Wilmas Bienenblog

Ein weiteres tolles WordPress-Blog

Archiv: Oktober 2020

Demo-Teilnehmer wurden nicht angezeigt!Da die Demonstration nicht aufgelöst wurde, sei es zu einer Duldung gekommen.

VIENNA.ATWien  Anti-Corona-Demo in Wien nicht aufgelöst: Unklarheit über ZuständigkeitWIEN

Anti-Corona-Demo in Wien nicht aufgelöst: Unsicherheit über Zuständigkeit?

27.10.2020 14:40(Akt. 27.10.2020 17:23)

Wer für die Untersagung oder Auflösung der Demo zuständig ist, scheint unklar zu sein.

Wer für die Untersagung oder Auflösung der Demo zuständig ist, scheint unklar zu sein. ©APA/GEORG HOCHMUTHAm Montag demonstrierten 1.500 Menschen in der Wiener Innenstadt gegen die Corona-Maßnahmen.

Obwohl es zu zahlreichen Verstößen gegen das Covid-19-Gesetz kam, wurde die Demo geduldet.

Offenbar ist unklar, wer für die Auflösung zuständig gewesen wäre.Demo gegen Covid-Maßnahmen geduldet

Nach der Demonstration gegen die Corona-Maßnahmen ist auch am Dienstag die Diskussion darüber weitergegangen, ob die Polizei oder die Gesundheitsbehörde der Stadt (MA 15) für eine Auflösung aufgrund von schweren Verstößen gegen das Covid-19-Maßnahmengesetz zuständig wäre. Bei einer Besprechung, an der auch Vertreter des Innenministeriums teilnahmen, wurde kein Konsens erzielt.

Nach Anti-Corona-Demo in Wien herrscht rechtliche Unsicherheit

Rund 1.500 Demonstranten hatten am Montagnachmittag in der Innenstadt demonstriert. Dabei wurde der Mindestabstand nicht eingehalten, Masken trugen die Manifestanten großteils ebenfalls nicht. Die Teilnehmer leisteten den Aufforderungen der Polizei keine Folge.

Die LPD Wien steht auf dem rechtlichen Standpunkt, dass für eine mögliche Untersagung im Vorfeld, die aufgrund eines VfGH-Entscheids ohnehin sehr schwierig wäre, oder eine Auflösung aus epidemiologischen Gründen der Magistrat der Stadt Wien als Gesundheitsbehörde zuständig wäre. Die Durchführung wiederum wäre von der Exekutive zu übernehmen. Die Stadt wiederum sieht die Zuständigkeit nicht auf ihrer Seite. Entsprechend kam am Dienstag keine Einigung bei der Unterredung zustande.

Demo-Teilnehmer wurden nicht angezeigt

Auf Anzeigen gegen einzelne Teilnehmer wurde bei der Demonstration verzichtet, da sich praktisch alle nicht an die Vorgaben gehalten hätten. Da die Demonstration nicht aufgelöst wurde, sei es zu einer Duldung gekommen.

2.835 Corona-Neuinfektionen in Österreich

Elf von 45 Intensivbetten in Salzburg belegt

Corona, Coronavirus
(SYMBOLBILD)

27. Oktober 2020 05:10 Uhr

Acht Monate nach den ersten bestätigten SARS-CoV-2-Infektionen in Österreich ist die Zahl der Toten auf über 1.000 gestiegen. Bis Dienstagfrüh sind 1.005 Personen an den Folgen von Covid-19 gestorben. In den vergangenen 24 Stunden wurden 2.835 Neuinfektionen gemeldet. Deutlich gestiegen ist die Zahl der Patienten im Spital. 1.400 Erkrankte lagen am Dienstag im Krankenhaus, davon 203 auf Intensivstationen – am Montag waren es noch 188. 24.789 Menschen waren aktiv infiziert.

Im Schnitt kamen in der vergangenen Woche jeden Tag 2.664 Neuinfektionen hinzu. Bisher gab es laut Angaben von Innen- und Gesundheitsministerium (Stand 9.30 Uhr) 86.102 Fälle, 60.308 Menschen gelten als wieder genesen. Die meisten Neuinfektionen wurden am Dienstag mit 590 aus Niederösterreich gemeldet, in Wien waren es 456, in Tirol 407 und in Oberösterreich 405. Die Steiermark meldete 367 neue Fälle, Vorarlberg 234 und Salzburg 208. In Kärnten kamen 97 Infektionen hinzu und im Burgenland 41.

