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Archiv: Montag, 25. November 2019

GLOBAL 2000 startet Europäische Initiative für Bienenschutz, Pestizidausstieg und Unterstützung von Bio-Bäuerinnen und Bio-Bauern

Logo von GLOBAL 2000

Artensterben und Klimakrise erfordern raschen Wandel der Agrarpolitik

gemeinsam haben wir in den letzten Jahren schon Großes erreicht. Zusammen standen wir gegen Glyphosat und für den Schutz von Bienen und Artenvielfalt. Gemeinsam haben wir ein Glyphosatverbot in Österreich erreicht und konnten 3 bienengiftige Pestizide verbieten.

Dennoch schreiten Artensterben und Klimawandel voran, sodass wir dringend die nächsten Schritte setzen müssen. Nur mit einer nachhaltigen, pestizidfreien Landwirtschaft können wir diese Herausforderungen bewältigen und die Nahrungsmittelversorgung jetziger und zukünftiger Generationen sicherstellen. Kommendes Jahr wird die „Gemeinsame Agrarpolitik“ der EU (kurz GAP) neu verhandelt.

Ein System, das LandwirtInnen zwingt, entweder zuzusperren oder zu Dumpingpreisen zu produzieren und das gleichzeitig die Natur schädigt, muss ein Ende haben. Deshalb wollen wir mit der Europäischen Bürgerinitiative Save Bees and Farmers gegen die verfehlte Agrarpolitik der vergangenen Jahrzehnte europaweit ein starkes Zeichen setzen. Eine verantwortungsvolle europäische Agrarpolitik fördert umweltfreundliche Anbaumethoden und unterstützt Bäuerinnen und Bauern beim Übergang in eine pestizidfreie Zukunft.

Werden Sie mit uns aktiv und unterstützen Sie die Bürgerinitiative:
www.global2000.at/save-bees-and-farmers

Wichtig: Zum Unterschreiben benötigen Sie Ihre Pass- oder Personalausweisnummer. Dies ist eine Anforderung der EU-Kommission. Bitte halten Sie diese Nummer bereit, wenn Sie hier online die Bürgerinitiative unterstützen. (Mehr dazu am Ende meiner E-Mail.)


Um die Europäische Bürgerinitiative Save Bees and Farmers zu stemmen, haben wir uns bereits mit mehr als 90 europäischen Umwelt-, Naturschutz- und Gesundheits-Organisationen zusammengeschlossen. Wir müssen mindestens eine Million Unterschriften in mindestens sieben EU-Ländern sammeln – dann müssen sich EU-Kommission und EU-Parlament mit unserem Anliegen befassen.

Werden Sie jetzt Teil der Europäischen Bürgerinititative Save Bees and Farmers:
www.global2000.at/save-bees-and-farmers


Eine Bürgerinitiative hat ihre eigenen VorschriftenDie Europäische Bürgerinitiative ist ein offizielles Instrument der Bürgerbeteiligung in der EU. Deshalb sind die Vorgaben zum Mitmachen auch besonders streng – anders als bei einer Online-Petition. Damit Ihre Unterschrift zweifelsfrei verifizierbar ist, müssen Sie mehr Informationen als üblich angeben, z.B. Ihre Pass- oder Personalausweisnummer, Ihr Geburtsdatum und Ihre Anschrift. Selbstverständlich werden Ihre Daten über eine sichere Verbindung übermittelt, ausschließlich zur Überprüfung Ihrer Unterstützung verwendet und anschließend gelöscht. Die Daten liegen geschützt auf einem sicherheitszertifizierten Server.

Das Online-Formular besteht hierfür aus zwei Schritten (zwei Seiten) und es ist wichtig, dass Sie beide Seiten ausfüllen und absenden. Erst dann zählt Ihre Stimme für Bienen, Bauern und Bäuerinnen! Unterschriftsberechtigt sind in Österreich alle BürgerInnen ab 16 Jahren.

