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Archiv: Montag, 6. Mai 2019

News des Tages

Neuer ökologisierter EU-Vertrag gefordert mit gemeinsam fixierten  Atomausstieg in die Verfassung!


ÖVP-Wahlkampf BVT-überschattet?

5 Wochen Auszeit für Kardinal: Spital

Flüsse auf dem Umweltprüfstand

Werbe-Online-Ausgaben für den EU-Wahlkampf

FPÖ: 33.200 Euro

Beispielloses Artensterben gefährdet die Menschheit

Beispielloses Artensterben gefährdet die Menschheit https://www.heute.at/welt/news/story/57875181

Wenn der Mensch sein Verhalten nicht grundlegend ändert, droht ein nie dagewesenes Artensterben – mit fatalen Folgen für jeden Einzelnen.

Mit der Natur geht es bergab wie nie zuvor in der Menschheitsgeschichte. Das Artensterben beschleunigt sich. Damit untergräbt der Mensch seine eigene Lebensgrundlage, so die eindringliche Botschaft des Weltbiodiversitätsberichts, der heute,- Montag präsentiert wurde.

Rund eine Million von insgesamt schätzungsweise acht Millionen Tier- und Pflanzenarten sind vom Aussterben bedroht; viele könnten bereits in den nächsten Jahrzehnten komplett verschwinden. 

Mehr als jemals zuvor in der Menschheitsgeschichte, warnt derWeltbiodiversitätsrats IPBES am Montag in einer Mitteilung zum Zustandsbericht der weltweiten Artenvielfalt.

Schwerwiegende Folgen

Das Artensterben beschleunigt sich und der Niedergang der Natur hat ein solches Ausmaß erreicht, dass schwerwiegende Folgen für den Menschen wahrscheinlich sind, so die Botschaft des IPBES-Berichts, dessen Kernaussagen am Montag vorgestellt wurden. Drei Viertel der Landfläche und rund zwei Drittel der Meeresfläche der Erde sind demnach bereits signifikant durch den Menschen verändert.

Ursachen für den Verlust an Artenvielfalt und Ökosystemen sind dem Bericht zufolge eindeutig industrielle  Aktivitäten. Als Hauptprobleme nennt der IPBES – in absteigender Abfolge – veränderte Land- und Meeresnutzung, direkte Nutzung von Pflanzen und Tieren, Klimawandel, Verschmutzung und invasive Arten.

Die Gesundheit der Ökosysteme, auf die wir und alle anderen Spezies angewiesen sind, verschlechtert sich schneller denn je“, sagte IPBES-Vorsitzender Robert Watson laut der Mitteilung. „Wir unterhöhlen das Fundament unserer Volkswirtschaften, Existenzgrundlagen, Ernährungssicherheit, Gesundheit und Lebensqualität weltweit.“

„Weitermachen wie bisher“ keine Option

Der negative Trend bei Artenvielfalt und Ökosystemen untergrabe zudem den Fortschritt bei 35 von 44 der umweltfreundliche Entwicklungsziele der UNO, beispielsweise in den Bereichen Armuts- und Hungerbekämpfung, Gesundheit und Wasserversorgung, hieß es weiter.


Der Bericht macht aber auch Hoffnung: Das Ruder ließe sich herumreißen, wenn ein Richtungswechsel auf allen Ebenen stattfindet, hin zu einer ökologische Nutzung der Natur.


 Klar sei, dass ein „Weitermachen wie bisher“ keine Option sei, sagte Fischer.

Einer der Schlüssel, um die Ausbeutung der Natur aufzuhalten, wäre eine Weiterentwicklung der Wirtschaft und Finanzsysteme über das limitierte Dogma ständigen Wachstums hinaus – hin zu einer globalen, ökologischen Weltwirtschaft. 

Es brauche neue Visionen für eine gute Lebensqualität ohne ständig steigenden Materialverbrauch, sowie eine Senkung von Verbrauch und Verschwendung, erklärte Fischer.

Atomausstieg ambivalent(=zwiespältig): Katholischer Vorschlag:  Verpflichtende   Versicherungen für AKW-Betreiber !Europa läßt sich Atomausstieg zahlen?

Bundestag will Atomkonzerne entschädigen

Geht es beim Atomausstieg in Wahrheit um Entschädigungs-Zahlungen für AKW-Betreiber für Geschäftsentgang?Österreichische Stromimporte aus Tschechien sind fast um die Hälfte gestiegen – Gmünd
Atomausstieg:Akw-Betreiber sollen mit rund einer Milliarde Euro entschädigt werden

 

https://www.meinbezirk.at/gmuend/c-wirtschaft/stromimporte-aus-tschechien-sind-fast-um-die-haelfte-gestiegen_a1050705

Den Ländern, die nach Fukushima ausdrücklich den Atomausstieg beschlossen haben (Deutschland, Schweiz, Belgien, Spanien) bzw. weiter atomkraftfrei bleiben wollen (wie z. B. Italien oder Irland), steht eine Gruppe von Ländern entgegen, die die Atomenergie beibehalten bzw. neu einführen möchten: Großbritannien, …

Belgien will den Atomausstieg bis 2025

Die belgische Regierung hat am Karfreitag ein neues Energiegesetz verabschiedet. Demnach steigt das Land zwischen 2022 und 2025 aus der Atomenergie aus.

Deutschland führt beschleunigten Atomausstieg konsequent fort

Deutschland: Kabinett beschließt Gesetzentwurf zur Umsetzung des Urteils des Bundesverfassungsgerichts

Mit Urteil vom 6. Dezember 2016 hatte das Bundesverfassungsgericht den im Jahr 2011 mit der 13. AtG-Novelle beschlossenen

beschleunigten Atomausstieg als im Wesentlichen verfassungsgemäß bestätigt. Die vom Verfassungsgericht geforderten Korrekturen hat das Bundeskabinett heute beschlossen.

