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Archiv: Dienstag, 3. Februar 2015

Österreichischer Bio-Vodka aus Mistelbach(NÖ)

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In Großengersdorf(Bezirk Mistelbach-NÖ)wird aus alten Bio- Erdäpfelsorten(Topinambur) bester und gesunder Bio-Vodka hergestellt.
Mehr unter www.kartoffelhof.at www.erdäpfelsorten.at

Das könnte der nächste Papst-Lieferant werden:)

Frohen Fasching!

Umweltorganisationen und SPÖ-Regierung sind gegen die Betriebsverlängerung von Atomkraftwerk Dukovany

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Die Laufzeit von Dukovany läuft heuer aus.
Nachrüstung zu teuer!
Keine Laufzeitverlängerung für das störungsanfällige AKW-Dukovany.

Nur 35 Kilometer von der österreichischen Grenze entfernt steht das Atomkraftwerk Dukovany. Dieses Kraftwerk ist vom sowjetischen Typ WWER-440/213, dem am weitesten verbreiteten AKW-Typ im Bereich der osteuropäischen Länder. Vom gleichen Typ sind zum Beispiel zwei der Reaktorblöcke, die in Bohunice, Slowakei, stehen. Auch Greifswald in der ehemaligen DDR ist vom gleichen Typ. Nach der Wiedervereinigung Deutschlands wurde dieses Kraftwerk aber wegen mangelnder Sicherheit stillgelegt!

Die Anlage in Dukovany besteht aus 4 Reaktorblöcken, die in der Zeit von 1985 bis 1987 in Betrieb gingen. Das Kraftwerk hat –

so wie der Unglücksreaktor in Tschernobyl – keinContainment (= Schutzhülle aus Stahl und Beton). Seine Störanfälligkeit zeigt sich in den jährlich wiederkehrenden Meldungen dertschechischen Atomsicherheitsbehörde SUJB, die für 1996 insgesamt aufgrund der Alterung eine „Verschlechterung der Sicherheitsmerkmale“ feststellte:

1996 ereigneten sich 76 Störfälle4 der Störfälle wurden mit Stufe 1 auf der internationalen INES-Störfallskala bewertet9 Störfälle wurden vom Personal verursachtin 54 Fällen lag die Ursache in Mängeln der Anlage selbst (1995: 31)fünfmal war die Betriebsvorschrift fehlerhaftfür 10 Störfälle konnte die Ursache schlicht nicht gefunden werden6 mal mußte eine Reaktor-Schnellabschaltung durchgeführt werden (1995: 1)

Die Gefährlichkeit des AKW Dukovany, die sich, wie aus den SUJB Berichten hervorgeht, von Jahr zu Jahr steigert, ist aus diesen Zahlen eindeutig abzulesen. Auch wenn bisher noch kein schwerer Unfall zu einem Austritt von Radioaktivität geführt hat, ist die Vielzahl von Störfällen sehr besorgniserregend. Denn schließlich hat Tschernobyl gezeigt, daß ein schwerer Unfall zumeist eine Folge des Zusammentreffens mehrerer „kleiner“ Ursachen ist.

Geschichte

Der Bau am AKW Dukovany begann im Jahre 1978, die Fertigstellung erfolgte Mitte der Achziger Jahre. In der Nähe von Dukovany befindet sich das Pumpspeicherwerk Dalesice, das die Stromüberschüsse des AKW speichert, um sie während der Spitzenlastzeiten zu verwerten.

Die Firma Siemens hat in Dukovany die veraltete sowjetische Leittechnik ausgetauscht. Dadurch wird das AKW zehn Jahre länger in Betrieb bleiben, als ursprünglich geplant, und erst 2025 abgeschaltet werden???

1995 ist das Atommüllager in Dukovany in Betrieb genommen worden. Es ist zunächst für eine Kapazität von 600.000 kg radioaktivem Müll ausgelegt. Mittlerweile bereitet man aber bereits einen Ausbau auf mehr als das Doppelte vor (1500 Tonnen).

Das Lager ist als Trockenlager errichtet worden. Im Prinzip ist das eine riesige Lagerhalle, in der 60 gasdichte Behälter stehen, in denen die Brennelemente aufbewahrt werden. Die Restwärme von mehr als 300 Grad Celsius, die im Inneren der Behälter herrscht, wird durch „Naturzug“ abgeführt, also durch die normale Wärmeströmung, die durch die aufsteigende warme Luft entsteht. Um die Luftzirkulation zu gewährleisten, sind in Boden, Wand und Decke der Halle große Öffnungen. Die ausströmende Luft wird nicht gefiltert, weil sonst der Naturzug nicht funktionieren würde.

Das Trockenlagerungsprinzip beinhaltet, daß das Lagergebäude keinerlei Schutzfunktion (außer gegen Witterungseinflüsse) übernimmt. Die Sicherheit des Lagers hängt daher in entscheidendem Ausmaß von der Ausführung der Behälter ab. In Dukovany sind Lagerbhälter vom Typ CASTOR 440/84 im Einsatz, die von der Firma NUKEM konstruiert wurden. CASTOR Behälter werden sonst hauptsächlich zum kurzfristigen Transport eingesetzt. So zum Beispiel auch beim Transport von Kernmaterial durch Deutschland.

In Dukovany werden diese Behälter zur Lagerung von hochradioaktivem Material auf Jahrzehnte hinaus in Verwendung stehen. Aber selbst einer der Konstrukteure der CASTOR Behälter, Dr. Elmar Schlich, sagt, daß diese keine echte kerntechnische Barriere darstellen.

Österreichs Faymann-Regierung(SPÖ) klagt mit Unterstützung der Umweltorganisationen gegen weltweite AKW- Neubau- Renaissance

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Tschechien plant auch Atom-Endmüll-Lager nahe der österreichischen Grenze.Die Politik,denen der Volkswille wichtig ist, ist gefordert,die Atom-Renaissance in Europa und weltweit zu verhindern.Die SPÖ hat sich schon eindeutig ,,gegen Atomwirtschaftsgeschäfte“stark gemacht.

Da können einem ja sogar die Karnickeln leid tun, weil sie keine glücklichen Zukunft zu erwarten haben.Übrigens gibts in NÖ wegen des Pestizid-Einsatzes eine nicht von Jägern verursachte Schrupfung der Hasenpopulation.

Ukraine-Konflikt: USA und EU wollen Kiew vorerst nicht mit Waffen beliefern – ZEIT ONLINE mobil

http://www.zeit.de/politik/ausland/2015-02/usa-keine-waffenlieferungen-ukraine
Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier sprach sich erneut für eine diplomatische Lösung des Konfliktes aus. Mit Blick auf die möglichen Waffenlieferungen der USA sagte Steinmeier bei einer Regionalkonferenz der SPD in Nürnberg: 

Man müsse die Lösung durch Verhandlungen erreichen. „Echte politische Lösungen kommen immer am Verhandlungstisch zustande und nie im Mündungsfeuer von Gewehren.“

Am 1.Juli wird das Jahr 2015 um 1 Sekunde verlängert?Computersysteme müssen darauf vorbereitet werden?

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