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Archiv: Donnerstag, 10. Mai 2012

Flieder wird nicht von Honigbienen beflogen…

Flieder
Syringa vulgaris – Flieder
Syringa vulgaris – Flieder
wissenschaftl. Name: Syringa vulgaris
Familie: Ölbaumgewächse (Oleaceae)

Flieder ist ein alter Zier- und Heilpflanzenstrauch, der aus dem südlichen Osteuropa bei uns eingeführt worden ist. Er ist häufig in Gärten und öffentlichen Parks zu finden.
Wuchsform:

Flieder wächst strauchförmig und ist auch als Hecke npflanze geeignet. Die Blätter sind bis zu 15 cm lang und breit-eiförmig-herzförmig.

Wuchshöhe: 2,00 m bis 6,00 m
Blüte

Mannigfaltige Blüten stehen in endständigen Rispen. Der Blütenstand ist aufrecht. Die Blütenfarbe kann je nach Sorte oder Hybridform von weiß bis violett variieren.
Standort: Wegränder, Parks und große Gärten, Zäune, Stilllegungsflächen, nährstoffreicher Boden, Ruinen, Steinbrüche, Hecken, Wohnanlagen, Straßenbegrünung, Gärten
Verbreitung:
in Gärten und Parks, Zierpflanze, z. T. verwildert
Herkunft: Südeuropa, Türkei, Mitteleuropa

Angaben zur Bienenweide
Blütezeit: 2. Hälfte April bis 1. Hälfte Juni
Nektar: mäßig Nektar angeboten
Pollen: reiches Pollenangebot
Pollenfarbe:
wachsgelb
Flieder wird NICHT von Bienen beflogen!

Wenn der weiße Flieder wieder blüht

Der Flieder zählt zur Familie der Ölbaumgewächse und hat schon lange seine Bedeutung nicht nur als schmückende Schnittblume, sondern durchaus auch als wertvolles Gewächs in der Naturheilkunde. Gerade, wenn die Säfte im Flieder aufsteigen, besitzt die Pflanze die meiste Heilkraft, die vor allem auch durch die darin enthaltenen Bitterstoffe zum Tragen kommt. Jetzt im Frühjahr sammelt man vor allem die Rinde der jungen Zweige, die frischen Blätter und die Blüten. Werden diese im Schatten rasch und gut getrocknet, kann man den so haltbar gemachten Flieder für den Rest des Jahres gut verschlossen aufbewahren.

Hilfe bei leichtem Fieber:

Bei jeder Form von Krankheit ist es wichtig, viel zu trinken. Hat man leichtes Fieber, kann man folgendes probieren: Man nimmt 4 Esslöffel getrocknete, zerkleinerte Fliederblätter und -blüten und übergießt diese mit 1 Liter kochendem Wasser. Dann lässt man den Aufguss 15 Minuten lang zugedeckt ziehen, bevor man ihn abseiht, in eine Thermosflasche füllt und über den Tag verteilt trinkt.

Wissenschaftliches über den Flieder…Fliederblüten-oder Hollablütensirup

Quelle: Kronenzeitung 13.Mai

Wir brauchen:
Blüten von 5 Flieder- oder Holladolden, 2 Liter Wasser, 1 unbehandelte bio-Zitrone, 80 dag bioZucker oder Honig vom Imker, 12 g Zitronensäure;

Die gewaschenen Flieder- oder Hollablüten einzeln von den Stielen abzupfen und mit Zitronenscheiben in ein Glas geben.Wasser mit Zucker aufkochen, abkühlen lassen, Zitronensäure beigeben.

Erkaltetes Zuckerwasser auf die Blüten gießen, durchrühren, zudecken, 5 Tage ziehen lassen .Abseihen und in Flaschen füllen.Hält im Kühlschrank ca 4 Wochen.(Mit bio-Weißwein und Wasser:Fliederspritzer)

