Wilmas Bienenblog

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Archiv: Samstag, 21. Juli 2012

… der angebaute biologische Schwarzkümmel treibt nach dem guten Regen …

Echter Schwarzkümmel

Ich nehme die Girschsamen und die Beifußsamen auch als Kümmelersatz.

Tom Astor Traurig aber wahr

Varroabehandlung Ameisensäure ect. 2012 und Auffütterung und Einwinterung von IM Wolfgang Oberrisser (… einer der besten Imker die ich kenne)

Wirklich gute Infos zur biologischen Milbenbehandlung!

von IM Wolfgang Oberrisser

Sommerrevision
Nach Trachtende sollte sofort mit der Auffütterung begonnen werden. Normalerweisesollten mindestens 5kg Restfutter in den Völkern bleiben. Wenn es sich aber umWaldhonig handelt, muss er natürlich herausgenommen werden, da er den Bienenschadet und durch den hohen Mineralstoffgehalt schwer verdaulich ist. Auch auswirtschaftlicher Sicht wäre es nicht sehr klug diesen gut verkäuflichen Honig in denWaben zu lassen. Der Imker sollte während der Saison geschafft haben, möglichstviele junge Waben statt des alten Materials in den Brutraum zu bringen. Dabei mussnatürlich darauf geachtet werden, dass keine unbebrütete Jungfernwabe inmitten derbebrüteten Waben hängt. Dies könnte im Winter dem Volk zum Verhängnis werden,da die Bienen samt Königin über eine unbebrütete Wabe nicht auf die anderenWaben wechseln. Die Jungfernwabe wirkt wie ein Schied und dem Bienenvolk drohtder Hungertod, obwohl auf der anderen Seite noch genügend Futter wäre

Varroabehandlung mit Ameisensäure
Ganzjährige Drohnenbrutentnahme
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Die Drohnenbruträhmchen werden schon bei der Überwinterung am Randedes Volkes platziert, sodass die Königin diese rechtzeitig bestiftet.
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Wichtig ist, die erste Drohnenbrut zu entnehmen.

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Die Drohnenbrut wird ausgeschnitten und eingeschmolzen. Das Ausfressen-lassen von Tieren wie Vögel, Hühnern sollte auf jeden Fall unterlassenwerden! (Ansteckungsgefahr von Brutkrankheiten).
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Die Drohnenbrut wird bei den Routineeingriffen natürlich nur nachVerdeckelung entnommen.Die Hauptbehandlung erfolgt nach der letzten SchleuderungHauptbehandlung Ende Juli / Anfang August
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Nach der letzten Schleuderung wird ein kräftiger Futterstoß verabreicht und 3Tage später mit der Behandlung begonnen.Langzeitbehandlung mit dem Universalverdunster150ml 85%ige Ameisensäure (Ableger 100ml)nach 10-12 Tagen Nachbefüllung der Verdunster mit 100ml (Ableger mit 50ml)
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Wenn Sie mit dem Universalverdunster arbeiten, geben Sie volle Lochöffnungbis 25°C, damit Sie einen guten Behandlungserfolg erzielen
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Bei Temperaturen von 25-30°C den Verdunster nur auf 3/4 Lochöffnungeinstellen.
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Bei über 30°C darf der Verdunster nur auf 1/2 Lochöffnung gestellt werden,ansonsten kann es zu Königinnen- und Bienenverlusten kommen.Der Universalverdunster wird im hinteren Drittel des hohen Bodenbrettes platziertoder oben auf die Rähmchen gestellt.Man beachte die Gebrauchsanweisung des Universalverdunsters!

Universalverdunster

Grafik 2 Behandlung mit dem Universalverdunster

Ende September:Nachbehandlung mit 1-2maliger Stoßbehandlung 30ml 65%ige AmeisensäureDiese Nachbehandlung führen Sie mit einem Schwammtuch (Wettex) odereiner Weichfaserplatte durch. Feuchtes Schwammtuch ins Bodenbrett ein-legen und mit 30ml Ameisensäure begießen! Sollten hierbei mehr als 30Milben/Volk abfallen, wiederholen Sie das Ganze nach einer Woche.

