.
Im Enteteich sind genug Algen und leckere Insekten für die Kücken,sie werden bald lernen von der Entenmutter unabhängig Futter zu suchen.Den Entenerpel werde ich für kurze Zeit zu den Hühnern sperren damit die Kücken ohne Angst im Ententeich schwimmen lernen können, denn anfangs ist der Entenpapa etwas eifersüchtig auf die jungen Kücken, erst mit der Zeit wird er seine Kückenkinder akzeptieren lernen.
Schließlich sind das nicht nun seine Kücken -Kinder sondern auch seine Kückenenkeln gleichzeitig weil ja die Entenmutter seine leibliche Tochter ist.
Klingt kompliziert aber eigentlich ist es ganz einfach.Ich hab mich erkundigt.Dieser nahe Verwandtschaftsgrad spielt keine Rolle vor allem nicht bei der ersten Generation.

Kronenzeitung:Thema des Tages von P. Gnaim:Der Mörder hatte eine Stunde Zeit

Kronenzeitung heute
wortlich zitiert von P. Gnaim

Natürlich ist man im Nachhinein immer gescheiter, wie auch jetzt nach dem Massaker von Oslo, doch die kritischen Fragen, denen sich die norwegische Polizei stellen muß, sind berechtigt:
Warum mussten die Retter hilflos am anderen Ufer stehen und dem Morden zusehen?
Warum verging nach den ersten Notrufen eine geschlagene Stunde, bis die Handschellen klickten und der Täter gefasst war?
Warum war kein einziger Sicherheitsbeamter auf der Insel, wo die jungen Sozialdemokraten zelteten und auch sehr oft von Spitzenpolitikern besucht wurden?
Das alles sind berechtigte Vorwürfe die auch jene überdenken sollten, die nunmehr bereits davon schwafeln, dass man doch um Gottes Willen auf den Datenschutz Rücksicht nehmen und beim Schüren eines neuen Anti-Terror-Paketes nicht übertreiben sollte.
Grundsätzlich gilt: Die Polizei und die Antiterroreinheiten sind nur so erfolgreich, wie es der Gesetzgeber zulässt.Beschränkt man ihre Möglichkeiten(in Norwegen wurde der Polizei die Anschaffung eines Transporthubschraubers nicht genehmigt, und das Personal des einzigen Überwachungshubschraubers machte Urlaub!), dann können die Folgen katastrophal sein.
peter.gnaim@kronenzeitung.at

Von Roy Fouch: Wenn man nicht vergeben kann. Fällt es Ihnen manchmal schwer, Ihren Mitmenschen zu vergeben?

Von Roy Fouch

Mit seinem Unvermögen, anderen zu vergeben, hat sich der Mensch im Verlauf der Geschichte viel Leid zugefügt. Jeder Mensch erlebt Situationen, in denen seine Bereitschaft zum Vergeben geprüft wird. Wenn es um dieses Thema geht, haben alle Menschen eines gemeinsam: Vor Gott sind wir alle Sünder. Wir haben Gottes Gesetz übertreten und verdienen damit den Sold der Sünde – den ewigen Tod (Römer 3,23; 6,23).

Gott hat eine Lösung für unser Dilemma. Als Sühneopfer nimmt Jesus unsere Schuld auf sich. Diese Befreiung von der Todesstrafe nehmen wir in Anspruch, indem wir unsere Sünden bereuen und Gott um Vergebung bitten (Apostelgeschichte 2,38). In seinem Mustergebet, das wir allgemein das Vaterunser nennen, sagte Jesus: „Und vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben unsern Schuldigern“ (Matthäus 6,12). Haben Sie sich jemals überlegt, daß Jesus uns mit seiner Aufforderung vor eine Wahl stellt?

Wie wichtig ist es, daß wir die Sündenvergebung erlangen? Ohne diese Vergebung werden wir nicht in das ewige Leben eingehen. Wären Sie bereit zu vergeben, wenn Ihr Leben davon abhinge? Tatsächlich ist dies der Fall!

