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Archiv: Freitag, 20. Februar 2015

 Faymann (SPÖ)mehr soziale Gerechtigkeit in Europa gefordert.

http://www.krone.at/Oesterreich/Faymann_feuert_Salve_gegen_Spekulanten_ab-Orden_fuer_Schulz-Story-440091

Er wolle nicht nur „ständig über die Liberalisierung der Märkte“ reden, sagte Faymann.

Man müsse fragen, wem die EU Vorteile bringe, „Spekulanten“ und „großen Konzernen“ oder der Bevölkerung.

Gegen die Laufzeitverlängerung des heuer abgelaufenen Atomkraftwerk Dukovany

 

 

  AKW Dukovany

Nur 35 Kilometer von der österreichischen Grenze entfernt steht in Dukovany das ältere der beiden Atomkraftwerke in der Tschechischen Republik. Das Foto oben wurde von einem Hügel in Platt, ca. 10 km südlich (!) von Retz, mit einem starken Teleobjektiv aufgenommen. Links im Vordergrund sieht man die Kirche von Unterretzbach, knapp an der Staatsgrenze zu Tschechien.

Dieses Kraftwerk besteht aus 4 Reaktorblöcken vom sowjetischen Typ WWER-440, dem am weitesten verbreiteten Druckwasserreaktor im Bereich des früheren Ostblocks. Vom gleichen Typ sind zum Beispiel 2 der 4 Reaktorblöcke, die in Bohunice, Slowakei, stehen. Auch Greifswald in der ehemaligen DDR ist vom gleichen Typ. Nach der Wiedervereinigung wurde das Kraftwerk wegen mangelnder Sicherheit stillgelegt.

Die Anlage in Dukovany ist in der Zeit von 1985 bis 1987 in Betrieb gegangen. Das Kraftwerk hat kein Containment (= Schutzhülle aus Stahl und Beton), sondern ein Druck-Abbausystem, dessen Wirksamkeit sehr umstritten ist. Jedenfalls würde ein AKW mit dieser Ausstattung in keinem Land Westeuropas eine Betriebserlaubnis bekommen. Insbesondere ist das Kraftwerk gegen gewaltsame Einwirkungen von außen kaum geschützt.

Nur wenige Kilometer von Dukovany entfernt liegt ein Militärflugplatz. Der Raum über dem Kraftwerk ist zwar zur Sperrzone erklärt. Im Falle eines unkontrollierbaren Absturzes kann jedoch ein Flugzeug eine der sensiblen Einrichtungen der Anlage (Reaktoren, Atommüllager) treffen und Radioaktivität freisetzen. Im Frühjahr 2000 wäre das fast geschehen: ein Jet der tschechischen Lufwaffe stürzte in der Nähe von Dukovany ab. Hätte er ein Reaktorgebäude getroffen, so wäre es wahrscheinlich zu einer Katastrophe gekommen, die mit dem Unfall in Tschernobyl vergleichbar gewesen wäre.

Die Störanfälligkeit des AKW zeigt sich in den jährlich wiederkehrenden Meldungen der tschechischen Atomsicherheitsbehörde SUJB, die für 1996 insgesamt aufgrund der Alterung eine Verschlechterung der Sicherheitsmerkmale feststellte:

  • 1996 ereigneten sich 76 Störfälle
  • 4 der Störfälle wurden mit Stufe 1 auf der internationalen INES-Störfallskala bewertet
  • 9 Störfälle wurden vom Personal verursacht
  • in 54 Fällen lag die Ursache in Mängeln der Anlage selbst (1995: 31)
  • fünfmal war die Betriebsvorschrift fehlerhaft
  • für 10 Störfälle konnte die Ursache schlicht nicht gefunden werden
  • 6 mal mußte eine Reaktor-Schnellabschaltung durchgeführt werden (1995: 1)

