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Heute bei der Schwammerlsuche „Körnchenröhrling“ und Parasol und gemeine Birkenpilz gefunden; …

Gemeiner Birkenpilz

Den berühmten Parasol oder „gemeiner Riesenschirmling“(Macrolepiota procera) kennt fast jeder und ist in unserer Region dann des öfteren zu finden, wenn die Wetterbedingungen passen.

… neu erkannt:
Körnchen – Röhrling , Schmerling (Suillus granulatus)

Kurzbeschreibung:
Schleimiger, ringloser Röhrenpilz mit gelbbraunem Hut, olivgelben Röhren und jung mit milchigen Tröpfchen an der Hutunterseite.

Hut:
anfangs halbkugelig, später flach gewölbt (konvex) bis polsterförmig; braun- bis rötlichgelb; Oberfläche besonders jung stark schmierig – klebrig (Name!), trocken matt glänzend und glatt; Huthaut abziehbar; Hutrand lange eingebogen; 4 – 10cm breit.

Röhren:
5 – 10mm lang; angeheftet; leicht am Stiel herablaufend; zuerst hellgelb, dann allmählich oliv- bis schmutziggelb; Mündungen zuerst sehr klein, später größer; jung und bei feuchtem Wetter mit kleinen milchigen Tröpfchen.

Stiel:
8 – 12cm lang, bis 2cm breit; hellgelb; meist kurz, fest, voll, +/-zylindrisch, alt schmutzigbräunlich; ohne Ring; jung an der Spitze ebenfalls mit milchigen Tröpfchen und körnigen, weißgelblichen, später bräunenden Wärzchen besetzt.

Fleisch:
Zuerst weiß bis hellgelb, dick, jung zart und fest, dann weich und schwammig; im Schnitt nicht färbend; Geruch obstartig, Geschmack mild und angenehm säuerlich.

Sporenstaub:
olivbraun

Wert:
essbar; sehr zarter und milder Pilz; sollte nur wenig gewürzt und ohne kräftig schmeckende Zutaten (Speck, Kräuter, …) zubereitet werden, um den zarten Geschmack nicht zu überdecken, am besten in Butter dünsten … .

Tipp:
Vorsicht beim Transport: nur gut gesäuberte Pilze in den Korb legen (wegen des schmierigen Hutes, an dem sonst viel Sand usw. festklebt, das Putzen wird zu Hause dadurch wesentlich erschwert und es wird mehr Verlust verursacht), außerdem Pilze luftig, nicht in verschlossenen Plastiktüten, transportieren, weil der Pilz sich in der luftabgeschlossenen Plastiktüte schneller erwärmt und somit auch schneller verdirbt.

Vorkommen:
Juni – Oktober besonders unter 2nadligen Kiefern (Pinus nigra, Pinus silvestris), gern auf Sand- und Kalkböden an sonnigen Standorten wie Lichtungen, Schneisen, Waldwegen, Dünen, Trockenrasen; gesellig und häufig vom Flachland bis ins Hochgebirge.

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