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Energieversorger ,,Ökostrom“ will im Mai gegen EU- Billigung von Atomkraft-Subventionen klagen,Anti-Atombevölkerung weltweit,europaweit sensibilisiert und voller Hoffnung auf eine Atomstrom-Abrüstung..

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Wien.
Aus der Sicht der österreichischen Bundesregierung ist Atomenergie nicht förderwürdig.Atomenergie  sei keine moderne Technologie, sie sei gefährlicher und teurer als alle  bekannten Energieproduktionen, und sie sei ineffizient,verkündete der Bundeskanzler(SPÖ) zur
,,Wiener Zeitung“.
Die Regierung plant daher eine Klage  gegen die Entscheidung,der EU-Kommission, Staatsbeihilfen des Vereinigten Königreiches in Höhe von rund 22 Milliarden Euro an die Betreiber des geplanten Atomkraftwerkes Hinkley Point C zu genehmigen und gegen den Versuch der EU mit England eine Atom-Renaissance einzuläuten…
Auch Luxemburg will (wie Österreich) gegen die Atomsubventionen mit europäischen Steuergeldern der EU-Bürger+innen beim Europäischen Gerichtshof(EuGH)klagen.
Als erster österreichischer Öko-Strom-Energieversorger legt die Ökostrom-AG Nichtigkeitsbeschwerde gegen die Erweiterung der AKW ein.

Technologie ohne Zukunft

Die Klage wird von Becker Büttner Held, einer führenden deutschen Kanzlei im Energierecht begleitet und voraussichtlich Mitte Mai 2015 gemeinsam mit den deutschen Stromversorger Greenpeace Energy und mehreren deutschen Stadtwerken eingebracht.
Lukas Stühlinger, im Ökostromvorstand für die Stromproduktion zuständig, kritisiert mit dem europäischen Antiatomvolk, daß mit dem Projekt eine gefährliche Technologie ohne Zukunft subventioniert wird und sieht damit einen Verstoß gegen das europäische Wettbewerbsrecht samt ethisch-katholosch-religionsgeschützter Lebensfreundlichkeit.

Die Entscheidung habe zudem Signalwirkung auf die geplanten AKW-Objekte in Ungarn(Paks II) und die Ausbau-Atom-Zukunft Tschechien(Temelin,Schließung oder Laufzeitverlängerung von Dukovany)nahe unserer österreichischen Grenze.

Die EU-Kommission versuchte Die Atom-Renaissance -Beihilfenentscheidung mit dem Euratomvertrag der Europäischen Gemeinschaft von 1957 fadenscheinig zu begründen,aber gerade dies beweise,daß es sich um eine veraltete und gefährliche Technologie handle, die sich in den vergangenen 60 Jahren weder als sicher, noch als marktfreundlich erwiesen hat, kritisiert Stühlinger.

Im Deutschen Bundestag ist erst am 11 März ein Antrag der Grünen gescheitert, der die Bundesregierung Deutschland auffordert,gegen die von der EU-Kommission gebilligte Atomrenaissance samt Atom-Beihilfen vorzugehen.
Zuvor hatte der deutsche Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel Widerstand gegen milliardenschwere EU-Subventionen für Kernkraftwerke wie in England angekündigt.

Heftige Umweltproteste zuerst von Österreich gefolgt von Deutschland wurden hervorgerufen, weil die EU-Kommission damals  unter Präsident Jose Barroso im Oktober 2014 -_kurz vor Beendigung seiner Amtszeit – die umstrittenen  britischen Staatsbeihilfen für den AKW-Zubau in Hinkley Point im Südwesten über allen Welt&EU-Volkswillen hinweg ungesetzlich genehmigte.Mit dem Objekt will England künftig gefährliche 7 % des Strombedarfes  decken.

Das geplante Kernkraftwerk Hinkley Point liegt an der Südwestküste von England in der Grafschaft Somerset.Zusätzlich zu den seit 1965 bestehenden Anlagen Hinkley Ponit A(stillgelegt) und Hinkley Point B(in Betrieb) sollen mit den
Kraftwerksblock C zwei weitere Reaktoren entstehen.Es wäre dies das erste AKW-Bau-Objekt in England seit mehr als 20 Jahren und der erste Reaktorbau in Europa seit der Fukushima-Kathastrophe im März 2011, die mehr als 20.000 Todesopfer forderte.

Der grüne EU-Abgeordnete Michael Reimon kritisierte im EU-Parlament, das britische AKW würde garantierte 11,5 Cent pro KW auf 35 Jahre inklusive Inflationsanpassung erhalten, während ein österreichisches Öko-Windkraftwerk nur 9,3Cent für 15 Jahre bekommen könne.,,Eine massive Wettbewerbsverzerrung im Energiebereich“.

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