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Archiv: Freitag, 20. November 2020

Hauptsache Bio

Vorgestern,- hat ein Sozialmarkt in Gars eröffnet

  • 18. November 2020, 12:37 Uhr
Soma Leiterin Susanne Hollerer und Mitarbeiterin Eva Steiner im neuen Sozialmarkt in Gars am Kamp.
Soma Leiterin Susanne Hollerer und Mitarbeiterin Eva Steiner im neuen Sozialmarkt in Gars am Kamp.Foto: Caritashochgeladen von H. Schwameis

Armut kennt keinen Lockdown: Caritas baut Sozialmärkte in NÖ aus

Die Caritas der Diözese St. Pölten hält auch im Lockdown die Versorgung armutsbetroffener Menschen aufrecht und baut diese sogar noch aus. Am Mittwoch, 18.11. hat ein Sozialmarkt in der Gemeinde Gars eröffnet. Im Dezember soll einer in Gföhl folgen.

Der Caritas Sozialmarkt somaGars in der Schillerstraße wurde am Mittwoch offiziell eröffnet. „Als Caritas ist uns wichtig armutsbetroffene Menschen in der Region mit einem kleinen Sortiment an Grundnahrungsmitteln versorgen zu können. Daher freue ich mich, dass wir nach den somas in Krems, Schrems und Zwettl, nun auch in Gars und bald schon ein Gföhl einen weiteren Caritas Sozialmarkt anbieten können“, erklärt Caritas-Direktor Hannes Ziselsberger. Kurz vor dem Haltbarkeitsdatum stehende oder aus Überproduktion stammende Waren sowie jene Produkte, die Transportschäden aufweisen jedoch voll verzehrtauglich sind, werden zu geringen Preisen im soma angeboten. „Armut kennt keinen Lockdown – daher bin ich froh, dass wir auch im Lockdown unsere Caritas Sozialmärkte weiter geöffnet halten können und damit armutsbetroffene Menschen mit günstigen Lebensmitteln versorgt sind“, so Caritasdirektor Ziselsberger.

soma – schafft Arbeitsangebote

Der soma in Gars ist aber nicht einfach nur ein Markt für günstige Lebensmittel, sondern auch ein Ort der Begegnung und des Miteinanders“, erklärte Caritas Bereichsleiter Martin Kargl. „Der soma als Beschäftigungsinitiative der Caritas schafft Arbeitsangebote für Menschen mit Behinderungen aus der Caritas Werkstatt. Menschen mit Behinderungen können hier mitarbeiten und andere unterstützen. Sie sind damit ein aktiver Teil der Caritas-Hilfe – wo sie ja sonst oft „nur“ als Empfänger von Unterstützungsleistung gesehen werden“, so Kargl.

Der Garser Bürgermeister Martin Falk freute sich über das neue Angebot in der Gemeinde: „Mein Dank gilt in erster Linie der Caritas, dass sie künftig diese wichtige sozialpolitische Aufgabe übernimmt. Vor allem gibt es bei diesem Projekt auch eine klassische win-win Situation, zum einen wird Menschen mit geringem Einkommen geholfen und zum anderen ist mit einer Frequenzsteigerung im Verkaufsladen „Unser Gschäftl“ zu rechnen.“

Menschen mit geringem Einkommen unterstützen

Im soma einkaufen dürfen Menschen, die ein geringes Einkommen haben, die armutsgefährdet sind bzw. unter der Armutsgrenze leben. Ein Einkaufspass berechtigt zum Einkauf in Haushaltsmengen. Folgende Einkommensgrenzen berechtigen zum Einkauf im soma: 1 Personenhaushalt 1.200,- Euro, 2 Personenhaushalt 1.550,- Euro, und für jede weitere Person + 195,- Euro. Der Einkaufspass ist im Markt erhältlich.

soma Gars – Ein Sozialmarkt der Caritas

Schillerstraße 163, 3571 Gars am Kamp T 02985 30 730 wst.gars@caritas-stpoelten.at
Öffnungszeiten: Dienstag 10:00 Uhr bis 15:00 Uhr, Freitag von 9:30 bis 12:30 Uhr
Eröffnungstage: Do 19. Nov. und Fr 20. Nov.2020 von 10:00 bis 13:00 Uhr
www.caritas-soma.at

Erneut gestern Feuerkugel über Österreich zu sehen

Die Feuerkugel war schon im ersten Lockdown zu sehen.

