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Messerattacke in Graz: Mutter im Spital gestorben

27-JÄHRIGER IN HAFT.

Vor diesem Geschäft in der St.-Peter-Hauptstraße in Graz geschah die Bluttat.
Vor diesem Geschäft in der St.-Peter-Hauptstraße in Graz geschah die Bluttat.Bild: Christian Jauschowetz

Jetzt ist es traurige Gewissheit: Jene zweifache Mutter, die Dienstag auf offener Straße in Graz von einem psychisch kranken 27-Jährigen niedergestochen wurde, ist ihren schweren Verletzungen erlegen.

Opfer und Täter sind sich zuvor noch nie begegnet.

Damit wurden im neuen Jahr bereits vier Frauen gewaltsam aus dem Leben gerissen.

Es hätte jeden treffen können.

Gegen Mittag trafen der 27-jährige Grazer und die 33-Jährige an einer belebten Kreuzung in der St.-Peter-Hauptstraße aufeinander. Der Mann näherte sich der zweifachen Mutter von hinten und stach mit einem Messer auf sie mehrfach ein – bis Passanten dazwischengingen.

Die 33-Jährige, die in der Nähe als Zahnarztassistentin gearbeitet hatte, sackte schwerst verletzt zusammen. Sie wurde ins Krankenhaus gebracht, es bestand Lebensgefahr. Gestern,-Mittwoch verloren die behandelnden Ärzte den Kampf um das Leben der jungen Frau.

Der 27-Jährige befindet sich in Haft.

In der Einvernahme gab er an, er sei kürzlich „in stationärer medizinischer Behandlung“ gestanden.

Er soll erst am Montag eine Klinik verlassen haben. Durch Gewalttaten sei er in der Vergangenheit nicht aufgefallen.

Vierter Frauenmord in 36 Tagen
Dieser traurige Fall ist nun bereits der 4.Frauenmord in dem erst 36 Tage jungen Jahr. Ebenfalls am Dienstag erstach ein Afghane seine Ehefrau im steirischen Trieben.

Bild: Elmar Gubisch, krone.at-Grafik

Am 15. Jänner war Gabriela P. (32) in Ybbs an der Donau in Niederösterreich mutmaßlich von ihrem Lebensgefährten getötet worden. Ende Jänner nahm die Polizei einen 37-Jährigen fest, der im Verdacht steht, seine Freundin Birgit H. in Wien-Floridsdorf mit bloßen Händen erwürgt zu haben.

Jeder, wie ich, mit in der Sozialbetreung tätig gewesenen Erfahrung weiß, daß stille Wasser tief sind.

Es ist dem falschen medizinischen Gutachten zu verdanken, einem gefährlichen Menschen auf freien Fuß zu setzen, der dann sich als Gefährder outet.

Töten um des Tötens willen: Die Psychomedikamente, die zum Mörder machen sind nicht harmlose Seelentröster, sondern Drogen, die die Hemmschwelle senken, und so zur Unberechenbarkeit führen.

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