Wilmas Bienenblog

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Archiv: Montag, 16. August 2010

Gestern, 15.8 Hochzeitbrieflein im Birkenwald 10 Meter von den Bienen weg gefunden

….mit Namen des Brautpaares und Hinweise für den Finder, das Brieflein mit zerplatzten roten Luftballon und langen weißen Band an den Absender zurücksenden…Mein Mann fand das Brieflein gestern im Birkenwald10 Meter von den Bienen weit weg und ich sandte es heute ordnungsgemäß dem Brautpaar mit unserer Adresse zurück.
Sogar den Absender und Telefonnummer des Brautpaares hab ich ausfindig gemacht in Kleedorf.Wenn das kein Zufall ist ,wenn das nicht Glück bringt …
Vielleicht melden sich auch die Glücklichen und wir können uns mal kennenlernen, wenn diese nette Luftballonidee wahr wird, so werden wir nicht mit leeren Händen zum Treffpunkt kommen.
Frischen Honig als Hochzeitsgabe verstärkt allemal den Segen des Himmels.
Nette Idee.Als wir einmal bei einem befreundetem Ehepaar ebenfalls auf einer Hochzeit eingeladen waren, hatten wir die selbe Idee mit lebenden Brieftauben und einer Nachricht um den Hals dass der Finder sich wegen etwaigen Kennenlernens melden soll beim Brautpaar. Jedoch haben die Tauben wohl die Nachricht um den Hals selber für sich behalten wollen, jedenfalls kam von der Taubennachricht keinerlei Rückmeldung.
Umso mehr freut es mich, dass diesmal wir die Finder sind einer solchen netten Idee anlässlich eines Polterabends.
Die Hochzeit war am 14.8.
Der angerufene Bräutigam wunderte sich weil wir die Luftballonhochzeitsgrüße schon Sonntag erhalten haben, vielleicht wurden sie ja auch schon am Polterabend versendet.Denn ein Datum war auch angegeben von 27.7….
….bin gespannt was daraus wird!
ich liebe solche spontanen Ideen und Zufälle die Menschen dazu bringt sich aufzumachen um neue Ufer anzupeilen und den Horizont zu erweitern um über die eigenen Schatten zu springen und der Sonne zu erlauben auch anderen Glückshäusern ins Fenster zu scheinen.

Volk mit verlorengegangener Kö wurde wieder intaktes Volk durch Gabe einer offenen Brutwabe

Bei der Kontrolle im Juni fiel uns ein Rähmchen mit der Kö ins Gras.wie suchten lange nach ihr und fanden sie nicht; da der gekaufte Ableger noch eine Flügel-gestutzte Kö besaß konnte diese arme Kö auch nicht mehr ohne >Hilfe in den Stock zurückfliegen.
Nicht lange danach zogen sich die Bienen erneut eine Weisel die junge Kö schlupfte,wir merkten dies an einer aufgebrochenen Weiselzelle unten.Die Kö sahen wir nicht, dann passierte lange nicht viel, das Wetter war sehr schön, sodass der jungen Kö der Hochzeitsflug jederzeit möglich war.
Da fiel mir ein, einfach eine offene Brutwabe von einem anderen Volk als Verstärkung hinein zugeben und siehe da- das Volk entwickelte sich.Als ich heute das Volk inspizierte freute ich mich sehr, es war frische verdeckelte Brut zu sehen.Die junge Kö war also schon begattet worden und legt nun brav,verstärkt durch die offene Brutwaben schlüpften junge Arbeiterbienen welche als Verstärkung dienten.
Nun hab ich eine nagelneue junge Kö die auch schon legt.
Dazu habe ich- nachdem der Kürbishonig so ertragtreich war- heute wiederum eine komplette Zarge mit ausgeschleuderten Mittlewänden wieder als 3. Zarge aufgesetzt, bei gutem Wetter werden wir nochmals schleudern können und dann nicht nur Kürbishonig der trotz Kürbisfrüchte laufend immer noch blüht, sondern auch den wertvollen- etwas herben- (Bio)Buchweizenhonig.Buchweizen wird für den Herbst jetzt erneut vom Biobauer angebaut und ist die letzte Tracht der Bienen bis in den Spätherbst hinein, von Kräutern abgesehen
Buchweizenhonig ist ein sehr wertvoller, seltener Honig und kann mit einem gutem Preis verkauft werden.
Zum Einwintern der Bienen erscheint es mir in unserer Gegend echt noch zu früh, die Bienen finden immer noch genug Tracht vor,sodass man bei uns an Einwintern wirklich noch nicht denken muß; die Milbenzählgitter wurden heute eingelegt und am Mittwoch begutachtet ob eine Milbenbehandlung nach der letzten Honigernte notwendig wird.
Da es sehr heiße Tage gab und wir unsere Bienen auf 3-4 Zargen aufgesetzt hatten wo teilweise durch die Hitze sogar etwas Wachs von einigen Mittelwänden geschmolzen war, weil die Bienen den etwas -für die geringe Bienenanzahl-weil Ableger- zu hoch aufgestockten Bienenstock nicht ausreichend genug kühlen konnten da man von einem Ableger mit weniger Bienen nicht dieselbe Kühlleistung erwarten kann als von einem Vollvolk-haben wir eine Art natürliche Thermobehandlung gehabt, wo auch wirklich fast keine Milben zu beobachten waren.
Wir sind nun gespannt auf Mittwoch(Mittwoch wird auch unser Pickerl beim Fiat gemacht, 4 neue Winterreifen und eine Beanstandung wird repariert; dann haben wir das Pickerl wieder,500-600 Euro müssen wir rechnen) wo wir die genau Milbenanzahl zählen können, lebende Milben waren keine zu beobachten, tote Milben sehr wohl.Aber seit Juni haben wir noch keine Gemüllkontrolle gemacht, da kann schon ein natürlicher Miblenabfall, welche die Bienen selber bekämpfen vorkommen,bedingt auch durch die Hitze.

BIO-Dinkelpalatschinken

Zutaten:
24 dag Dinkelmehl(Bio)
3 Bio-Eier
1 Prise Salz(weiß, kein Kräutersalz)
Zubereitung:
Eier schaumig schlagen
eine Prise Salz dazu,
Mehl dazu und gut rühren, dann einige Minuten stehen lassen, nochmal rühren, dann in eine Pfanne etwas Bio-Olivenöl erhitzen, Teig in die Pfanne, sodass der Boden mit einer dünnen Schicht bedeckt ist und dann Palatschinken braten(3 Minuten).Dann wenden und nochmals 2 Minuten braten-fertig; dann die nächste Palatschinke ebenso herausbacken.
Dazu Bio-Apfel,Apfelmus oder Apfelkompott.

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