Restentmilbung Ende Nov-Ende Jänner

(erster Frost + 21 Tage)

1-malige Behandlung mit

Oxalsäure 3%ig im Träufelverfahren 5ml pro besetzte Wabengasse

Mittel: Bienenwohl, Apioxal

Wichtig: Nur die Bienen benetzen, nicht die Waben! Die Lösung vor derBehandlung auf 36°C erwärmen.
Varroabehandlung mit ApiLifeVar
Ich behandle meine Bienenvölker schon seit fünf Saisonen mit ApiLifeVar und war -bis auf die Saison 2009 – mit dieser Behandlungsmethode stets sehr zufrieden.Letztes Jahr verfehlte ApiLifeVar seine Wirkung, da die Päckchen, in denen die

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getränkten Streifen verpackt waren, undichte Stellen aufwiesen – wahrscheinlich einProduktionsfehler – und die ätherischen Öle ausströmen konnten. Zum Glückerkannte ich rechtzeitig, dass die Varroamilbe noch munter ihr Unwesen trieb,entfernte die gesamte verdeckelte Brut der Völker und vernichtete sie. Danachbeträufelte ich die Bienen mit Bienenwohl, sodass sie nahezu varroafrei waren.Behandlungsbeginn: Ende JuliEnde Juli / Anfang August werden die Völker abgeschleudert und 2-3mal gefüttert.(3mal 4Liter Zuckersirup). Wenn die Verdunstung der ätherischen Öle am stärkstenist sollte nicht gefüttert werden, da die Bienen das Futter schlecht aufnehmen und essogar zu Räubereien kommen kann).Nachdem das Futter umgetragen wurde, beginnt die Behandlung mit 2 Plättchen, diediagonal versetzt über ein Metallgitter auf die Rähmchenoberleisten gelegt werden.Die Völker werden nun 14 Tage nicht geöffnet.Wichtig: Fluglochverengung muss erfolgen, wobei sie aber nicht zu klein ausfallendarf (mind. 30cm Breite, 6mm Höhe, besserer Behandlungserfolg, keine Räuberei).Nach 14 Tagen 1malige Fütterung mit 4 LiternIst dieses Futter aufgebraucht, wird ein Streifen Api Life Var in der Mitte hinten aufden Oberleisten der obersten Zarge zu den anderen Streifen dazugelegt.
ApiLife Var

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Nach einer weiteren Woche kann fertig aufgefüttert werden. Die Bienen haben sichinzwischen an die ätherischen Öle gewöhnt.Die Api Life Var Streifen bleiben zumindest bis Ende September im Volk.Dann erfolgt eine Nachbehandlung mittels Ameisensäure. 30ml 65%ige Ameisen-säure wird auf ein Schwammtuch (Wettex) geträufelt und im hinteren Drittel desBodenbrettes platziert. Falls mehr als ½ Milbe Tagesabfall (Durschnitts-abfall proWoche) zu Tage treten, ist eine Restentmilbung erforderlich. Diese kann entwedermit ApiOxal, Bienenwohl oder durch Oxalsäurebedampfung erfolgen

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Varroabehandlung
Spätestens Ende Juli / Anfang August sollte mit der Varroabehandlung begonnenwerden. Haben Völker bereits vorher Probleme mit der Varroamilbe, muss frühzeitigmit der Honigernte Schluss gemacht und behandelt werden. Hin und wieder kommtes vor, dass manche Völker eine höhere Varroapopulation aufweisen als anderebzw. die Varroa mit mehr Milben über den Winter gekommen ist und sich deshalbstark vermehren konnte. Wie man weiß, verdoppelt sich ja die Milbenanzahl in jedemMonat, in dem die Bienen brüten. Wurde bei stark befallenen Völkern dieSchadschwelle bereits überschritten, wird zuerst der Honig abgeräumt und geerntet.Danach entnimmt man die ganze verdeckelte Brut und schmilzt sie ein. Das mag imMoment brutal erscheinen, jedoch die aus dieser Brut schlüpfenden Bienen sind sostark mit Varroen befallen, dass sie kaum eine Überlebenschance haben. Damit hatman schon einen Großteil der Varroen aus dem Volk gebracht. Dann behandelt mandie Bienen mit einer Oxalsäurelösung, entweder mit ApiOxal oder mit Bienenwohl.Man verabreicht 5ml Oxalsäurelösung pro Wabengasse. Damit hat man 98% derVarroen aus dem Volk gebracht und wird mit ziemlicher Wahrscheinlichkeit sehr gutüberwintern. Diese Varroabehandlungsvariante kann man auch bei Ertragsvölkernzur allgemeinen Hauptbehandlung Ende Juli / Anfang August anwenden. Wenn dieBrut keinen zu starken Varroabefall zeigt, könnte man sie natürlich auch inSammelbrutstöcken – fern von den anderen Völkern – schlüpfen lassen, danach einebegattete Königin zusetzen und behandeln oder nach der Behandlung die Bieneneinfach auf Jungvölker aufteilen. Da aber die durch die Varroamilben angestochenenBienen auch Virosen in sich tragen könnten, sollte man auf letzteres verzichten