Gott ist bereit, uns zu vergeben und von den Konsequenzen unserer Sünden zu befreien. Eine Voraussetzung dafür ist aber unsere Bereitschaft, auch anderen zu vergeben. In Sprüche 19, Vers 11 lesen wir, daß es die Menschen ehrt, die „bei Kränkungen Nachsicht“ üben können.
„Liebt eure Feinde“

In der Fortsetzung der Bergpredigt fügte Jesus der Vergebung eine wichtige zusätzliche Dimension hinzu: „Aber ich sage euch, die ihr zuhört: Liebt eure Feinde; tut wohl denen, die euch hassen; segnet, die euch verfluchen; bittet für die, die euch beleidigen“ (Lukas 6,27-28; alle Hervorhebungen durch uns). Jesu Ermahnung steht im starken Kontrast zum heutigen Zeitgeist. Einzelpersonen, Familien, Gruppen und ganze Nationen wollen nicht vergeben. In manchen Fällen liegt der Auslöser der Entfremdung bzw. Verfeindung um Generationen zurück. Auf vielfältige Weise sinnt der Mensch über Rache nach. Möchten wir, daß Gott so mit uns umgeht?

Wir wollen jedoch das schreckliche Leid, das der Mensch durch Krieg, Gewaltverbrechen und andere Übel seinen Mitmenschen zugefügt hat, keineswegs verneinen. Psychische Wunden aus solchen Erlebnissen können uns ein Leben lang zeichnen. Wie soll man jemandem beispielsweise einen jahrelang ausgeübten sexuellen Mißbrauch vergeben? Wie sieht es bei den Menschen in bezug auf Vergebung aus, deren Angehörige durch „ethnische Säuberungen“ – wie sie vor nur zehn Jahren in Europa und Afrika geschahen – getötet wurden?

Es scheint eine natürliche Reaktion des Menschen zu sein, andere verletzen zu wollen, die uns verletzt haben. Als Christen dient uns die Bibel als Anleitung in unseren Bemühungen, die Themen Vergebung und Rache aus der Perspektive Gottes zu verstehen.
Rache üben – warum nicht?

Gottes Standpunkt ist klar. Wir sollen uns nicht rächen: „Rächt euch nicht selbst, meine Lieben, sondern gebt Raum dem Zorn Gottes; denn es steht geschrieben: Die Rache ist mein; ich will vergelten, spricht der Herr“ (Römer 12,19). Manche mögen fragen, warum wir keine Rache üben sollen. Zum einen kann nur Gott in vollkommen gerechter Weise urteilen. Wir können nicht wissen, welche Konsequenzen einem Menschen oder einer Gruppe von Menschen am besten dienen.

Gott sieht immer das große Bild. Er möchte nicht, daß irgendeines seiner Menschenkinder den ewigen Tod erleiden muß. Es kann vorkommen, daß er als ein liebevoller Vater uns zu unserem Wohlergehen zurechtweisen muß. Im Gegensatz zu ihm können wir in das Herz derjenigen, die uns verletzen, nicht hineinsehen. Wir können ihre Beweggründe nicht wirklich ergründen. Darüber hinaus können wir nicht erkennen, ob sie ihre Taten bzw. Worte bereuen. Auf jeden Fall bleibt ihr Verhalten Gott nicht verborgen, denn er sagt: „Rache ist mein; ich will vergelten“ (Römer 12,19).

Jedes Land hat sein Rechtssystem, das Verstöße gegen Gesetze ahndet bzw. bestraft. Manchmal sind diese Systeme korrupt. Es kommt vor, daß ein Verbrecher unbestraft bleibt oder ein Unschuldiger zu Unrecht verurteilt wird. Solche Ungerechtigkeiten sind das Resultat der Unvollkommenheit menschlicher Urteile.