Wie immer wurden über das Wochenende bzw. am Feiertag deutlich weniger Testergebnisse eingemeldet. So kamen in den vergangenen 24 Stunden nur 14.112 PCR-Ergebnisse hinzu. Davon waren 20 Prozent positiv. Im Schnitt liegt die Positivrate im Oktober bei rund acht Prozent, im September waren es noch knapp vier und im Juli 1,25 Prozent.

Behelfsspital Messezentrum nicht aktiviert

In Salzburg ist eine Reaktivierung des Behelfsspitals im Messezentrum derzeit kein Thema, sagte Wolfgang Fürweger, Sprecher des medizinischen Covid-Krisenstabs im Land, am Dienstag zur APA. Zuletzt seien 74 der 200 für Corona-Patienten reservierten Normalbetten belegt gewesen, elf weitere waren es auf den Intensivstationen. Hier liege die Kapazität bei landesweit bis zu 45 Intensivbetten – die aber notfalls noch auf 83 Betten aufgestockt werden könne.

_

Im Frühjahr 2020 waren in einer Messehalle 352 Kojen mit je zwei Betten für Patienten aufgestellt worden, die zwar ins Krankenhaus müssen, aber keine intensivmedizinische Versorgung oder Beatmung brauchen. Das Behelfsspital musste aber nie in Betrieb genommen werden.

Neue Rekorde bei Sieben-Tage-Inzidenzen im Westen

Das Dashboard der Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit (AGES) hat am Dienstagnachmittag vor allem für die westlichen Bundesländer Vorarlberg, Tirol und Salzburg Rekordwerte bei den Sieben-Tage-Inzidenzen ausgewiesen. Die Neuinfektionen mit dem Coronavirus in der abgelaufenen Woche lagen knapp unter bzw. bereits über dem alarmierenden Wert von 300 je 100.000 Einwohner.

Konkret hielt Tirol bei einer Inzidenz von 300,5, Vorarlberg bei 299,3 und Salzburg bei 292,0. Österreich kam im Gesamten auf 214,1, die Bundeshauptstadt Wien auf 241,1. Zum Vergleich: am 16. Oktober – vor noch nicht ein Mal zwei Wochen – lagen Tirol und Salzburg bei jeweils 139,8, Vorarlberg bei 124,8. Die vom Bund und den jeweiligen Ländern gesetzten Maßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus haben also nicht verhindert, dass die Infektionszahlen davongaloppieren. Das gilt nicht nur für den Westen – in Wien hielt man am 16. Oktober bei einer Sieben-Tage-Inzidenz von 134,5 je 100.000 Einwohner. Das gilt nicht nur für den Westen – in Wien hielt man am 16. Oktober bei einer Sieben-Tage-Inzidenz von 134,5 je 100.000 Einwohner.

Salzburg knappt 200er-Marke

Was die einzelnen Bezirke betrifft, ist Schwaz im Tiroler Unterland mit einer Sieben-Tage-Inzidenz von 560,4 neuer österreichweiter Spitzenreiter vor Dornbirn (465,0) in Vorarlberg, dem Salzburger Pongau (454,2), dem Bezirk Ried im Innkreis in Oberösterreich (452,6) sowie dem Salzburger Tennengau (452,2). Zum Bezirk Schwaz gehört übrigens der Hintertuxer Gletscher, wo zuletzt schlangenstehende und den Mindestabstand ignorierende Skifahrer für Aufsehen gesorgt hatten.

In Salzburg weisen mittlerweile sämtliche Bezirke eine Sieben-Tage-Inzidenz jenseits der 200er-Marke auf. Dasselbe gilt für Vorarlberg. In Tirol hält das abgeschieden gelegene Außerfern – der Bezirk Reutte – bei 97,9, Kitzbühel und Osttirol bei 133,1 bzw. 194,9. Alle anderen Bezirke liegen – teilweise deutlich – über 200, die Landeshauptstadt Innsbruck mittlerweile gar bei 405,0.

