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Tag: Die Mistel(Viscum album)

Die Mistel(Viscum album)

Zitiert aus der Ringelblumenzeitschrift von Kräuterpfarrer Weidingerverein:

Betrachten wir diese interessante Heilpflanze einmal näher.
Sie ist einer der wenigen Pflanzen unserer Region, die nicht aus der Erde hervorkommt, sondern auf einer ganzen Reihe einheimischer Bäume und auch Sträucher gedeiht. Es besteht eine tiefe Abhängigkeit zwischen Mistel und Wirtspflanze, denn viele Misteln bringen die Wirtspflanze zum Aussterben, doch geht auch die Mistel dabei zugrunde, wenn der bewohnte Baum abstirbt.
die Mistel braucht also eine Wirtspflanze, denn ihre Samen in Wasser oder Erde gelegt, würden nicht zur Keimung gelangen.
Dieses Gewächs ist ein besen-bis kugelartiger Strauch, der 1 Meter hoch wird. Die Blätter sind immergrün. Das deutet aber nicht auf eine vergängliche Lebensdauer hin, denn die Blätter fallen im Herbst des zweiten Jahres ab, bleiben damit nur einen Winter überlebensfähig. Die gelbgrünen Äste sind stark gegabelt. Die gegentändigen Blätter sind hellgrün, lederartig verkehrt eiförmig und mehrnervig.

DIE NATUR SORGT FÜR IHRE VERBREITUNG
Die Mistel ist zweihäusig, d.h. es gibt Pflanzen mit nur weiblichen oder nur männlichen Blüten. die Blüten sind unscheinbar, gelblich gefärbt und entwickeln einen Nektar, dessen auffällig orangenartiger Duft in erster Linie Fliegen usw zur Bestäubung anlockt.
Für die Verbreitung der Mistel sorgen auch Vögel, Vor allem die Misteldrossel

Die kugeligen Beeren sind weiß, ihr Fruchtfleisch ist zäh und schleimig.
Dieser gummiartige Schleim verhütet die Austrocknung der Frucht, die bei monatelanger Trockenheit erhalten bleibt. Die Frucht enthält einen Samen, der gleich mehrere Keimlinge aufweist, deren Würzelchen bereits aus dem Samen hervorgucken. Die Misteldrossel, welche die fleischige Frucht als Nahrung aufnimmt, wetzt den klebrigen Samen gerne an einem Ast ab oder schluckt ihn.Da er hart und unverdaulich ist, wird er mit dem Kot wieder ausgeschieden.
eine weitere Verbreitungsform erfolgt durch Brutknospen, aus denen neue Mitstelpflanzen hervorgehen. So wird auch verständlich, warum das bloße Ausschneiden der Mistel den Obstbaum von seinen Parasiten nicht säubert, da der Wurzelausschlag der
Brutknospe wieder in die Rinde eindringt und neue Mistelbüsche eintstehen. Die Blütezeit dieser Pflanze währt von Ende Februar bis April. Die Beeren reifen von September bis November und sind giftig.
Heilende Kraft der Mistel
Im Streit des Tages mit der Nacht, im Kampf des Lichtes mit dem Dunkel, zur Zeit des Friedens der heiligen Weihnacht, da sammle die Mistel und trage sie heim.
DOCH VORSICHT, IHRE BEEREN SIND GIFTIG
Heilsam dagegen sind die Zweige und Blätter. In der Volksmedizin wird die Mistel vor allem zur Normalisierung des Blutdrucks verwendet, ob er zu hoch, zu niedrig oder schwankend ist.Diese Wirkung wurde wurde schon vielfach bestätigt und ist folgendermaßen zu erklären:Der Tee regelt die Herztätigkeit, wirkt stärkend, erweitert die peripheren Blutgefäße, beugt Arterienverkalkung und Schlaganfall vor. Er normalisiert den Kreislauf und damt den Blutdruck. Bei erhöhtem Blutdruckist neben der ärztlichen Behandlung eine Teemischung aus Hirtentäschel,Melisse, Benediktenkraut, Pfefferminze, Mistel, Schüsselblume , Schafgarbe sehr empfehlenswert.
Die Zubereitung erfolgt im Heißaufguss:
2 TL der Mischung mit 1/4Lkochendem Wasser übergießen, 15 Minuten ziehen lassen, abseihen. Davon trinkt man 3-mal täglich 1/4 Liter schluckweise 3 Wochen lang, setzt eine Woche aus und wiederholt dies 3 Wochen.

Weitere Empfehlungen bei hohem Blutdruck:
die Einnahme von Knoblauch-Auszug
hat sich bei Bluthochdruck schon gut bewährt.
Davon nimmt man täglich 1 EL voll kurmäßig.Den Knoblauch soll man auf alle Fälle fleißig in der Küche mitverwenden.
Am Abend vor dem Schlafengehen öfters ein Fußbad mit Heublumen machen:
2 Hände voll Heublumen in ein Gefäß geben und mit 3 Liter kochendem Wasser übergießen. Nach 15 Minuten absehen. Ein wenig abkühlen lassen und im warmen Absud ca 10 Minuten lang die Füsse baden, anschließend die Füsse kurz kühl abduschen und abtrocknen. Schließlich reibt man sich die Fußsohlen mit Johanniskraut-Ölauszug ein. Dadurch werden der vorhandene Druck und die Spannungen vom Körper durch die Füsse abgeleitet- es beruhigt und gleicht aus.
Man braucht weiters viel Vitamin B
.Das ist im Vollkorn enthalten sowie auch in flüssigen Hefepräperaten, in den Hefeflocken und in der Bierhefe.-

Vom reinen Misteltee sollte man täglich höchstens zwei Tassen trinken.
Zubereitung: 4 gestricheneTeelöffel Mistel(nicht die giftigen Beeren) in einem halben Liter kaltes Wasser über Nacht ansetzen, am nächsten Morgen abseihen.
Den Tee vor dem Trinken nur leicht erwärmen.

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