Rechtzeitig zum 2 Lockdown war Donnerstagfrüh erneut eine große Feuerkugel über Österreich zu sehen. Wie der Kurator der Meteoritensammlung des Naturhistorischen Museums (NHM) Wien, Ludovic Ferriere bestätigte, gibt es in Deutschland, Italien und Österreich zahlreiche Beobachtungsmeldungen über die Leuchterscheinung. Bereits während des 1. Lockdowns war Anfang April eine ähnliche Beobachtung gemacht worden. 

 Um etwa 04.48 Uhr war die Feuerkugel gestern,- Donnerstag trotz schlechten Wetters südwestlich von Wien zu sehen. Bisher gibt es laut Ferriere bereits mehr als 30 Meldungen über Beobachtungen. Die Himmelserscheinung dürfte mit dem Leoniden Meteorschauer in Verbindung stehen, dessen Höhepunkt in der Nacht auf Dienstag erreicht wurde. Nach wie vor seien davon Meteoriten zu sehen, so Ferriere – aber eine Feuerkugel wie diese sei eine Rarität. Ob der Himmelskörper in der Erdatmosphäre vollständig verglüht ist oder es zu einem Metoritenfall gekommen ist, also Reste auf die Erde gefallen sind, ist noch unklar. Ferriere bittet jedenfalls, Beobachtungen der Feuerkugel über Österreich auf der entsprechenden Meldeseite des NHM im Internet einzutragen.

SPÖ beklagt Pensionskürzungen für alle

Für Rendi-Wagner sind die Pensionisten die ersten, die die Zeche zahlen müssten zur Begleichung der Corona-Aufwendungen.

Die SPÖ läuft gegen die Pensionsreform Sturm, die heute Nachmittag vom Nationalrat beschlossen wird. Wie Parteichefin Pamela Rendi-Wagner in einer Pressekonferenz zu Mittag betonte, gebe es durch die verzögerte Anhebung der Bezüge Kürzungen für alle. Sie ortet Pensionsraub. Bei einer normalen Pension würden über die ganze Pensionsdauer 14.000 Euro verloren gehen. SP-Pensionisten-Chef Peter Kostelka rechnete vor, dass ein ganzes Jahr Pensionsbezug verloren gehe.

Für Rendi-Wagner, die auch die kurzfristige Einbringung der Vorlage heftig kritisierte, sind die Pensionisten somit die ersten, die die Zeche zahlen müssten zur Begleichung der Corona-Aufwendungen. Gerecht wäre für sie eine Solidarabgabe von Profiteuren der Krise wie dem Online-Dienst Amazon.
Kostelka und SP-Sozialsprecher Josef Muchitsch orteten Unfairness. Denn seitens der Regierung seien heuer den Bauern schon zwei Mal Verbesserungen im Pensionsrecht zugestanden worden seien. Muchitsch empörte sich auch ein weiteres Mal über die Wiedereinführung der Abschläge bei der „Hacklerregelung“. Dass Frauen von der nicht profitieren würden, da sie erst ab 62 gilt, sieht er nur als Ausrede, weil diese ja schon mit 60 ohne Abschläge in Pension können. Somit gingen 35.000 Frauen, aber nur 18.000 Männer derzeit ohne Abzüge in den Ruhestand.

*Nationalrat beschließt Ethikunterricht

*Italien bekommt eine eigene Schwulenpartei

*Patriarch der serbischen-orthodoxen Kirche stirbt an Corona?

