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Frage des Tages: Warum Doppelbudget für 2 Jahre obwohl sich extrem schnell die wirtschaftliche Weltlage verändert❓

DoppelbudgetSPÖ-Politiker

Doppelbudget: SPÖ-Politiker droht mit Marsch auf Wien

30.04.2026 – 22:52:19 | boerse-global.de

Die Koalition plant Einsparungen von 5,1 Milliarden Euro, stößt aber auf breiten Widerstand aus Politik und Gesellschaft.

Doppelbudget: SPÖ-Politiker droht mit Marsch auf Wien - Foto: über boerse-global.de
Doppelbudget: SPÖ-Politiker droht mit Marsch auf Wien – Foto: über boerse-global.de

Die Koalition aus ÖVP, SPÖ und NEOS will rund 5,1 Milliarden Euro einsparen – doch der Widerstand wächst. Sogar aus den eigenen Reihen.

Ex-Nationalrat Wolfgang Knes (SPÖ) droht mit einer Großdemonstration in Wien. Seine Kritik: Die geplanten Einsparungen von 1,5 Milliarden Euro 2027 und 2,5 Milliarden Euro 2028 treffen vor allem Soziales, Gesundheit und Pensionen. Seine Alternativvorschläge: Steuerschulden konsequent eintreiben (angeblich acht Milliarden Euro jährlich) und eine Reichensteuer von 0,1 Prozent ab 25.000 Euro Nettoeinkommen.

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Proteste von allen Seiten

Auch der Pensionistenverband schaltet sich ein. Präsidentin Gerstorfer schließt Proteste von Zehntausenden nicht aus – falls die Inflationsabgeltung bei den Renten gekürzt wird. Im Raum steht eine Erhöhung, die jeweils 0,25 Prozentpunkte unter der Teuerung bleibt. Das Sozialministerium will eine soziale Staffelung, die Seniorenvertreter fordern volle Abgeltung für alle.

Familienbonus: Streit um 130 Millionen Euro

Ein weiterer Knackpunkt: der Familienbonus. Die Regierung want hier 130 Millionen Euro sparen. Ab dem vierten Geburtstag eines Kindes soll der volle Bonus von 2.000 Euro nur noch fließen, wenn beide Eltern berufstätig sind. Staatssekretärin Eibinger-Miedl verteidigt das als Förderung der Vollzeitbeschäftigung von Frauen. Die Opposition spricht von einer Zusatzbelastung von bis zu 2.000 Euro pro Kind.

Parallel dazu sorgt die Erhöhung der Arbeitslosenversicherungsbeiträge auf einheitliche 2,95 Prozent für Unmut. Besonders betroffen: Geringverdiener und rund 135.000 Studierende, die bisher befreit waren. Caritas und Volkshilfe warnen vor steigendem Armutsrisiko. Sozialministerin Schumann verspricht sozialverträgliche Umsetzung.

Gemeinden klagen über Investitionsstau

Die Kommunen verschärfen den Druck zusätzlich. Eine Erhebung des Gemeindebundes zeigt: Rund 80 Prozent der Gemeinden haben Investitionen verschoben. Der Rückstau liegt bei etwa einer Milliarde Euro – rund 5.000 Projekte in Straßenbau, Bildung, Energie und Wasserversorgung. Die Gemeinden fordern eine staatliche Zinsstützung für Kredite von zwei Milliarden Euro.

Spritpreisbremse: Nur noch abgeschwächt

Am 30. April einigten sich die Regierungsparteien auf eine Verlängerung der Spritpreisbremse bis Ende Mai – deutlich abgeschwächt. Die Mineralölsteuersenkung reduziert sich ab 1. Mai von fünf auf zwei Cent pro Liter. Auch die Margenbegrenzung für Mineralölunternehmen sinkt. Finanzminister Marterbauer betont: Die steuerliche Senkung entspricht nun den Mehreinnahmen aus der Mehrwertsteuer.

Inflation steigt leicht

Die Budgetverhandlungen finden bei steigender Inflation statt. Die Teuerungsrate lag im April bei 3,3 Prozent (März: 3,2 Prozent). Energiepreise legten um 10,7 Prozent zu. Ohne die Spritpreisbremse wäre die Inflation um weitere 0,2 Prozentpunkte höher.

