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Tag: Hoher Bienenverlust beim Schwarmableger von 2010

Barbarazweige blühen im Warmen jedoch *einem Schwarmableger im Birkenwald haben die Barbara-Blüten weniger Segen gebracht:

Der Schwarmableger von 2010 der den Sommer über so guten Honig schon geliefert hat und der im Herbst so gut schon entwickelt war sind eine ganze Menge Bienen weggestorben.Ob es die übrige kleine Schar wohl schaffen wird, ob die Königin überlebt hat?Es könnte die zu geringe Volksstärke gewesen sein als Ursache, vielleicht die Zweiraumüberwinterung, das ungewisse Alter der Königin, was bei einem Schwarm niemand wirklich ganz sicher weiß.Normal schwärmt nur die alte Königin um der jungen Kö Platz zu machen, doch 2010 war eine Ausnahme weil es ein Schwarmjahr war, und viele Imker zu spät erweitert haben und durch Platzmangel es auch gewesen sein konnte, dass ausnahmsweise die junge Kö schwärmt.Jedenfalls hätte ich die Königin besser wechseln sollen beim Schwarm, dann etwas mehr auffüttern oder bei der Entwicklung absolut keinen Honig entnehmen um die Entwicklung nicht zu hemmen.
Jedenfalls warum eine derart großer Bienenverlust beim Schwarmableger war als ich am 23.12 das Gemüll kontrollierte-die Varroa war es nicht und eine Darminfektion auch nicht. Die Bienen sehen unversehrt aus von den Flügeln bis zum Hinterteil auch kein Durchfall oder sonst keine Krankheitsanzeichen.
Ich nehme an, dass durch die Zweiraumeinwinterung der Kälteverlust der Bienen enorm war und die Winterkugel nicht groß genug war um die Bienen genügend Wärme zu geben.Bei den nächsten Plus-Graden wird sich bei einer Durchsicht zeigen ob vielleicht ein kleines Völklein dieses Schwarmablegers doch überlebt hat, dann ob die Kö noch lebt oder ob der hohe Boden der Beute vielleicht nicht ideal war zum Überwintern.
Fazit: Sobald man merkt ein Volk entwickelt sich eher langsam sollte unbedingt entweder die Königin gewechselt werden oder vereinigt werden, obwohl die Winterbienenanzahl relativ hoch war waren die Bienen doch irritiert vom relativ milden Herbst und den überraschend schnellen sehr kalten Wintereinbruch.
Diese Scharmbienen haben eine Buckfasteinschlag und sind eher dafür bekannt dass sie eher träge sind was Veränderungen betrifft, das kann für die Schwarmträgheit vielleicht ein Vorteil sein aber nicht bei der Entwicklung und auch nicht bei der Honigleistung und schon gar nicht bei der Anpassung auf Wetterkapriolen und Wetterfestigkeit da sind echte Canicabienen das Nachbarvolk auffallend robust und anpassungsfähig.
Im nächsten Jahr wird ausschließlich beim Heimbienenstand zu Hause überwintert.Erstes viel geschützter gegen Kälte und Feuchtigkeit und zweitens können Fremdeinflüsse verhindert werden und rechtzeitig gehandelt werden bei leisesten Ungereimtheiten.
Auch soll man sich nicht scheuen kleine weniger stark entwickelte Völker(Ableger) einfach zu vereinigen um das Überleben sicherzustellen.
Auffallend war auch dass die Bienenvölker durchgehend schon sehr viel Honigvorräte vernascht haben, und die Winterkugel eher vorne ist das man normalerweise erst im Frühjahr so beobachten kann. Das zeigt eindeutig dass ich spätestens im Jänner mit Entdeckelungshonig nachfüttern muß.Da müssen aber auch milderen Temperaturen abgewartet werden damit die Bienen auch das Futter verwerten können. Denn in derart kalten Temperaturen haben Bienen eine Winterstarre und beschränken die Nahrungsaufnahme auf das Übelebensnotwendigste.Und wenn nicht genügend Bienen vorhanden sind um in der Winterkugel die notwendigen 22-36 Grad zu halten sterben nach und nach die Bienen an der Winterstarre und erreichen wegen der Winterstarre das Futter zu spät.Das ist bei engen Raum besser, weil die Weg zum Futter weniger leicht abgebrochen sein kann
Zweiraumüberwinterung ist nur anzuraten bei einem Ableger mit sehr starken Bienenanzahl.
Bei einem zu milden langen Herbst überarbeiten sich die Winterbienen und sterben frühzeitig wegen Überarbeitung weil Winterbienen darum lange leben weil sie ein gemütlicheres Leben führen dürfen im Stock als Sommerbienen die bei guter Tracht sehr viel zu tun haben und darum auch eine kürzere Lebenszeit haben. Wenn das Wetter immer extremer wird kann nicht mehr garantiert werden dass die Winterbienen ein wirklich längeres Leben haben werden und im Stock ebenso früh sterben wie Sommerbienen.Verhindert kann das werden indem wir die Bienen doch ein wenig mehr mit Honig-Futtergaben verwöhnen und so verhindern dass sich die Bienen sich verausgaben vor allem ist die Zeiraumüberwinterung eher nur angeraten bei einer großen Volksanzahl<, Einraumüberwinterung sichert dass die Bienen in einer kompakteren Kugel im engen warmen Raum vor Kälte eher geschützt sind als in zwei Räumen wo die Kälte mehr Raum gewinnen kann als im engen Raum nehme ich mal an. Im Frühjahr werden wir weitersehen, obs nicht doch schlimmer aussieht als es ist und doch alles noch gut ausgeht. Es bleiben ja noch 5 volle Völker die sehr gut aussehen.

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