Wilmas Bienenblog

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BIO-Zukunft in meinen Namen!Beeindruckender Beitrag aus der Bienenzeitung frei von mir bearbeitet…

Bio-Landwirtschaft gegenüber Chemie-Landwirtschaft:
Die heutige Landwirtschaft aus meiner Sicht!

Das Verbot von gesundheitsschädigenden Neonikotinoide war ein richtiger und wichtiger Schritt zum Schutz aller Menschen samt Insekten im Ökokreislauf. und zum Schutz der Grundwasserreserven.
Man hört aber auch jetzt noch immer:
,,ER fährt schon wieder mit der Spritze zu Zeiten wo die Bienen noch nicht im Stock sind
...trotz bekannter Empfehlung im Retzerland besser bio..
… Planzenschutz erst nach 17 Uhr,wenn die Bienen in Sicherheit sind und Radtouristen beim Bio-Windmühlen-Heurigen….

Die Erzeugung von landwirtschaftlichen Produkten zu Weltmarktpreisen ist bei händischer Unkraut-und Schädlingsbekämpfung schwer möglich, weil die Infrastuktur dazu fehlt -z.B. könnte man Landarbeiter den Biobauern gratis zur Verfügung zu stellen, und gleichzeitig konventionelle Chemie-Landwirte zu motovieren auf Bio umzustellen.
Biobetriebe beweisen dass bienenfreundliche und gesundheisfördernde Landwirtschaft möglich ist.Dazu müssen sie durch den höheren Arbeitsaufwand die Bio-Produkte zu höheren Preisen absetzen.
Aber immer mehr klagen über Probleme.Und manche Leute mit immer teurer werdenden Wohnraumkosten und Lebenskosten können sich das nicht mehr leisten.

Wie kam es zu dieser Entwicklung?:

Als die Preise noch angemessen waren, kauften Konzerne, Banken und Versicherungen- die ja auch Konzerne sind, entweder direkt oder über Aktien riesige Agrarflächen in den Entwicklungsländern.Sogar mit Unterstützung des Millitärs wurden Urwälder in Agrarflächen umgewandelt.Dort verarmte die Bevölkerung(durch Verschuldung) und konnte sich teilweise nicht einmal mehr die Grundnahrungsmittel leisten.Die Konzerne redeten uns ein: *erzeugt mehr um dem Hunger vorzubeugen.

Es gab aber kein Erzeugungsproblem, sondern ein Verteilungsproblem.

Damit die Preise(auf der Börse) stabil blieben, wurden mit Steuergeldern ganze Schiffsladungen Weizen im Meer versenkt.

Durch anfangs gute Preise waren auch in den europäischen Ländern Landwirte bemüht, ihre Betriebe zu vergrößern.Für den gestiegenen Arbeitsaufwand und zur Optimierung der Erträge benötigte man größere Maschinen und mehr Chemie und mehr Kredite.Über Kredite, die mit Steuergeldern gefördert wurden(…nicht etwa in Richtung BIO sondern leider in Richung mehr Chemie)verdienten die Banken kräftig mit.Nun wurde die Stategie geändert.
Man ließ die (Börsen)Preise der landwirtschaftlichen Produkte soweit fallen, dass es gerade noch kostendenkend war,jedoch aber nicht gewinnorientiert.Die Börsengesteuerten Konzerne waren auf Gewinne aus der realen Landwirtschaft nicht angewiesen.Kleinere und mittlere Landwirtschaften lohnten sich nicht mehr und wurden aufgegeben.Über Pacht und Zukauf vergrößerten sich die verbliebenen Betriebe, was aber wieder den Konzernen mehr Umsatz, aber auch Überproduktion brachte.
Um die Überproduktion der konventionellen Chemielandwirtschaft in den Griff zu bekommen, wurden(auch bei uns in Retz sogenannte Biogasanlagenmittlerweile offiziell,,pleitegegangen weil verschuldet und ohne Gewinne arbeitend, aber von der Bank am Leben erhaltend), wobei das alles andere als ,,BIO“ ist.

Biogasanlagen sind riesige Beton-Kühe und Humusvernichtungsanlagen, die am liebsten Silomais fressen, was wiederum viel Chemie, hohe Versicherungen, und Kredite bringt.

WER verdient daran?Sicher am wenigsten der Landwirt, der Konsument schon gar nicht, denn er finanziert das über hohe Strompreise und bezahlt mit Steuergeld die Subventionen.

Warum läßt die Politik das zu?

Wenn ein Politiker aus seinem Amt ausscheidet, will er einen lukrativen Posten.Diese gibt es nur bei Konzernen.Die Hand , die einem füttert beißt man nicht. Die Konzernen ihrerseits müssen ausgeschiedene Politiker beschäftigen.

Biolandwirtschaft samt Imkerei als Erwerb sind mit Ausnahme einiger Wintermonate mit einer 40-Stundenwoche nicht möglich.

Wer kann etwas ändern?

Konzerne wollen das aus verständlichen? Gründen nicht.Der freie Bauer ist Gefangener der Marktwirtschaft, und muß das erzeugen was der (oft von der Börse verfälschte) Markt verlangt.Der Konsument in den armen Ländern ist froh wenn er sich irgendwas leisten kann und wird nicht selten(dessen Arbeitskraft) ausgebeutet.
Der Konsument in den wohlhabenden Ländern könnte etwas ändern, wenn er bereit wäre, für qualtitäts-(Bio)Lebensmittel mehr zu bezahlen.Bevor darum über den teuren(Bio)Landwirt schimpfen, sollte wir darüber nachdenken, dass wir eine ganze Kultur des Lebens miterhalten helfen und eingeschlossen auch das Überleben der Honig-Bienen sichern und dazu noch Gesundheitsvorsorge betreiben, Grundwasser schonen und das Bodenleben erhalten und Zukunft sichern helfen und die Welt damit retten.

Aus allen diesen Gründen müsste die Biolandwirtschaft schon lange weltweit verpflichtet eingeführt werden, weil wir alle ein Menschenrecht auf gesunde Nahrungsmittel haben, und damit Boden&Wasser aufatmen könnten.

Idee:
Der Österreichische Bio-Euro,mit meinem:) Bild und meinem Namen:) einlösbar bei allen Bioprodukten sei es beim Bio-Bauer,beim (Bio)Supermakt,wenn man Bioprodukte kauft, und umweltfreundliche Bioprodukte erwirbt!

…Und die Welt wäre gerettet…ich reich und könnte wieder leben!:)

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