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Pfingsrosenblüten-Tee für Blase,Niere,Gicht…

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Die Pfingstrose in der Medizin

Die Verwendung der Pfingstrose als Heilmittel kann bis in die Antike zurück verfolgt werden. Und dies nicht nur in der europäischen Volksmedizin. Auch und vor allem die asiatischen Medizinsysteme vertrauen auf ihre Heilwirkung.

Pfingstrosen in der chinesischen Medizin
In der traditionell chinesischen Medizin werden die verschiedene Arten der Pfingstrose (noch bis heute) bei diversen Beschwerden als Heilpflanze angewendet.

Der Ruf der Heilkräftigkeit der Pfingstrosen hatte sich von der Antike bis ins 19. Jahrhundert erhalten.

Herkunft und Geschichte
Im Altertum gab es einige Mythen und Sagen um die mystische Pfingst-Blume…

Einige Arten der Päonia-Gattung galten im Mittelmeerraum als mythische Pflanzen. So wird in der griechischen Mythologie berichtet, dass Virbios, nachdem er erst durch das Pferd seines Vaters Theseus, durch Diana mit einer Pfingstrose wieder zum Leben erweckt wurde.

Heilkraft der Pfingstrose
Man glaubte in grauer Vorzeit auch, die Pflanzen könnten Krankheiten heilen, die durch den Einfluss des Mondes entstanden wären. So wurden die Päonien der Erdgöttin Hekate geweiht, die mit dem Mondmythos in Zusammenhang gebracht wurde.

Rein medizinisch wird die Pfingstrose bei „Dioscurides“ erwähnt. Er empfiehlt sie bei Frauenleiden und bei Blasen- und Nierenschmerzen. Hierfür wurde sie auch noch im Mittelalter genutzt. Dort galt sie auch noch als wirksames Mittel gegen die Gicht.

Noch so mancher anderer antiker Arzt, wie „Theophrast“, „Plinius“ und „Dioskurides“, liess sich ausführlich über die Heilwirkung der Pflanze aus. Schon damals wurde sie die Wurzel auch gegen Epilepsie verwendet. Dies übrigens bis in 19. Jahrhundert. Dann erst (im Jahre 1860) wurde die Droge „Radix Paeoniae“ offiziell aus den Arzneibüchern gestrichen?

Name
Die Herkunft des lateinischen Namens „Paeonia“ hat zwei Geschichten. Die eine besagt, dass sich der Name von der alt-makedonischen Landschaft Paeonia, einem Heimatland der Pfingstrose, herleitet. Den Namen Paeonia soll die Pflanzengattung aber auch in Erinnerung an den Arzt Paion, der in der griechischen Sage den verwundeten Hades heilte, erhalten haben.

Der Artname „officinalis“ verweist auf den Gebrauch der Pfingstrose als Arzneipflanze. Ihren deutschen Namen hat die Pflanze, ihrer Blütezeit und ihrer Ähnlichkeit mit Rosenblüten wegen.

Herkunft

Pfingstrosen gehört zur Familie der Blütenpflanzen mit 33 Arten, die alle zu nur einer Gattung (Pfingstrose bzw. Päonie) gehören. Die Familie ist in der nördlichen (gemässigten) Zone verbreitet, besonders in den Gebirgen des südlichen Europa von Portugal bis Albanien und Ungarn und in Ostasien (China).

Es handelt sich um krautige oder strauchige Pflanzen. Die schalenförmigen Blüten der Pfingstrosen sind gross und auffällig. Sie stehen einzeln an den Stielenden und sind meist intensiv rot oder rosa, seltener weiss oder gelb gefärbt. Die gesamte Pflanze wird 50 – 100 cm hoch.

Therapeutische Anwendung

Anwendung
Von der Pfingstrose können sowohl die Blütenblätter und die Wurzel verwendet werden. In der chinesischen Kräuterheilkunde wird vor allem die Wurzel zweier Pfingstrosen-Arten therapeutisch genutzt.

1) Paeonia rubrae radix (chishaoyao) (auch rote Pfingstrosen-Wurzel)
Der Geschmack der Wurzel ist bitter bzw. sauer. Sein Temperaturverhalten wird als kühl eingestuft. (zur Kategorisierung „Temperaturverhalten“ in der chinesischen Medizin siehe Infobox unten)
Die Zubereitung aus dieser Pfingstrosen-Wurzel wirkt besonders auf die Funktionskreise Leber und Milz. Man setzt sie ein, um Hitze auszuleiten sowie um Blut zu kühlen und zu bewegen (wie z.B. bei gynäkologischen Störungen, Schmerzen im Bauch, Bauchtumoren, etc.).