Neue Vorwürfe der Misshandlung von Migranten in Kroatien

Gegen Kroatien sind erneut Vorwürfe über Misshandlung von Geflüchteten durch die Polizei an der kroatisch-bosnischen Grenze erhoben worden. In einem jüngsten Bericht des „Spiegel“ sollen die Vorwürfe der gewaltsamen Abschiebungen durch kroatische Sicherheitskräfte mit einer Videoaufnahme belegt worden sein. Das kroatische Innenministerium spricht in einer Reaktion von „unbegründeten Anschuldigungen“ und weist die Vorwürfe zurück.
Das Innenministerium in Zagreb beklagte, die in Bosnien-Herzegowina tätigen Nichtregierungsorganisationen würden mit derartigen Anschuldigungen Kroatien diskreditieren wollen. „Ihr Ziel ist es, Druck zu machen und ein negatives Bild in der Öffentlichkeit zu schaffen, um die Entscheidung über unsere Mitgliedschaft im Schengen-Raum zu verhindern“, hieß es.
Das Video, das von Asylsuchenden heuer im März an der kroatisch-bosnischen Grenze aufgenommen und vom „Spiegel“ verifiziert wurde, zeigt junge Männer, die in der Nähe des bosnischen Grenzortes Poljana mutmaßlich von kroatischen Sicherheitskräften über die grüne Grenze nach Bosnien zurückgedrängt wurden. Ein Migrant weint vor Schmerzen. Im Hintergrund, auf kroatischem Territorium, sind vier vermummte Männer in unterschiedlichen Uniformen, die kroatischen Polizei-Uniformen ähneln sollen, zu sehen. Einer hält einen Stock in der Hand, ein anderer eine Art Peitsche. In dem Video wird weiter gezeigt, wie die Uniformierten weitere Migranten über den Grenzfluss treiben.
Laut Jelena Sesar, Balkan-Expertin von Amnesty International, handelt es sich um eine der eindeutigsten Aufnahmen, die Beamte bei einem angeblichen Pushback in Kroatien zeigen. „Das ist grausam und unmenschlich“, sagte sie in einem Bericht des Schweizer Fernsehens SFR. Der verletzte afghanische Migrant aus dem Video, der es inzwischen nach Italien geschafft und dort Asyl beantragt hatte, erzählte dem SFR, die kroatische Polizei sei „unvorstellbar brutal“.
Das kroatische Innenministerium betonte, die konkrete Videoaufnahme bereits gekannt und sie auch detailliert analysiert zu haben. „Die Sequenzen der Aufnahme enthalten eine Reihe von Widersprüchen, sowohl im Verhalten als auch in der Kleidung der Beteiligten. Daraus kann man nicht mit Sicherheit bestätigen, dass es sich um reguläre Angehörige der kroatischen Polizei handelt“, hieß es. Mit Bezug auf den konkreten Fall betonte das Ministerium, dass man keine Daten über Verfahren am fraglichen Tag und am fraglichen Ort habe.
„Wir tolerieren keine Gewalt beim Grenzschutz, das ist auch kein Bestandteil unserer Verfahren“, teilte das Ministerium mit. Weiters wurde versichert, auch künftig wie in allen bisherigen Fällen derartige Informationen sorgfältig zu prüfen und die Öffentlichkeit und die EU-Kommission über die Ergebnisse zu benachrichtigen.
Das kroatische Zentrum für Friedensforschung bezeichnete die Erklärung des Innenministeriums als unglaubwürdig und kritisierte, dass eine gründliche Untersuchung der Vorwürfe seit Jahren fehle. „Hinter diesen Zeugenaussagen, Aufnahmen und Berichten steht keine Verschwörung. Sie wurden von zahlreichen Medien, Institutionen und Organisationen veröffentlicht“, schrieb die NGO auf ihrer Internetseite.
Kroatien wird schon seit langem dafür kritisiert, Asylsuchende nicht nur illegal, sondern auch mit Gewalt in das Nachbarland Bosnien-Herzegowina zurückzuschieben. Die kroatischen Behörden weisen die Vorwürfe immer wieder zurück, eine Aufklärung der Vorwürfe forderte heuer im Sommer inzwischen auch die EU-Kommission. Vergangene Woche leitete die europäische Bürgerbeauftragte Emily O’Reilly eine Untersuchung zum Umgang der EU-Kommission mit Beschwerden wegen möglicher Misshandlungen von Migranten durch kroatische Sicherheitskräfte an den Grenzen ein.