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Die Koalition aus ÖVP, SPÖ und NEOS wirkt zunehmend fragil. Während die NEOS auf ein Ende der Spritpreisbremse pochten, suchte die SPÖ nach sozialen Abfederungen. Diese Differenzen zeigen sich auch regional: Für Vorarlberg wurde eine Schieflage bei der Lohnquote und ein hoher Gender-Pay-Gap gemeldet.

Ausblick: Schwere Verhandlungen stehen bevor

Die finale Ausgestaltung des Doppelbudgets steht noch aus. Die Drohungen von Arbeitnehmervertretern und Pensionisten deuten auf erheblichen außerparlamentarischen Widerstand hin. Ein möglicher Marsch auf Wien würde den Druck massiv erhöhen.

Das AMS Niederösterreich korrigierte am 30. April seine Prognosen: steigende Arbeitslosenzahlen, besonders in Handel, Industrie und Baugewerbe. Ob die Regierung ihr Konsolidierungsziel von über fünf Milliarden Euro ohne soziale Verwerfungen erreicht, hängt maßgeblich von den weiteren Verhandlungen über Familienbonus und Pensionsanpassungen ab. Die Spritpreisbremse bis Ende Mai markiert nur den Auftakt.

Odmemenning

Papst Leo XIV. bittet im Mai um Nahrung für alle

Millionen von Menschen weltweit haben nicht genug zu Essen und Trinken. Papst Leo XIV. bittet daher im Gebetsanliegen für den Monat Mai um Nahrung für alle. In der Videobotschaft dazu, die der Vatikan diesen Donnerstag veröffentlichte, prangert das katholische Kirchenoberhaupt Hunger und Lebensmittelverschwendung an. Der Papst bedauert besonders, „dass Millionen von Brüdern und Schwestern weiterhin Hunger leiden, während so viele Güter auf unseren Tischen verschwendet werden“.

Stefanie Stahlhofen – Vatikanstadt

Im Rahmen des Projekts „Bete mit dem Papst“ des Weltweiten Gebetsnetzwerks lädt Leo XIV. alle Gläubigen und alle Menschen guten Willens ein, jeden Monat mit ihm für Anliegen zu beten, die ihm am Herzen liegen. Der Vatikan veröffentlicht dazu jeweils ein Video, in dem Leo XIV. jedes Mal selbst ein Gebet spricht. Eingangs werden alle eingeladen, sich in Stille vorzubereiten. Dann folgt, begleitet von leiser Musik, das Gebet von Papst Leo XIV. auf Englisch, das wir hier auf Deutsch dokumentieren: 

Das Gebet im Wortlaut auf Deutsch

MAI: Um Nahrung für alle

„Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen.

Herr der Schöpfung,  du hast uns die fruchtbare Erde geschenkt und mit ihr unser tägliches Brot, als Zeichen deiner Liebe und deiner Fürsorge.  Heute erkennen wir mit Schmerz, dass Millionen von Brüdern und Schwestern noch immer Hunger leiden,  während auf unseren Tischen so viel Nahrung verschwendet wird. 

Zum Hören: Papst Leo XIV. bittet im Mai um Nahrung für alle – Das Gebetsanliegen auf Deutsch (Audio-Beitrag von Radio Vatikan)

Wecke in uns ein neues Bewusstsein: Dass  wir lernen, für jede Speise zu danken, einfach zu essen,  freudig zu teilen  und die Früchte der Erde als dein Geschenk zu bewahren,  das für alle bestimmt ist, nicht nur für wenige.

Papst Leo XIV. bittet im Gebetsanliegen für den Monat Mai um Nahrung für alle   (© The Pope’s Worldwide Prayer Network – Pray with the Pope)

„Gütiger Vater, mach uns fähig, die Logik des egoistischen Konsums in eine Kultur der Solidarität zu verwandeln“

Gütiger Vater,  mach uns fähig, die Logik des egoistischen Konsums in eine Kultur der Solidarität zu verwandeln.  Lass unsere Gemeinschaften konkrete Taten fördern:  Sensibilisierungskampagnen, Tafeln  und einen bescheidenen und verantwortungsvollen Lebensstil.

