Wilmas Bienenblog

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Archiv: Mittwoch, 14. September 2011

Glattblattastern und Topinambur sind derzeit bei meinen Bienen sehr beliebt als Bienenweide

Glattbalttastern…beginnen jetzt zum blühen…
Topinambur…begonnen hat die Blüte bereits Ende August, jetzt sind sie voll aufgeblüht…

Haushaltstipp: Wettex für 3 Minuten in den Mikrowellenherd- desinfiziert!

HEUTE wieder: Milbenreduktion mit ES- auf Schwammtücher

Da das Wetter nicht mehr so heiß ist machte ich eine Essigsäurebehandlung bei den Bienen die den Putztrieb anregt, und die Bienen antreibt die Varroamilben selbst zu reduzieren.Bislang hab ich damit gute Erfahrungen gemacht und hoffe dass diese ES-Behandlung heute die letzte heuer sein wird.Sollten sich die Milbenanzahl im gefährlichen Ausmaß-schlagartig erhöhen, was bei kühleren Temperaturen sehr leicht der Fall sein kann, werde ich in späterer Folge immer noch die Ameisen -S.-Behandlung machen müssen.
Jedoch:

Quelle: Tobee-Bienenpflegemittel:Bei AS fallen nur dunkelbraune Milben ab, bei ToBee, braune, gelbliche und weiße (die ganz jungen Varroen) und der allergrößte Unterschied, bei AS findet man im Gemüll verkrüppelte Bienen, bei ToBee findet man hingegen keine!!!!

Vorgeschichte von TOBEE:
Quelle

Dieses Mittel wird momentan gleichzeitig an Bienen und Hummeln angewendet.

Es soll eine Alternative zu der „ätzenden und insektenfeindlichen“ Ameisensäure werden.
Das Material ist schwerer als Luft und wird vom oben gereicht.
Bei Hummelvölkern verabreichte ich 1-3 ml auf ein Papiertaschentuch, bei Bienen 35 ml je Zarge auf ein Wettex (saugfähige Unterlage).
Bei Hummelkästen begannen die Milben schon nach 10 Sekunden wegzulaufen. Es ist daher zielführend, eine Fläche anzubieten, worauf die Milben Platz finden, damit sie entnommen werden können.
Dies war der Beginn des Bienenpflegemittels ToBee.

Wertvoller dunkler Eichen-Waldhonig von unserem Wildkräuter-Waldgarten im Retzerland

Im Retzerland kann man dunklen EICHEN-Waldhonig ernten?Ja, aber nur einige wenige Kilo!Ich verlange für diesen Honig 15 Euro weil er so wertvoll ist, weil fast unverkäuflich. Heuer hat es eine Woche gegeben wo unser Wildräuterwald gehonigt hat.
Es honigten die Fichten, sogar die Föhren, der Edelkastanienbaum(alles junge Christbäume die wir damals jung gepflanzt haben) und vor allem die Eichen und der wilde Wein gleichzeitig.
Heute zum ersten mal haben wir unseren eigenen Waldhonig gekostet; der ein wenig herb und harzig im Nachgeschmack ist von den Edelkastanien,den Eichen und dem wilden Wein und den Christbäumen(Fichten,Föhren) die gehonigt haben aber sonst einen unvergleichlichen,(etwas medizinisch von den Kräutern vor allem vom Herzgespann)mit einer noch nie so erlebten Geschmacksrichtung,fast ähnlich wie Ahornsirup.
Ich glaube sogar, dass die Föhren(Kiefern) und die Eichen gehonigt haben und diesen nadelwaldählichen Geschmack im Zusammenspiel mit den Wildkräutern diesen dunklen Retzerland-Manhartsberger Waldhonig(von der Obernalber Kräuteralm) geprägt haben.

…Wiesenbocksbart und Schafgarben gesammelt; Sichelblättriges Hasenohr(Bupleurum falcatum )im Blumentopf entdeckt

Bupleurum falcatum · Sichelblättriges Hasenohr neu entdeckt ; eine schöne gelb blühende Pflanze einfach nur zum Anschauen schön;eine ganze Wiese voller gelber Wiesenbocksbart entdeckt;

Wiesen-Bocksbart ist in allen Teilen essbar. Der Trieb der jungen Pflanzen liefert ein Gemüse, das an Spargel erinnert. Die Wurzel kann ähnlich wie Schwarzwurzel zubereitet werden. Die Blätter lassen sich roh oder gekocht verwenden.Als Bestäuber kommen Bienen, Schmetterlinge und Hummelschweber(Wollschweber) in Frage.

Anfangs habe ich sie mit Wiesenarnika verwechselt, aber die Blüten sind ganz anders.

Schafgarben verwende ich als Kopfwehtee der sehr schnell wirkt,steht zwar nirgendwo ist aber eine Kräuterweisheit meiner +Mama.
Ausserdem möchte ich das getrocknete Kraut auch ins Kräutersalz dazugeben(gemeinsam mit den Beifußsamen) weils auch sonst sehr heilsam und schmackhaft ist.
Beifußsamen wirken wie Kümmel.

sowas gutes…

Das Rezept
Feigen-, bzw. Zwetschgen- oder Birnenchutney
2 große Zwiebeln, ca. 60 dag Feigen/entkernte Pflaumen/Birnen ohne Kerngehäuse
1 Zitrone mit verwendbarer Schale
der Saft einer weiteren Zitrone
2 kleine Chilischoten, Salz, Pfeffer

Die Zubereitung
Zwiebeln in dünne Scheiben schneiden und in heissem Olivenöl anlaufen lassen, ein bisschen dünsten. Die geschnittenen Früchte dazu, salzen, pfeffern. Bio-Zitrone in dünne Scheiben schneiden, ebenfalls dazu geben, mit dem Saft einer weiteren Zitrone. Chili-Schoten entkernen, sehr klein hacken, dazu geben. Alles zugedeckt köcheln, am Ende nochmals mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Schmeckt warm und kalt hervorragend zu Fleisch oder Käse. Auch als Sugo für Nudeln geeignet, in diesem Fall schärfer würzen.

Rezept erstellt von Elfriede Hammerl

…danke für das gute Rezept…ich hab Äpfel und Zwetschken genommen und das schmeckt einmalig ähnlich wie Ketchup…würzig und g´schmackig.

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