Gott hingegen sieht und weiß alles genau, auch kann er nicht von Umständen oder persönlicher Vorteilnahme zu einem verkehrten Urteil bewegt werden. Unser Gott ist ein absolut gerechter Gott. Selbst wenn sich sein Urteil lange hinzuziehen scheint, ist dieser Umstand nur vorübergehend. Zu gegebener Zeit wird jeder Mensch von Gott zur Rechenschaft gezogen.

König David hatte ein reumütiges Herz und wandte sich von Begierde und Ehebruch ab. Dennoch mußte er eine Strafe für seine Sünden zahlen. Gott vergab ihm seine Sünden und befreite ihn so von der Todesstrafe. Trotzdem gab es eine Strafe in seinem Leben. In ähnlicher Weise müssen alle, die schreckliche Verbrechen begehen, eine „diesseitliche“ Strafe zahlen.
Echte Reue, nicht die Traurigkeit der Welt

Jeder Mensch wird sich den eigenen Sünden stellen und sie bereuen müssen. Reue umfaßt drei grundlegende Schritte. Als erstes ist es notwendig, die Sünde überhaupt zu erkennen. Darauf folgt ein tief empfundenes Schuldbewußtsein und ein Bedauern für die Sünde. Das ist viel mehr als die „Traurigkeit der Welt“ (2. Korinther 7,10), die manche empfinden, wenn sie sozusagen erwischt werden. Zur wahren Reue gehört auch die Erkenntnis des Schadens, den man anderen Menschen durch die Mißachtung der Liebe zugefügt hat.

Ist man an diesem Punkt in dem Prozeß der Reue angelangt, wendet man sich als nächstes von dem Fehlverhalten – Sünde – ab. Dafür ist Gottes Hilfe erforderlich. Viele Sünden, die uns und anderen schaden, werden zu Gewohnheiten – eine Obsession oder Sucht. Sie sind selbstzerstörerisch und werden durch die „dunklen Mächte“ – Satan und seinen Dämonen – gefördert.

Unter den hervorstechenden Wesensmerkmalen Satans findet sich auch die Rachsucht. Seit dem Verlust seiner Stellung durch seine Rebellion gegen Gottes Herrschaft (Jesaja 14,13) will er sich rächen. Für Christen ist es überaus wichtig, dieser Geisteshaltung nicht nachzugeben. Rache zu üben wird nur noch zusätzliches Herzeleid auslösen, für uns und unsere Angehörigen.

Damit soll nicht gesagt werden, daß Christen das Rechtssystem nicht in Anspruch nehmen dürfen, um sich zu verteidigen. Das Beispiel des Apostels Paulus zeigt, daß es in bestimmten Situation angebracht ist, sich mittels der Gerichtsbarkeit vor Angriffen zu schützen. In solchen Fällen ist es ratsam, Gott im Gebet um seine Hilfe zu bitten, damit das Rechtssystem in der vorgesehenen Weise funktioniert. Auf jeden Fall haben wir die Gewißheit, daß wahre Gerechtigkeit und Barmherzigkeit im Reich Gottes walten werden.
Das Gegenteil der Rache

Der Apostel Petrus nennt einen weiteren Grund, warum wir uns vor Rachegefühlen schützen sollen: „Vergeltet Böses nicht mit Bösem, und gebt Beleidigungen nicht wieder zurück! Im Gegenteil, segnet eure Beleidiger, denn Gott hat euch dazu berufen, seinen Segen zu empfangen“ (1. Petrus 3,9; Gute Nachricht Bibel).

Wir sollen einen Segen von Gott empfangen. Das Wissen um diesen Segen kann uns eine Motivation sein, mit den Menschen, die uns beleidigen, anders umzugehen, als wir es wahrscheinlich sonst getan hätten. Wir sollen nicht Rache üben, sondern das Gegenteil: Böses mit Gutem vergelten. Das widerspricht der natürlichen Reaktion des Menschen, wenn andere uns verletzen bzw. Schmerzen verursachen.