Du, der du deinen geliebten Sohn Jesus gesandt hast,  das gebrochene Brot für das Leben der Welt,  schenke uns ein neues Herz, hungrig nach Gerechtigkeit und durstig nach Geschwisterlichkeit.  Möge niemand vom gemeinsamen Tisch ausgeschlossen sein,  und möge dein Geist uns lehren, das Brot  nicht als Konsumgut zu betrachten,  sondern als Zeichen der Gemeinschaft und der Fürsorge.  Amen.“

Globale Nahrungsmittelkrise verschärft sich

Laut jüngsten Statistiken, über die in einer Pressemitteilung zum Gebetsanliegen informiert wird, nimmt Hunger weltweit immer mehr zu. Laut dem „Global Outlook 2026“ des Welternährungsprogramms der Vereinten Nationen WFP werden dieses Jahr 318 Millionen Menschen mit einer Nahrungsmittelkrise oder noch schlimmeren Situationen konfrontiert sein. Dieselbe Organisation warnt davor, dass der Konflikt im Nahen Osten bis Mitte dieses Jahres weitere 45 Millionen Menschen in eine Situation extremen Hungers treiben könnte. Im Jahr 2025 wurden in Teilen des Gazastreifens und des Sudans gleichzeitig zwei Hungersnöte bestätigt – die ersten in diesem Jahrhundert.

Der gemeinsam von FAO, IFAD, UNICEF, WFP und WHO veröffentlichte Bericht „The State of Food Security and Nutrition in the World 2025“ schätzt, dass im Jahr 2024 673 Millionen Menschen Hunger litten und 2,3 Milliarden Menschen unter mäßiger bis schwerer Ernährungsunsicherheit litten. Rund 2,6 Milliarden Menschen konnten sich demnach im Jahr 2024 keine gesunde Ernährung leisten. Die FAO und das WFP warnen zudem davor, dass sich die Ernährungsunsicherheit im Laufe des Jahres 2026 in mindestens 16 als Krisenherde identifizierten Ländern und Gebieten weiter verschärfen wird.

Entschlossen gegen Ungerechtigkeit vorgehen

Der internationale Direktor des Weltweiten Gebetsnetzwerks des Papstes, Pater Cristóbal Fones, betont die Bedeutung dieses Gebetsanliegens und die persönliche Verbundenheit des Papstes mit diesem Anliegen. „Diese Gebets-Intention kommt aus dem Herzen des Papstes. Es schmerzt ihn zutiefst, dass so viele Menschen auf der Welt keinen Zugang zu etwas so Wesentlichem und Menschlichem wie Nahrung haben. Deshalb bittet er alle, nicht gleichgültig zu bleiben, sondern entschlossen zu handeln, zunächst im Gebet, dann mit konkreten Gesten der Solidarität.“

Diese Gebets-Intention kommt aus dem Herzen des Papstes“

Das Weltweite Gebetsnetzwerk des Papstes betont in seiner Pressemitteilung, das Gebetsanliegen des Papstes für Mai sei „nicht nur ein Aufruf zur Besinnung, sondern zum Handeln“. Papst Leo XIV. lade alle ein, konkrete Initiativen wie Nahrungsmittelhilfen und -Spenden, Aufklärungskampagnen und Bemühungen zur Reduzierung von Lebensmittelverschwendung im eigenen Haushalt zu fördern – ganz im Sinne dessen, was der Papst in seinem Gebet betont: Nahrung „nicht als Konsumgut zu betrachten, sondern als Zeichen der Gemeinschaft und der Fürsorge“.

Über das Weltweite Gebetsnetzwerk des Papstes

Das Weltweite Gebetsnetzwerk des Papstes ist dem Jesuitenorden, der Gesellschaft Jesu (SJ), anvertraut. Es ist laut eigener Aussage in mehr als 90 Ländern vertreten und bildet eine geistliche Gemeinschaft von mehr als 22 Millionen Menschen. Im Mittelpunkt der Mission stehen die monatlichen Gebetsanliegen des Papstes, die die Mitglieder einladen, sich auf drängende Herausforderungen zu konzentrieren, denen die Menschheit und die Mission der Kirche gegenüberstehen. 

(pm – sst)

Katholischer Familienverband übt scharfe Kritik an neuem Haushalt in Österreich

Von CNA Deutsch Nachrichtenredaktion

Redaktion – Donnerstag, 30. April 2026, 15:30 Uhr.