Quelle Kronenzeitung Sonntag 13.Mai

Ein Blumenstrauß aus Maiblumen und duftenden Flieder ist der Inbegriff der Romantik und Harmonie.
Aber Flieder in der Küche?
Der Flieder, Syringa, ist ein prächtiger Geselle, der im Mai in den Gärten, Parks und auf den Terrassen unsere Nasen verwöhnt.Sein Duft erinnert ein wenig an Maiglöckchen und ist je nach Sorte, anregend bis hoch berauschend. Der hübsche Flieder wird in England „Lilac“ genannt.Das Wort bezeichnet so auch gleich jene Farbe, die den Flieder auszeichnet.Lila in allen Schattierungen von hell bis dunkelviolett.Blüht etwas fliederfarben, so klingt das schon nach Harmonie, Freude, Romantik, vorsorgende Liebe und Zuversicht.Wahrscheinlich passt der Flieder deshalb so gut zu uns Frauen.Ein selbst gepflücktes, gebundenes Sträußchen aus Spirea, Wiesenblumen, Salbei, Gräsern und Flieder erfreut uns sehr.
Als Schnittblume ist Flieder länger haltbar, wenn man seine Stiele vor dem Einwässern mit dem Messerrücken etwas weich klopft und leicht quetscht.
Seit dem Mittelalter finden wir den Flieder im Bauerngarten.Leider verbreitet ist die Annahme, dass Flieder giftig wäre.Das stimmt so nicht.Wohl enthalten sein Holz und die Blätter Glykosid und Syringopicrin. Diese bitteren Stoffe sind tatsächlich nicht zum Verzehr geeignet.Sie schützen den Strauch auch vor lästigen Schädlingen.Die Fliederblüten selbst aber sind essbar und können sehr wohl in der Küche verwendet werden.Sehr hübsch verzieren die kleinen, abgezupften Fliederblüten pikanten Schafkäse oder Frischkäse in dekorativer Gemeinschaft mit den Blüten von Hornveilchen und frischen Blättern von Kräutern wie Thymian, Rosmarien und Schnittlauch.Die Fliederblüten kömmen in der Volksheilkunde zur Fiebersenkung zum Einsatz und wirken anregend auf den Verdauungstrakt. Sie enthalten den Wirkstoff Farnesol, der als Duft und Antibakterium in der Kosmetik verwendet wird.Farnesol ist auch in den Lindenblüten und in diversen ätherischen Ölen wie Anisöl oder Jasiminöl zu finden.Ob als Tinktur oder frisch gepflückt, können Fliederblüten im erstaunlichen Fliederbad die Lebenskraft wieder wecken und helfen gut bei Nervenentzündungen.

Der Duft des Flieders löst positive Gefühle aus und vermittelt Lebensfreude

In Russland wird das Fliederöl bei Reuma, Gicht und Gliederschmerzen verwendet.Es ist leicht herzustellen:Man sammelt 300 Gramm frische Blüten und setzt sie mit einem Liter Olivenöl(bio) an.Dann 4 Wochen lang in der Sonne stehen lassen und täglich leicht umrühren, filtrieren, verschließen und im Dunkeln aufbewahren.Die Blüten des Flieders trinkt man als Tee zur Stärkung der Verdauung und bei Mundentzündungen.Man darf aber nur die einzelnen kleinen Fliederblüten verwenden, die man von den Stielen sehr bedacht abzupfen muß! Alle holzigen Teile des Flieders schmecken bitter und erfreuen den Gaumen nicht.

Dank der intensiven Zuchterfolge des 19. Jahrhunderts kennen wir heute an die 90 verschiedene Flieder-Varianten mit unterschiedlichsten Blütenzeiten und Düften.Mit seinen herzförmigen Blättern ist der Syringa ein Vertreter der Ölbaumgewächse.Er besitzt hartes, sehr schwer spaltbares Holz, das bei Drechslern und Tischlern sehr beliebt ist..Auch zum lustigen Pfeiferl-schnitzen ist es bestens geeignet.Der Flieder braucht humusreichen, kalkhaltigen Boden und liebt voll sonnige Standorte.Fliederbüsche muß man nicht unbedingt zurückschneiden.Fliederbüsche sind ideale Heckenpflanzen, da sie mit einem Jahreszuwachs von 30-50 cm schon nach wenigen Jahren eine dichte Hecke bilden. Sie blühen ohne Schnitt am schönsten und werden fast nicht von Schädlingen befallen!

…ob Fliederblüten auch bei den Bienen Milben-abwehrend wirkt müsste man ausprobieren….
Indischer Flieder, indischer Zedrach (Melia)Persischer Flieder, Chinesischer Holunder oder Paternosterbaum genannt, ist ein sommergrüner Baum aus dem Süden und Südosten Asiens. … Verwendung (hilft gegen Pilze, Milben, …
Blätter und getrocknete Früchte haben insektizide Wirkung

Auch Fliederblüten trocknen:

Der blühende Fliederstrauch soll um die Mittagszeit aufgesucht werden, will man die frisch aufgebrochenen Blüten ernten. Diese werden dann gründlich im Schatten getrocknet. Bei Unwohlsein im Oberbauch kocht man mit 4 Esslöffeln der gewonnenen Droge 1 Liter Tee im Heißaufguss, den man tagsüber verteilt trinken kann.

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