Grundsätzlich gilt, daß wir Gottes Hilfe brauchen, um unsere Feinde lieben zu können. Das schaffen wir nicht alleine. Petrus bestätigt diesen Aspekt unseres christlichen Wandels. Wollen wir Christen sein, gilt es, die Menschen mit Liebe zu behandeln, die uns beleidigen und verletzen.

Wie reagieren wir mit einem Segen auf eine Beleidigung? Wir beginnen damit, daß wir denen vergeben, die uns verletzt haben, und für sie beten. Wir bitten Gott, daß er ihnen seine Gnade zuteil werden läßt. Wir beten für eine Änderung der Umstände in ihrem Leben, die dazu geführt haben, daß sie andere verletzen mußten. Wir bitten Gott um geistige Heilung von der Verletzung, damit wir nicht versucht sind, andere zu verletzen. Wir vertrauen auf Gottes Hilfe, daß er unser Gebet erhören wird.

Manchmal wird die Frage gestellt, ob der andere uns seine Reue mitteilen muß, bevor wir ihm vergeben. Die Antwort auf diese Frage ist komplex.

In der Bergpredigt betont Jesus die Wichtigkeit der Versöhnung unter Menschen, damit unsere Anbetung Gottes nicht beeinträchtigt wird. In Matthäus 5, Verse 23-24 lesen wir: „Wenn du deine Gabe auf dem Altar opferst und dort kommt dir in den Sinn, daß dein Bruder etwas gegen dich hat, so laß dort vor dem Altar deine Gabe und geh zuerst hin und versöhne dich mit deinem Bruder und dann komm und opfere deine Gabe.“ Das Wort „versöhne“ in diesem Abschnitt ist diallasso, das „eine Änderung herbeiführen, austauschen“ bedeutet (Vine’s Expository Dictionary of New Testament Words). In diesem Fall mahnt Jesus gegenseitigen Frieden nach gegenseitiger Ablehnung an.

Haben wir jemanden gekränkt, sollen wir die Person aufsuchen in der Absicht, die Störfaktoren bei dem Verhältnis durch Liebe und gegenseitiges Interesse am beiderseitigen Wohlergehen zu ersetzen. Wir sollen die Verletzungen, gleich welcher Art, wieder in Ordnung bringen. Haben wir das getan, ist die Gabe, die wir Gott opfern wollen, ihm wohlgefällig.

In Lukas 17, Vers 3 lesen wir: „Wenn dein Bruder sündigt, so weise ihn zurecht; und wenn er es bereut, vergib ihm. Und wenn er siebenmal am Tag an dir sündigen würde und siebenmal wieder zu dir käme und spräche: Es reut mich!, so sollst du ihm vergeben.“ Hier könnte man fragen: „Implizieren diese Verse nicht, daß unser Bruder erst bereuen muß, bevor wir ihm vergeben?“ Sehen wir uns die Stelle näher an, um die Antwort zu verstehen.

Mit „zurechtweisen“ ist gemeint, daß wir unseren Bruder aufsuchen, ihm sein Fehlverhalten vorhalten und ihn um eine Erklärung bitten. Teilen Sie ihm mit, wie sein Verhalten Sie beeinflußt hat. So bekommt er die Gelegenheit, das Problem zu beheben und sein Bedauern auszudrücken. Diese Vorgehensweise ist immer dem Hegen von Haß und Ablehnung vorzuziehen, die eine Mauer zwischen uns und unserem Bruder entstehen lassen. Darüber hinaus können so unbeabsichtigte Kränkungen geklärt und aus der Welt geschafft werden. Gottes Methode trägt zur Stärkung der Beziehung zu unserem Bruder bei. Hat man das Fehlverhalten vergeben, so sollten wir nicht mehr daran denken oder darüber sprechen.

