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Löwenzahn(Taraxacum officinale)


Volksnamen: Apothekerkraut, Apostelkraut,Augenmilch, Augenwurz, Bärenzahnkraut,Dotterblume, Feldblume,Kuhblume, Priesterblume(Pfaffenblume),
Blütezeit:April bis Mai,
Sammelzeit:Kraut immer, Wurzel im Frühjahr und Herbst
Verwendete Teile: Blätter, Röhren, Blüten Wurzeln;
Inhaltsstoffe: Taraxacin, Taraxanthin, Laevolin, Carotinoide, Cholin, Stärke, Saponine, Wachs, Eiweiß, Traubenzucker,Inulin, Vitamine, Kieselsäure, Spurenelemente, vor allem Magnesium, Kalzium und Eisen.
Eigenschaften: gallenbildend, gallenflussfördernd, nierenanregend, leberstärkend, stoffwechselanregend, antirheumatisch.
Sammeln in der Natur:
Auf fetten Wiesen, Weiden, naturbelassenen Parkanlagen und bio-Kräutergärten, sehr viele und sehr große Löwenzahn-Vorkommen weisen auf Überdüngung hin.Nur in schadstofffreien Gegenden sammeln.
Bei Appeditlosigkeit und Völlegefühl ist das „Löwenzahn“ anzuraten.

Getrocknete Wurzeln als Abkochung(Tee)wirkt bei Wassersucht,Milzleiden, Leberleiden, Alterserscheinungen,Blutkrankheiten,Fettsucht, Gicht, Rheuma;
die Tinktur aus der Wurzel kann bei Gallen und Leberbeschwerden zum Einsatz kommen und ist verdauungsfördernd.

Eine Reinigungskur für den Körper ist auch die Teemischung aus frischen Brennesseln und Löwenzahnblättern.
Tee: 2 TL Blättermischung mit 1/4 Liter siedenden Wasser übergießen; 1o Minuten ziehen lassen, 3 mal täglich trinken.

Als Gallenmittel ist der Löwenzahn bei Entzündungen der Gallenwege heilsam.er regt auch die Nieren zu erhöhter Entgiftungsauscheidung an.Soll er vor allem auf die Galle wirken, ist der Tee immer spätestens 1/2 Stunde VOR den Mahlzeiten zu trinken.

Löwenzahnwildkräutertopfenauflauf mit Jungzwiebeln,Käse,Bio-Gemüse

Einen glatten Teig mit 3oo g Dinkelmehl(bio), 1 Pkg Topfen(bio),3 Ei-Dotter(bio), 3 EL Olivenöl, 2 EL Butter(Bio),4 EL geriebenen bio-Parmesan oder Käse(bio), Kräutersalz und Eischnee von 3 Eiern(bio)
Den Teig mindestens 3o Minuten rasten lassen und dann 1o -2o Minuten überbacken;auskühlen.
Fülle:
3oo g Bio-Erdäpfel kochen, schälen, stampfen,1 Pkg Topfen(bio),2 Handvoll junge Löwenzahn und auch andere junge Wildkräuter, wie Schafgarbe, junge Wegerichblättter, ect.15o g Jungzwiebeln,ev.Gemüse(bio)2 Eidotter(bio), 2 Eischnee(bio),Kräutersalz, Pfeffer;

Löwenzahn-Wildkräutertopfenauflauf


Bedeutung des Löwenzahns für unsere Bienen:
Für unsere Bienen ist der Löwenzahn eine sehr gute Trachtpflanze, denn er bringt eine Menge Nektar und goldgelben Blütenstaub. Gut „honigen“ tut er nur auf lehmigen schweren Böden(wie bei uns in der Obernalber Bienen-Almregion vom Retzerland wo wir auch einen guter Lehmboden haben, mit sandigen Flächen dazwischen.Ein guter Boden für den Bio-Weinanbau und die natürliche Filterung des Grundwassers). Auf Sandboden ist er immerhin noch ein reichlicher Pollenspender. Zur Verbesserung der Bienenweide brauchen wir ihn jedoch nicht extra vermehren, der Wind erfüllt uns diesen Dienst und trägt die Samen kilometerweit mit sich fort.Übrigens sind unsere Bienen zur Bildung der Löwenzahnsamen eigenartigerweise nicht so wichtig: Bei den rund 1oo schwer zu unterscheidenden Löwenzahnarten, die vor allem auf der nördlichen Erdhalbkugel heimisch sind, erfolgt die Vermehrung überwiegend parthenogenetisch. Dies bedeutet durch Jungfernzeugung, bei der zur Reifung der Samen keine Pollen nötig sind!

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