Wilmas Bienenblog

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…heute war die letzte Honigernte für heuer…biologischer Wiesenkräuterhonig-der geschmacklich beste Honig den wir je geerntet haben…!

Bei der Durchsicht der Völker konnte wir bemerken dass schon weniger Brut war vor allem fast keine Brut im neuen Schwarmableger,fast keine Dronenbrut;

2 Kübeln Honig Wiesenkräuterhonig wurde geerntet …fruchtig…zitroniger
Geschmack…vitaminreich…nicht zu süß…fast wie der Frühjahrshonig…hell…. sehr flüssig aber gute Konsistenz…!


…geht ist Blut… macht fröhlich…stärkt die Nerven…gibt Kraft und Ausdauer…sogar schmerzstillend…kreislaufstärkend…stillt sogar den Durst mit den ca 15% Wassergehalt!
…fruchtiger Nachgeschmack…von blühender Zitronenmelisse und Taubnessel und Herzgespann und Himbeersträucher…Brombeersträucher…wichtig bei der Honigqualität ist auch die Wasserqualität bei der Bienentränke…Bienen mögen abgestandenes Teich-Algenwasser und liebenaber auch frisches Brunnenquellwasser…!Mehr Honigertrag mit guter Bienentränke…
Der von der letzten Ernte anfallender sehr guter Entdeckelungshonig wurde dem Birkenwaldschwarmableger mittels Futtertasse heute eingefüttert…etwas Honigeinlagerung im Ableger…weniger Tracht im Birkenwald als im Kräutergarten.

Auffallend- das Entdeckelungswachs war sehr leicht zu entfernen beim Entdeckeln…das könnte heißen, dass die Bienen im Winter die Honigreserven leicht öffnen können; der meiste Honig wurde den Bienen für den Winter im Volk belassen;

wichtige Lernerfahrung: …auf helle junge ausgebaute Waben beim Einwintern achten, denn diese könnten leichter geöffnet werden von den Bienen als ältere dunkle Waben…

Dennnoch wird aufgehobener Entdeckelungshonig von den verschiedenen Honigernten…besonders den vitaminreichen vom Frühjahr… den Bienen bei Zeiten eingefüttert.Wir im Retzerland haben ein längeres Bienenjahr als in den übrigen Bundesländern,weil wir sehr viel Sonne und Kräuterläppertracht haben; darum können die Bienen noch sehr viel Tracht jetzt bis in den Herbst eintragen.
Beizschäden sind derzeit nicht zu beobachten weil die Bienenanzahl im Bienenvolk sehr hoch ist; gefährlich wird es erst beim Herstbrachefuttereintrag, wenn das Brachesaatgut gebeizt und nicht biologisch angebaut und bewirtschaftet wird und nicht ungebeiztes Saatgut verwendet wird, dann sterben die Bienen beim Öffnen der Futterreserven zu beobachten letzten Winter.Die Bienen beginnen sich schon nach unten zurückzuziehen; vermehrte Propolisverkittung ist zu beobachten …erst nach dem Ausschlecken der geschleuderten Waben werden Zargen entfernt und je nach Volksstärke ein-oder zweizargig eingewintert.Flugloch wurde verengt und schon die Mäusegitter vorbereitet.

Erst beim Rückgang der Aussentemperaturen wird an die Varroabehandlung gedacht.Da die Hitze einen geringeren Varrabefall bewirkt kann die Varroabehandlung noch etwas verschoben werden weil kein Akutbefall zu befürchten ist.
In Afrika gibt es wegen der Hitze fast keinen Varroabefall.

Je mehr die Bienen an biologischen Futter eingefüttert bekommen und biologsische Bienentränken zur Verfügung haben desto weniger sind die Bienen angewiesen gebeizte >Maisfelder anzufliegen beim Wassertrinken.Die Beizmittel in unserer Gegend werden wegen der Bienengefährdungskampagne in den Medien freiwillig in unserer Gegend reduziert und einige politische Maßnahme dürften schon positive Auswirkungen haben, weil neu angelegte Maisfelder nicht mit Maisbeizmittel behandelt werden dürfen und die Maisfelder wegen der starken Auszerrung des Bodens immer wieder gewechselt werden müssen, viele Landwirte überlegen auch die Umstellung auf biologischen Landbau wegen der Bodenerhaltung, der besseren Wasseraufnahme und dem regeren Bodenlebens und der Vermehrung der Nützlinge und der Stärkung der Ackerpflanzen im Immunsystem, und schlußendlich der Bienenfreundlichkeit und der besseren Befruchtung und deswegen höhere langanhaltende Ernteerträge als in der konventionellen Landwirtschaftsweise wo der Boden nachhaltig am Bodenleben verliert.

Ausgefallen ist heuer Gott sei Dank die bakteriologische Gelsenbekämpfung mittels Flugezug im Thayatal, die das Bienenvolk vehement im Gesamtgefüge gestört haben vergangenes Jahr(Versuchreihe) und die Bienenanzahl im Volk sehr geschwächt haben sodass sich zuwenige Winterbienen entwickeln haben können, die das Volk sicher über den Winter hätten bringen können.
Dem lieben Gott sei Dank dass heuer die Bienen sehr sehr gut und stark aussehen und zu hoffen ist, dass alles gut bleibt.Vielleicht weil sie glücklich sind?

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