Zahl der Corona-Patienten steigt

Im Vergleich zum Montag müssen 70 Patienten mehr im Spital behandelt werden, ein Plus von 15 Covid-19-Erkrankten gibt es auf Intensivstationen. Insgesamt befinden sich mittlerweile deutlich mehr Patienten in Krankenhäusern als während des Lockdowns im Frühjahr. Den bisherigen Höchststand gab es am 31. März – damals waren 1.110 Covid-19-Erkrankte stationär aufgenommen. Am Dienstag bedurften 1.400 Covid-19-Patienten einer Spitalsbehandlung. Auf Intensivstationen mussten 203 Patienten versorgt werden – das liegt noch unter dem bisherigen Höchstwert von 267 während des Lockdowns am 8. April.

_

Allerdings sind im Spitalsbereich grundsätzlich enorme Zuwächse bei Corona-Patienten zu verzeichnen. So lagen vor zwei Wochen noch 611 Covid-19-Erkrankte im Krankenhaus, vergangenen Dienstag waren es 889. Im Zwei-Wochen-Vergleich ergab das eine Steigerung von rund 130 Prozent. Die Zahl der Intensivpatienten stieg von 107 am 13. Oktober auf 145 am 20. Oktober zu 203 am Dienstag.

Mehr als 1.000 Tote in Österreich

Seit Beginn der Coronavirus-Pandemie sind 1.005 Menschen in Österreich an den Folgen von Covid-19 gestorben. Den ersten Todesfall gab es am 12. März. Die bisher meisten Toten an einem Tag wurden am 6. April mit 31 gemeldet. Vor zwei Wochen waren es noch 861 Tote, gegenüber heute bedeutet das eine Steigerung von knapp 17 Prozent. Deutlich mehr als die Hälfte der Toten – 57 Prozent – waren Männer._

Die Neuinfektionen seit der letzten Meldung teilen sich auf die Bundesländer Österreichs wie folgt auf:

  •    Burgenland: 41
  •    Kärnten: 97
  •    Niederösterreich: 590
  •    Oberösterreich: 405
  •    Salzburg: 208
  •    Steiermark: 367
  •    Tirol: 437
  •    Vorarlberg: 234
  •    Wien: 456

Katholische Forderung:Gratis-Vitamin-C-Gabe um das Immunsystem zu stärken

OP-Eingriffe könnten bald verschoben werden?

wien

zur ORF.at-Startseite

Navigation

Operation im Krankenhaus Nord

Gesundheit

Elektive Eingriffe, also Operationen ohne Notfall, könnten bald wieder verschoben werden, um Platz für Covid-19-Patienten zu schaffen. Das hat Gesundheitsstadtrat Peter Hacker (SPÖ) angekündigt. Die Auslastungszahlen in den Spitälern steigt nämlich immer weiter.Online seit heute, 8.35 UhrTeilen

Etwa ein Viertel der verfügbaren Intensiveinheiten ist aktuell mit Covid-19-Patienten belegt. Noch sei man in keiner kritischen Auslastung, sagte Hacker im Ö1-Morgenjournal. „Aber wir werden in den nächsten Tagen beginnen, langsam elektive Eingriffe zurückzuschrauben, zu verschieben.“ Das heißt, etwa Knie- oder Hüftoperationen, die nicht notwendig sind, werden vorerst nicht mehr durchgeführt.

Nächste zwei Wochen wichtig

Das Ziel ist, so Hacker, keine kritische Auslastung zu erreichen. „Kritische Auslastung ist dann erreicht, wenn wir nicht mehr zusätzliche Kapazitäten freischalten können.“ Ob man in diesen Bereich kommt, hänge von der Entwicklung der nächsten 2 Wochen ab.Radiothek 28.10.2020, 7.00 Uhr

Hacker: Spitäler bereiten sich vor

Wiedergabe starten

Ö1 Morgenjournal

Eindeutig sei aber auch: „Es kann nicht sein, dass wir die ganz lebenswichtigen Behandlungen zurückschrauben, ob das die Onkologie ist oder das Schlaganfallpatienten sind“, sagt Hacker.

Kein Bundesland habe hunderte Intensivbetten in einem Geheimspital, die leer stehen. Aktuell sind 75 Personen in Wien in einer Intensiveinheit, etwa 240 stehen noch zur Verfügung.MEHR ZUM THEMAIntensivbetten zu 24 Prozent ausgelastet

Zahlenproblematik

Generell sieht der Gesundheitsstadtrat allerdings Probleme bei den Statistiken und kritisiert damit Gesundheitsminister Rudolf Anschober (Grüne). „Es ist Anfang des Jahres vereinbart worden, wir geben die Gesamtzahl der insgesamt verfügbaren Betten an, so wie es in der österreichischen Spitalsplanung vorgesehen ist. Dass das nicht die Gesamtkapazität ist, die für die Behandlung von Covid-19-Patienten zur Verfügung steht, war immer sicher.“

Heißt, wenn das Coronavirus-Dashboard der AGES derzeit rund 2.400 verfügbare Normalbetten in Wien ausgibt, dann sind die nicht ausschließlich für Covid-19-Patienten frei. „Seit vielen Wochen reden wir schon davon, dass der Gesundheitsminister in diesen Statistiken endlich Sicherheit schaffen muss“, so Hacker.