3.2 Auffütterung
Ende Juli Anfang August sollte mit der Auffütterung begonnen werden, da es für dieVarroabehandlung sonst zu spät wird. Die Flachzargenvölker werden grundsätzlichauf zwei Einheiten überwintert. Meine Erfahrungen haben gezeigt, dass sich dieÜberwinterung auf drei Flachzargen als schwierig erweist, da die Varroabehandlungin diesem Fall nicht so effektiv ist. Durch die dritte Flachzarge ergibt sich ein weitausgrößeres Raumvolumen und die Ameisensäure bzw. ätherischen Öle wirken nichtausreichend. Die auf drei Zargen überwinterten Völkerbieten lediglich den Vorteil, dass man zeitig im Frühjahr dieunterste Einheit, sprich die Altwaben, auf einmal entfernenkann, da die Königin ihre Brut in der zweiten und drittenEinheit zuerst anlegt, es sei denn das Volk hat im Herbstnoch zu viel Futter eingetragen. Auf zwei Flachzargeneingewinterte Völker brauchen ungefähr 13-15 kg Futter.Für Ableger, die auf 10 Waben einge-wintert werden, reichteine Futtermenge von 8-10 kg (3:2)je nach Volksstärke. Ichbenutze Futtertröge mit 4 oder 8 Liter Futterfassungs-vermögen. Befinden sich die Völker in der näherenUmgebung, werden 4 Liter Zuckerlösung(3:2=3Teile Zucker:2 Teile Wasser) pro Wochegefüttert. Sind die Völker mehr als 50km Wegstrecke entfernt, werden in einemAbstand von 2 Wochen jeweils 8 Liter (3:2)gefüttert. Sollten im Herbst noch guteNektareinträge zu verzeichnen sein, füttere ich nur 2 – 3 mal 4Liter Fertigfuttersirup.Die Auffütterung sollte Mitte September beendet sein, damit die Winterbienen nichtzu sehr strapaziert werden

…auf biologischen Fertigfuttersirup achten…oder Futter selber anrühren mit Biozucker!

…alternative Varroabehandlung
(Behandlungsempfehlung)

Brutscheunen Ende Juli nach der letzten Schleuderung
(bei hohem Varroadruck schon wesentlich früher)

Entnahme der verdeckelten Brut aus den Wirtschaftsvölkern ohne Bienen (bei
hohem Varroadruck muss die verdeckelte Brut leider eingeschmolzen werden, da
Sekundärinfektionen folgen können).
Aus den Wirtschaftsvölkern werden alle verdeckelten Brutwaben -die Bienen werden
samt der Königin in den Stock zurückgekehrt- entnommen. Danach verwahrt man die
Brutwaben bienendicht in Zargen, sodass auch schlüpfende Bienen nicht entlaufen
können. Die Brutwaben werden dann auf einen gesonderten Standort gebracht, der
mindestens 4 km entfernt ist, wo sich weiselrichtige Völker befinden, die die
Brutwaben versorgen.

1-malige Beträufelung der Wirtschaftsvölker mit Bienenwohl
Bei zwei Zargen die obere Zarge abnehmen und alle Wabengassen der unteren Zarge
in denen sich Bienen befinden zügig mit dem Schwanenhals auf der
Bienenwohlflasche mit leichtem Druck durchfahren und die Bienen benetzen. Zweite
Zarge aufsetzen und auch die oberen Bienen in den jeweiligen Wabengassen
beträufeln.

