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Archiv: Juli 2019

Niederösterreich hält im Juli Österreichs Hitze-Rekord

Ursache: 

■Tschechien- Pendler- Verkehr

■wegrationalisierte Seen und TEICHE

■Atomkraftwerke (Kühltürme)in Tschechien- Nachbarschaft

■Regenwasserkanäle werden  in den Kanal abgeleitet und stehen dem Grundwasser nicht mehr wie früher zur Verfügung…

■Pestizid-Wein-Landwirtschaft

■LKW-Holztransporte

Hundert Prozent erneuerbare Energie bis 2050 sind möglich und rentabel – EditionZukunft – derStandard.at › EditionZukunft

https://www.derstandard.at/story/2000106846688/hundert-prozent-erneuerbare-energien-bis-2050-sind-moeglich-und-rentabel

5,4 Billionen Euro jährlich würde die globale Energiewende kosten, rechnen Wissenschafter vor. 

Sie würde 1,5 Billionen jährlich ersparen

Es klingt utopisch, wäre mit dem richtigen politischen Willen aber möglich: 

Eine globale Umstellung auf 100 Prozent erneuerbare Energien bis zum Jahr 2050 ist nicht nur technisch umsetzbar, sondern auch sinnvoll und rentabel – das sagen zumindest jene 14 Wissenschafterinnen und Wissenschafter, die in den vergangenen viereinhalb Jahren an einer der bisher umfassendsten Modellierungsstudien zum Thema gearbeitet haben und kürzlich ihren 321 Seiten schweren Bericht dazu veröffentlichten.

Vollständige und weltweite Energiewende

Sie simulierten eine vollständige, weltweite Energiewende in den Bereichen Strom, Wärme, Verkehr und Meerwasserentsalzung bis 2050

Die Studie skizziert dabei erstmals ein 1,5-Grad-Celsius-Erderwärmungsszenario, das ohne negative CO2-Emissionstechnologien, ohne fossile Energien und ohne Atomstrom auskommt. 

„Eine Begrenzung der globalen Erwärmung auf 1,5 statt zwei Grad Celsius bis zur Mitte des Jahrhunderts könnte sowohl die Gefahr von klimabezogenen Risiken als auch die Anfälligkeit für negative wirtschaftliche Auswirkungen etwas verringern“, so die Wissenschafter.

Das Energiesystem der Zukunft setzt dabei vor allem auf Elektrizität: 

Vier- bis fünfmal so viel Strom wie heute soll produziert werden, um den vollständigen Verzicht auf fossile Brennstoffe zu kompensieren.

 

Für die Stromspeicherung kommen vor allem Batterien und Wärmespeichertechnologien infrage.


Die Sonne nutzen – keine neue Technologie

Alle CO2 emittierenden Sektoren bräuchten einen raschen, umweltfreundlichen Wandel – allen voran der Energiesektor, sind die Studienautoren überzeugt. 

Die Wissenschafter stützen sich bei ihren Berechnungen keineswegs auf utopisch-futuristische neue Energieträger. 

„Eine Wende hin zu zu 100 Prozent sauberen, erneuerbaren Energien ist sehr realistisch – schon jetzt, mit den heute verfügbaren Technologien“, sagt Christian Breyer, Professor für Solarwirtschaft an der finnischen Universität Lappeenranta, die die Studie gemeinsam mit der Energy Watch Group durchführte.

Im Rahmen des Modells wurde die Welt in 145 Klein- und neun Großregionen aufgeteilt, der stündliche Energieverbrauch auf Fünfjahreszeiträume hochgerechnet.

Die primäre Energiequelle für jede analysierte Region.
Foto: Screenshot / Energy Watch Group

In der Zukunftsvision stellt die Solarenergie mit 69 Prozent den Bärenanteil, gefolgt von Windenergie mit 18 Prozent und ergänzt um Biomasse und Abfall (sechs Prozent), Wasserkraft (drei Prozent) sowie Geothermie (zwei Prozent). 

Während in weiten Teilen Eurasiens vor allem Windenergie dominiert, soll in Afrika, Asien, Zentral- und Südamerika, aber auch in der Nahostregion der Strom hauptsächlich mittels Solarenergie produziert werden.

