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Archiv: Sonntag, 2. Januar 2011

Hoffnungsschimmer für den totgeglaubten Schwarmableger

Heute waren wir überrascht als wir im Birkenwald nach dem totgesagten Schwarmableger sahen. Bei 3 Grad+ flogen sogar eine bis 2-3 vereinzelte Bienen was schon eher verdächtig aussah, aber doch vielleicht nach einen Reinigungsflug aussah.Jedoch als wir an an den Bienenstockwänden hörten waren wir sehr froh, weil es darinnen sehr stark summte und surrte. Das hörte sich erfreulicherweise sehr lebendig an.
Auch wenn der Schwarmableger Nummer 6(von 2010) sehr hohe Bienenverluste am Bodenbrett aufwies, dürfte der Schwarm noch sehr lebendig sein. Es besteht sogar die Hoffnung dass die Königin noch lebt, weil sich das surren und summen der Bienen bei Königin-Verlust sehr viel trauriger anhört(brausen) als wir tatsächlich hören durften.Beim Nachbar-Bienenvolk NR.5 gibt es noch eine sehr kompakte Wintertraube weil da ohne Stethoskop nichts zu hören war, vielleicht weil die doch heute sehr warme Sonne hauptsächlich nur auf den Schwarmbienenstock (6)gescheint hat.
Jedenfalls sind wir nun sehr sehr froh darüber dass doch noch Hoffnung besteht das der 6.Schwarmableger doch überlebt.
Fazit: Schwarmableger(mit Buckfasteinschlag) sind sehr robust, weil nur ein starkes Volk den Mut hat zu schwärmen, und sich trotz Misserfolge nicht so leicht unterkriegen lässt und mit Verlusten vielleicht leichter selbstständig fertig wird.
Trotzdem werde wir achtsam sein. Natürlich lassen sich in einer kompakte Wintertraube sich befindende Bienen mit hoher Bienenanzahl weniger leicht stören in der Wintertraube als ein Schwarmableger der hohe Bienenverluste aufzuweisen hat und sich neu ordnen muß.
Beim Totenbefall merkten wir als wir die Bienen genauer untersuchten, dass sie keine Varroaschädigung aufweisen.Mein Mann meinte sogar, dass der extreme Totenbefall ganz natürlich sei und die überlebenden Bienen nun mehr Chancen haben den Winter gut zu überstehen.
Sobald die Temperaturen milder sind wollen wir die Futterwaben
ein wenig auf -ritzen und zusätzlich(wenn nötig) den aufbewahrten Entdeckelungshonig nachfüttern.
Aber nun wäre in erster Linie wichtig, dass die Bienen bei milden Temperaturen ihren überlebeswichtigen Reinigungsflug absolvieren können. Diesbezüglich finde ich eine Zweiraumüberwinterung doch wieder vorteilhaft weil mehr Platz innen zur Verfügung steht, falls die Temperaturen einen Ausflug nicht zulassen und die nötige Bewegung für das Abkoten im Bienenenstock selber vortrainiert werden kann um dann bei den passenden +Graden dann gut vorbereitet den Reinigungsflug machen können; da ist es wohl besser wenn zwei Räume zur Verfügung stehen für die nötige Bewegung im Innenraum, denn ohne Bewegung bekommen Bienen leichter Verdauungsstörungen.
Wir werden sehen ob wir uns zurecht gefreut haben oder ob die frühzeitige Aktivität im Bienenstock ein gutes oder weniger gutes Omen ist.
Hoffen wir das Beste!Donnerstag zum Feiertag wirds +Grade geben.
Bis dahin vielleicht etwas zum Aufheitern:

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