Erinnerung:5.7.2023

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Zutaten für 4 Personen:
Wild-Gewürz:
Alle Zutaten trocken bei mittlerer Hitze rösten und anschließend mit dem Möser zerkleinern.
Zubereitung: Zwiebel, Gemüse, Knoblauch in Öl anrösten ein Esslöffel Paradeismark hinzugeben. Weiterrösten, mit Rotwein dreimal ablöschen, hintereinander, und zur Gänze wegreduzieren.
Faschiertes Rehfleisch hinzugeben. Mit dem Wild-Gewürz würzen. Leicht salzen und kräftig rühren. Mit Rindsuppe aufgießen, 30-45 Minuten köcheln lassen.
Pasta in ausreichendem Salzwasser kochen. Pasta abseihen und mit dem Sugo vermengen – abschmecken, anrichten, Hartkäse gleichmäßig über die Pasta reiben.




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Weiter mahnt der Papst, in den vergangenen Jahren hätten KI-Systeme zunehmend die Produktion von Texten, Musik und Videos übernommen. „Ein Großteil der menschlichen Kreativwirtschaft läuft daher Gefahr, abgebaut und durch das Label „von KI gesteuert“ ersetzt zu werden, wodurch Menschen zu bloßen passiven Konsumenten unreflektierter Gedanken, anonymer, unautorisierter und ungeliebter Produkte werden“, so das Kirchenoberhaupt.
Den kreativen Prozess aufzugeben und die eigenen geistigen Fähigkeiten und die Vorstellungskraft Maschinen zu überlassen, bedeute, die Talente zu begraben, die den Menschen gegeben seien, um in Beziehung zu Gott und den Mitmenschen zu wachsen. „Es bedeutet, unser Gesicht zu verbergen und unsere Stimme zum Schweigen zu bringen“, kritisiert Leo XIV.
Uschi blüht auf / Rezept von Uschi Zezelitsch
3.5.2026
Espe: Sauerkraut (Vorschlag für Muttertag)
Zutaten:
Espenzweige
Espenblätter
Pfefferkörner
Wacholderbeeren
Thymian oder Rosmarin
Lorbeerblatt
Zitrone
Rote Rübe
Ev. Salzlake 2% = 20 g unraffiniertes Natursalz pro Liter Wasser
Junge Espenblätter lassen sich durch Milchsäuregärung zu einem großartigen
„Espen-Sauerkraut“ verarbeiten. Dazu werden die Blätter mit den Händen gequetscht
oder gestampft und mit Natursalz eingesalzen. Dann müssen die Blätter so lange
bearbeitet bzw. gestampft werden, bis der Saft austritt. (Wenn zu wenig Saft entsteht,
kann man mit Salzlake nachhelfen.)
Die Blätter ganz dicht in ein Glas stopfen und Wacholderbeeren dazugeben,
ebenfalls ein Lorbeerblatt, eine Scheibe Bio-Zitrone, Pfefferkörner und einen Zweig
Thymian oder Rosmarin.
Die spezielle Note für den Muttertag gibt ein Herz aus roter Rübe. Dieses kommt an
den Glasrand und wird das Sauerkraut leicht rosa färben.
Wichtig: Der Saft muss die Blätter unbedingt ganz bedecken. Deswegen entweder
einen sterilisierten Stein oben drauflegen oder ein modernes Fermentiergewicht aus
Glas, damit die Blätter unter der Flüssigkeit bleiben.
Die Blätter fermentieren die ersten fünf Tage bei ca. 24°C. Dazwischen den Deckel
immer ganz kurz öffnen, um die Gase herauszulassen. Danach können die Blätter je
nach Wunsch zwei bis drei Wochen bei ca. 18°C weiter fermentieren. Für eine lange
Aufbewahrung sollte man die Fermentation im kühlen Keller oder Kühlschrank dann
so gut wie stoppen.
Wer will, kann schon nach einer Woche kosten. Und dann zum Muttertag mit
Räucherforelle, Kren-Espen-Schlagobers und feinem Blütensalat servieren.
🎋
Zurück zur Natur – Faaker See
Rezepte von Carmen Schachinger/“Der grüne Heinrich“, 9582 Oberaichwald
Honig-Apfelkwass
Zutaten:
1 l Wasser
2 Äpfel (am besten Bio, ungeschält)
2 EL Honig (roh, nicht erhitzt)
1 TL Rosinen (optional)
Zubereitung:
30.04.2026 – 22:52:19 | boerse-global.de
Die Koalition plant Einsparungen von 5,1 Milliarden Euro, stößt aber auf breiten Widerstand aus Politik und Gesellschaft.

