EBERGASSING. Schwere Zeiten für den Wirtschaftsstandort Niederösterreich: Die Eitek GmbH mit Sitz in Ebergassing ist insolvent. Der traditionsreiche Automobilzulieferer hat am 16. Jänner 2026 ein Sanierungsverfahren beantragt.
Nach über 25 Jahren Verhandlungen haben Vertreter der Europäischen Union und von vier südamerikanischen Ländern des Staatenbunds Mercosur das Freihandelsabkommen zwischen den beiden Wirtschaftsblöcken unterzeichnet. An der Zeremonie in der Zentralbank in der paraguayischen Hauptstadt Asunción nahmen EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen, Ratspräsident António Costa, Argentiniens Präsident Javier Milei, Paraguays Staatschef Santiago Peña und der uruguayische Präsident Yamandú Orsi teil.
Die neue Freihandelszone mit mehr als 700 Millionen Einwohnern und einer gemeinsamen Wirtschaftsleistung von rund 22 Billionen US-Dollar (etwa 19 Billionen Euro) wird eine der größten weltweit sein. Durch den Abbau von Handelsbarrieren und Zöllen soll der Austausch von Waren und Dienstleistungen zwischen der EU und dem Mercosur angekurbelt werden. Die EU rechnet durch das Abkommen mit einer Steigerung der jährlichen Exporte in den Mercosur um 39 Prozent. Damit ist die neue Freihandelszone auch ein Zeichen gegen die protektionistische Zollpolitik von US-Präsident Donald Trump.
Der Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) sprach von einem starken Signal für den Freihandel. Besonders wichtig sei auch der Zugang zu kritischen Rohstoffen wie Lithium und Kupfer etwa für Elektromobilität und Erneuerbare Energien. Große Chancen werden auch für die Autoindustrie, den Maschinenbau und die Pharmabranche gesehen. Auf Autoimporte in die Mercosur-Länder wird beispielsweise derzeit ein Zoll in Höhe von 35 Prozent fällig.
Kritik von Umweltschützern
Die Verhandlungen über das Mercosur-Abkommen waren bereits 1999 gestartet worden. Die EU-Kommission hatte sie dann im Dezember 2024 trotz anhaltender Kritik aus Ländern wie Frankreich abgeschlossen. Zuletzt brachte der Zollstreit der EU mit den USA noch einmal neue Dynamik in den Prozess. Viele Länder wollen jetzt zeigen, dass die Zeiten des freien Handels nicht vorbei sind – zu ihnen gehört insbesondere Deutschland.
Gegner des Abkommens kritisieren allerdings, dass Bauern in Europa in einen harten Preiskampf mit den besonders wettbewerbsfähigen südamerikanischen Farmern gezwungen würden. Immer wieder gingen Landwirte in Europa gegen den Deal auf die Straße. Kurz vor der Einigung wurden deshalb Sicherheitsklauseln in das Abkommen eingearbeitet, nach denen im Fall eines starken Anstiegs der Einfuhren aus den Mercosur-Staaten oder eines übermäßigen Preisverfalls rasch Gegenmaßnahmen in Gang gesetzt werden können.
Umweltschützer befürchten zudem, dass durch eine stärkere Nachfrage landwirtschaftlicher Produkte in Europa die Abholzung des Dr Regenwaldes in Südamerika befeuert werden könnte. Außerdem rechnen sie mit negativen Folgen für die Artenvielfalt und die traditionelle Lebensweise indigener Gemeinschaften.
Und jetzt?
Um den Freihandelsvertrag zum Abschluss zu bringen, hatte ihn die EU in ein politisches Partnerschaftsabkommen und ein Interimsabkommen über den Handel aufgespalten. Da das Handelsabkommen in die ausschließliche Zuständigkeit der EU fällt, konnte der Rat der Mitgliedsstaaten in der vergangenen Woche per Mehrheitsentscheidung den Abschluss und die Unterzeichnung beschließen. Auch eine Ratifizierung durch nationale Parlamente ist nicht erforderlich.
Bevor das Freihandelsabkommen in Kraft treten kann, muss es noch vom Europäischen Parlament gebilligt werden. Es gebe bislang keine Pläne, den Vertrag bereits zuvor vorläufig zur Anwendung kommen zu lassen, sagte ein Sprecher der EU-Kommission. Es gehe nun darum, im EU-Parlament um Unterstützung für den Deal zu werben.
Das politische Partnerschaftsabkommen wiederum tritt erst in Kraft, wenn es von den EU-Mitgliedsstaaten und den beteiligten Mercosur-Ländern ratifiziert wurde.
RXJ0528+2838 gehört zu einem Doppelsternsystem und bewegt sich zusammen mit einem sonnenähnlichen Begleiter auf einer Bahn um das Zentrum der Milchstraße. In vielen Doppelsternsystemen entzieht der Weiße Zwerg dem Partner Materie, die sich zu einer Scheibe formt. Aus dieser Scheibe entstehen dann die bekannten Materieströme. Bei RXJ0528+2838 fehlt diese Scheibe vollständig – und trotzdem entsteht eine mächtige, bogenförmige Stoßfront
Spermidin in Weizenkeimen aktiviert zelluläre Verjüngung
Das Wiener Catering „iss mich!“ ist für seine Bio-Speisen bekannt (Symbolbild)iStock
Seit 2014 produziert die iss mich! GmbH in der Leopoldstadt Bio-Gerichte und Getränke, doch dem Unternehmen droht möglicherweise bald das Aus. Am 19. Dezember 2025 hat die Catering-Firma ein Sanierungsverfahren über Eigenantrag beim Handelsgericht Wien eröffnet. Damit versucht ein Betrieb, der jahrelang als „grüner Vorreiter“ in der Wiener Gastro-Szene galt, nun die Krise zu meistern.
Das Unternehmen bietet Catering-Services für Events, Firmenfeiern und private Feiern an und betreibt eine Manufaktur für handgemachte Bio-Suppen, Eintöpfe und Delikatessen im Glas.
Dabei setzt „iss mich!“ auf regionale Zutaten, nachhaltige Verpackungen und ökologische Prozesse. Auch im Netz sind die Bewertungen überwiegend positiv: Die Kommunikation mit dem Team laufe gut, die Speisen schmecken, die Qualität passt.
Sanierungsplan soll helfen
Nun ist das Unternehmen jedoch in finanzielle Schieflage geraten. Der vorliegende Sanierungsplan sieht vor, dass Gläubiger innerhalb von zwei Jahren 20 Prozent ihrer offenen Forderungen erhalten sollen. Betroffene müssen ihre Forderungen bis spätestens 27. Jänner 2026 anmelden.
Das neue Jahr beginnt mit einem weitreichenden militärischen Eingriff: Die USA greifen Venezuela an und bringen Machthaber Nicolás Maduro außer Landes. Es handelt sich um den umfassendsten US-Militäreinsatz in Lateinamerika seit Jahrzehnten, der bereits während der ersten Amtszeit von Donald Trump vorbereitet wurde. Dazu diskutieren USA-Experte Heinz Gärtner, Geo-Stratege, Sicherheits- und Militär- Experte Walter Feichtinger, ehem. USA-Korrespondentin Hannelore Veit und Lateinamerika-Experte Johannes Waldmüller.
Nach acht bereits am Vortag identifizierten Schweizern hätten die Behörden nun zehn weitere Schweizerinnen und Schweizer im Alter zwischen 14 und 31 Jahren identifizieren können, erklärte die Polizei des Kantons Wallis.
🥀Türsteher wird zum Helden von Crans-MontanaStefan I. (†31) rettete Gäste aus brennender Bar – und starb