Der Katholische Familienverband Österreichs hat mit Blick auf den Haushalt für die Jahre 2027 und 2028, über den die Politik derzeit verhandelt, scharfe Kritik geübt, weil Hilfen für Familien weiter nicht an die Inflation angepasst werden.

Der geplante Haushalt sei aus familienpolitischer Sicht „kurzsichtig, unausgewogen und undurchdacht“, sagte Peter Mender, der Präsident des Familienverbandes. „Bereits 2026 und 2027 wurden Familienbeihilfe und Co. nicht an die Inflation angepasst. Nun müssen die Familien auch 2028 das dritte Jahr in Folge auf die Inflationsanpassung verzichten.“

Für Mehrkindfamilien entspreche die ausbleibende Anpassung an die Inflation mehreren hundert Euro pro Jahr“, rechnete Mender vor. Keine andere Bevölkerungsgruppe würde drei Jahre ohne Erhöhung in Zeiten derart rapide steigender Preise einfach hinnehmen, zeigte er sich überzeugt.

Seit 2020 sind in Österreich die Preise um über 36 Prozent gestiegen, wie das Portal finanz.at zeigt. Seit 2024 liegt der Anstieg immerhin noch bei 11 Prozent. Seit 2002, als der Euro eingeführt wurde, lag die Inflation bei rund 90 Prozent. Für ein Produkt, das 2002 exakt 100 Euro kostete, muss man nun 190 Euro bezahlen.

Gleichzeitig beklagte der Familienverband eine beabsichtigte Kürzung des Familienbonus um 500 Euro für Alleinverdiener. „Künftig soll der Familienbonus für Kinder ab drei Jahren nur mehr dann in voller Höhe bezogen werden können, wenn beide Elternteile erwerbstätig sind“, erläuterte der Verband. Mender kommentierte: „Das ist eine klare Einschränkung der Wahlfreiheit und damit werden Eltern, die ihre Kinder zu Hause betreuen, bestraft.“

Weitere Kritik kam aus dem Katholischen Familienverband Österreichs angesichts der geplanten Anhebung des Beitrags zur Arbeitslosenversicherung. Von der Erhörhung betroffen seien „vor allem Wiedereinsteigerinnen und Mütter, die aufgrund von Betreuungspflichten Teilzeit arbeiten oder generell im Niedriglohnsektor beschäftigt sind“, sagte Mender.

Der Familienverband rechnete vor, was in dieser Situation passieren kann: „Wenn eine Mutter nun beginnt, Teilzeit zu arbeiten, um den für sie reservierten 500 Euro Familienbonus zu erhalten, kann es ihr passieren, dass sie zwar den Familienbonus bekommt, aber mit 918 Euro Arbeitslosenversicherungsbeitrag zur Kasse gebeten wird.“ Für Mender ist dies „der eigentliche Faustschlag ins Gesicht tausender Familien“.

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Man habe zwar Verständnis für Sparmaßnahmen, zu denen auch Familien ihren Beitrag leisten. „Mehrkindfamilien aber derartig schlechter zu stellen, indem Teilzeitarbeit bestraft wird“, ist laut Familienverband „absolut nicht nachvollziehbar“.

CNA Deutsch Nachrichtenredaktion

Die Nachrichtenredaktion von CNA Deutsch leistet seit 2015 globale Berichterstattung aus katholischer Perspektive in deutscher Sprache, unterstützt von Partneragenturen mit Sitz in Rom, Washington, Lima, São Paulo, Nairobi, und Kirkuk. CNA Deutsch ist ein Service von EWTN News. Sie erreichen die Redaktion per Email: CNAdeutsch@catholicna.com

Der 7-Sekunden-Trick zur Blutdrucksenkung

Der 7-Sekunden-Trick zur Blutdrucksenkung ist eine Atemübung, bei der die Atmung verlangsamt wird, um das Nervensystem zu beruhigen . Die Technik ist in der Regel einfach: 4 Sekunden lang langsam durch die Nase einatmen. 7 Sekunden lang sanft durch den Mund ausatmen.

