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Wer auf Salbei baut – den Tod nicht schaut!

Sammeln in der Natur
Ursprung des Gartensalbei war in den Mittelmeerländern, vornehmlich Dalmatien und griechische Inseln.
Bei uns ist sie eine winterharte Gartenpflanze, die regelmäß9g verjüngt werden sollte in dem man einen grünen Zweig in die Erde steckt und nicht aus den Augen verliert.
>>Wer auf Salbei baut, den Tod nicht schaut<<, heißt es in alten Kräuterbüchern bewahrt und aufgeschrieben von gottesfürchtigen Mönchen die den Respekt vor Gottes Schöpfung noch nicht verloren haben bis heute.
In mystischen Schriften erzählt man sich auch von Mutter "Maria", die, als sie mit dem Jesuskind vor Herodes flüchtete, alle Blumen des Feldes gebeten hatte ihr zu helfen, keiner aber gewährte ihr Obdach, bis auf den Sabei, der sie unter seinem schützenden Blätter-Mantel versteckte.Als die Gefahr überstanden war, soll die Mutter Gottes hervorgekommen und zum Salbei gesagt haben: Du hast die Kraft von Gott erhalten die Menschen zu heilen;erretten sie vom Tod, wie Gott das auch bei mir getan hat.
Der Name allein kann nicht vollkommen erzählen vom hohen Wert der Pflanze – leitet sich doch >>slavia<< vom lateinischen salvare (heilen),salvere (gesund sein),ab.

 

Hildegard von Bingen
Nimm Sabei und pulverisiere ihn, und iss dieses Pulver mit Brot, dies vermindert die schlechten Säfte in Dir. Wer einen unangenehmen Atem oder einen aufdringlichen Köpfergeruch hat der koche Sabei in Wein, un das trinke er oft.wer aber an einer Lähmung leidet, der koche Sabei in Wasser.

 

Tee: 2 Teelöffel Sabeiblätter werden mit 1/4 Liter kochendes Wasser übergossen.Mindestens 15 Minuten ziehen lassen.Bei Bedarf eine Tasse trinken.dies ist auch die Mischung der Gurgellösung.

Der Tee hilft bei Nieren- und Leberleiden, Nachtschweiß, übermäßigen Schwitzen an Händen und Füssen, Schmerzen und Lähmungen, die vom Rückenmark ausgehen; der Tee begünstigt eine schnelle Geburt,, ist gut gegen zu häufigen und darum lästigen Harndrang und wirkt menstruationsfördernd.

In der Küche braucht man Sabei als Gewürz für Schweinefleisch, Lammfleisch, Paradeisersoße(Tomatensoßen), Marinaden, Suppen, Gemüse und Fisch.

Sabeiblätter in Omlettenteig herausgebacken, sind eine köstliche Hauptspeise.

Italienische Köche zaubern damit vorzügliche Kalbfleischspeisen, in Coordon bleu macht er die Speise zur Delikatesse.

Chinesische Medizin
Die thermische Wirkung ist kühl.Die zugehörigen Organe sind Magen und Lunge.Sabei vertreibt feuchte Kälte aus der Blase und Milz und bewegt das Qi.
Er wirkt auf das Milz-Yang und vertreibt Feuchtigkeit in der Lunge.Man verwendet Sabei bei Lungenerkrankungen, bei schmerzhaften Perioden, PMS und allgemeiner Müdigkeit.

Regelmäßiges Gurgeln mit Sabeitee begünstigt die Heilung von Halsentzündungen und verhilft zu festen Zähnen; allerdings soll die Flüssigkeit zumindestens 5 Minuten im Mund bleiben.
Die Gerbstoffe im Sabei-Tee stärken gesunde und kranke Schleimhäute und machen es Erregern schwer, sich festzusetzen.Darum ist gurgeln auch eine gute Möglichkeit, sich vorbeugend vor Ansteckung zu schützen, das ätherische Öl der Sabeipflanze desinfiziert.

Sabei in Wein gekocht und als Sitzbad verwendet, vertreibt Jucken.ein Brei aus frischen Sabeiblättern stillt Blutungen.

1/4 Liter Sabeisaft, mit etwas Salz getrunken erhöht die Empfängnisbereitschaft der Frau.Ist eine Frau dann aber schwanger, soll sie auf die Anwendung wegen des enthaltenen Thujons(auch äußerlich)verzichten, der Sabeitee zum Gurgeln oder spülen ist aber unproblematisch.
Das ätherische Öl des Salbei auf Narben massiert, kann diese mildern.
Innerlich ist das „ätherische Öl“ des Sabei nicht geeignet.

Dieser Beitrag wurde geschrieben am Donnerstag, 25. April 2013 und wurde abgelegt unter "Allgemein". Du kannst die Kommentare verfolgen mit RSS 2.0. Kommentare und Pings sind zur Zeit geschlossen.

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