Herrichten der Brutscheunen für die Brutwaben mind. 4 km von den
Wirtschaftsvölkern entfernt

In weiselrichtigen Völkern wird die Königin auf eine Zarge -in meinem Fall auf eine
Flachzarge- gesperrt, in der sie 10 Waben bebrüten kann. Auf die unterste Zarge
kommt ein Absperrgitter und auch die verdeckelten Brutwaben des weiselrichtigen
Volkes werden nach oben gehängt. Die Brutwaben der Wirtschaftsvölker werden
danach darübergesetzt. Bei Flachzargenbetriebsweise kann man bis zu 6 Zargen mit
verdeckelter Brut aufsetzen.
Vorteile der Brutscheune: Die Bienen werden nach dem Schlüpfen von den Bienen
des weiselrichtigen Volkes versorgt. Die Bienen werden nicht vernichtet.
Sollte aber
ein zu hoher Varroadruck sein muss man die Brut einschmelzen.

Bildung von Kunstschwärmen
2-3 Kunstschwärme können im Laufe des Schlüpfens der Bienen erstellt werden.
Dabei werden 2,5 kg starke Kunstschwärme erstellt und mit Bienenwohl oder
Milchsäure besprüht. 2 Stunden nach der Erstellung der Schwärme kann eine
begattete Königin zugesetzt werden. Vor der Verdeckelung der neuen Brut sollten die
Bienen nochmals mit Bienenwohl behandelt werden.

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Nach einer weiteren Woche kann fertig aufgefüttert werden. Die Bienen haben sichinzwischen an die ätherischen Öle gewöhnt.Die Api Life Var Streifen bleiben zumindest bis Ende September im Volk.Dann erfolgt eine Nachbehandlung mittels Ameisensäure. 30ml 65%ige Ameisen-säure wird auf ein Schwammtuch (Wettex) geträufelt und im hinteren Drittel desBodenbrettes platziert. Falls mehr als ½ Milbe Tagesabfall (Durschnitts-abfall proWoche) zu Tage treten, ist eine Restentmilbung erforderlich. Diese kann entwedermit ApiOxal, Bienenwohl oder durch Oxalsäurebedampfung erfolgen.

3.6 Einwinterung
Ende September sollte die Auffütterung der Völker beendet sein. Die Nächte können jetzt schon sehr kalt sein und die Bienen nehmen das Futter schlecht auf. Außerdemstrapaziert man die Winterbienen zunehmend mehr, je später es wird. Am Fluglochbringt man ein Mäuseschutzgitter mit Reißnägeln an. Mäuseschutz ist eine absoluteNotwendigkeit, sofern die Bienen nicht in verbauten Gebieten stehen, wo man mitKatzen rechnen kann. Auch der Specht kann ein unguter Zeitgenosse sein. Durchsein ständiges Klopfen und Unruhestiften richtet er in manchen Gebieten an denBienenvölkern großen Schaden an. Durch die Anbringung eines Vogelschutzgitters -welches vorne und hinten bis auf den Boden reichen soll, sodass der Specht nichthineinschlüpft – kann dies unterbunden werden. Neuerding hört man auch immeröfter von Problemen verursacht durch Waschbären. In unserem Fall konnten wirdurch die Montage eines Metallfluglochschiebers den Bären hindern, in den Stockeinzudringen. Beim Überwinterungsstand ist darauf zu achten, dass die Bienen imHerbst und Frühjahr ausreichend versorgt werden. Im Herbst sollte noch Goldrute,Riesenspringkraut, Buchweizen oder Ackersenf für Nektar sorgen. Damit die Bienenim Winter die Morgensonne bekommen, wählt man idealerweise einen nachSüdosten ausgerichteten Standort. Sind die Völker südlich oder südwestlichausgerichtet, werden auch höchstwahrscheinlich kaum gröbere Überwinterungs-probleme auftreten. Allerdings sollte es sich um einen windgeschützten Platzhandeln. Meine Völker werden mit großen Schutzblechen zugedeckt und ordentlichbeschwert, sodass einerseits die Beuten geschützt sind und andererseits der Windnichts abdecken kann. Nach schweren Unwettern oder starkem Wind muss man dieStände ohnehin kontrollieren. Der Schnee spielt bei uns kaum eine Rolle, da dieMengen stets eher gering ausfallen und das Ausschaufeln der Völker selten notwendig ist. Hier wäre lediglich anzumerken, dass nach ergiebigen Schneefällendas Schmelzwasser Probleme verursachen kann, indem es das Flugloch vereist undsomit verschließt. Vor Reinigungsflügen wird das gesamte Bodenbrett und dasdazugehörige Flugloch mit einer Putzkrücke von toten Bienen und Gemülle befreit.Somit können die Bienen ungehindert ausfliegen und ihre Notdurft verrichten. DieBienen könnten obendrein über ein Bohrloch in der ersten Zarge ins Freie, da diesesden ganzen Winter offen bleibt. Zusätzlich schaufle ich 2m vor den Völkern denSchnee beiseite. Setzen sich nämlich die Bienen vor Erschöpfung in den Schnee, soerstarren sie. An solchen Reinigungsflugtagen führe ich auch die Restentmilbung -vorausgesetzt die Völker sind varroafrei – durch. Ich bin der Meinung, dass dieBienen nach der Behandlung ausfliegen sollten um sich zu reinigen.