Ist unser Bruder, wenn wir ihm seine Verfehlungen vorhalten, nicht bereit zu bereuen, sollen wir ihn dennoch lieben. Seine Verweigerung der Reue ist eine Angelegenheit zwischen ihm und Gott. Unsere Verantwortung haben wir auf jeden Fall getan. Wir sollen keinen Groll hegen, Rache suchen oder Böses über ihn reden. Statt dessen sollen wir ihm Liebe und guten Willen zeigen. Ohne seine Reue kann die Beziehung nicht harmonisch gestaltet werden, aber wir sollen ihn trotzdem lieben. Wenn unser Bruder dann sein Fehlverhalten uns gegenüber bereut, sollen wir ihm sofort vergeben und uns mit ihm versöhnen.

Das griechische Wort aphiemi bedeutet nicht nur vergeben, sondern auch beiseite legen, allein lassen, zurückgeben bzw. darauf verzichten. Ein weiteres griechisches Wort, apoluo, bedeutet vollständig befreien, erlösen, begnadigen, freilassen oder in die Freiheit entlassen. Wir sollen uns von negativen Gedanken und Gefühlen befreien, die an die Verletzung geknüpft sind, und den Bruder von seiner Schuld uns gegenüber erlösen. Wir müssen dagegen ankämpfen, uns mit der Verletzung weiter zu beschäftigen.

Gottes Vorbild ist die Entfernung der Sünde von sich in dem Abstand, wie der Osten dem Westen ferne ist (Psalm 103,12). So ist Gott in der Lage, uns in seiner Gnade zu vergeben und nicht wieder an unsere Verfehlungen zu denken. Gott hat verschiedene Möglichkeiten, uns auf unsere Sünden aufmerksam zu machen. Tut er dies, obliegen wir der Verpflichtung zur Reue.

Es gibt wenigstens zwei Beispiele von Menschen, die Gott um Vergebung für andere baten, obwohl die anderen noch nicht bereut hatten. Das eine Beispiel handelt von Stephanus, der gesteinigt wurde und Gott bat, seinen Tod den Verantwortlichen nicht anzurechnen. Nur jemand, der bereit zu vergeben war, hätte so beten können.

Das andere dramatische Beispiel ist die Kreuzigung Jesu. In Lukas 23, Vers 34 sagte Jesus: „Vater, vergib ihnen; denn sie wissen nicht, was sie tun!“ Können Sie sich vorstellen, daß Jesus so gebetet hätte, ohne seinen Peinigern selbst vergeben zu haben? Welchem Zweck dient es, Zorn, Schmerz, Verbitterung und Feindseligkeit zu nähren? Paulus warnt uns, auf der Hut zu sein, „damit wir nicht übervorteilt werden vom Satan; denn uns ist wohl bewußt, was er im Sinn hat“ (2. Korinther 2,11). Satan freut sich, wenn wir nicht vergeben, denn das hat direkte Auswirkungen auf unsere Errettung.
Vergebung hilft uns

Es liegt also auf der Hand, daß unsere eigene Vergebung durch Gott gefährdet ist, wenn wir nicht bereit sind, anderen zu vergeben. Jesus sagte: „Wenn ihr aber den Menschen nicht vergebt, so wird euch euer Vater eure Verfehlungen auch nicht vergeben“ (Matthäus 6,15).

Über die Vergebung hinaus hat unser Unvermögen, anderen zu vergeben, auch andere Konsequenzen. Können wir jemals wirklich glücklich sein, wenn wir uns von Zorn, Neid und Rachgefühlen beherrschen lassen? Können wir in diesem Zustand wirklich Liebe für andere Menschen empfinden und ausdrücken? Vergebung hat also auch mit unserem persönlichen Wohlergehen zu tun.

