Wilmas Bienenblog

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Freude bei uns Naturfreunde und Imkern


Jubelstimmung & Freude bei uns Naturschützern und Imkern:
Am Montag rangen sich die EU-Staaten in Europa ENDLICH zu einem Verbot für die 3 giftigsten Pestizide durch, die bislang europaweit Millionen Bienen das Leben gekostet hat.
Clothiandin, Imidacloprid und Thiamethoxan das -so sagt sogar Agro-Industrie-freundliche EU-Gesundheitsbehörde EFSA als bedenklich eingestuft hatte.
Genau jene chemischen Pflanzenschutzmittel werden jetzt verboten.In Brüssel waren 15 der 27 europäischen Länder FÜR den Vorschlag der Kommission.
Untersagt werden die Beizmittel bei Sonnenblumen, Raps, Mais und Baumwolle.Vorerst erlaubt bleibt leider derzeit noch der Gebrauch der Chemikalien aber für konventionelles Wintergetreide und konventionell angebaute Pflanzen, die keine Bienen anziehen.

Im Biolandbau gibt es keine Probleme mit dem Bienensterben.

Auch für die Aussaat von konventionellen Mais in diesem Sommer gelten die Bestimmungen derzeit leider noch nicht.
Sowohl Greepeace als auch GLOBAL 2000 üben dennoch weiterhin Kritik: „Es darf keine Ausnahmebestimmungen geben.“
Petition unter: www.bienenschutz.at

Im Bio-Landbau gibt es kein Bienensterben!

Summ mir das Lied vom Tod.

Bienen bestäuben 75 % unserer wichtigsten Kultur­pflanzen und sind so nicht nur für das Ökosystem, sondern auch für uns Menschen von großer Bedeutung. Leider wehren verschiedene Pflanzen­schutz­mittel nicht nur schädliche Insekten ab, sondern haben auch verheerende Auswirkungen auf die Bienen.

Unsere Bienen

Für die Lebens­mittel­produktion sind vor allem Honig- und auch Wildbienen von großer Bedeutung. Auch andere Insekten wie Schmetterlinge oder Fliegen machen wertvollste Bestäubungs­arbeit. Ohne diese wären die Menschen und zahlreiche Tier­arten um einen Teil ihrer Nahrungs- und Lebens­grundlage beraubt. Ohne die Bestäuberleistung von Bienen, Wildbienen, Hummeln und anderen Insekten müssten wir auf gut ein Drittel unserer Nutzpflanzen verzichten oder andere Bestäubungsmethoden finden. Bei bis zu 75% der Kulturpflanzen sind sie auch am Ernteerfolg maßgeblich beteiligt. 4.000 in Europa angebaute Gemüsesorten gibt es nur dank fleissiger Bienen.

Seit mehreren Jahren sterben weltweit auffällig immer mehr Bienenvölker. Die Gründe dafür sind vielfältig: Unsere Landschaft wird immer monotoner. Dadurch verlieren Bienen ihre Lebens- und Futtergrundlage. Immer weniger blühende Blumen, Gräser, Sträucher und Bäume bedeuten weniger vielfältige Nahrung.

Parasiten und Krankheiten machen Bienen zusätzlich das Leben schwer. Auf Äckern und in Gärten werden zudem giftige Chemikalien zur Schädlingsabwehr oder Unkrautbekämpfung eingesetzt. Viele davon sind für Bienen giftig.

In Österreich
werden jährlich rund
3.500t chemische
Pflanzenschutzwirkstoffe
in Verkehr gebracht.

Ursachen

Immer monotonere Landschaften bedeuten schwindende Artenvielfalt und Verluste von intakten Ökosystemen und sind eine der Hauptgründe für das Bienensterben. Unterschiedliche Blütenpflanzen sind wichtig für einen vielseitigen Speisezettel der Biene. Die IUCN geht aber davon aus, dass in den nächsten Jahrzehnten weitere 20.000 Blütenpflanzen verschwinden werden. Im Gegensatz zur Honigbiene, die vom Menschen gepflegt wird, brauchen Wildbienen aber auch ungestörte Lebensräume um Nester bauen zu können. Diese werden immer seltener.

Auch Parasiten, Viren oder Bakterien machen Bienen krank. Die Varroamilbe ist mittlerweile weltweit eine ernsthafte Bedrohung für Bienenvölker. Sehr viele Imker sind damit konfrontiert. Erste Hinweise deuten darauf hin, dass der regelmäßige Kontakt mit Umweltgiften Bienenvölker schwächen und krankheitsanfälliger machen.

In der Landwirtschaft, aber auch in Privatgärten oder öffentlichen Grünflächen werden in Österreich jährlich rund 3.500t chemische Pflanzenschutzmittelwirkstoffe verkauft, zur Unkrautbekämpfung oder zur Schädlingsabwehr. Genaue Zahlen über den Einsatz sind nicht bekannt.

Breitbandherbizide dezimieren die Artenvielfalt und rauben der Biene dadurch ihr Lebensgrundlage. Insektizide töten nicht nur Schädlinge, sondern auch Nützlinge. Im Gegensatz zu oberflächlichen Behandlungen verteilen sich systemische Pestizide in der ganzen Pflanze. Bereits das Saatgut wird damit behandelt Bienen sind diesen Giften während der ganzen Vegetationsperiode ausgesetzt. Aber auch gesprührt werden viele bienentödliche Insektizide. Die zur Gruppe der Neonicotinoide gehörenden Wirkstoffe Imidacloprid, Clothianidin, Thiamethoxam oder sind besonders bienenschädlich. Sie können ihren Orientierungssinn beeinträchtigen und zu höherer Mortalität in Bienenvölkern führen.