Für jede Region wurde aufgrund lokal vorhandener erneuerbarer Energiequellen ein kostenoptimaler Technologiemix angenommen. 

Einen wirklich diversifizierten Mix aus Solar-, Wind- und Wasserkraft wird es am ehesten in den nordischen Ländern, dem westlichen Eurasien, Zentralchina, Chile und Neuseeland geben. 

Die immer effizientere Energienutzung erlaubt es dabei, dass wir bis zur Mitte des Jahrhunderts lediglich einen Mehrenergiebedarf von 1,8 Prozent haben, wenngleich die Weltbevölkerung auf 9,7 Milliarden Menschen anwächst.

Kosten soll das Unterfangen jährlich rund 5,4 Billionen Euro. 

Das ist circa dreimal so viel Geld, wie die Welt jedes Jahr für Rüstung, Waffen und Kriege im wahrsten Sinn des Wortes hinausballert. 

Das Besondere aber, so die Wissenschafter, ist die Tatsache, dass die Kosten einer Weiterführung des aktuellen Energiesystems weit höher seien als jene eines nachhaltigen Investments. 

Rechnet man die reduzierte Luftverschmutzung, die verbesserten Gesundheitsbedingungen und die nicht eingetretenen Schäden an der Umwelt ein, würde letzten Endes sogar ein Plus von rund 1,5 Billionen Euro herauskommen. Immerhin würden durch die Trendwende im Energiesektor statt 30 Milliarden Tonnen CO2-Äquivalent weniger in die Luft geblasen werden, nämlich null.

Fliegen mit Jatropha-Pflanzenöl

(Hoffentlich Gen-frei)

Die jährlichen Personentransportkosten könnten durch effizientere Elektromobilität im Straßenverkehr zwar sinken, jene für den See- und Luftverkehr würden aber geringfügig ansteigen. 

Gerade deshalb sei ein Umstieg auf genfreie Biokraftstoffe so wichtig. 

Rund 6,7 Millionen Quadratmeter – durch den Klimawandel nicht länger fruchtbare – Böden wären etwa für die Anpflanzung genfreies Jatropha-Pflanzenöls verfügbar. 

Dieses könnte als genfreier biologischer Treibstoff verwendet werden. 

Die erntbare Menge auf dieser Fläche wäre ausreichend, um unseren aktuellen Kerosinverbrauch zu ersetzen.

Für die Bewässerung würde auch entsalztes Meerwasser hinzugezogen werden, dessen Menge sich bis 2050 vervierzigfachen soll. 

Vier Prozent unseres globalen Energiebedarfs würden wir laut dem Modell dafür verwenden, gespeist ausschließlich aus erneuerbaren Energien.

Die rund neun Millionen Arbeitsplätze im weltweiten Kohlebergbau würden unter anderem von den 15 Millionen neuen Arbeitsplätzen im Bereich erneuerbarer Energien kompensiert. 

Insgesamt würden 35 Millionen Menschen in der Erzeugung von Strom beschäftigt sein.

Die richtige Öko-Politik

All das ist freilich nur mit einer wirklich ambitionierten Politik möglich. Es brauche eine stärkere Vernetzung von Energiewirtschaft und Industrie, Rahmenbedingungen für private Investitionen inklusive Einspeisevergütungen, „Steuervergünstigungen und rechtliche Privilegien bei gleichzeitiger Reduktion von Subventionen für Kohle und fossile Brennstoffe“.

Auch die Einführung einer CO2-, Methan- und Radioaktivitätssteuer wird von den Wissenschaftern gefordert. (Fabian Sommavilla, 31.7.2019)

Link zur Studie

Global Energy System based on 100% Renewable Energy

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 „Sind E-Autos gar nicht so Klima-freundlich? 

SPÖ-Freunde setzen klimafreundlich auf die Bahn: …Fliegen nur wenn’s gar nicht anders geht…


Regierung beschließt Förderung von Ökostrom-E-Mobilität! Atomstromabhängigkeit soll aber nicht weiter steigen!

Regierung beschließt Förderung von E-Mobilität

https://f7td5.app.goo.gl/BjPZH

Die Sicherheit wurde an den europäischen Bahnhöfen (in Wien) verstärkt

Wiener U-Bahn(Bahnlinie 5) bekommt Fallschutz-Schleusen

Grund: Die Fahrzeuge sind vollautomatisch ohne Fahrer unterwegs.Die Schleuse trennt den Gleisbereich vom Bahnsteig und verhindert Unfälle.

