Wilmas Bienenblog

Ein weiteres tolles WordPress-Blog

Tag: Jiaogulan

Jiogulan: Ewiges- Leben- Kraut

http://blumen.krepela.at/media/463/cms_49234cb00ba54.jpg

Ein wiederentdecktes Heilkraut aus China und Japan mit Ginseng-Wirkung!
Die frühesten Aufzeichnungen aus China datieren um das Jahr 1400 n. Christus. Ein Aufguss aus den süß-herb schmeckenden Blättern wird seit Jahrhunderten in den bergigen Regionen Südchinas verwendet als ein belebender, verjüngender, täglich getrunkener Tee.

Der in dieser Gegend übliche Name „Xiancao“ heißt soviel wie „Kraut der Unsterblichkeit“, und die Leute dort sagen:
„Es wirkt wie Ginseng, aber besser als Ginseng!“

In der Provinz Guizhou wird der überdurchschnittliche Anteil an über 100jährigen auf den dort verbreiteten, regelmäßigen Genuss von Jiaogulan-Tee zurückgeführt. In Japan heißt die Pflanze „Amachazuru“, das heißt soviel wie „süße Tee-Ranke“, und ist auch dort als Tee- und Gemüsepflanze bekannt. Jiaogulan (sprich: „Dschiau-gu-lan“) ist eine leicht zu ziehende Rankpflanze aus der Familie der Kürbisgewächse. Die Pflanze wächst in guter Erde schnell, und man kann schon nach wenigen Wochen ernten. Im Herbst zieht sie ein, und treibt aus Rhizomen im nächsten Frühjahr wieder aus. Unsere Pflanzen entstammen einer Herkunft, wo sie bis mindestens -18°C winterhart sind. Aber es ist auch eine Überwinterung im Haus möglich, dann wächst sie das ganze Jahr über. Das hat den Vorteil, dass man auch im Winter problemlos die Blätter ernten kann und somit eine lückenlose Versorgung mit frischen Jiaogulanblättern hat.

Der Tee aus den Blättern lässt sich sowohl aus getrockneten, als auch frischen Blättern zubereiten, wobei die frischen Blätter einfach besser schmecken. Mit den jungen, knackigen Triebspitzen lassen sich Salate geschmacklich bereichern. Wenn Sie den Geschmack von echtem Ginseng kennen, werden Sie beim Naschen von den frischen Triebspitzen der Pflanze einen ganz ähnlichen, lakritzartigen Geschmack auf der Zunge haben: Dieser kommt hauptsächlich von den wirksamen Bestandteilen der Pflanze, den Gypenosiden und den Ginsenosiden. Einige Leute verspüren sofort einen willkommenen Energieschub, wenn sie nur ein paar der frischen Blätter zu sich nehmen.

Als echtes Adaptogen hat Jiaogulan keinerlei Nebenwirkungen im Gebrauch, und wirkt immer ausgleichend, balancierend. Es wird auch Frauenginseng genannt, weil Jiaogulan für Frauen besser verträglich ist. Während Ginseng nur etwa 20 Saponine enthält, sind in Gynostemma über 80 Saponine nachweisbar.

Hier die beeindruckende Liste der nachgewiesenen Wirkungen:

  1. Herzstärkungsmittel:
    Verbessert die Pumpleistung des Herzens, und damit auch die allgemeine Durchblutung.
  2. Gegen Bluthochdruck:
    Der Blutdruck wird, wie bei Ginseng im normalen Bereich gehalten, zu niedriger Blutdruck wird angehoben.
  3. Gegen zuviel Cholesterin:
    Jiaogulan senkt vor allem den LDL-Spiegel, und auch die Triglyceride. Deshalb auch eine Gewichtsreduzierende Wirkung bei Übergewicht.
  4. Gegen Schlaganfall und Herzinfarkt:
    Jiaogulan verhindert die Verklumpung der Blutplättchen, so dass die Gefahr, dass lebensbedrohliche Blutgerinnsel entstehen erheblich sinkt. Wirksam auch präventiv gegen Thrombosen.
  5. Immunsystemstärkend:
    Tätigkeit der Lymphozyten wird gestärkt bei Kranken wie auch bei Gesunden.
  6. Blutbildend:
    Besonders die Bildung weißer Blutkörperchen wird unterstützt. Nützlich zur Rekonvaleszenz nach Chemotherapie oder radiologischer Behandlung.
  7. Gegen Diabetes:
    Senkt Blutzucker und Blutfette.
  8. Krebshemmend:
    Ginsenosid Rh2 ist ein im Ginseng (Panax Ginseng) in einer Menge von 0,001% vorkommendes, besonders tumorhemmendes Glykosid. Gynostemma pentaphyllum enthält auch genau dieses Glykosid – aber in wesentlich größerer Konzentration.
  9. Stressabbauend:
    Ausgleichende Wirkung auf das Nervensystem. Die bessere Stressverträglichkeit des Organismus und, bei Sportlern wichtig, eine Steigerung der Ausdauerleistungen.
  10. Stoffwechselfördernd:
    Durch das Zusammenspiel von besserer Kapillar- und Herzdurchblutung, Verbesserung des Blutbildes und anderen Faktoren erklärt sich die Stoffwechselanregende Wirkung.
Wilmas Bienenblog läuft unter Wordpress 5.2.3
Anpassung und Design: Gabis Wordpress-Templates