Wilmas Bienenblog

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Archiv: Montag, 15. April 2013

Bei uns im BIO-Bienen-Garten angesiedelt: Zweiblättriger Blaustern, Scilla bifolia (auch Sternhyazinthe oder Zweiblättrige Meerzwiebel genannt) = eine seltene Zierpflanze und liebt submediterranes Klima…Giftig ist die ganze Pflanze, besonders aber Zwiebeln und Samen.

Der Zweiblättrige Blaustern ist eine ausdauernde krautige Pflanze, die Wuchshöhen von (5 bis) 15 bis 20 Zentimetern erreicht. Dieser Geophyt bildet eine Zwiebel als Überdauerungsorgan. Unter den trockenen Hüllen sind die Zwiebeln rosa. Pro Zwiebel wird ein Stängel gebildet. Dieser hat einen runden Querschnitt. Es sind zwei Blätter vorhanden.

Die (drei bis) vier bis sieben (bis zwölf)[1] Blüten sind zu einer einseitigen Traube angeordnet. Deck- und Vorblätter fehlen beinahe. Die Knospen sind graublau bis blau. Die Perigonblätter sind hellblau gefärbt ohne weißen Grund und (7 bis) 8 bis 9 Millimeter lang und 3 bis 3,5 Millimeterbreit. Die olivbraunen, trocken dunkelbraunen Samen messen frisch 2,5 mm im Durchmesser und besitzen Ölkörper.

Die Blütezeit reicht von März bis April.

Die Blüten sind homogame „Nektar führende Scheibenblumen“. Der Nektar wird an den Wänden der Fruchtknoten abgeschieden. Bestäuber sind unter anderen Insekten auch Fliegen.

Die Früchte sind als Selbstausäer wirkende Kapseln. Die reifen Fruchtstängel neigen sich zum Boden, und die weichen Kapseln platzen auf. Die Samen besitzen ein Elaiosom und werden von Ameisen ausgebreitet, beispielsweise durch die Schwarze Wegameise.

Die vegetative Vermehrung erfolgt über die Zwiebeln und Wühlmäuse verbreiten sie im Gelände.
Scilla bifolia kommt in Spanien, in Frankreich, Italien, in Süd- und Mittel-Deutschland sowie in nahe verwandten und sehr ähnlichen Kleinarten bzw. bei weiter Artauffassung in den Gebirgen des östlichen Mittelmeerraums, in der Ukraine, im Kaukasus und in Vorderasien in frischen Falllaubwäldern vor.

… auch bei uns im Bienen-Garten(Retzerland) angesiedelt und heimisch.
…die Blumen haben wir in unserem Wald gefunden und bei uns im Wald-Bienengarten angesiedelt.Sie haben so ein angenehmes himmelblau, wie man es selten sieht.

Scilla bifolia ist gut frosthart, gedeiht in sonnigen bis leicht halbschattigen Lagen im submediterranen Klima und benötigt frischen humosen nährstoffreichen Boden.

Als Zierpflanze wird der Frühblüher seit spätestens 1594 kultiviert,seine Blumenzwiebeln sind einfach zu vermehren und werden (auch in verwandten Kleinarten) bis heute im Pflanzenhandel angeboten. Jedoch in Deutschland wird er selten als Zierpflanze genutzt. Nur wenn ihm die Standortbedingungen in den wärmeren Gegenden Süd- und Westdeutschlands zusagen, bildet er als Wildpflanze Massenvorkommen aus und ist auch als Zierpflanze nutzbar. In anderen Gegenden eignet sich der ähnliche Sibirische Blaustern (Othocallis siberica) besser zur Gartenkultur.

Giftig ist die ganze Pflanze, besonders aber Zwiebeln und Samen. Hauptwirkstoffe sind Saponine und in einigen Arten herzaktive Glykoside. Der Saft kann bei empfindlichen Personen Hautreizungen hervorrufen.

In Europa ist dieser selten wild wachsende Blaustern besonders geschützt und darf selbst für kleine Handsträuße nicht gepflückt werden und sollte darum in den Naturgärten wieder angesiedelt werden.

Haselnussblätter und Hämorrhoiden:

Ist die Zeit der Blüte beim Haselnussstrauch vorbei, so geht es ans Austreiben der Laubblätter. Hat jemand diesen wertvollen Strauch am Rande seines Gartens stehen, kann bald der Schatten des Gewächses an heißen Tagen genossen werden. Zudem fangen die Blätter sehr viel Staub und Schadstoffe ab, die durch den Verkehr einer benachbarten Straße eventuell in die Luft befördert werden. Ja, jetzt im Frühling sollte man daran denken, den Hecken in ihrer Funktion als Schutz und Filter das nötige Augenmaß zu schenken. Unzählige Klein- und Kleinstlebewesen haben darin ihre Zuflucht und ihren Lebensraum.

Voll ausgetriebene Haselnussblätter werden von den Zweigen abgezupft und getrocknet. 2 Handvoll davon fein schneiden und in 2 Liter kaltem Wasser gut aufkochen. Abseihen und in eine vorbereitete Sitzwanne gießen. Mit dem Gesäß ca. 10 Minuten drinnen bleiben. Danach den After gut abtrocknen und mit Johanniskrautöl abtupfen.

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