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Wird grüne Show-Politik die Welt vor Atom retten können?

Österreichs Berufung zu AKW Hinkley Point abgeschmettert

Der SPÖ-Umweltsprecher im Europaparlament, Günther Sidl, forderte eine Änderung des Jahrzehnte alten Euratom-Vertrags, mit dem sich keine sinnvolle Klimapolitik für das Jahr 2020 machen lasse.

„Atomkraft ist gefährlich, nicht nachhaltig und rechnet sich einfach nicht, wenn man die Gesamtkosten betrachtet„, sagte Sidl.

Die Klimawende könne nur mit einem europaweiten konsequenten Ausstieg aus der fossilen und der Atomenergie gelingen.

Der grüne EU-Abgeordnete und Ko-Vorsitzende der europäischen Grünen, Thomas Waitz, übte Kritik an der EU-Entscheidung zugunsten der britischen Staatshilfen.

„Die Hochrisikotechnologie Atomkraft ist nicht nur komplett veraltet, sondern teuer und unrentabel„, sagte Waitz. „Atomkraft ist und bleibt keine Lösung im Kampf gegen die Klimakrise.

Das Steuergeld wäre besser investiert in erneuerbare Energien und damit auch in green Jobs.

Das sollte die Priorität der Kommission auch in den nächsten Jahren sein, statt an der Wettbewerbsverzerrung des europäischen Energiemarktes festzuhalten.“

Aus Sicht der Umweltorganisation Global 2000 ist der Euratom-Vertrag aus den atomfreundlichen Gründungsjahren der Europäischen Union „längst völlig überholt und muss dringend abgeschafft werden“.

AUCH Im türkis-grünen Regierungsprogramm werde eine Erneuerung des Euratom-Vertrags gefordert.

Umweltministerin Leonore Gewessler (Grüne) sollte rasch aktiv werden. „Wir wissen, dass die tschechische Regierung bereits Ende Mai mit einem Finanzierungsmodell für den Ausbau des Atom-Standorts Dukovany an die Europäische Kommission herantreten will“, erklärte Reinhard Uhrig, Atom-Sprecher von Global 2000.

Info von 2016.Premierministerin May zieht die Notbremse beim umstrittenen AKW-HINKLEY Point.Gemeinsam mit Wirtschaftsstaatssekretät Greg Clark verspricht sie den Bau von Hinkley Point noch einmal überdenken zu wollen.Und das nur wenige Stunden bevor sie die Unterschrift unter das Abkommen hätte setzen sollen.Sorge hat May noch von den Chinesen.Denn die hätte der französische Energiekonzern für die Finanzierung fast schon gewonnen.
Im September soll dann endgültig entschieden werden ob der Atomausstieg ernst gemeint ist.
Niederösterreich bleibt zu hoffen, daß auch in Tschechien die Atomrenaissance nicht weitergeht und das Schrott-reife Dukovany vom Netz genommen wird und keine AKW-Neubauten mit Euratomgeldern vorangetrieben werden.

Ansonsten sollten wir als atomfreies Österreich vom Euratomvertrag austreten und langfistig aus der EU, wenn nicht mit der Klimawende auch der Ausstieg aus Atom erfolgen kann.

Nur durch künftige wirtschaftliche Zusammenarbeit mit ausschließlich Atom-freien Staaten die mit Ökologisierung der Landwirtschaft einhergeht, kann die Atomrenaissace gestoppt werden.

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