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Die atomar-gemachte CO2-Lüge und die atomfreie Wahrheit

EU-Vorsitz atomfreies Öko-Österreich:

Österreich ist Vorbild von Ökostrom

Gewessler für baldige Einführung der CO2-Grenzsteuer für Atomländer in Europa

Wind, Wasser, Sonne: Was die Stromwende kostet
Geht es nach den österreichischrn Öko-Plänen, so soll in ,,nur? 12 Jahren“ die gesamte heimische Stromproduktion aus erneuerbaren Energieträgern kommen.

Statt Kohle, Öl und Gas sollen Wasser-, Wind- und Sonnenkraftwerke für den nötigen Strom sorgen.

Denn nur so kann Österreich seine Klimaziele erreichen.

Was dieses Vorhaben kostet, ist umstritten: Die Stromwirtschaft spricht von 50 Milliarden Euro?
Das ist zu hoch, sagen Experten?

ECO hat recherchiert, welche Investitionen für die grüne Stromzukunft wirklich notwendig sind – und welche Unternehmen profitieren werden. Bericht: Hans Hrabal, Lisa Lind

Die CO2-Lüge:
Mit der Aussage „0 CO2“ wirbt die Atomindustrie gern auf Plakaten und in Anzeigen. Dies ist, gelinde gesagt, stark #irreführend. Denn es gilt allenfalls für den Betrieb von AKW, keineswegs aber für die der Stromerzeugung vorgelagerte Prozesskette. Sie umfasst den Bau der Meiler, die Produktion der Baustoffe sowie des Brennstoffs Uran. Die Kernkraft hat somit durchaus Klimaauswirkungen. Im Zuge der Bereitstellung von Atomstrom, so errechnete das Öko-Institut 2007, fallen für deutsche AKW 31 Gramm des Treibhausgases Kohlendioxid (CO2) pro Kilowattstunde (kWh) an, in russischen sogar über 60 Gramm. Der Block C des AKW Gundremmingen mit einer Stromproduktion von elf Milliarden kWh pro Jahr ist demnach für den Ausstoß von 352 000 Tonnen CO2 verantwortlich.

Überdies reichen die Vorräte von wirtschaftlich gewinnbarem Uran weltweit gerade noch etwa 65 Jahre.

Die Erze mit hohem Urangehalt sind schon heute weitgehend erschöpft.

Zwar lässt sich mit mehr Aufwand und Kosteneinsatz Uran auch aus minderwertigem Erz gewinnen, zur Not sogar aus Meerwasser.

Doch dies treibt nicht nur den Preis für die Brennelemente in schwindelnde Höhen, sondern hat auch gravierende ökologische Folgen. So steigen die CO2-Emissionen bei der Aufbereitung niedriger konzentrierter Erze.

Eine weitere Studie – sie beruht auf Daten der Konferenz für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung – weist nach, dass die Uranvorkommen weltweit auch bei reduziertem Bedarf spätestens 2070 ausgebeutet sein werden.

Derzeit deckt die Atomkraft nur rund 7 Prozent des weltweiten Energiebedarfs.

Würde dieser Anteil erhöht, wären die Uranressourcen in kurzer Zeit erschöpft.

Über 99 Prozent Abfall

Europas AKW beziehen das Uran überwiegend aus Russland, Australien, Kanada, Kasachstan, Usbekistan und Niger.

Seine Konzentration im Erz ist meist sehr gering (ca. 0,1 Prozent), deshalb müssen große Gesteinsmengen abgebaut werden (meist in offenen Gruben), von denen über 99 Prozent Abfall sind.

Dabei fallen große Mengen radioaktiv und chemisch verseuchter Abwässer an, die in der Regel in nahe Flüsse und Seen gepumpt werden und auch ins Grundwasser gelangen.

Weltweit lagern bereits über eine Milliarde Tonnen Uranerzschlämme, jährlich kommen weitere 20 Millionen hinzu. Nachdem sie getrocknet sind, treibt der Wind den giftigen Staub übers Land.

Meist findet die weitere Aufbereitung gleich bei den Gruben statt. Das Uranerz wird zu gelbem Pulver – dem „Yellowcake” – umgesetzt.