Auswinterung

Ab Februar sollte darauf geachtet werden, dass die Bienenvölker genügendFutterreserven haben. Gibt es bereits warme schöne Flugtage, ist offenes Futter fürdie Entwicklung und Brutanlegung sehr wichtig. Hat ein Volk das Futter bereits aufgebraucht, entnimmt man Futterwaben von anderen Völkern, welche vielleichteinen Futterüberschuss haben. Sehr viel Fingerspitzengefühl und Erfahrung sindvonnöten, um zu erkennen, wie es mit den Futterreserven bestellt ist und wie reagiertwerden muss. Eine einfache Methode zur Ermittlung der Futterreserven wäre, dieVölker anzuheben. Hat man Melizitosewaben vom Vorjahr eingelagert, kann man abEnde Februar diese Waben bereits aufreißen, in lauwarmes Wasser tauchen und anden Bienensitz anhängen. Die Bienen tragen jetzt den Honig aus und wandeln ihnanschließend um, damit er flüssig bleibt. Um diese Zeit sollte man den Bienensitzaber nicht zu sehr stören und auf gar keinen Fall auseinandernehmen.Flüssigfütterung ist zu dieser Zeit noch zu vermeiden, da die Bienen zu sehrbeansprucht werden. Eine Fütterung mit Honigfutterteig führt man durch, wenn mankeine Futter- oder Melizitosewaben zur Verfügung hat.

Weiselrichtigkeit

Nun wäre es an der Zeit zu ermitteln, welche Völker eventuell weisellos gewordensind. Hinweise dafür können erhöhter Bienentotenfall, sehr unruhiges Sitzen oderungewöhnlich lautes Brausen der Bienen sein. Sollten Hinweise auf Weisellosigkeitvorhanden sein, muss bei warmen Wetter das Volk kontrolliert werden. Ist estatsächlich weisellos, wird es mittels Zeitungspapier mit einem weiselrichtigen Volkvereinigt. Ist das Volk bereits drohnenbrütig könnten die Aftermütterchen für diekommende Königin beim Vereinigen gefährlich werden. In diesem Fall muss diesesVolk umgehend abgekehrt werden. Dabei entfernt man sich mit dem Stock einigeMeter vom Bienenstand und kehrt die Bienen von den Waben ab. Die Brutwabenwerden anschließend eingeschmolzen. Tote Völker werden von den Ständenentfernt, die toten Bienen vergraben, die Waben ausgeschmolzen und das Wachsnur für Kerzen – nicht jedoch für Mittelwände – weiterverarbeitet, da man oft nichtgenau weiß, woran die Völker zu Grunde gegangen sind.

Auflösung schwacher Völker
Wintert ein Volk zu schwach aus, sprich nur auf 1,2 oder 3 Rähmchen, muss man esleider auflösen, da es keinen Sinn macht es weiter zu pflegen. War das Volk von derRuhr befallen, werden die Bienen abgekehrt und die Waben geschmolzen. Stellt mankeine Symptome einer Brutkrankheit fest, kann es mit einem starken Volk vereinigtwerden, indem das schwache Volk entweiselt und am nächsten Tag dem weisel-richtigen Volk zugehängt wird.
3.10 Entfernung alter Waben
Ab der Salweidenblüte – vorausgesetzt dass Schönwetter herrscht und die BienenNektar einbringen können – nimmt man alte bebrütete Waben heraus und ersetztdiese durch unbebrütete junge Waben oder Mittelwände. Sind die Völker starkgenug, kann schon ein Zargenwechsel durchgeführt werden.
3.11 Erweiterung von einräumig überwinterten Flachzargenvölkern
Sind alle zehn Rähmchen der Flachzarge mit Bienen besetzt und das Volk hängt insBodenbrett hinein, muss eine Flachzarge aufgesetzt werden. Diese sollte außen jeweils mit einer ausgebauten Deckwabe, einem leeren Rähmchen als Drohnenwabeund abwechselnd mit ausgebauten Rähmchen und Mittelwänden ausgestattet sein.Idealerweise wird in der Mitte eine junge bebrütete Wabe eingehängt, da dadurch dieKönigin schneller nach oben zieht.