Die Koalition aus ÖVP, SPÖ und NEOS will rund 5,1 Milliarden Euro einsparen – doch der Widerstand wächst. Sogar aus den eigenen Reihen.
Ex-Nationalrat Wolfgang Knes (SPÖ) droht mit einer Großdemonstration in Wien. Seine Kritik: Die geplanten Einsparungen von 1,5 Milliarden Euro 2027 und 2,5 Milliarden Euro 2028 treffen vor allem Soziales, Gesundheit und Pensionen. Seine Alternativvorschläge: Steuerschulden konsequent eintreiben (angeblich acht Milliarden Euro jährlich) und eine Reichensteuer von 0,1 Prozent ab 25.000 Euro Nettoeinkommen.
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Auch der Pensionistenverband schaltet sich ein. Präsidentin Gerstorfer schließt Proteste von Zehntausenden nicht aus – falls die Inflationsabgeltung bei den Renten gekürzt wird. Im Raum steht eine Erhöhung, die jeweils 0,25 Prozentpunkte unter der Teuerung bleibt. Das Sozialministerium will eine soziale Staffelung, die Seniorenvertreter fordern volle Abgeltung für alle.
Ein weiterer Knackpunkt: der Familienbonus. Die Regierung want hier 130 Millionen Euro sparen. Ab dem vierten Geburtstag eines Kindes soll der volle Bonus von 2.000 Euro nur noch fließen, wenn beide Eltern berufstätig sind. Staatssekretärin Eibinger-Miedl verteidigt das als Förderung der Vollzeitbeschäftigung von Frauen. Die Opposition spricht von einer Zusatzbelastung von bis zu 2.000 Euro pro Kind.
Parallel dazu sorgt die Erhöhung der Arbeitslosenversicherungsbeiträge auf einheitliche 2,95 Prozent für Unmut. Besonders betroffen: Geringverdiener und rund 135.000 Studierende, die bisher befreit waren. Caritas und Volkshilfe warnen vor steigendem Armutsrisiko. Sozialministerin Schumann verspricht sozialverträgliche Umsetzung.
Die Kommunen verschärfen den Druck zusätzlich. Eine Erhebung des Gemeindebundes zeigt: Rund 80 Prozent der Gemeinden haben Investitionen verschoben. Der Rückstau liegt bei etwa einer Milliarde Euro – rund 5.000 Projekte in Straßenbau, Bildung, Energie und Wasserversorgung. Die Gemeinden fordern eine staatliche Zinsstützung für Kredite von zwei Milliarden Euro.
Am 30. April einigten sich die Regierungsparteien auf eine Verlängerung der Spritpreisbremse bis Ende Mai – deutlich abgeschwächt. Die Mineralölsteuersenkung reduziert sich ab 1. Mai von fünf auf zwei Cent pro Liter. Auch die Margenbegrenzung für Mineralölunternehmen sinkt. Finanzminister Marterbauer betont: Die steuerliche Senkung entspricht nun den Mehreinnahmen aus der Mehrwertsteuer.
Die Budgetverhandlungen finden bei steigender Inflation statt. Die Teuerungsrate lag im April bei 3,3 Prozent (März: 3,2 Prozent). Energiepreise legten um 10,7 Prozent zu. Ohne die Spritpreisbremse wäre die Inflation um weitere 0,2 Prozentpunkte höher.
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Die Koalition aus ÖVP, SPÖ und NEOS wirkt zunehmend fragil. Während die NEOS auf ein Ende der Spritpreisbremse pochten, suchte die SPÖ nach sozialen Abfederungen. Diese Differenzen zeigen sich auch regional: Für Vorarlberg wurde eine Schieflage bei der Lohnquote und ein hoher Gender-Pay-Gap gemeldet.
Die finale Ausgestaltung des Doppelbudgets steht noch aus. Die Drohungen von Arbeitnehmervertretern und Pensionisten deuten auf erheblichen außerparlamentarischen Widerstand hin. Ein möglicher Marsch auf Wien würde den Druck massiv erhöhen.
Das AMS Niederösterreich korrigierte am 30. April seine Prognosen: steigende Arbeitslosenzahlen, besonders in Handel, Industrie und Baugewerbe. Ob die Regierung ihr Konsolidierungsziel von über fünf Milliarden Euro ohne soziale Verwerfungen erreicht, hängt maßgeblich von den weiteren Verhandlungen über Familienbonus und Pensionsanpassungen ab. Die Spritpreisbremse bis Ende Mai markiert nur den Auftakt.