Dabei löst sich, wie auch schon beim Erzabbau, radioaktives Radongas aus dem Gestein. Von den beim früheren DDR-Uranproduzenten Wismut AG beschäftigten Bergleuten starben von 1946 bis zum Betriebsende 1990 über 7160 an Lungenkrebs, hervorgerufen durch Radon.

Gefahr für die Gesundheit

In Niger untersuchte das unabhängige Institut CRIIRA zwischen 2003 und 2005 die Umweltfolgen des Uranabbaus und konstatierte überhöhte Strahlenwerte im Trinkwasser sowie eine hohe Belastung der Minenarbeiter und Bevölkerung in der Region durch Radon.

Im Jahr 2007 lehnte die finnische Regierung aufgrund des Widerstands der Bevölkerung einen Antrag der französischen Atomfirma Areva ab, im Land nach Uran zu suchen.

Am ostfinnischen See Kitkajärvi etwa fürchten Fischer eine Verschmutzung des Gewässers.

Überdies sind mit der Kernkraft Gesundheitsgefahren verbunden. Im Dezember 2007 machte eine Studie des Deutschen Kinderkrebsregisters in Mainz Schlagzeilen:

Ärzte hatten herausgefunden, dass Kinder mit höherer Wahrscheinlichkeit an Leukämie erkranken, je näher sie an einem AKW wohnen.

Die sogenannte KiKK-Studie wies das erhöhte Erkrankungsrisiko noch in einer Entfernung von 50 Kilometern nach.

Für Kleinkinder verdoppelte sich das Leukämierisiko im Nahbereich bis 5 Kilometer. Allerdings waren die Angaben aufgrund der geringen Fallzahlen lange Zeit umstritten.

Für Beschäftigte in einem AKW erhöht sich das Risiko, an einem Krebsleiden zu sterben, bereits durch eine geringe kumulative Strahlenexposition um 10 %.

Dies berichtete ein internationales Forscherteam, das im Auftrag der International Agency for Research on Cancer im französischen Lyon eine Risikobewertung vornahm.

Österreich hat - weil ATOMFREI - die Klima-Hausaufgaben bereits vorbildlich für ganz Europa und die Welt gemacht:

Atomlobby klagt mit gekaufter Promineten-Lobby atomfreies Österreich als Klimasünder?

VCÖ (Wien, 29. Oktober 2018) – Die massive Zunahme des Lkw- und Pkw-Verkehrs schlägt sich negativ in Österreichs Klimabilanz nieder.

Eine aktuelle VCÖ-Analyse auf Basis von Daten der Europäischen Umweltagentur zeigt, dass Österreich pro Kopf die #dritthöchsten CO2-Emissionen des Landverkehrs hat.

Mit 2.610 Kilogramm CO2 pro Kopf sind die Emissionen um 60 Prozent höher als im EU-Schnitt. Der vergleichsweise billige Sprit in Österreich führt zu mehr Lkw-Transit und verschlechtert Österreichs Klimabilanz. Zudem wird zu viel mit dem Auto gefahren?

Der VCÖ fordert den verstärkten Ausbau des Öffentlichen Verkehrs und der #Rad-Infrastruktur sowie eine #ökologische #Steuerreform.

Schlechtes Zeugnis für Österreichs Klimabilanz?Atomfreiheit ist kein Klima-Ökobonus?

Die aktuellen Daten der Europäischen Umweltagentur zeigen, dass Österreich zu jenen Staaten zählt, wo im Jahr 2017 die Treibhausgas-Emissionen anstatt zu sinken #gestiegen sind, macht der VCÖ aufmerksam.

@Bei der Studie fehlt die Klimabillanz von Atomfreiheit

Während Dänemark (Dänemark war einst führend mit Atomenergie und setzt nun angeblich auf Wind) und Finnland konnte die Treibhausgas-Emissionen innerhalb eines Jahres um rund fünf Prozent(mit Atomkraft) reduzierten, in Österreich stiegen angeblich Treibhausgas-Emissionen um 2,8 Prozent zu.

○Kritik: Atomfreiheit Österreich zählt nicht?

○Da Österreichs Atomfreiheit in keiner Klimabillanzrechnung als Klimabonus aufscheint, ist die #Klimastudie #unvollständig.