Weitere Infos: hier

Tom Astor – Das letzte Hemd hat keine Taschen

Marillen im Salat & auf der Torte(… auf biologische Zutaten achten)

Marillen im Salat & auf der Torte

„Ungarische Beste“, „Ananasmarille“, „Gelbe Wachauer“ oder „Klosterneuburger“ – hinter diesen Namen stecken alte Marillensorten. Andrea Karrer verrät heute Rezepte für die Marillenzeit.
Marillen-Erdbeersalat

Zutaten für 4 Portionen

500 g gut reife Marillen
2 EL Kristallzucker
Saft von ½ Zitrone
250 g Erdbeeren
1/8 l Marillenlikör
Pistazien, gehackt, zum Bestreuen

Die Marillen waschen, entkernen, in Spalten schneiden und in eine Schüssel geben. 1/16 l Wasser mit Zucker und Zitronensaft etwa 2 Minuten wallend kochen lassen, heiß über die Marillen gießen und auskühlen lassen. Erdbeeren waschen, putzen und halbieren. Zusammen mit dem Marillenlikör mit den Marillen vermengen und den Salat zugedeckt – am besten über Nacht – kalt stellen. Den Salat anrichten und mit Pistazien bestreut servieren.

Joghurt-Marillentorte

Zutaten für 14 Stück

5 Eier (gross)
180 g Rohmarzipan, grob gerieben
100 g Staubzucker
1 TL unbehandelte Zitronenschale, abgerieben
1 Packung Vanillezucker
30 g Butter
70 g Mehl (glatt)
30 g Stärkemehl
Butter und Mehl für die Form
Belag und Füllung:
2 Becher Vollmilchjoghurt (à 150 g)
2 Becher Joghurt 10 % Fett (à 150 g)
2 kg reife Marillen
1 EL Zitronensaft
7 Blätter Gelatine
400 g Marillenmarmelade, passiert
125 g Staubzucker
100 ml Marillenlikör
½ l Schlagobers und 1/8 l Schlagobers

Die Zubereitung:

Eier trennen. Marzipanrohmasse mit 50 g Staubzucker in einer Schüssel gut vermengen. Dotter, Zitronenschale, Vanillezucker sowie 3 EL warmes Wasser beifügen und alles mit dem Handrührgerät schaumig rühren. Butter bei geringer Hitze schmelzen. Eiklar mit restlichem Zucker zu steifem Schnee schlagen. Den Schnee auf den Dotterabtrieb geben, Mehl mit Stärkemehl darübersieben, flüssige Butter dazugeben und alle Zutaten mit einem Gummispatel gut vermengen. Masse in eine bebutterte und bemehlte Springform (28 cm Durchmesser) geben und glatt streichen; ins kalte Backrohr schieben und bei 150 °C etwa 30-35 Minuten backen. In der Form auf einem Gitter auskühlen lassen.

Füllung und Belag: Beide Joghurtsorten in ein Sieb geben und 1 Stunde abtropfen lassen. Marillen in reichlich Wasser blanchieren, kalt abschrecken und die Haut abziehen. Früchte halbieren, entkernen und Marillenhälften mit Zitronensaft beträufeln. Gelatine in kaltem Wasser einweichen. Tortenboden aus der Springform lösen und einmal waagrecht durchschneiden. Den unteren Boden auf eine Platte legen. Springformrand mit Backtrennpapier auskleiden und um den Boden stellen. 300 g Marillenmarmelade glattrühren und die halbe Menge auf den Tortenboden in der Form streichen. 400 g Marillenhälften in Spalten schneiden und in eine Schüssel geben, mit Zucker und Marillenlikör vermengen und 20 Minuten ziehen lassen. Die Hälfte der restlichen Marillen nochmals halbieren und dicht aneinander auf den bestrichenen Tortenboden legen. Das abgetropfte Joghurt mit den marinierten Früchten vermengen.