Gesundheitsstadtrat Peter Hacker (SPÖ) am Montag, 17. August 2020, im Rahmen der Pressekonferenz „Zusätzliche ÄrztInnen im Wiener Gesundheitsverbund“ im Wiener Rathaus.
Gesundheitsstadtrat Peter Hacker kündigte an, elektive Eingriffe wieder zu verschieben

Virologin Puchhammer-Stöckl besorgt

Die Virologin Elisabeth Puchhammer-Stöckl sieht den starken Zuwachs an Coronavirus-Patienten, die im Spital aufgenommen werden müssen, mit Sorge. „Die Zunahme ist schon besorgniserregend“, vor allem müsse man den Zeitablauf bedenken, sagte sie am Dienstagabend in der ZIB 2. Denn: „Die Intensivbetten und die Belegung der Spitalbetten entspricht ja der Infektion, die vor 2 bis 3 Wochen stattgefunden hat und reflektiert noch gar nicht die Zahlen, die wir heute haben.“

Es sei daher anzunehmen, dass die Fälle „noch deutlich ansteigen“ werden – „und das ist schon besorgniserregend“. Gefragt, ob man daher umgehend weitere Maßnahmen verhängen müsste, sagte die an der MedUni Wien tätige Expertin, die jüngsten Schritte seien ja erst am Wochenende gesetzt worden. Jetzt sei es „eher daran, die Bevölkerung irgendwie zu motivieren, oder zu erklären, warum man das einhalten soll“ – und dann gelte es abzuwarten, ob die Maßnahmen auch funktionieren.

ZIB-2-Interview-Langversion: Virologin Puchhammer-Stöckl zur Coronalage, 27.10.2020ZIB-2-Interview-Langversion: Virologin Puchhammer-Stöckl zur Coronalage12:16

Kritik an Ärzten bei Grippeimpfung

Parallel zur Coronavirus-Pandemie beginnt gerade die Grippesaison und seit einigen Wochen findet die Gratis-Grippeimpfaktion der Stadt statt. Die Ärztekammer warnte vergangene Woche schon, dass die Impfstoffe für den niedergelassenen Bereich schon aufgebraucht sind.

Hacker betonte, dass erst 160.000 Impfdosen an die Ärztinnen und Ärzte ausgeliefert wurden. 70.000 stehen noch zur Verfügung.

Damit wird die Hälfte der im Frühjahr bestellten Impfdosen an niedergelassene Ärzten vergeben, der Rest kommt in die Impfzentren und Impfstraßen der Stadt Wien.

Dass nicht alle Impfdosen gleichzeitig verfügbar sind, liege an der Pharmaindustrie, kritisierte Hacker, „die immer nur so viel produziert, wie schon vorbestellt wird“.

Kritik äußerte er aber auch an der Ärzteschaft: Sie hätten bereits getätigte Bestellungen zurückgestellt, als die Gratisaktion bekannt wurde.

Außerdem unterstellte er den Ärztinnen und Ärzten, die Dynamik unterschätzt zu haben, wie viele Personen sich impfen lassen wollen.

Man wird sicherlich keine Covid-19-Impfung durchbringen, indem man weiterhin Bestellzettel ausfüllt. Da werden auch die niedergelassenen Ärzte auf elektronische Systeme der Vorreservierung von Zeitfenstern für ihre Patienten umsteigen müssen.“

red, wien.ORF.at

Zurück

Mehr zum Thema

Virologin warnt vor KontrollverlustWien plant Digitalisierung von 1450-Hotline

Aktuell in wien

Basketballcourt ist neuer Szene-HotspotSportPublikum meidet TheaterbesucheKulturIntensivbetten zu 24 Prozent ausgelastetgesundheit34.400 Besucher bei Impulstanz-FestivalKulturKoalition: Hebein hält Türen weiter offenPolitik

Weiter

Corona-Tote in der EU: Österreich im Mittelfeld

27.10.2020 14:55(Akt. 27.10.2020 19:56)

Aktuell sind in Österreich 1.005 Personen an den Folgen des Virus gestorben.