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Heilkraut: Ackerschachtelhalm (Sumpfschachtelhalm ist jedoch giftig)

Fliederblütensaft mit Frühlingskräuter

✅#Fliederblütenhonig
Zutaten
25–30 Fliederblütenrispen
am besten echter Flieder (Syringa vulgaris)
ca. 250–300 g abgezupfte Blüten
1 Liter Wasser
1 kg Honig
1 Bio-Zitrone in Scheiben
oder 3 EL Zitronensaft(oder Verjus)
Zubereitung

  1. Blüten sammeln
    An einem trockenen, sonnigen Tag ernten.
    Nur Blüten nehmen, die frisch geöffnet sind.
    Gut ausschütteln, damit kleine Insekten herausfallen.
    Nicht waschen, sonst geht viel Aroma verloren.
  2. Blüten abzupfen
    Die kleinen violetten Blüten von den grünen Stielen lösen.
    Das ist wichtig, weil die Stiele den Geschmack bitter machen können.
  3. Ansatz herstellen
    Blüten in eine große Schüssel oder einen Topf geben.
    Mit 1 Liter Wasser übergießen.
    Zitrone in Scheiben dazugeben oder Zitronensaft einrühren.
  4. Ziehen lassen
    Alles abdecken und 24 Stunden ziehen lassen.
    Wenn du mehr Aroma willst: bis zu 36 Stunden kühl ziehen lassen.
  5. Abseihen
    Die Flüssigkeit durch ein feines Sieb, Mulltuch oder Küchentuch gießen.
    Blüten gut ausdrücken, damit das Aroma mitkommt.
  6. Mit Zucker einkochen
    Den Sud in einen Topf geben.
    1 kg Honig dazugeben.
    Unter Rühren kurz aufkochen, bis sich der Honig auflöst.
    Dann bei mittlerer bis kleiner Hitze offen köcheln lassen.
  7. Auf Honigkonsistenz bringen
    Etwa 30–60 Minuten einkochen.
    Zwischendurch umrühren.
    Je länger du kochst, desto dicker wird es.

🇪🇺🇦🇹🌐

PVA-Gutachter

Schulungen mit veralteten Unterlagen

Gutachterinnen und Gutachter entscheiden im Auftrag der Pensionsversicherung darüber, ob Menschen als arbeitsunfähig gelten und ob sie Pflegebedarf haben. Geheime Schulungsunterlagen für ärztliche Gutachter enthalten laut Recherchen von ORF, APA und dem Magazin „Dossier“ Leseempfehlungen zu ME/CFS und dem Post-Covid-Syndrom, die laut Fachleuten nicht dem aktuellen Stand der Wissenschaft entsprechen. Die Auswahl könnte dazu beitragen, körperliche Erkrankungen „psychisch umzudeuten“. Die ÖBAK, die die Lehrgänge abhält, betonte ihrerseits, in diesen werde nicht das medizinische Wissen vermittelt. Dieses werde vorausgesetzt.

Die dem ORF, der APA und „Dossier“ vorliegenden Unterlagen stammen aus einem Lehrgang zur Zertifizierung von Gutachterinnen und Gutachtern aus dem Jahr 2025. Es handelt sich um eine PowerPoint-Präsentation mit 13 Folien zu verschiedenen Krankheitsbildern, darunter ME/CFS und das Post-Covid-Syndrom. In der Präsentation findet sich das Logo der Österreichischen Akademie für ärztliche und pflegerische Begutachtung (ÖBAK), die die Schulungen organisiert.

Die ÖBAK ist ein von den Pensionsversicherungen gegründeter Verein und organisiert in deren Auftrag die Ausbildung von Gutachtern. Der Verein ist mit der Pensionsversicherungsanstalt (PVA) personell eng verzahnt, die Adresse der ÖBAK ist gleichzeitig der Hauptsitz der PVA. Noch Ende Jänner hatte die ÖBAK auf Anfrage erklärt, in den Lehrgängen würden die formalen Standards des Begutachtungsverfahrens vermittelt, „nicht das medizinische Wissen“.

Unterlagen widersprechen früheren Aussagen

Auch die PVA hielt in einem Bescheid vom März auf Anfrage nach dem Informationsfreiheitsgesetz fest, sie mache „keinerlei inhaltliche Vorgaben“. Die nun vorliegenden Unterlagen widersprechen diesen Darstellungen. Auf mehreren Folien werden konkrete Krankheitsbilder beschrieben. Eine Folie etwa stellt ME/CFS der psychischen Erkrankung Neurasthenie, auch als Nervenschwäche bekannt, gegenüber. Die Diagnose gilt als veraltet, wird aber in Gutachten der PVA immer wieder vergeben.

