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Österreich: Jetzt haben wir es amtlich, dass die Steuern viel zu hoch sind!OECD bekräftigt in brandaktueller Studie Handlungsbedarf für den ÖVP-Finanzminister

Steuern runter sonst kocht der steuerbelastete Bürgerwille!
Wenn die Griechen Mist bauen, die Italiener,Spanier und Portugiesen finanziell am Sand sind, dann muß ihnen mittels Rettungsschirme geholfen werden.Wenn bei uns die Hypo auseinanderkracht und ein Milliarden-Euro-Loch hinterlässt, dann muß das ebenfalls gestopft,abgestottert oder sonstwie repariert werden!Dafür gibts Geld – muß es geben, wie uns die Politiker versichern.

Schmähstad, wie man auf wienerisch sagt, werden die Herrschaften, wenn sich die Steuerzahler beschweren, dass ihnen die Abgabenbelastung bestehend aus Steuern und Sozialabgaben zuwenig Geld zum Leben lässt.Oder noch ärger: dass Lohnerhöhungen komplett verpuffen. weil Steuerprogression plus Inflation diese Lohnerhöhungen wegfressen.

Das hat jetzt die OECD unseren Politikern in einem aktuellen Bericht schriftlich gegeben.
Ja und dann kommt der ÖGB und sagt, so geht es nicht weiter, eine Steuersenkung muß her, sonst „kocht der Bürgerwille“.
ÖGB-Präsident Foglar hat das so formuliert:
Die Arbeitnehmer krachen wie die Kaisersemmeln, die Menschen brauchen das Geld, es reicht, „geht net gibts net“, es reicht!!!!!!!!!!!!!!!!
Ob die angeblich so Bürger-nahe ÖVP-Regierung daraus die richtigen Schlüsse zieht und wann das sein wird bleibt abzuwarten.Die geplagten Steuerzahler sagen sich, wenn Geld für alles mögliche da ist, dann muß auch für uns was drin sein…Recht haben sie!

Wien: Steuerreform 2o15: Kanzler Faymann ist erfreut, dass der ÖGB Druck macht und damit Rückenwind für ein SPÖ-Anliegen erzeugt.Finanzminister Spindelegger steht „noch“auf der Bremse?

Brandaktueller OECD-Bericht über die Belastung der Steuerzahler in Österreich und da rangieren wir leider auf Platz 3:
Das für uns wenig schmeichelhafte Ranking besagt, dass die Abgabenbelastung für einen Steuerzahler mittleren Einkommens fast 5o% beträgt.Nur Belgier und Deutsche werden noch mehr geschröpft.
Die Abgabenbelastung setzt sich aus Steuern und Sozialabgaben zusammen.Im OECD-BEricht von 34 erfassten Ländern beträgt diese Steuerbelastung knapp 36%.Davon ist Österreich mit genau mit 49,1% Abgabenquote weit entfernt.Das ist auch mit ein Grund dafür, warum der Effekt der Lohnsteuersenkung 2oo9 inzwischen längst verpufft ist.Lohnerhöhungen werden nämlich von der Lohnsteurprogression plus der Inflation weggefressen – netto bleibt davon fast nichts Übrig.
Dazu der quasi amtliche OECD-Bericht an die Adresse Österreichs:

Länder mit ähnlich hoher Abgabenquote wie etwa Deutschland haben zuletzt „zumindestens Bemühungen zur Verkleinerung des sogenannten Steuerkeils unternommen.

Druck auf Spindelegger auch aus ÖVP-Reihen
Während praktisch alle SPÖ-Graden den Beschluss des ÖGB-Vorstandes für eine Steuerreform spätestens 2o15 als Rückenwind für unser Steuersenkungsanliegen der meisten steuerbelasteten Bürger bezeichnen, steht die Spindelegger-ÖVP „noch“ auf der Bremse?Wie lange wird die ÖVP noch die Bürgerpartei bleiben?
Komplizierte Sachlage: Der als Finanzminister letztlich zuständige Spindelegger bekommt aus den eigenen ÖVP-Reihen Druck zu spüren.

Nicht nur die roten Gewerkschafter tragen den Beschluß für eine baldige Steuerreform bis spätestens 2o15 mit, auch in den ÖVP-regiernenden Ländern Niederösterreich, Tirol und Vorarlberg(wählt heuer!)wird der Ruf nach einer baldigen Senkung der schon „unerträglichen Steuerbelastung“ lauter.

Quelle:
peter.gnam@kronenzeitung.at

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