Aktuell sind in Österreich 1.005 Personen an den Folgen des Virus gestorben.

In Österreich sind aktuell 1.005 Personen an den Folgen des Coronavirus gestorben. Mit dieser Zahl liegt Österreich im Mittelfeld im EU-Vergleich.

Mit aktuell 1.005 an den Folgen von Covid-19 Verstorbenen liegt Österreich im EU-Vergleich im Mittelfeld. Trauriger Spitzenreiter bei der kumulierten Anzahl der Todesfälle in den vergangenen 14 Tagen ist Tschechien mit 12,3 Toten je 100.000 Einwohner, wie die EU-Gesundheitsbehörde ECDC gestern,-Dienstagmittag verlautbarte. Österreich – zu diesem Zeitpunkt waren erst 988 Verstorbene ins EU-Register eingespeist – hielt bei 1,3.

211.000 Tote in der EU und Großbritanien in Zusammenhang mit Virus

Nach Tschechien die höchsten Todesraten innerhalb der letzten beiden Wochen wiesen Belgien, Ungarn und Rumänien mit 5,8, 5,5 bzw. 5,2 Fällen je 100.000 Einwohner auf.

Knapp 211.000 Personen sind in EUROPA in Großbritannien bisher an den Folgen von Covid-19 gestorben.

In absoluten Zahlen die meisten Todesfälle gab es mit knapp 45.000 in Großbritannien. Rund 37.500 Patienten sind bisher in Italien gestorben, jeweils etwas mehr als 35.000 in Spanien und in Frankreich.

Was die kumulierte Anzahl der SARS-CoV-2-Neuinfektionen binnen 14 Tagen betrifft, hat Belgien mit 1.390,9 Betroffenen je 100.000 Einwohner Tschechien (1.379,8) mittlerweile an der Spitze abgelöst. Auf den Plätzen folgten gestern,- Dienstagmittag Luxemburg (760,4), Slowenien (732,8) und die Niederlande (694,1).

Österreich hielt in dieser Statistik bei 321,8 Covid-19-Fällen je 100.000 Einwohner.

>> Aktuelle News zur Coronakrise

Lockdown im australischen Victoria nach Monaten aufgehoben

Während die Zeichen in Europa vermehrt auf Lockdown stehen, beendet der Bundesstaat Victoria im Südosten Australiens diesen nach mehreren Monaten.

Seit Mittwoch dürfen Geschäfte, Bars, Cafes und Restaurants wieder öffnen. Die strengen Auflagen galten seit Anfang August. Die Bürger dürfen nun auch wieder ohne größere Auflagen ihre Häuser verlassen.

  • Laut übereinstimmenden Medienberichten steht Deutschland kurz vor dem zweiten Lockdown. Die Pläne von Kanzlerin Angela Merkel sollen vorsehen, dass lediglich Schulen, Kitas und der Einzelhandel offen bleiben.

China: Höchster Anstieg seit 2 Monaten

China meldet offiziellen Angaben zufolge mit 42 neuen Fällen die höchste Zahl an täglichen Neuinfektionen seit mehr als 2 Monaten. Der Anstieg sei auf den Ausbruch in einer Kleiderfabrik in der nordwestlichen Region Xinjiang zurückzuführen.

Frankreich plant neue Corona-Maßnahmen

Im Kampf gegen die zweite Welle der Corona-Pandemie will die französische Regierung die Schraube weiter anziehen. Neue Maßnahmen seien unerlässlich, teilte Premierminister Jean Castex am Dienstagabend auf Twitter mit. Ins Detail ging er dabei nicht. Staatschef Emmanuel Macron werde sich am Mittwochabend an seine Landsleute wenden. Im Gespräch ist die Ausweitung der nächtlichen Ausgangssperre in weiten Teilen des Landes sowie ein vollständiger Lockdown.