ÖBAK: Keine „fachärztliche Ausbildung“

Damit konfrontiert, wiederholt die ÖBAK im Wesentlichen, dass Gutachter nicht inhaltlich geschult würden. In den Lehrgängen würden „Vortragende auch medizinische Begriffe verwenden“, das sei aber nicht mit einer „fachärztlichen Ausbildung zu verwechseln“. Weiter heißt es, die ÖBAK-Unterlagen seien urheberrechtlich geschützt, ihre Verbreitung untersagt. Und: „Allfällige Vortragsfolien werden laufend aktualisiert; im aktuellen Stand sind keine Literaturhinweise enthalten.“

„Schockierende“ Leseempfehlungen

Die in den ORF, APA und „Dossier“ vorliegenden Unterlagen angeführten Leseempfehlungen sehen Fachleute äußerst kritisch. Der ME/CFS-Spezialist Thomas Weber zeigt sich über die Auswahl der Artikel „schockiert“. Insgesamt geben sie maximal einen „kleinen, veralteten Einblick“. Besonders zwei Artikel aus dem Jahr 2024 würden das Bild vermitteln, dass ME/CFS eine „rein psychiatrische Erkrankung sei – was es nicht ist. Es ist eine schwere Multisystemerkrankung.“

Der Internist und ME/CFS-Spezialist Christoph Bammer vermutet, dass diese Artikel gezielt ausgewählt wurden. Ein Artikel kritisiert vor allem den Namen der Krankheit. Besonders dieser Artikel „lässt alles aus, was man an Evidenz zu ME/CFS hat“ und liefere stattdessen Scheinargumente für Gutachter, solche Diagnosen einfach abzuwehren. Die Auswahl der Artikel sei geeignet, „Berichte und Leidensgeschichten von Patienten zu delegitimieren und ihren Zugang zu Sozialleistungen zu blockieren“.

Kein wissenschaftlicher Konsens

Auch das Nationale Referenzzentrum für postvirale Syndrome an der MedUni Wien sieht die Leseempfehlungen kritisch und hält fest, dass sie nicht den aktuellen Stand der Wissenschaft abbilden. Bei den beiden Artikeln zu ME/CFS handle es sich „um Einzelmeinungen“, so Koleiterin Eva Untersmayr-Elsenhuber.

„Die Leseempfehlungen stellen ganz klar keinen Konsens der aktuellen Evidenzlage dar“, ergänzte Koleiterin Kathryn Hoffmann, denn der zeige im Unterschied zu diesen Artikeln eindeutig, „dass ME/CFS eine somatische, also körperliche, Erkrankung ist“. Auffallend sei auch, dass für Schulungen wesentliche Veröffentlichungen, wie das Konsensstatement zu ME/CFS für den deutschsprachigen Raum und die österreichische Leitlinie für das Management postviraler Zustände, fehlen.

Missstände bei Begutachtungen

Nach Schätzungen sind mehr als 70.000 Menschen in Österreich an ME/CFS erkrankt, ein Großteil der Betroffenen kann nicht mehr arbeiten, rund 15.000 können die Wohnung nicht verlassen oder sind sogar bettlägerig. Eine Recherche, für die 124 ärztliche und psychologische Gutachten im Auftrag der PVA

ausgewertet wurden, hat im Vorjahr Missstände bei den Begutachtungen für Pflegegeld oder eine Berufs- oder Invaliditätspension dokumentiert.

In einem Drittel der Gutachten wurde den Betroffenen unterstellt, zu simulieren oder ihre Symptome zu übertreiben. Statt der Diagnosen ME/CFS und Post-Covid findet sich in 50 Gutachten eine psychische Erkrankung als Hauptdiagnose.

Links:

🌐Pentagon: Krieg kostete bisher 25 Mrd. Dollar

https://orf.at/stories/3428366/

Online seit heute, 19.02 Uhr

Der Iran-Krieg hat die Vereinigten Staaten nach Angaben eines hochrangigen Pentagon-Mitarbeiters bisher circa 25 Milliarden US-Dollar (knapp 21,4 Mrd. Euro) gekostet. Das seien schätzungsweise alle Ausgaben, die seit Beginn der „Operation Epic Fury“ angefallen seien, sagte Jules W. Hurst III heute bei einer Anhörung des Repräsentantenhauses. Der größte Teil davon sei für Munition aufgewendet worden.