Bundesumweltministerin Svenja Schulze: „Der heute beschlossene Gesetzentwurf gewährleistet, dass der im Jahr 2011 eingeleitete beschleunigte Atomausstieg konsequent und im Einklang mit den Vorgaben des Grundgesetzes fortgesetzt wird. 

Jedes Atomkraftwerk behält sein bisheriges gesetzlich festgelegtes Abschaltdatum. Spätestens am 31. Dezember 2022 endet die kommerzielle Nutzung der Atomenergie in Deutschland.“

Nach der Reaktorkatastrophe von Fukushima Anfang 2011 hatte der Bundestag parteiübergreifend beschlossen, die kurz zuvor verabschiedete Laufzeitverlängerung für Atomkraftwerke zurückzunehmen und deren Betrieb zeitlich gestaffelt bis zum 31. Dezember 2022 zu befristen.

Der beschleunigte Atomausstieg ist – so das Bundesverfassungsgericht – im Wesentlichen verfassungsgemäß. Der heute beschlossene Gesetzentwurf beseitigt jedoch Beanstandungen, die der Erste Senat in seinem Urteil äußerte. Zum einen können Energieversorgungsunternehmen nun einen angemessenen finanziellen Ausgleich für sogenannte frustrierte Investitionen verlangen, die sie in den Atomkraftwerken zwischen dem 28. Oktober 2010 und dem 16. März 2011 im berechtigten Vertrauen auf die Laufzeitverlängerung getätigt haben. Zum anderen können RWE und Vattenfall einen angemessenen finanziellen Ausgleich für diejenigen Elektrizitätsmengen der Atomkraftwerke Brunsbüttel, Krümmel und Mülheim-Kärlich verlangen, die bis zum 31. Dezember 2022 nicht auf ein anderes Atomkraftwerk übertragen werden.

Schweiz
:
Akw nahe deutscher Grenze geht wieder in Betrieb

 

 

 

 

Das tschechische und das österreichische Stromnetz sind über zwei Hochspannungsleitungen miteinander verbunden.

 

So viele Kernkraftwerke 

gibt es noch in Europa:

In Deutschland ist der Ausstieg aus der Atomkraft beschlossen. In anderen Ländern entstehen neue Reaktoren.

18. Dezember 2018

In Europa stehen über 130 Reaktoren. In Deutschland ist der Reaktor “Gundremmingen B” in Bayern seit Ende 2017 abgeschaltet. Damit sind in Deutschland noch sieben Reaktoren an ebenso vielen Standorten am Netz. Heuer im Jahr 2019 wurde mit “Philippsburg 2” die nächste Abschaltung versprochen.Der geplante Atomausstieg soll bis 2022 erfolgen.

Doch in Europa ist die Kernenergie weiterhin eine wichtige Größe in der Energieproduktion. Allein im Nachbarland Frankreich stehen an 16 Standorten mehr als 50 Reaktoren, weitere gibt es zum Beispiel in Belgien, der Schweiz oder Tschechien. Auch von ihnen könnte im Ernstfall eine Gefahr für Europa ausgehen.

Zwar haben die Nachbarländer mittlerweile ebenfalls einige Kernkraftwerke abgeschaltet oder rückgebaut.

Ein Atomausstieg kommt für viele Länder allerdings nicht in Frage?

Stattdessen sind weitere, moderne Kraftwerke geplant?

Mehr als zehn befinden sich derzeit in der Planungs- und Bauphase.

Ende 2018 sollte im französischen Flamanville ein neuer Druckwasserreaktor in Betrieb gehen. Die Fertigstellung verzögert sich jedoch immer noch.

Teure Meiler
Atomausstieg kommt wohl auch in USA

Teure Meiler

Atomausstieg kommt wohl auch in USA

Fragen des Tages 

Öffentliche Polit-Meinung: Nein zu ATOM

Börse: Atom in Spekulationsgeschäften immer noch atomgewinnorientiert?

AKW Mochovce als Sinnbild gescheiterter europäischer Atompolitik

Sicherheitsmängel, Whistleblower und Unfallrisiko: Block 3 in Mochovce darf nicht ans Netz gehen, der EURATOM-Vertrag muss aufgekündigt werden

Voggenhuber fordert daher eine Entscheidungsfindung auf höherer Ebene: „Die Diskussion um die Inbetriebnahme des Reaktors in Mochovce muss zwingend auf Europäischer Ebene geführt werden. Die aktuell im Raum stehenden Mängel sind ein zu großes Sicherheitsrisiko, als dass eine Lösung auf nationalen Grundlagen ausreichend wäre. Die Betreiber versuchen bereits mit einem Frontalangriff auf kritisierende NGOs vom eigenen Unvermögen abzulenken. Mochvoce 3 darf nicht ans Netz gehen, während gleichzeitig ein flächendeckender, EU-weiter Atomausstieg bis 2030 beschlossen werden muss.“ 

„Rund um Österreich sind aktuell knapp über zehn Atomkraftwerke in Betrieb – nur eines davon, Temelin, wird aktuell nicht als Hochrisikokraftwerk eingestuft?

Jegliche Investitionen in diese Form der Energie ist entschieden abzulehnen und gegenüber den nächsten Generationen nicht zu verantworten – Atomkraft ist unrentabel und EU-Förderungen dafür nicht mehr zeitgemäß. Die bestürzenden Schlagzeilen der Atomkatastrophen der letzten 40 Jahre sind Beweis genug.“, untermauert Voggenhuber seine Forderung.

 

 

 

Atom-Ausstieg von Europa soll in einem EU-Erneuerungsvertrag festgeschrieben werden

 

 

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