Wachau-Studie: 94 Prozent besitzen Antikörper

Nachdem im Juni im Zuge einer Studie bei 12% der Bevölkerung in Weißenkirchen in der Wachau Antikörper gegen das Coronavirus festgestellt worden waren, hat es nun erneut überraschende Ergebnisse gegeben. So wurden im Rahmen einer Folgestudie die damals positiv Getesteten wieder auf Antikörper untersucht: 94 Prozent von ihnen wiesen diese auch nach wie vor auf.Dürnstein in der Wachau(Bild: stock.adobe.com)

Steht Niederösterreich vor dem Corona-Kollaps wegen Tschechien-Reisefreiheit

Keine Quarantäne: Bayern erlaubt auch wie Tschechien kleinen Grenzverkehr

Steht Niederösterreich vor dem Corona-Kollaps wegen Tschechien-Reisefreiheit?

Knapp 30 Landsleute müssen derzeit wegen Corona auf Intensivstationen behandelt werden(Bild: Elias Holzknecht)

In einem Mediengespräch sagten Experten – wie berichtet – den Peak der zweiten Welle für Ende November voraus. Aber 14 Tage später hat das Land die Prognosen bereits überholt?

Es sind gefährliche Rechenspiele, die der Corona-Krisenstab in Wien alle 14 Tage für die neun Bundesländer anstellt – vor allem dann, wenn sie zu optimistisch ausfallen.

Noch vor zwei Wochen sagten Experten für Niederösterreich etwa einen Peak der zweiten Welle für Ende November voraus. Insgesamt 150 Covid-Patienten würden dann in den Spitälern, davon 25 bis 30 auf der Intensivstation, liegen, hieß es in der Prognose.

Ausgerechnet am Nationalfeiertag – somit 4 Wochen zu früh – wurden die Rechenspiele dann aber bereits Realität.(Bild: APA/Barbara Gindl)

Wie schnell die Lage hierzulande prekär geworden ist, verdeutlicht auch ein Blick auf das bundesweite Infektionsgeschehen. Denn obwohl über das verlängerte Wochenende tendenziell weniger getestet wurde, kamen gleich 590 neue Fälle dazu. Mehr als in jedem anderen Bundesland.

Angestiegen ist allerdings auch die Zahl jener Fälle, die nicht mehr zu ihrer Infektionsquelle zurückverfolgt werden können.

Lag die Aufklärungsquote vor anderthalb Wochen noch bei 75 Prozent, ist sie zuletzt erstmalig im Pandemieverlauf unter 70 Prozent gesunken. „Das liegt auch daran, dass die Zahlen allgemein gestiegen sind. Der Prozess dauert wesentlich länger“, weiß man im Büro von Gesundheitslandesrätin Ulrike Königsberger-Ludwig.

Zitat Icon

Das Contact Tracing bleibt auch weiterhin ein großer Teil unserer Strategie. Wir sind hier auch personell sehr gut aufgestellt!

Ulrike Königsberger-Ludwig (SPÖ)

Proteste gegen die Schutz-Maßnahmen
Sorgen bereiten den Behörden zudem die sogenannten Corona-Verweigerer. Erst am Montag demonstrierten etwa 150 Personen auf dem St. Pöltner Rathausplatz gegen die Maßnahmen. Und nicht nur die Mathematiker in Wien wissen: Je größer die Zahl der Verweigerer, desto wahrscheinlicher ist, dass es mit den Fall-Zahlen steil bergauf geht.

Nikolaus Frings, Kronen Zeitung

Unvergesslich: 28.Oktober 2017

ÖVP hat sein Stimmrecht beim Glyphosatthema nicht in Anspruch genommen.

Fiebermessen: Eingriff in die Persönlichkeitsrechte

Wir werden in letzter Zeit oft gefragt, ob ein Arbeitgeber von den Beschäftigten verlangen darf, dass sie ihr Fieber messen bevor sie ihren Arbeitsplatz betreten.
Wir vertreten dazu aus 3 Gründen die Meinung, dass das NICHT zulässig ist. (Achtung: Es gibt hier noch kein Gerichtsurteil!)

  1. Fiebermessen ist ein untaugliches Mittel, um Corona festzustellen.
  2. Die Körpertemperatur ist ein „Gesundheitsdatum“, also höchst vertraulich. Auch wenn niemand die Temperatur aufzeichnet, ist das Fiebermessen aus Datenschutz-Sicht nicht zulässig.
  3. Fiebermessen ist ein Eingriff in die körperliche Integrität. Nur wenn Beschäftigte zustimmen, darf es gemacht werden. Wenn sie es nicht machen, darf das keine Folgen haben.
Wilmas Bienenblog läuft unter Wordpress 5.2.9
Anpassung und Design: Gabis Wordpress-Templates