Unterschreiben Sie die Bürgerinitiative:
www.global2000.at/save-bees-and-farmers

Danke und herzliche Grüße
Gerald Osterbauer
für GLOBAL 2000

Wien (OTS) – (Wien, am 25.11.2019). Heute startet die Europäische Bürgerinitiative (EBI) „Save Bees and Farmers“. Mit dieser Initiative sollen die Bienen und Ökosysteme gerettet, Bauern und Bäuerinnen beim Umstieg auf eine umweltfreundliche Landwirtschaft unterstützt und chemisch-synthetische Pestizide bis 2035 aus dem Verkehr gezogen werden. Wenn es gelingt, bis September 2020 eine Million Unterschriften zu sammeln, dann müssen die Europäische Kommission und das Europaparlament erwägen, die Anliegen der Initiative gesetzlich zu verankern.

Unterstützt wird die Initiative bereits von mehr als 90 Organisationen aus 17 EU-Ländern, darunter Verbände aus der Imkerei, der Landwirtschaft sowie Organisationen aus dem Gesundheits- und Umweltbereich. In Österreich haben sich neben GLOBAL 2000 u.a. die Österreichische Berg- und Kleinbäuer_innen Vereinigung, die Biene Österreich, der Österreichische Erwerbsimkerbund und die ÄrztInnen für eine gesunde Umwelt (AEGU) der Initiative angeschlossen. Für die kommenden Wochen und Monate erwarten die OrganisatorInnen in ganz Europa ein weiteres Anwachsen der Initiative.

„Nur eine nachhaltige, pestizidfreie Landwirtschaft kann die Nahrungsmittelversorgung jetziger und zukünftiger Generationen sicherstellen und Antworten auf die wachsenden Herausforderungen der Klima- und Biodiversitätskrise bieten. Diese Art der Landwirtschaft trägt zum Erhalt der Artenvielfalt bei und reduziert Treibhausgase“, sagt Helmut Burtscher-Schaden, Umweltchemiker bei GLOBAL 2000 und einer der sieben Initiatoren der Bürgerinitiative: „Eine verantwortungsvolle europäische Agrarpolitik fördert daher die Weiterentwicklung agrarökologischer Methoden und unterstützt die Bauern und Bäuerinnen beim Übergang in eine pestizidfreie Zukunft.“

Internationale WissenschaftlerInnen der Welternährungsorganisation (FAO), des Weltbiodiversitätsrats (IPBES) und des Weltklimarats (IPCC) fordern einhellig einen Systemwandel, um den weltweiten Zusammenbruch der Artenvielfalt zu stoppen. Ein Viertel der Wildtiere in Europa ist stark bedroht, die Hälfte unserer Ökosysteme befindet sich in einem kritischen Zustand und die Grundlage für unsere Ernährung ist in Gefahr.

Unterdessen werden Millionen von Bauern und Bäuerinnen durch unfairen Wettbewerb und mangelnde politische Unterstützung vom Markt gedrängt. In der EU sind zwischen 2005 und 2016 vier Millionen kleinere Höfe verschwunden; eine Entwicklung, die auch in Österreich deutlich zu spüren ist: hier schließen sieben Betriebe pro Tag ihre Hoftüren.

Daniela Kohle, Bio-Bäuerin aus Buch in Vorarlberg und im Vorstand der Österreichischen Berg- und Kleinbäuer_innen Vereinigung, sieht die EBI als Chance: „Als Bauern und Bäuerinnen brauchen wir dringend diese Unterstützung für den Erhalt einer bäuerlichen und ökologisch vielfältigen Landwirtschaft. Wenn Bienen und Insekten sterben, Böden vergiftet sind und sich unser Klima immer mehr aufheizt, dann sehen wir die Ernährungssicherheit in Zukunft gefährdet. Der Ausstieg aus synthetischen Pestiziden ist ein wichtiger Schritt um eine Agrarwende zu schaffen und die Abhängigkeit von externen Inputs der bäuerlichen Betriebe endlich aufzulösen. Damit Bäuerinnen und Bauern ein gutes Einkommen haben und unsere Nachbarn ihre Hoftore wieder aufsperren!“