Jeder Augenblick ist ewig…

Jeder Augenblick ist ewig
wenn du ihn zu schätzen weißt.
Ist ein Vers der unaufhörlich
Leben, Welt und Dasein preist.

Alles wendet sich und endet
und gewinnt sich in der Zeit.
Denn der Augenblick ist immer.
Gib dich Gott und sei bereit!

Wenn du stirbst, stirbt nur dein Werden.
Gönn ihm keinen Blick zurück?
In der Zeit (=GOTT) muss gar nichts sterben
weil nichts im Augenblick.

Böser Trump, guter Biden?

…oder auch nicht…

Heute: 20.11.Tag des Kindes:

Papst Franziskus wörtlich

Jedes Kind bedarf der Annahme und des Schutzes, der Hilfe und der Fürsorge vom Mutterschoß an. #WorldChildrensDay

Schüler bekommen Notebooks & Tablets verbilligt

Mobile Endgeräte ab fünfter Schulstufe

Rückblick: Übersterblichkeit kam vom Malaria-Überdosierungs-Experiment, Kritik auch an Corona-Medikament: REDENSIMIR (mit Kanonen auf Spatzen, erhöht die Krebsgefahr)

Wort des Tages von Dr.Klaus Köhnlein(kein Verharmloser):

*Es ist völlig ungerechtfertigt Covid als einen Killervirus zu bezeichnet.

*Übersterblichkeit ist Therapie-injiziert

*Wir haben ein Immunsystem gegen Covid

Maskentragen ist nichts weiter als die Seuchenstimmung aufrecht zu erhalten.

☆2.Welle wird herbeigetestet

☆Keine Corona-Aktivität derzeit

☆1 Milliarde Euro Kosten, (Geld wird einfach nachgedruckt)

■☆Maskentragen und testen sollte eingestellt werden

☆Kumulative Zahlen nur addieren, da können die Zahlen nur nach oben gehen.

*Sind Gesundheitsbehörden auf eine Kampagne der Pharma hereingefallen?

*Bevölkerung darf den Impfzwang nicht akzeptieren.

*Abwehr-Maßnahmen sind gefährlicher als die Krankheit selbst

*Gesponserte, gekaufte Pandemie(Überall fließt Geld)

*Virusinfekt sollte man nicht anders behandeln als eine Pneumonie, Vorbeugende Medikamente erweisen sich oft als schädlich(Tamiflu provilaktisch)

*Wir haben nur positiv Getestete, wir haben keine Kranke….

*Corona-Massentests in Österreich starten am 5./6. Dezember

Österreich öffnet im Kampf gegen die Pandemie ein neues Kapitel?