Gelatine tropfnass bei geringer Hitze auflösen und mit einem Gummispatel unter das Joghurt heben. ½ l Schlagobers steif schlagen und unterheben. Joghurtcreme in die Form füllen, zweiten Tortenboden darauf legen und die Torte zugedeckt mindestens 4 Stunden kalt stellen. Anschließend die andere Hälfte der glatt gerührten Marillenmarmelade auf die Tortenoberfläche streichen, restlichen Marillenhälften halbieren und dicht und dekorativ darauf legen. Die restliche Marillenmarmelade mit dem Stabmixer pürieren, mit 1 EL Wasser in einem kleinen Topf sprudeln 1-2 Minuten kochen lassen, von der Hitze nehmen, überkühlen lassen und die Marillen damit bestreichen. 1/8 l Schlagobers steif schlagen. Springformrand ablösen, Backtrennpapier entfernen und die Torte mit dem Schlagobers am Rand gleichmäßig einstreichen.

Publiziert am 21.07.2012

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Udo Jürgens – Heute beginnt der Rest deines Lebens

Ulmenrinden für Haut und Narben

Wie bei anderen holzigen Gewächsen kann man auch von jungen Zweigen der Ulme die Rinde ernten und trocknen. Eine Abkochung dieser Rinde kann man zu Waschungen verwenden, damit Wunden wiederum rascher vernarben. Als Hausmittel gilt auch, pulverisierte Ulmenrinde als Streumittel gegen Ekzeme und Hauterkrankungen einzusetzen.

Weitere Infos für die Haut: hier

http://www.kidsnet.at/Sachunterricht/ulme.htm

Es gibt ca. 20 verschiedene Arten von Ulmen, in Österreich sind jedoch nur 3 davon zu finden – die Bergulme, die Feldulme und die Flatterulme.

Die Bergulme findet man im Gebirge, Die Feldulme an Flüssen und die Flatterulme in hügeligen Gegenden. Es gibt sie als Bäume und als Sträucher.

Ulmen werden 30 bis 40 m hoch
Am häufigsten kann bei uns die Bergulme antreffen.

Getrockneten Ulmenbast kann man auch als Kaltansatztee als Begleittherapie bei Rheuma und Gicht,
Verdauungsschwache,Schlaflosigkeit und Wassersucht anwenden und hat harntreibende Wirkung.
30g der getrockneten Borken-Innenrinde werden in 1 Liter Wasser über Nacht angesetzt.Morgens gut aufkochen,abseihen und in eine Thermosflasche füllen.
Den Absud tagsüber schluckweise trinken.

Gefahr durch neuen Atomreaktor in Bohunice

Grüne decken jetzt Geheimpläne über Ausbau der Schrottmeilers in Bohunice auf.
Neue Hiobsbotschaft für Atomgegner: Wie Oberösterreichs Grün-Landesrat Rudi Anschober aus vertraulichen Quellen im Prager Umweltministerium erfuhr, haben Slowaken und Tschechen mit ganz konkreten Planungen für den Bau eines neuen Reaktors in Bohunice begonnen.
„Schon Anfang kommenden Jahres soll die Umweltverträglichkeitsprüfung gestartet werden.Getragen und vorbereitet wird das Projekt durch eine neue gemeinsame Gesellschaft, des Temelinbetreibers Cez und des slowakischen Konzerns Javys“,empört sich der engagierte Umweltpolitiker.Ihm liegen ganz konkrete Pläne für Bohunice 5 vor:Demnach soll der neue Reaktor bereits 2025 ans Netz gehen.Und zwar mit der gewaltigen Leistung von bis zu 1750 Megawatt.Um das Atom-Wahnsinnsprojekt finazierbar zu machen, will Tschechien erreichen, dass Nuklearenergie ähnlich wie Ökostrom staatlich subventioniert wird.
-Klaus Kastenhofer von GLOBAL 2000 appeliert an die europäische WELT- Politik wie Österreich durch sofortige Öko-Allianzen auf EU-Ebene den Ausbau von Atomkraftwerken zu verhindern.

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