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Archiv: Dienstag, 8. Januar 2013

Tipps zum Kochen von Wild

Wild gehört zum fettarmen Fleisch und benötigt oftmals,Öl oder Butter, oder Spicken mit Speck um den Geschmack abzurunden.

Da es beim Braten leicht austrocknet, sollte man es nicht bei zu hohen Temperaturen zubereiten und lieber eine längere Bratdauer vorsehen.Am zartesten wird Wild im Kochtopf bei vorherigen anbraten.

Hirsch und Rehbraten gewinnen an Zartheit, verlieren aber den typischen Wildgeschmack wenn man sie 2-3 Tage lang in eine (Buttermilch)Beize oder Marinade aus Rotwein,Weinessig und Marinade ohne Salz legt.Täglich wenden.

Beizen mit Holunder-oder Brombeersaft verleiht der Soße einen fruchtigen Geschmack.

Achten darauf, dass die Beize ungesalzen ist und Säure enthält(Wein, Weinessig, Milchsäure).Salz und entzieht dem Wild Wasser, es trocknet aus und schmeckt strohig.
Durch Beizen wird das Wild zarter,lockerer und schneller gar.

Wildfleisch gut abhängen lassen, ehe man es zubereitet.Um eine zu starke Geruchsbildung zu verhindern, kann man es mit einer rohen Kartoffelscheibe abreiben.
Als Beilage zu Wild eignen sich Erdäpfelknödel,Edelkastanien und Kopott.

Spruch von Wilhelm Busch:
Es wird mit Recht ein guter Braten
gerechnet zu den guten Taten;
und das man ihn gehörig mache,
ist weibliche Charaktersache

Für den Rehbraten nach Großmutters Art das Fleisch zuputzen, eventuell vorhandene Häutchen entfernen mit Salz und Pfeffer einreiben. In einer Pfanne mit etwas Fett rundherum anbraten. Das Bratenstück in einen feuerfesten Topf oder auf ein tiefes Backblech geben. Das Wurzelwerk grob schneiden und mit dem Preiselbeerkompott, den Wacholderbeeren sowie dem Petersilgrün zum Fleisch geben. Im Backrohr bei Ober- und Unterhitze 180°C braten. Mit Wasser untergießen und mit dem ausgetretenen Saft immer wieder übergießen. Nach ca. 1,5 Stunden gibt man den Braten kurz zur Seite (eventuell warmstellen) und gießt den Bratenrückstand in ein hohes Gefäß. Dann die Wacholderbeeren heraus geben und den Saft gut mit dem Stabmixer pürrieren und mit Brühe nach Wunsch aufgießen. Aus Butter und Mehl einen Teig bereiten und den Saft damit bis zur gewünschten Konsistenz binden. Man kann den Saft noch mit Pfeffer und Salz abschmecken und eventuell noch mit Preiselbeerkompot verfeinern. Dann den Braten anrichten, dazu passen Teigwaren, Rotkraut und Gemüse aber auch Semmelknödel oder Polentaschnitten. Statt des angegebenen Wurzelwerks kann man auch Paprika und Melanzani beigeben, die Soße kann man mit Obers aber auch mit Rotwein verfeinern, der kulinarischen Phantasie sind keine Grenzen gesetzt!

Zutaten:
ca. 1 kg Rehfleisch Schlegel, Rücken oder Schulter
3 dag Wacholderbeeren
2 El Preiselbeerkompott
2 Karotten, 2 Stk. Petersilienwurzel, Petersilgrün
Salz, Pfeffer
0,5 l Gemüsebrühe
3 dag Butter, Mehl nach Bedarf

Jagdaktuell wünscht guten Appetit!

Jodhaltige Lebensmittel:

Bis ca 40 Jahren ist unsere Schilddrüse auf Jod in der Ernährung angewiesen.

…Menschen mit Jodmangel haben oft eine Schilddrüsenunterfunktion und damit eine vergrößerte Schilddrüse, manchmal sogar einen richtigen Kropf. Aber auch Antriebslosigkeit,trockene Haut, Müdigkeit und Lustlosigkeit sind häufige Symptome. Die meisten Menschen frieren auch schneller, brauchen mehr Schlaf, haben Verdauungsprobleme und nehmen an Gewicht zu.

Jodhaltge Lebensmittel sind:
Braun-Algen wie Blasentang(Fucus vesiculosus)Fisch,Roggen,Spinat(12 Mikrogramm),Karfiol, Michprodukte,Butter,Käse,Weizenkeime, Eier(10 Mikrogramm Jod)Jodiertes Salz,Rindfleisch hat den höchsten Jodanteil mit 7 Mikrogramm pro 100 Gramm.
Kräuter: Brunnenkresse und Ysop

Auch in Lebertran ist Jod, Omega 3,Phosphor und Vitamin E enthalten.

Wenn Schilddrüsenmedikamete bei Schilddrüsenunterfunktion genommen werden dann kein jodiertes Salz verwenden um eine Überfunktion der Schilddrüse zu vermeiden.

Häufig auftretende Symptome einer Schilddrüsenüberfunktion sind Gewichtsverlust, vermehrter Stuhlgang, Schlaflosigkeit, innere Unruhe, Herzklopfen, erhöhte Empfindlichkeit gegenüber Hitze sowie starkes Schwitzen.

Verschiedene andere Erkrankungen können ebenfalls zu einer Schilddrüsenüberfunktion führen. Zum Beispiel kann durch das Herzmedikament Amiodaron eine Schilddrüsenüberfunktion hervorgerufen werden.

Was ist Jod?

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