Erst wenn der Zug eingefahren ist, und an der richtigen Haltestelle steht, öffnen sich die Türen und die Fahrgäste können aus-und einsteigen.International ist dieses System in europäischen Atomländern (London, Kopenhagen…usw) mehrfach erprobt.

Hitzetipps für die Gesundheit: Niederösterreich litt besonders in den Vorjahren unter enormer Hitze verursacht durch Pestizidlandwirtschaft,  LKW-Holztransporte und dem Atomnachbarland Tschechien!Trotz Schadholz-Überfluß im Innland stellt die ÖVP-Politik die tschechischen Holztransporte nicht ein! 

Der Tschechien-Tourismus-LKW-Pendlergrenzverkehr nimmt von Jahr zu Jahr zu!

Die hohen Ozonwerte in Niederösterreich sind wegen der Nähe zu Atomstrom-Tschechien und der Pestizidwein-Landwirtschaft besonders hoch!

Die Politik ist gefordert die Atomstrom-Lieferungen von Tschechien mit einer kontinuierlichen Ökostromoffensive zu auszubremsen!

Denn früher oder später werden bei immer größerer Hitze immer mehr AKWs abgeschaltet werden müssen,die eigentlich den Klimawandel verstärken.


Große Pläne gegen den Klimawandel: Niederösterreich pflanzt nach den Dürresommern der Vorjahre und nach Schadholzabholzung bis zum kommenden Jahr        2 Millionen Bäume

Gegen den Klimawandel:

Die Bevölkerung von Äthiopien brach den indischen Rekord von 50 Millionen Baumpflanzungen indem die Äthiopia 350 Millionen Baum-Setzlinge unter Mithilfe der Bevölkerung an einem Tag pflanzten!

Siegburg: Bürgermeister prüft Verbot von Privat-Feuerwerken

https://opposition24.com/siegburg-buergermeister-prueft-verbot-von-privat-feuerwerk/

Siegburgs Bürgermeister Franz Huhn (CDU) lässt prüfen, ob die Kommune ein Verbot privater Feuerwerke an Silvester per Satzung durchsetzen kann. 

Dies berichten „Kölner Stadt-Anzeiger“ und „Kölnische Rundschau“ (Mittwoch-Ausgabe). Feuerwerke seien ein „Vergiften der Luft“ und nicht mehr zeitgemäß, schrieb Huhn in einem Brief an seine Amtskollegen aus den Nachbarstädten, Kölns Oberbürgermeisterin Henriette Reker und den Bonner Oberbürgermeister Ashok Sridharan. 

Huhn forderte sie in dem Brief auf, künftig auf den Einsatz von Pyrotechnik bei den Veranstaltungen „Kölner Lichter“, „Rhein in Flammen“ und „Pützchens Markt“ zu verzichten. 

Siegburg habe bereits im vergangenen Jahr auf das Feuerwerk zum Abschluss des Stadtfests verzichtet. 

Die Deutsche Umwelthilfe hatte zuvor ein Verbot von privatem Feuerwerk in der Kölner Innenstadt und 30 weiteren Städten angeregt.

Ein Vertreter des Feuerwerk-Herstellers Weco kritisierte die Debatte als „sehr populistisch“. 

Georg Alef, Prokurist der in Eitorf im Rhein-Sieg-Kreis ansässigen pyrotechnischen Fabrik, ist überzeugt, „dass wir die Umwelt nicht allzu sehr schädigen“. Dem „Kölner Stadt-Anzeiger“ und der „Kölnischen Rundschau“ sagte er: „Da wird eine Stellvertreterdiskussion eröffnet, die an den wichtigen Klimaschutzfragen vorbeigeht?“ 

Er könne sich nicht vorstellen, dass es für Verbote eine rechtliche Grundlage gebe? 

Alef sorgt sich um die 450 Arbeitsplätze bei Weco: „Die Großfeuerwerke machen rund fünf Prozent unseres Umsatzes aus, entscheidend ist aber das Silvestergeschäft mit 95 Prozent.“

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