Wilmas Bienenblog

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Archiv: Freitag, 16. April 2010

Buchzusammenfassung- „Imkern mit dem Magazin“ von Karl Pfefferle

Karl Pfefferle arbeitete schon von Kindheit an
ohne Handschuhe und ohne Schleier und ist selten gestochen worden.

°er tätigte die künstliche Vermehrung nur während der natürlichen Vermehrungszeit
und schloss mit der Sommersonnenwende ab.

°Die Ableger wurden nur noch mit Flugbienen gebildet.
Sie kamen nie mehr auf den selben Platz wo das Bienenmaterial entnommen wurde
zur Aufstellung, sondern es wurde eine seperate Ablegestation
außerhalb des bisherigen Flugkreises geschaffen.
Daraufhin waren die Ablegerkästen plötzlich zu klein.
Sie wurden ausgeschieden und durch größere, mit Brutraumvolumen von 12 Waben, ersetzt.
Diese Maßnahmen haben sich sehr positiv ausgewirkt.

Wenn man mit dem BIENENKorb
imkert brauchte Pfefferle und seine Frau so gut wie keine Varroabehandlung.

Die Winterruhe wird durch mehrere Reinigungsflüge unterbrochenund bald stellt sich auch an wärmeren Tagen der erste POLLENFLUG ein

(bei uns blühen nun Marille,Kriecherlstrauch,und Kirsche beginnt heuer wetter-bedingt später.

Milben wurden in 3 Tag 5 Milben gezählt,es muß weiter Milben beobachtet werden.

Bald können alle Mittelwände eingehängt werden und die Bienen finden ohne Zuckerfütterung genug selber.)

Bei der Beobachtung der Flugtätigkeit zeigt sich auch die Volksstärke am deutlichsten.Zu dieser Zeit beginnt spontan stärkerer Bruteinschlag, die Völker brauchen Wasser, dies sollte in der Nähe vorhanden sein,(jedoch können sie bis zu 3 Km um Pollen und Wasser fliegen)

Die Bruttätigeit hat zu dieser Zeit im unteren Magazin begonnen.

(Pfefferle ist ein Freund davon die Futterwaben mit dem Stockmeißel oder einer Essgabel die Futterzellen leicht anzuritzen oder anzudrücken.Diiese Maßnahme erleichtert dem Volk nicht nur das Vordringen des Brutnestes zur Decke,sondern das freigelegte Futter wird spontan umgetragen und es erscheint als Folge rund um das Brutnest flüssiges , vorgefertigtes, jederzeit greifbares Futter.Überall, wo die Bienen aus dem Brutnest „herausgreifen“,finden sie offenes Futter und bekommen den Eindruck im Futter zu schwimmen.Das beflügelt die weitere Entwicklung der Brut.Die Pollen liefern durch seinen Eiweiß-und Fettgehalt die lebenswichtigen Aufbaustoffe für das Bienenvolk.Der eingetragene Pollen wirkt im Volk immer als Sofortprogramm.Es ist offenbar auch so gedacht, denn er kann im Gegensatz zu Honig, selbst von den Bienen nicht so langfristig haltbar gemacht werden. Pollen ist einfach der „zündende Funke“, und das Bienenvolk ist in seinem ganzen Entwicklungsverlauf vom Pollenvorkommen in der freien Natur in direkter Weise abhängig.Wenn die alljährliche Erwärmung im Frühling das große Erwachen und anschließend das große Blühen in der Natur hervorbringt, geht auch die Bruttätigkeit des Bienenvolkes auf Hochtouren.Sie erlebt eine Steigerung bis zum Kulminationspunkt um die Jahresmitte.Während dieser aufsteigenden Linie bis zum Höhepunkt tritt der Schwarmtrieb beim Bienenvolk ein.Dann klingt die Bruttätigkeit langsam wieder ab und endet etwa mit dem Verlöschen der letzten Blüten.Daran schließt sich die brutfreie Winterzeit an.Zuvor bilden sich im Nachsommer die sogenannten Winterbienen aus….Winterbienen sind Physiologisch anders ausgestattet als ihre Schwestern während der Sommerszeit, sie besitzen gut ausgebildete Fetteiweißpolster und haben die längste Lebenserwartung.(8 Monate )
Sommerbienen leben um die (6 Wochen=30 – 35 Tage.)
Die Winterbienen bilden im Wintervolk die Brücke- an das andere Ufer-zu den Jungbienen des Frühjahrs. So schließt sich der Kreis des Lebens, die einzelnen Bienengenerationen sind in diesem Kreis aneinandergekettet, in dem es praktisch keinen Anfang und kein ende,sondern nur ÜBERGÄNGE gibt.so kommt man beim Schreiben immer wieder in die VErlegenheit, wo man den Anfang machen soll.

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