Hurst kündigte an, dass das Pentagon über das Weiße Haus einen Nachtragshaushalt beantragen werde, „sobald uns eine vollständige Einschätzung der Kosten des Konflikts vorliegt“. Dem Nachrichtenportal Politico zufolge hatte Hurst zuvor gesagt, dass die erste Woche des Iran-Krieges elf Milliarden Dollar an Kosten verursacht habe.

Hegseth verteidigt Vorgehen

US-Verteidigungsminister Pete Hegseth verteidigte unterdessen den Krieg im Iran vor dem Kongress mit scharfen Worten. Er weist die Darstellung zurück, die US-Truppen steckten in dem unpopulären Konflikt in einer ausweglosen Situation fest.

„Sie nennen es einen Sumpf und liefern unseren Feinden damit Propagandamaterial? Schämen Sie sich für diese Aussage“, sagte Hegseth vor dem Streitkräfteausschuss des Repräsentantenhauses mit Blick auf die Demokraten.

Am 28. Februar hatten die USA und Israel begonnen, gemeinsam den Iran zu attackieren. Dieser reagierte mit Gegenangriffen auf Israel und die Golfstaaten und sperrte die für den globalen Rohstoffhandel wichtige Straße von Hormus weitgehend.

Das US-Militär reagierte mit einer eigenen Blockade, die für Schiffe mit iranischem Hafen als Start oder Ziel verhängt wurde. Derzeit herrscht zwischen den Kriegsparteien eine Waffenruhe. Ein Ende des Krieges ist nicht in Sicht, nachdem die Gespräche zwischen Washington und Teheran ins Stocken geraten sind.

Entführung und Erpressung?Goldenstein-Nonnen verschwunden oder doch in Rom!

https://www.katholisch.at/aktuelles/157833/goldenstein-nonnen-doch-in-rom-propst-in-sorge

Augustiner-Chorfrauen laut Propst Grasl „ohne jegliche Information an die zuständigen Ordensoberen“ aus Kloster in Elsbethen bei Salzburg verschwunden.

Noch gestern,-Dienstagvormittag war in einer Presseaussendung des Helferteams der drei Augustiner-Chorfrauen von Goldenstein mitgeteilt worden, dass die Ordensfrauen eine ab heute geplante Reise nach Rom nicht antreten: Nun sind die Schwestern offenbar aus dem Kloster in Elsbethen bei Salzburg verschwunden – und zwar „ohne jegliche Information an die zuständigen Ordensoberen“, wie der Apostolische Kommissar der Schwestern, Propst Markus Grasl, am Dienstagabend via Presseaussendung mitteilte. – Eine Sprecherin der Nonnen war auf Kathpress-Anfrage bislang nicht erreichbar.

Die Schwestern hätten mehrfach – unter anderem schriftlich bereits Mitte April – betont, die Reise nach Rom nicht anzutreten, so Grasl. Er äußerte den Verdacht, dass die drei Augustiner-Chorfrauen trotz gegenteiliger Informationen seitens der Helferinnen „gegen ihren Willen nach Rom verbracht wurden“. Das Verschwinden der Schwestern erfülle ihn mit großer Sorge, erklärte der Propst: „Noch dazu weiß niemand wirklich, wo sie sich aufhalten, ob es ihnen gut geht und sie wohlauf sind und vor allem warum sie nicht im Kloster sind.

Sollten die Schwestern bis morgen nicht wieder im Kloster auftauchen, sehen wir uns gezwungen die Behörden zu informieren und Anzeige zu erstatten.“

Das Verschwinden der Schwestern sei auch deshalb völlig unverständlich, da die Gespräche über einen möglichen Verbleib im Kloster Goldenstein „kurz vor Abschluss stehen“, so Grasl. „Nach dem Angebot von Rom, dass Erzabt Jakob Auer mich bei den Gesprächen unterstützt und analog zu der von mir bereits im November vorgelegten Vereinbarung der Verbleib der Schwestern im Kloster geregelt wird, waren wir sehr hoffnungsfroh, einen guten gemeinsamen Weg gehen können“, erklärte der Propst.

Umso größer sei nun das Entsetzen über die aktuelle Situation: „Wir hoffen sehr, dass den Schwestern nichts zugestoßen ist!“

Quelle: kathpress

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