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Arnika(Anica montana)giftig und streng geschützt;in geringen Mengen auch innerlich heilkräftig,vor allem äußerlich sehr wirksam als altbewährtes Wundheilmittel.Sollte in biologischer Umgebung wieder angesiedelt werden!


Volksnamen:
Wohlverleih,Fallkraut,St.Johanniskraut,
Stoßkraut,Engelskraut,Wolfsauge,
Wolfsgelb,Kraftrose, Mönchskraut,

Eigenschaften:
– entzündungshemmend, kreislaufanregend, blutstillend.

Arnika-Tropfen zubereiten:

Ca. 75 g von getrockneten Arnikablüten werden in 1 Liter 70%igem Alkohol angesetzt und 14 Tage lang stehen gelassen. Danach presst man die Blütenblätter aus und verdünnt den Auszug in einem Verhältnis 1 : 1 mit Wasser. Um die Abwehrkräfte zu stärken und die Herztätigkeit zu fördern, kann man 2-mal täglich 3 bis 5 Tropfen davon einnehmen.

Anwendungen:
Es ist erst vor einigen Jahren gelungen, die mancherorts bereits ausgestorbene Arnika für den pharmazeutischen Bedarf auf Feldern anzubauen.Oft handelt es sich bei der kultivierten Art um den amerikanischen Wiesenarnika(Arnica chamissonis)der eine ähnliche Inhaltsdichte aufweist wie unser heimischer.

Sammeln in der Natur:
Streng geschützte Pflanze,deshalb ist das Sammeln nicht erlaubt.Nach Möglichkeit sollte diese Pflanze in der Umgebung(Hausgarten)wieder angesiedelt werden, wächst auf sandigen, nicht gedüngte Wiesen und Bergwiesen und in ausgetrockneten Mooren.Kalkböden werden gemieden.

Konservieren/aufbewahren:
Blüten im Halbschatten trocknen und in Dosen lagern, Tinktur kühl und trocken stellen.

Kommission E:
Verletzungs- und Unfallfolgen,Muskel und Gelenksbeschwerden,Entzündungen im Mund und Rachenraum.

Blätter und Wurzeln könnte man zu Kräutertabaken mischen.

Arnika wirkt auf Gefäßnerven und Blutgefäße. Man sollte sie immer dann anwenden wenn Gewalt im Spiel ist.
Also nach Unfällen, Schlaganfall etc.Die Volksmedizin sieht im Blütentee aus der frischen Pflanze ein Mittel gegen Impotenz.Hier ist allerdings Vorsicht angebracht, da die Blüte der Arnika häufig die Brut einer giftigen Fliegenart enthält.

Als Arnika noch nicht zu den geschützten Pflanzen zählte, machte man daraus Haarwaschmittel und Badezusätze.

°Eine kleine Prise Arnika sollte in keiner selbstgemachten Räucherkerze fehlen.

Frische Arnikablüten, in kaltgepressten Öl(bio) angesetzt sind ein Gelenks-und Körperöl

Als Essenz, Tinktur oder Salbe ist Arnika ein altbewährtes Wundheilmittel. sie hilft äußerlich in Umschlägen bei Schnitt-und Stoßwunden,Verstauchungen, Verrenkungen,Quetschungen und versteckten Blutungen, also überall dort wo Gewalt eingewirkt hat.

°1-2 Tropfen der Tinktur mit etwas Wasser oder pur auf die Zunge geben, helfen bei Gehirnerschütterung, Lähmungen nach Verwundungen und Schlaganfall.
Pfarrer Kneipp sowie alle Kräuterpfarrer haben eine hohe Meinung von der Heilpflanze und lieben sie über alle Maßen.Außer bei den Gewalteinwirkungen war sie für Pfarrer Kneipp auch Gurgelmittel für eine gute Stimme.

Für Kräuterpfarrer Weidinger war(und ist) sie eine fast ausgerottete schützenswerte Pflanze.Nach Kräuterpfarrer Weidinger nennen die Hirten auf den Almen diese Pflanze „Milchkrautweiden“ und die Botaniker nennen sie „Pappus“.Die Arniker gehört zu den Korbblütlern.Die Samenverbreitung erfolgt über den Wind.
Durch den zunehmenden Erholungsverkehr,Planierung der Skiabfahrten und die konventionelle Landwirtschaft wurde die Flora und Fauna der Almwiesen und Matten dezimiert.
„Schauen. Erschauern.Stehen lassen und innerlich bereichert weitergehen.(Hing´schaut und g´sund g´lebt)
Lehrer von Kräuterpfarrer Weidinger.Merk Dir eines.Unsere Berge sind schön.Aber ohne Pflanzen sind es Steinwüsten.Jedes Bergkräutl, das man ausreißt, braucht 15 Jahre, bis es wieder dasteht, so wie jetzt blüht und Dich erfreut.
Nach Düngung, intensiver Aufforstung und Trockenlegung sind die Bestände rasch zurrückgegangen.Wunderwerke der Schöpfung zeugen von der Spur Gottes.Die Schöpfung: Spiegel Gottes.
Nagelbetteiterungen und Abzesse werden mit Arnikaverdünnung behandelt.
Innerlich ist Arnika wirksam.Stärkt das Herz.Nimmt Spannungen.