-….Mit gefährlicher Atomkraft reduzierte Finnland die Treibhausgas-Emmisdionswerte.
Derzeit laufen in Finnland 4 ältere Reaktoren an 2 Standorten im Süden des Landes und lieferten 2016 33,71% der Stromproduktion.

In Finnland ist der weltweit erste Bau eines neuen „EPR“-Druckwasserreaktors mit extrem hoher Leistung beschlossen, dessen Sicherheitskonzept von Atomexperten stark kritisiert wird. Dies ist auch der erste Neubau eines AKW innerhalb der EU seit den 1980er Jahren.

Atompolitische Debatte
Das ursprüngliche Atomprogramm wurde vor dem Hintergrund erheblicher öffentlicher Proteste 1993 zunächst gestoppt. 2002 beschloss das Parlament jedoch den Neubau des 5. Reaktors, woraufhin die finnischen Grünen die Regierung verließen. Das finnische EPR-Projekt ist die größte private Industrieinvestition in der Geschichte des Landes. Die Wirtschaftlichkeit des Projektes ist äußerst fragwürdig, aber der Konzern Framatome-ANP brauchte nach mehr als einem Jahrzehnt der EPR-Entwicklung dringend eine Bauentscheidung. Nur durch Abnahmegarantien für den im Reaktor erzeugten Strom zu vergleichsweise hohen Preisen seitens der Teilhaber war die Finanzierung überhaupt möglich. Zusätzlich wurde das Projekt immer größer dimensioniert um Wirtschaftlichkeit zu erreichen, und ein kühner Bauplan wurde erstellt. Inzwischen zeichnet sich ab, dass das Vorzeigeprojekt zum wirtschaftlichen Desaster wird, denn der Bau verzögert sich immer weiter: statt wie geplant 2009 soll das Projekt nun frühestens 2016 fertig gestellt werden, die Baukosten stiegen von projektierten € 3,2 Milliarden auf derzeit geschätzte € 8,5 Milliarden.

Eine Ursache der Verzögerung: um die Kosten zu drücken heuerte man 1.500 Zulieferer aus 28 Ländern an. Häufig wurden Firmen beauftragt, die keinerlei Erfahrung mit so einem Großprojekt hatten, dafür aber billig waren. Die finnische Strahlenschutzbehörde STUK weigerte sich immer wieder, den Pfusch am Bau hinzunehmen.

In bislang über 1.500 Fällen gab es Abweichungen von den Sicherheitsbestimmungen.

Die Jahre andauernde Verspätung bei der Fertigstellung wird Privathaushalten und Industrie erhebliche Zusatzkosten bringen. Schätzungen gehen von mehr als € 3 Milliarden aus, für die teurer Importstrom zugekauft werden muss. Finnland besetzt weltweit Platz 5 im Wettrennen um den höchsten Pro-Kopf-Stromverbrauch.

„Der Anstieg in Österreich war angeblich ohne Atomfreiheit-Bonus damit 4 Mal so hoch wie im EU-Schnitt.

○Atomfreiheit Österreich wurde bislang noch nicht ?als Klimabonus eingerechnet.

Der größte Problembereich beim Klimaschutz ist neben ATOM -Nachbarländer der LKW-Wirtschafts-Verkehr“, stellt VCÖ-Expertin fest.

Neben Maßnahmen in Österreich ist auch auf EU-Ebene mehr Klimaschutz im Verkehr nötig. Die Verkehrs- und Umweltminister sind gefordert, beim heute und morgen stattfindenden informellen Ministerrat in Graz die Weichen für eine Klimaschutz-Offensive im Verkehr zu stellen, betont der VCÖ. Unter anderem ist mit niedrigen CO2-Grenzwerten für neue Lkw und Pkw sicherzustellen, dass künftige Fahrzeugflotten weniger klimaschädlich sind. „Je mehr CO2 Neuwagen ausstoßen, umso mehr zusätzliche Klimaschutz-Maßnahmen müssen die einzelnen Mitgliedstaaten umsetzen“, macht VCÖ-Expertin Rasmussen aufmerksam.