2) Paeonia lactiflorae radix (Baishao) (auch weisse Pfingstrosen-Wurzel)
Auch Paeonia lact. schmeckt bitter/sauer und verhält sich neutral bis kühl. Sie wirkt ebenso auf Milz und Leber, dies vor allem im unteren 3-Erwärmer (d.h. im unteren Bauchraum).

Man setzt Sie ein, um Blut zu ergänzen, Struktur zu stützen, Menstruations- und Kopfschmerzen zu lindern, Krämpfe in Extremitäten zu lösen. Ausserdem wirkt sie
gegen hohen Blutdruck und ist entzündungshemmend.

Gartenpfingstrose
Die Gartenpfingstrose besitzt allgemein eine beruhigende und krampflösende Wirkung.

Früher stellte man aus der Wurzel Zäpfchen her, die bei Anal- und Darmkrämpfen eingesetzt wurden.

Heutzutage werden Blüten und Wurzel in Präparaten eingesetzt.

Blüten der Pfingstrose
Pfingstrosenblüten werden bei Haut- und Schleimhauterkrankungen, Fissuren, Hautrissen bei Hämorrhoiden, Gicht, Rheuma sowie bei Erkrankungen und Beschwerden im Bereich der Atemwege angewendet.
In Arzneimittelkombinationen finden Pfingstrosenblüten unter anderem bei nervösen Beschwerden, Herzbeschwerden und Gastritis Anwendung.

Blüten der Pfingstrose
Pfingstrosenwurzeln wie Wurzeln werden bei Krämpfen unterschiedlicher Art und Ursache in Kombinationen zusätzlich bei Rheumatismus, Erkrankungen und Beschwerden im Bereich des Magen-Darm-Traktes sowie des Herzens und der Blutgefässe, Neurasthenie und Neurasthenie-Syndrom (psychosomatische Beschwerden), Neuralgien, Migräne, allergischen Erkrankungen sowie als Mittel zur allgemeinen Stärkung angewendet
.

Medizinisch ist die Pfingstrose durchaus interessant, auch wenn derzeit eine sichere Bewertung nicht möglich erscheint. In der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) hat die Pfingstrose eine bedeutende Rolle mit einer langen Anwendungserfahrung. Schätzungsweise 40 % der Verschreibungen verwenden sie als Teilkomponente. Bemerkenswert ist die breite Anwendung mit dem Schwerpunkt auf immunologischen Störungen (Entzündungen, Rheuma, Autoiummunerkrankungen, Allergien), Krämpfen, Nervenleiden und Hormonstörungen. Wegen der Forschungstätigkeit zum Thema in China dürfte sich die Situation in wenigen Jahren ändern. Dann kann eine Zulassung als Heilpflanze erneut geprüft werden.

In der Traditionell Chinesischen Medizin wird die Pfingstrose noch heute als Heilpflanze verwendet.
Paeonia lactiflora

Der Pfingstrose wird eine krampflösende, entzündungshemmende und schmerzlösende Wirkung zugesprochen.

Wenn man die chinesischen Anwendungen auswertet, fallen eine Reihe von entzündlichen Zuständen ins Auge: Gelenkentzündungen, Allergien und Autoimmunerkrankungen stehen auf dieser Liste.

Gichtrose gegen Rheuma
Die entzündungshemmende Wirkung der Chinesischen Pfingstrose ist in der Tat nachweisbar. Der Wurzelextrakt wie Blüttentee schützt vor Gelenksentzündung (Arthritis). Wichtig die Information, dass die Aufnahme der Inhaltsstoffe Paeoniflorin, den Glucosiden oder der Abkochung über den Magen für die Wirkung ausreichte. Auch im Laborversuch sprachen die Zellen der Gelenkinnenhaut mit einer deutlich gedämpften Entzündungsaktivität an. Außerdem dürften die antioxidativen Eigenschaften des Paeoniflorins die Entzündungschäden dämpfen. Bezeichnenderweise hat man diese Eigenschaft auch in Europa entdeckt. Der Name „Gichtrose“ belegt noch die Verwendung der Echten Pfingstrose bei Gelenkbeschwerden wie Gicht und Rheuma.

Verantwortlich gemacht für die entzündungswidrige Wirkung der Chinesischen Pfingstrose wird das Paeoniflorin. In ersten Vorstudien aus China an Rheumapatienten wurde die Pfingstrose mit Rheumamedikamenten kombiniert.
Pfingstrose verstärkte die Wirkung. Die „China Food and Drug Administration (CFDA)“ hat die Pfingstrose als Rheumamittel anerkannt.

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