In 2 Wochen beginnen erste Corona-Massentestungen. Am Wochenende vom 5./6. Dezember und somit zum geplanten Ende des harten Lockdowns können sich alle 200.000 Lehrer und Kindergartenbetreuer in Österreich testen lassen. Am Montag und Dienstag folgen dann 40.000 Polizisten. Kurz vor Weihnachten ist eine Testreihe für die gesamte Bevölkerung geplant. Die Teilnahme an all diesen Tests ist freiwillig.
Die Regierung geht aber von einer großen Beteiligung aus und hat bereits 7 Millionen Antigen-Tests für 50 Millionen Euro bestellt, weitere Bestellungen sind in Planung. Zur Anwendung kommen Produkte der Firmen Roche (4 Millionen Tests) und Siemens (3 Millionen Tests). Die zentrale Abwicklung und Steuerung der Massentests liegt beim Bundesheer und dem Gesundheitsministerium. Das Verteidigungsressort befinde sich bereits intensiv in den Vorarbeiten zur logistischen und organisatorischen Abwicklung der Tests, hieß es in einem Medienpapier der Regierung heute,. Freitag.
Insgesamt wird das Bundesheer mit mehreren 1000 Soldaten die Abwicklung unterstützen. Daneben werden auch noch die Gesundheitsbehörden, Blaulichtorganisationen, Feuerwehren sowie freiwillige Helfer im Einsatz sein.
Die Probenentnahmen werden ausschließlich von geschultem Gesundheitspersonal durchgeführt. Dazu werden die Gesundheitsbehörden gemeinsam mit dem Bundesheer und den Rettungsorganisationen entsprechende Mitarbeiter bereitstellen und zusätzliches Personal schulen. Das Ergebnis eines Antigen-Tests liegt nach rund 15 Minuten vor. Wo diese stattfinden und wie sie im Detail ablaufen werden, ist noch in Planung, hieß es aus dem Verteidigungsressort.
Welche Altersgruppen getestet werden sollen, ist auch noch nicht restlos geklärt. Im Gespräch sind Tests ab 10 Jahren, ähnlich wie in der Slowakei, die als erstes Land Massentest für die Bevölkerung durchgeführt hat.

Dabei haben Soldaten des österreichischen Bundesheeres geholfen und können ihre Erfahrungen nun in Österreich nutzen.

Zur Vorbereitung der Massentests vor Weihnachten werden ebenfalls in der 1. Dezemberwoche in ausgewählten Gemeinden mit hohen Inzidenzwerten Gratis-Testungen der Bevölkerung durchgeführt. Zu Beginn des neuen Jahres ist eine zweite Massentest-Reihe im ganzen Land geplant, gab die Regierung heute,- Freitag bekannt. Zudem erfolgt seit Wochen der Ausbau der Screening-Programme mit dem Schwerpunkt „Schutz der Alten- und Pflegeheime“. Es wurden bereits 315.000 Tests ausgeliefert, weitere 3 Millionen sind für ein engmaschiges Testnetz in den Alters- und Pflegeheimen gesichert.

Die REgierung hofft, durch Massentest weitere Lockdowns zu verhindern. „Einige Minuten für einen Test können einige Wochen Lockdown des ganzen Landes verhindern“, warb Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) um Verständnis für das Vorgehen der Regierung und bat die Bevölkerung um Unterstützung:

„Wir bitten die gesamte Bevölkerung, dieses bundesweite Projekt zu unterstützen und sich daran zu beteiligen. Diese Massentests sind bis zur Impfung eine große Chance für Österreich, den Weg zum gewöhnten Alltag zurückzufinden?“
Intensive Testungen, Screenings und Massentestungen können ein probates Mittel zur Pandemiebekämpfung sein, entscheidend sei aber, dass durch die Tests kein unsicheres Sicherheitsgefühl entsteht, „sondern dass sie nicht als Ersatz, sondern als zusätzliche Maßnahme zu Abstand, Mund-Nasen-Schutz und Hygiene angenommen werden“, ergänzte Gesundheitsminister Rudolf Anschober (Grüne).
Die Universität Graz beschäftigt sich indes mit der Frage, ob Massentests für 9 Millionen Menschen in Österreich innerhalb von wenigen Wochen überhaupt möglich sind.

Derzeit werden täglich rund 30.000 Menschen in Österreich auf SARS-CoV-2 getestet.