Christian Boigenzahn, Geschäftsführer von Biene Österreich ergänzt: „Die EBI kommt zur rechten Zeit. Es wird an der kommenden Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) bis 2027 bereits intensiv gearbeitet. Die Ziele der EBI können nur mit einer reformierten GAP erreicht werden, die auch finanziell gut ausgestattet ist. In Österreich gibt es zum Schutz der Bestäuber in einem zukünftigen österreichischen Agrarumweltprogramm (ÖPUL) bereits positive Signale seitens des Landwirtschaftsministeriums.“

Die EBI fordert die Europäische Kommission auf, Gesetzesvorschläge einzubringen für:

1. Den Ausstieg aus synthetischen Pestiziden bis 2035: Reduktion des Pestizideinsatzes um 80 % bis 2030, beginnend mit den gefährlichsten, um bis 2035 frei von synthetischen Pestiziden zu sein.

2. Die Wiederherstellung der biologischen Vielfalt: Wiederaufbau der natürlichen Ökosysteme, sodass die Landwirtschaft zu einer Quelle der Vielfalt wird.

3. Die Unterstützung der Bauern und Bäuerinnen beim Übergang: kleinstruktierierten , vielfältige und umweltschonenden landwirtschaftliche Strukturen und agrarökologische Anbaumethoden sollen gefördert und die Forschung zu pestizid- und gentechnikfreiem Anbau vorangetrieben werden.

„Die gegenwärtige Krise lässt sich durch einen raschen und zielgerichteten Wandel unseres Energie- und Ernährungssystems, sowie unseres Konsumverhaltens bewältigen. Mit der Bürgerinitiative „Save Bees and Farmers“ wollen wir diesen dringend notwendigen transformativen Wandel anstoßen. Dabei suchen wir den Dialog mit allen Teilen der Gesellschaft“, so Burtscher-Schaden abschließend.

Ab heute können Sie unter www.global2000.at/save-bees unterschreiben.

Weiterführende Informationen finden Sie in unserem Hintergrundpapier

Rückfragen & Kontakt:

Mag. Thomas Geiger, Pressesprecher GLOBAL 2000, +43 699 14 2000 20, thomas.geiger@global2000.at

Dr. Helmut Burtscher-Schaden, Umweltchemiker GLOBAL 2000, +43 699 14 2000 34, helmut.burtscher@global2000.at

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Im Wettbewerb ,, Feuer und Flamme“ erkämpfte sich der Waldviertler Sebastian Kreuzer (29)den Titel: Bester Feuerwehrmann

Frage des Tages: Wieviel Einfluß hat die Rüstungsinsindustrie auf Wahlergebnisse in europäischen Staaten?Unglaublich überirdisch, die Wahlergebnisse der letzten Wahlen in den letzten Jahren: ☆☆☆Der in Armut geratene Mittelstand verliert politische Stellvertreter-Lobby? ☆☆☆ Sozialdemokratie in ganz Europa unter Druck? ☆☆☆Außerirdisches Ergebnis bei der Steiermarkwahl: SPÖ verlor 5% trotz bestem ökosoziale humanen Wahlkampf von Schickhofer(SPÖ); daraufhin übernimmt jetzt Jörg Leichtfried professorisch das Amt von Schickhofer, der heute enttäuscht von Minus 5 % sein Amt als Landeshauptmannstellvertreter ,,Jörg Leichtfried“(SPÖ)zur Verfügung stellt.Indes wird Verkehrslandesrat Anton Lang eventuelle Koalitionsgespräche mit der ÖVP vorbereiten – und in weiterer Folge Parteichef und eventuell Landeshauptmannstellvertreter werden.Der soll nun erfolgreich Koaltionsverhandlungen mit der außerirdischen Sieger-ÖVP führen, weil GRÜN-Schwarz sich nicht ganz auszugehen scheint.

Überraschend gewinnt 2,5% die SPÖ in der Lercher-Heimatgemeinde.

News des Tages:

Neuverhandlungen der Abrüstungsverträge wichtig!

Genie der Natur

Wären wir Schreiberlinge Gottes nicht Fieberthermometer der Wahrheit, würde man bald die glänzenden Lügen mit der natürlichen Wahrheit verwechseln.(…von mir)

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