Aber auch Fipronil, Chlorpyrifos, Cypermethrin, Deltamethrin sind sehr gefährlich für die Bienen und sollten daher verboten werden.

Das Bienensterben

Vor allem Imker aus Europa und Nordamerika vermelden seit den späten 1990er-Jahre ungewöhnliche hohe Verluste von Bienenvölkern. Vor allem mittel- und südeuropäische Länder sind davon betroffen – auch Österreich.

Wie stark die Anzahl Wildbienen oder andere Bestäuber­insekten betroffen sind, weiß man nicht genau.

«Bye bye Biene» –
der Greenpeace Report

Wenn Sie das nächste Mal eine Biene sehen, dann denken Sie daran, dass ein Großteil der Nahrungs­mittel, die wir zu uns nehmen, maßgeblich von Insekten­bestäubung abhängig ist. Es handelt sich dabei um eine entscheidende Öko­system­dienst­leistung, die von Bienen und anderen Bestäubern erbracht wird.

Report anschauen

Lösungsansätze

Maßnahmen zur Förderung der Artenvielfalt im Kulturland und der Schutz von intakten Ökosystemen bieten Bienen eine Umwelt die sie zum Leben brauchen. Hecken, Buntbrachen und möglichst vernetzte Lebensräume tragen dazu bei.

Der Verzicht auf chemische Pflanzenschutzmittel muss zur Norm werden. Im Gegensatz zur konventionellen Landwirtschaft werden im biologischen Landbau keine chemischen Pflanzenschutzmittel verwendet. Unkrautbekämpfung erfolgt mechanisch, Förderung der Artenvielfalt gehört dazu. Abwechselnde Kulturen sind in einer bienenfreundlichen Landwirtschaft ein weiteres Instrument, um den Schädlingsdruck auf Äckern zu minimieren. Naturgärten und Parks mit einheimischen Pflanzen sind weitere Gewinne. Auch hier soll auf chemische Pestizide verzichtet werden und eine hohe Artenvielfalt gefördert werden.

Die Bienen
befinden sich in
Not und brauchen
Ihre Hilfe.

Greenpeace fordert

  • Umweltminister Berlakovich muss als ersten Schritt den Kommissionsvorschlag von 15. März 2013 zum teilweisen Verbot von drei der bienentödlichsten Pestizide aus der Gruppe der Neonicotinoide unterstützen (namentlich: Imidachloprid, Tiamethoxam, Clothianidin).
  • Ein europaweiter Aktionsplan zum vollständigen Verbot aller für Bienen und andere Bestäuber gefährlichen Pestizide muss folgen (inklusive Imidachloprid, Tiamethoxam, Clothianidin, Fipronil, Chlorpyrifos, Cypermethrin, Deltamethrin). Bis zum Inkrafttreten des europaweiten Verbots muss sich Minister Berlakovich für ein Aussetzen der Zulassung dieser Pestizide in Österreich einsetzen.
  • Eine Umverteilung der Förderungen, weg von chemieintensiver industrieller Landwirtschaft hin zu ökologischer Landwirtschaft, muss eingeleitet werden.
  • Ein klarer Schwerpunkt auf die Förderung biologischer Landwirtschaft im neuen Agrarumweltprogramm 2014-2020, mit dem Ziel eine Verdopplung der Bio-Anbauflächen in Österreich von 20% auf 40% bis 2020 zu erreichen.
  • Die Fruchtfolge, das Kernelement einer nachhaltigen, zukunftsfähigen Landwirtschaft, muss Fördervoraussetzung im neuen Agrarumweltprogramm werden.


Danke für Ihren Einsatz gegen Bienengifte!
Danke für Ihren Einsatz gegen Bienengifte!
Rufen Sie jetzt Ihre Regierung an!

Lassen Sie uns sicherstellen, dass die Politiker in der EU unsere Forderung wahrnehmen und starke Maßnahmen ergreifen, um Bienen vor gefährlichen Pestiziden zu schützen. Nehmen Sie sich einen Moment Zeit, um das Landwirtschaftsministerium von Herrn Berlakovich anzurufen und ihn zu bitten, das vollständige Verbot der Bienengifte zu unterstützen.

Einen dringenden Anruf machen

Rufen Sie jetzt direkt im im Landwirtschaftsministerium von Herrn Berlakovich an. Die Telefonnummer ist: +43 1711 000

Hier finden Sie einige hilfreiche Gesprächsargumente:

Ich fordere Sie dazu auf, den Vorschlag der Europäischen Kommission für eine Einschränkung der Verwendung von neonikotinoiden Pestiziden zu unterstützen.
Eine umfassende, wissenschaftliche Studie der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit hat ergeben, dass neonikotinoide Pestizide ein „hohes, akutes Risiko“ für Honigbienen darstellen.
Die wissenschaftlichen Befunde sind eindeutig. Nun muss Europa handeln, um den Schwund unserer Bienen zu stoppen, bevor es zu spät ist.
Dem Druck der Unternehmenslobby nachzugeben, was die Zeitfristen, Durchsetzung oder Reichweite dieser Einigung anbelangt, ist ein Schlag für unsere Demokratie, unsere Lebensmittelversorgung und die Umwelt.

Bitte seien Sie höflich und geduldig. Wenn die Telefonleitungen besetzt sind, versuchen Sie es solange, bis Sie durchkommen.

Es ist unfassbar, doch Monsanto & Co. schlagen wieder zu. Die gierigen Biotech-Firmen wollen die alleinige Kontrolle über das Saatgut haben — die Quelle unserer Nahrung. Doch wenn wir entscheidende europäische Staaten dazu drängen, die zerstörerischen Patentvorhaben zu verhindern, können wir diesen Angriff auf unsere BIO-Nahrungsmittel stoppen. Klicken Sie hier, um unsere BIO-Lebensmittel zu verteidigen:
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