Laut dem Logistik-Forscher Marc Reimann könnte realistisch betrachtet eine Durchtestung der gesamten Bevölkerung zwischen 4 und 6 Monate dauern, wie es heute,. Freitag der Universität Graz zufolge hieß.
Logistikforscher Reimann hat Berechnungen angestellt: Gefragt war – unter der Voraussetzung, dass sich wirklich alle Österreicher auf SARS-CoV-2 testen lassen – ob man alle Österreicher innerhalb eines Monats durchtesten kann. Die überaus optimistischen Annahmen: „Alle 3 Minuten wird eine Probe genommen, an den Teststationen entsteht nie – im gesamten Monat – auch nur eine winzige Pause.“ Um diese Zahl zu erreichen, müsste man an 1.000 Stationen 7 Tage die Woche, 15 Stunden täglich durcharbeiten. Damit käme man auf die benötigten 300.000 Tests pro Tag. Dies erfolgt allerdings unter der Prämisse, dass auch die Auswertungskapazitäten entsprechend vorhanden sind.
„Bei der gegenwärtigen Kapazität würden wir folglich 10 Monate brauchen, um ganz Österreich zu testen“, sagte der Forscher. Eine Verdoppelung der vorhandenen Ressourcen sieht er als realistisch, aber selbst dann würde ein Screening der 9 Millionen Einwohner noch immer 4 bis 6 Monate dauern.

Nach den Massentestungen sind viele falsch-positive Ergebnisse zu erwarten.Diese müssen mit einem 2.PCR-Test überprüft werden.Deshalb können Massentests nur Teil der Gesammtstrategie sein.

Momentan gibt’s eine Reihe von Schnelltests aber nicht alle sind tauglich.Der deutsche Virologe Christian Drosten hat eine Liste mit einsetzbaren Tests veröffentlicht.

Tests müssen mehrmals wiederholt werden.Weil ein Test alleine nur eine Momentaufnahme darstellt.

Christian Drosten geht davon aus, dass die Schnelltests vorerst eher im medizinischen Bereich eingesetzt werden könnten, also etwa, um Besucher und Besucherinnen in Pflegeeinrichtungen zu testen. Tests, die jeder zu Hause verwenden kann, würden vermutlich erst im nächsten Jahr verfügbar sein, schätzt der Virologe.

Ein Problem sei allerdings, dass bei einigen Krankheitsverläufen bereits ab der 2.Woche keine Viren mehr im Rachenbereich vorzufinden sind und sich bereits in der Lunge angesammelt haben.

SARS-CoV-2 kann in hohen Mengen auch in Stuhlproben nachgewiesen werden und ist bei genesenen Patienten auch noch lange im Lungensekret zu finden. 

Wie der Studie zu entnehmen ist, wurde SARS-CoV-2 in Blut- und Urinproben überhaupt nicht nachgewiesen.

Das Problem von falsch-positiven und falsch-negativen Ergebnissen sieht auch Hoffmann. Er hält die breite Testung mit Antigentests deshalb für keine gute Strategie.

Drosten betont, dass die Studie auch zeigt, dass im Lungensekret von genesenen Patienten noch sehr lange Virusmaterial nachweisbar ist. Nach etwa einer Woche, wenn die Antikörperbildung und die Immunreaktion ins Laufen gekommen sind, sei es aber nicht mehr möglich gewesen, infektiöse Viren aus dem Lungensekret in Zellkultur zu isolieren.

Für den Mediziner ist das eine sehr wichtige Erkenntnis, da sie die Frage beantwortet, wann man die Patienten aus dem Krankenhaus wieder entlassen kann. »Wir müssen ja die Betten freikriegen in den Krankenhäusern, für die nächsten Patienten mit frischen schweren Verläufen«, so Drosten in dem Podcast. Von daher sei es gut zu wissen, dass nach einer Woche zwar der Virustest auch bei genesenen Patienten positiv ausfällt, aber keine infektiösen Viren mehr da sind. »Deswegen kann man die Patienten entlassen.« Wenn man sichergehen will, könne man zur Sicherheit noch eine Woche Heimisolierung dranhängen.

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