In den Sprüchen finden wir zusätzliche Hinweise für unser Verhalten gegenüber denen, die uns beleidigen. Sprüche 24, Vers 17 warnt uns vor Freude, wenn es unserem Feind schlecht geht.

Sprüche 25, Vers 21 legt uns nahe, für die Bedürfnisse unseres Feindes zu sorgen. Gott hebt das Prinzip hervor, Böses mit Gutem zu vergelten. Die Metapher in Vers 22, daß wir „feurige Kohlen auf sein Haupt häufen“, ruft das Bild des Schmelzens und möglicherweise auch des Reinigens der Härte ihres Herzens hervor. Gute Taten als Reaktion auf böse Taten werden eines Tages, wenn auch nicht sofort, gute Taten hervorrufen. In Vers 22 erfahren wir außerdem, daß Gott uns dieses Verhalten „vergelten“ wird.

Wie bereits erwähnt, gab Jesus uns das große Beispiel des Vergebens, als er am Kreuz seinen Vater bat, denen zu vergeben, die ihn gekreuzigt hatten. Jesus bat nicht nur für die an jenem verhängnisvollen Tag Anwesenden, sondern für uns alle. Schließlich tragen alle Menschen die Schuld an Jesu Tod. Er hat uns vergeben für den Anteil unserer Schuld an der brutalen Mißhandlung und an seinem leidvollen Tod. Sollen wir nicht in ähnlicher Weise bereit sein, den Verfehlungen anderer zu vergeben?

Reifen vom Fiat hatte heute einen Platten, elektronischer Zaun vom Birkenwaldnachbarn defekt und sendete einen schrillen Ton aus (wurde von Unbekannten demontiert und ein Stück Weidezaun gestohlen), Anni hat heute Namenstag

Heute war ein unguter Tag.Ein Reifenplatzer,den ich mir zugezogen hatte als ich zu den Bienen in den Birkenwald fuhr.Peter hat den Reservereifen montiert.Damit darf ich natürlich die Zeit über bis wir einen neuen Reifen beim AutoKoch bestellt haben nicht über 80kmh fahren,weil der Reservereifen ein Sicherheitrisiko ist bei höherer Geschwindigkeit. Natürlich bin ich gleich die ganze Strecke abgegangen und hab nach den Ursachen des Reifenplatzers gesucht und wirklich hab ich einige Metallstücke und einen spitzen Gegenstand aus Metalldrähten am Sonnleitenweg(in Richtung zu den Bienen)gefunden und hab sie gleich sicher entsorgt, damit nicht auch den nächsten das selbe Schicksal passiert;ausserdem hab ich gleich beim Abgehen der Strecke alle großen und spitzen Steine entfernt, damit auch Radfahrer in Zukunft nicht gefährdet sind.
Ausserdem hat der Bienennachbar(Wurst Heinrich) aus Schrattenthal einen elektronischen Zaun gegen den Wildverbiss angebracht um seinen jungen Weingarten vor dem Wild zu schützen..Nach einen Anruf meinte er, dass ein Teil des elektronischen Zauns leider von Unbekannten unerlaubt entfernt und entwendet wurde sodass der e-Zaun schrille unerträglich hohe Warntöne abgab.Die Bienen waren sehr verschreckt und flogen an diesen Tag weniger.Nachdem nun alles wieder repariert wurde ist der schrille Pip-Ton wieder weg.Ich hoffe dass dies nicht wieder vorkommt.DEr Klapperton den der Zaun aussendet ist erträglich.wie weit das meine Bienen stört kann ich nicht sagen, da muß ich mich erst schlau machen.
Das einzige Positive an diesen Tag heute dass die Frau des IM„Anni“ heute Namenstag hat und ich hab ihr einen ecard gesendet.Antwort erwarte ich mir nicht wirklich; ich hoffe sie hat sich gefreut,schließlich waren wir eine kurze Zeit über gemeinsam unsere Bienen betreuen und da haben wir sehr viel gelernt was das Imkern betrifft.

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