Die Tinktur hat sich auch bei Krämpfen ,Epilepsie, Verdauungsträgheit, Bronchitis, Leber- und Milzanschwellung,Rheuma und Gicht bewährt.

10 bis 20 Tropfen einer Blütenessenz in 125 ml Wasser zum gurgeln benützt, vertreiben schnell Heiserkeit(alle 19 Minuten anwenden) nicht schlucken.

Für Umschläge oder Kompressen verwendet man eine Verdünnung 1:3 mit Wasser,bei Einreibungen gegen Übermüdung, Steifheit der Gelenke und sonstige, von anstrengender Arbeit kommenden Beschwerden verwendet man eine Verdünnung 1:5 und reibt den Körper damit ein. Um die Wirkung zu verstärken kann etwas Kampfer beigegeben werden.

Umschläge sind auch gut bei Hexenschuß, bei Rheuma, Schleimbeutel- und Sehnenentzündungen und auch Venenleiden.

Die Arnikasalbe ist äußerlich zu verwenden bei Prellungen, Stauchungen, Blutergüssen,Schmerzen durch Überanstrengung, jedoch nciht auf offene Wunden.Arnikasalbe wird aus frischen Blütenblättern gemacht, sie hilft bei den oben erwähnten Verletzungen, bei Muskelkater und Gelenksschmerzen, ausserdem bei Venenbeschwerden.

Mit der 1:1 verdünnten Tinktur kann man Insektenstiche behandeln.

Achtung: Das in der Arnika enthaltene Helenalanin ist ein Herzgift, dass bei Überdosierung zum Tod führen kann.Kleine Dosen aber helfen gegen die sogenannte Adernverknotung, das sind Geschwülste in den Adern,deren Ursachen in zuwenig Bewegung, berufsbedingten Sitzen oder Stehen und in Stuhlverstopfung zu finden sind.

Arnika verbessert auch die Durchblutung der Herzkranzgefäße, die Pflanze stimuliert das Herz älterer Menschen und verbessert die Herzleistung, besonders bei Angina pectoris. Bei Herz- oder Kreislaufstörungen sollte man die Arnika unte Kontrolle des Arztes anwenden.Innerlich darf die Tinktur wegen der Vergiftungsgefahr nur in kleinen Mengen und in der Verdünnung 1:3 genommen werden.

Manchmal kann der Körper verschiedene Mineralien oder auch Vitamine nicht richtig aufnehmen.Man fühlt sich schlapp und weiß nicht recht, warum.Heilpraktiker haben eine Reihe von Einschleuserpflanzen entdeckt. Arnika dürfte ein Zellkommunikator für Kalzium sein.Bei einer gestörten Kalziumaufnahme ist also Arnika ein Mittel zur Wahl., allerdings nur in sehr geringer Menge, da innerlich mit Vorsicht zu genießen.Ein paar Tropfen Tinktur genügen.

Allergiker, hellhäutige und rotblonde Menschen sollten vorsichtig ausprobieren, ob sie Arnka vertragen.Niemals unverdünnt anwenden.

Rezepte für die Gesundheit

Arnikatinktur

Die gepulverte Wurzel wird im Verhältnis 1:20 mit starkem Weingeist angesetzt, täglich geschüttelt und 2 bis 3 Wochen in die Wärme gestellt.Die Blüten werden 1:5 angesetzt und ebenso vorgegangen.Danach wird gefiltert.

Arnikaessenz

25 bis 30 frische, sorgfältig verlesenen Arnikablüten werden in eine Flasche gefüllt und mit soviel Obstschnaps oder Franzbrantwein übergossen, dass die Blüten bedeckt sind.
die Falschen verschließen und 3 Wochen in die Sonne stellen.Der Arnikageist wird nicht getrunken, außer tropfenweise bei Durchfall vor allem äußerlich bei Quetschungen, Blutergüssen oder zum Gurgeln bei Schmerzen im Bereich der Mundhöhle verwendet.

