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Archiv: Mittwoch, 8. Juni 2016

BIO AUSTRIA startet Online-Bio-Suchmaschine Biomaps, 09.05.2016 – BIO AUSTRIA

http://www.bio-austria.at/bio-austria-startet-online-bio-suchmaschine-biomaps-09-05-2016/?_sft_bundesland=oesterreichweit

Weil immer mehr Menschen zu Bio-Lebensmitteln greifen, wissen immer mehr Produkte der biologischen Landwirtschaft zu schätzen. Dabei ist das Konzept der Bio-Landwirtschaft nicht nur ein bis heute unübertroffenes in Bezug auf Umweltfreundlichkeit, Gesundheitsfreundlichkeit und Honigbienen-und Nützlingsfreundlichkeit. Es ist auch ein genau definiertes, überprüfbares und durch unabhängige staatlich akkreditierte Stellen kontrolliertes Bewirtschaftungssystem. Eckpfeiler der Bio-Landwirtschaft sind ○Kreislaufwirtschaft,
○Bodenleben-freundlich
○Verzicht auf schnelllösliche mineralische Dünger und chemisch-synthetische Pflanzenschutzmittel,
○kein Einsatz von Gentech-Pestizide (auch nicht bei Futtermitteln!)
○sowie strenge Tierwohlbestimmungen.

Keine Mehrheit für Glyphosat!

20160608_095311Keine Mehrheit für Glyphosat!

Das ist eine herbe Niederlage für die EU-Kommission und die Glyphosat-Hersteller. Anfang des Jahres waren unsere Experten und die Chemieindustrie sich sicher, dass die EU-Mitgliedstaaten die Wiederzulassung von Glyphosat für 15 Jahre einfach durchwinken würden. Ein einziger Staat hatte Bedenken angemeldet. Gestern haben dann sieben Länder – darunter Deutschland – sich enthalten. Malta stimmte mit Nein. Dass es jetzt noch nicht einmal für zwölf bis 18 weitere Monate genug Stimmen in Brüssel gab, ist ein großer Erfolg für die Zivilgesellschaft.

Aber das Gift ist noch nicht vom Acker!

Wie geht es jetzt weiter?
Die Glyphosat-Frage landet nun im Berufungsausschuss und wenn der sich ebenfalls nicht einigt, muss die EU-Kommission im Alleingang entscheiden.

Die Kommission darf sich jetzt nicht zum Erfüllungsgehilfen von Monsanto und Co. machen.

Sie muss das Votum der Mitgliedstaaten akzeptieren und die Glyphosat-Zulassung am 30. Juni auslaufen lassen.

Der Umwelt- und Verbraucherschutz muss immer Vorrang vor den Gewinninteressen der Industrie haben. Das fordern wir auch im weiteren Verfahren!

Vielen Dank, dass Sie mit uns gemeinsam gegen Glyphosat gekämpft haben. Der gestrige Erfolg ist damit auch unser aller Erfolg!

Viele Grüße und bis bald
das BUND-Anti-Glyphosat-Team

vor 18 Monaten stand Monsantos agrochemisches Imperium noch auf einem felsenfesten Fundament.

Jetzt, nachdem über 2 Millionen von uns 20 Kampagnen inklusive Millionen von Unterschriften, Nachrichten, Anrufen, aufsehenerregenden Aktionen, Treffen mit Entscheidungsträgern und Medienberichten durchgeführt haben…steht die Zukunft des „Monsanto-Modells“ tatsächlich in Frage!

Soeben hat sich die Europäische Union geweigert, Monsanto eine Neuzulassung für sein Vorzeigeprodukt zu erteilen: das Pestizid Glyphosat. Das ist eine Riesensache – Glyphosat macht bis zu ein Drittel von Monsantos Umsatz aus!

„Wenn wir darüber nachdenken, wo wir zu Beginn dieses Jahres waren, und wo wir uns jetzt befinden, dann ist AVAAZ unbestreitbar die treibende Kraft im Einsatz dafür, Glyphosat ein Ende zu setzen.“
Pavel Poc, stellvertretender Vorsitzender des Ausschusses für Umweltfragen des Europäischen Parlaments und führend im Kampf um Glyphosat.

Wir sind noch lange nicht am Ziel von Biolandwirtschaft weltweit.

Aber es ist ein bahnbrechender Erfolg, dass Länder wie Deutschland, Frankreich und Italien die Grundlage des Geschäftsmodells von Monsanto anfechten.

Wir werden weiterhin kämpfen. Wenn die EU ein 18-monatiges wissenschaftliches Verfahren zur wiederholter Begutachtung in die Wege leitet und wir sicherstellen können, dass dies ein wirklich unabhängiges Verfahren wird, dann könnten wir gewinnen!

Wir können die nächsten 18 Monate auch dafür nutzen, die Aufmerksamkeit auf die globalen ökologischen Auswirkungen des Monsanto-Modells zu richten. Mit dem Modell Biolandwirtschaft weltweit wird verhindert,daß die Oberfläche unseres Planeten giftige Pestizid-Wüsten werden, denen gentech-Produkte von Monsanto den die Vielfalt des Bodenlebens zerstören.

Genau wie beim Klimawandel und dem Pariser Klimaabkommen hat Avaaz Menschen zu diesem Thema in unerreichtem Umfang mobilisiert. Wir haben mit dem Kampf gegen Monsanto eine komplett neue Dimension erreicht und jetzt liegt es an uns allen, ihn in den nächsten 18 Monaten zu gewinnen.

Zuerst die Ölriesen und jetzt Monsanto. Wir nehmen es mit den Drachen unserer Welt auf. Aber wenn wir zusammenhalten und uns dafür entscheiden, daran zu glauben und zu handeln, können wir Unglaubliches erreichen.

Voller Hoffnung und Entschlossenheit,

Ricken, Alice, Bert, Pascal und das ganze Avaaz-Team

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