Das Jahr 1996 war bisher der traurige „Höhepunkt“ der Störfallstatistik des AKW Dukovany. In den folgenden Jahren wurde ein Verbesserungsprogramm umgesetzt, das die Zahl der Zwischenfälle drastisch senkte. Im Jahr 2000 traten insgesamt 26 Zwischenfälle auf, davon keine einzige Schnellabschaltung. Trotzdem musste bei immerhin 9 Störfällen das elektronische Reaktor-Schutzsystem einschreiten, um Ärgeres zu verhindern. Auch wenn bisher noch kein schwerer Unfall zu einem Austritt von Radioaktivität geführt hat, ist die Vielzahl von Störfällen sehr besorgniserregend. Denn schließlich hat Tschernobyl gezeigt, daß ein schwerer Unfall zumeist eine Folge des Zusammentreffens mehrerer „kleiner“ Ursachen ist.

Als eine weitere Gefahrenquelle kam im Jahr 1995 noch ein Zwischenlager für abgebrannte Brennelemente hinzu.

Papstwort zur vorösterlichen Zeit: Gott liebt den, der mit Freude gibt.Lernen wir großzügig zu geben und uns nicht an die materiellen Güter zu binden.

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Papstwort vom Donnerstag,den 19.2.zur vorösterlichen Zeit: ,,Wir neigen dazu, uns selbst und unsere Ansprüche in den Mittelpunkt zu stellen.Das ist sehr menschlich, aber nicht christlich.“

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…übrigens…das Wort ,,schwul“ in der ORF-Serie:  ,,Vorstadtweiber“ wurde wegen Kritik aus ,,hohen Kreisen“ in der Serie entfernt.Lediglich in den Untertiteln für Gehörlose wurde darauf vergessen.Darum die Klage?
Immer gegen die Frauen…denn wenn Stermann/Grissemann das selbe von Strache behaupten gibts keine Klagen.

Urteil: Der Beschwerdeführer ist nicht homosexuell...Der Beschwerdeführer wurde durch die Verbreitung der inkriminierten Behauptungen geschädigt.

Boden,Grundwasser und Lebensmittel müssen ,,Lebens-Qualität“ behalten.Die Zukunft der Landwirtschaft europaweit,weltweit muß Bio sein!

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Während sich der ,,rote“EU-Parlamentspräsident Martin Schulz bei seinem Besuch in Wien mit SPÖ Bundeskanzler Faymann gegen mächtige Welt-Atom-Chemie-Gen-Konzerne (TTIP&CETA)einig ist,machen auch die Grünen mobil.
Mit einer Aktion gestern- Donnerstag vor der Landwirtschaftskammer in Wien setzten sie ein Zeichen für ein Umdenken in der Landwirtschaft weltweit.Bio ist das Gebot der Stunde.
Noch ist das Bodenleben zu retten,bei all den Chemischen Pflanzenschutz-Pestizidbelastungen und Kunstdünger ect.bis Grundwasserbelastungen kann es dennoch eine Biozukunft geben.
…mehr als 600.000 Unterschriften wurden dafür gesammelt,damit  Konzerne umdenken, damit die Zukunft ,,Bio“ sein kann und keine toten Böden die Folge einer rücksichtslosen Profitlandwirtschaft auf Kosten von Boden,Grundwasser und Gesundheit alle Hoffnung untergraben.
Auch auf die Rettung der Kleinbauern bis mittleren Betriebe,die überwiegend eine naturfreundliche grundwasserschonende,
lebensfreundliche Landwirtschaft pflegen,wurde erinnert.
Traurig,daß das alles nicht immer schon eine Selbstverständlichkeit war.
Erst jetzt,wo die Krebsfälle in den Himmel wachsen wird erst umgedacht.
Wenn die Konzerne nicht bereit sind freiwillig einzulenken werden sie mit Schadenersatzzahlungen in Zukunft konfrontiert werden.
Denn Landwirtschaft darf nicht krank machen,und Lebensmittel müssen Lebensmittel bleiben.

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