Arnikaöl

1 Glas zu Hälfte mit verlesenen Arnikablüten füllen und mit biologischen kaltgepressten Sonnenblumen-oder Olivenöl übergießen, dass alle Blütenblätter bedeckt sind.3 Wochen verschlossen in die Sonne stellen und manchmal aufschütteln.dieses Öl kann man mit Ringelblumenöl mischen und man hat ein hervorragendes Massagemittel.

Hildegard von Bingen
Die Arnika ist sehr warm und hat eine giftige Wärme in sich.Sie ist ein verteilendes Mäler und geronnenes Blut.WEnn ein Mensch einen anderen an der Haut mit grünen Arnika berührt, wird er in Liebe zu ihm entbrennen.

Die heilende Wirkung der Arnika bei Verletzungen wurde bereits im 17. Jahrhundert dokumentiert. Auch heute noch ist Arnika eine der meistgenutzten Heilpflanzen in der Naturheilkunde. Im Gegensatz zu anderen Pflanzen, die häufig nur gegen ein bestimmtes Leiden eingesetzt werden können, ist das Wirkungssspektrum von Arnika sehr breit, was die Heilpflanze zum idealen Erste-Hilfe-Mittel bei Verletzungen und Schockzuständen macht.
Zu medizinischen Zwecken werden ausschließlich die getrockneten Blütenstände der Arnika verwendet. Die wichtigsten Inhaltsstoffe der Arnikablüten sind:

– Flavonoide

– ätherisches Öl (Thymole, Sesquiterpene, Phenolcarbonsäuren)

– Helenalin

– Polysaccharide

– Cumarine

– Bitterstoffe (Arnicin)

Für die entzündungshemmenden Eigenschaften von Arnika wird hauptsächlich der Wirkstoff Thymol verantwortlich gemacht, der Bestandteil des ätherischen Öls ist. Ganz ähnlich wirkt auch das Helenalin. Diese Substanz kann einen entzündungsfördernden Botenstoff (TNF alpha) hemmen und so Entzündungen und Ödembildungen verhindern. Damit hat Arnika eine ähnliche Wirkung wie Kortison, jedoch ohne dessen schädliche Nebenwirkungen. Arnika wirkt:

– entzündungshemmend

– abschwellend

– schmerzstillend

– keimtötend

Diese Wirkungen erreichen Sie in erster Linie mit äußerlichen Anwendungen in Form von Salben oder Tinkturen. Die innerliche Anwendung von Arnika ist nur in der homöopathischen Form empfehlenswert, da das Helenalin im ätherischen Blütenöl giftig wirkt. Der früher von der Volksmedizin zur Herzstärkung beliebte Arnika-Tee wird heute nur noch für Mundspülungen verwendet. Arnika hilft Ihnen bei:

– Quetschungen, Prellungen

– Verletzungs- und Unfallfolgen

– Blutergüssen

– rheumatischen Gelenk- oder Muskelschmerzen

– Mundschleimhautentzündung

Unmittelbar nach einer Operation in homöopathischer Potenzierung eingenommen, fördert Arnika die Wundheilung und verhindert die Bildung von Blutergüssen und Schwellungen.

Getrocknete Arnika-Blüten, Arnika-Essenzen, Fertigpräparate mit Arnika-Extrakten und homöopathische Arnika-Globuli erhalten Sie in der Apotheke. Arnika-Salben und -Tinkturen können Sie auch im Drogeriemarkt kaufen.

Grundrezept für Arnika-Tee: Übergießen Sie 1 – 2 TL getrocknete Arnikablüten mit einer Tasse kochendem Wasser und seihen Sie den Aufguss nach 15 Minuten ab. Machen Sie mit dem lauwarmen Tee bei Entzündungen im Mund und bei Aphthen mehrmals täglich eine Mundspülung.

Abschwellende Arnikakompressen: Vermischen Sie 1 EL Arnika-Essenz mit 9 EL Wasser und tränken Sie damit ein Kompressentuch. Lassen Sie bei Prellungen und Quetschungen zur Schmerzlinderung und Abschwellung die Kompresse 15 Minuten auf der verletzten Stelle einwirken.

Schmerzstillendes Arnika-Öl: Füllen Sie ein Schraubdeckelglas mit einer Handvoll Arnika-Blüten, und übergießen Sie diese mit Olivenöl bis diese vollkommen bedeckt sind. Lassen Sie den Ansatz 3 Wochen an einem sonnigen Ort ziehen. Verwenden Sie das Öl nach dem Abfiltern zur Massage bei Muskel- oder Gelenkschmerzen.

Homöopathische Anwendung: Lassen Sie bei Verletzungen oder Operationen unmittelbar nach dem Ereignis einmalig 3 Globuli in der Potenz C30 langsam im Mund zergehen.

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