In Österreich macht die massive Zunahme beim Verkehr die Einsparungen der anderen Sektoren wieder zunichte. Seit dem Jahr 1990 sind die CO2-Emissionen des Verkehrs um zwei Drittel gestiegen. Eine aktuelle VCÖ-Analyse auf Basis von Daten der EU-Umweltagentur zeigt, dass Österreich pro Kopf nach Luxemburg und Slowenien die dritthöchsten CO2-Emissionen des Landverkehrs hat. Beim Landverkehr verursacht der Kfz-Verkehr 99,5 Prozent der CO2-Emissionen und der Schienenverkehr trotz der hohen Verkehrsleistung nur 0,5 Prozent der CO2-Emissionen.

2.610 Kilogramm CO2 pro Kopf und Jahr verursachte zuletzt Österreichs Verkehrssektor, und damit um rund 60 Prozent mehr als der EU-Schnitt (1.740 Kilogramm CO2 pro Kopf und Jahr). Auch im Vergleich zur Schweiz ist die Klimabilanz von Österreichs Verkehr deutlich schlechter.

Ein Grund dafür sind die in Österreich vergleichsweise niedrigen Spritpreise. Diese ziehen Umweg-Transit an. Lkw nehmen die längere Route über Österreich statt über die Schweiz und füllen in Österreich ihre Tanks mit billigem Diesel voll. „Die Anrainerinnen und Anrainer leiden dadurch unter mehr Lärm und Abgasen, die Autofahrer erleben die rechte Spur als rollende Lagerhalle und die zum Teil teuren CO2-Einsparungen der anderen Sektoren werden wieder zunichte gemacht“, weist VCÖ-Expertin Rasmussen auf die negativen Folgen hin. Der VCÖ fordert eine ökologische Steuerreform mit einer Steuersenkung beim Faktor Arbeit, während CO2-Emissionen und Ressourcenverbrauch höher zu besteuern sind.

Österreichs schlechte Klimabilanz im Verkehr liegt auch daran, dass zu viele Strecken mit dem Auto gefahren werden. Österreich ist im Vergleich zu anderen Staaten sehr stark zersiedelt, was zu mehr Autoverkehr führt. Auch bestehen in den Regionen große Mängel bei der Versorgung mit öffentlichen Verkehrsmitteln und bei der Infrastruktur für den Radverkehr. Der VCÖ fordert zusätzliche Investitionen, damit auch die Bevölkerung in den Regionen mehr Bahn und Bus sowie mehr sichere Radverbindungen bekommt.

VCÖ: Sorgenkind Verkehr – Österreich mit 3. höchsten CO2-Emissionen in der EU

(CO2-Emissionen in Kilogramm pro Kopf und Jahr durch Landverkehr)

Luxemburg: 9.275 kg CO2 pro Einwohner und Jahr

Slowenien: 2.775 kg

Österreich: 2.610 kg

Irland: 2.480 kg

Zypern: 2.360 kg

Belgien: 2.275 kg

Finnland: 2.180 kg

Dänemark: 2.120 kg

Deutschland: 1.955 kg

Litauen: 1.900 kg

Frankreich: 1.890 kg

Großbritannien: 1.765 kg

Estland: 1.760 kg

Spanien: 1.750 kg

Tschechien: 1.740 kg

Niederlande: 1.720 kg

Lettland: 1.630 kg

Italien: 1.615 kg

Schweden: 1.580 kg

Portugal: 1.550 kg

Kroatien: 1.450 kg

Griechenland: 1.405 kg

Polen: 1.380 kg

Ungarn: 1.265 kg

Bulgarien: 1.260 kg

Malta: 1.190 kg

Slowakei: 1.185 kg

Rumänien: 845 kg

EU28: 1.740 kg

Norwegen: 1.895 kg

Schweiz: 1.770 kg

Quelle: EU-Umweltagentur, VCÖ 2018

■https://atomkraftwerkeplag.wikia.org/de/wiki/D%C3%A4nemark

Im Februar 2011 stellte die dänische Regierung eine neue Energiestrategie vor, deren Ziel eine Verringerung der Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen ist und in der die Atomkraft nicht enthalten war.

Nach der Fukushima-Katastrophe forderte Dänemark zusammen mit vier anderen Staaten den europaweiten Ausstieg aus der Atomkraft.

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