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Bischof kämpft für Regenwald

SPÖ Nationalrat Markus Vogl sieht auch eine fehlende Grundwasserpolitik in Niederösterreich

SPÖ-Politiker Markus Böhm bringt es auf den Punkt des Problems, daß seit dem EU-Beitritt sich eingeschlichen hat.Denn ab dem EU-Beitritt waren plötzlich doppelt so viele Pestizide erlaubt, wie Österreich vor dem EU-Beitritt hatte.

Österreich trat am 1. Jänner 1995 der Europäischen Union (damals Europäische Gemeinschaft, EG) bei. 
In Niederösterreich und OÖ mußten wegen erhöhter Nitrat- und Pestizidwerte im Grundwasser mehr als 118 Ausnahmegenehmigungen erteilt werden., da die gesetzlichen Grenzwerte überschritten wurden.Österreich braucht eine aktive Grundwasserpolitik.

https://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20190903_OTS0162/vogl-noe-und-ooe-mit-zu-hohen-pestizid-und-nitratwerten

Vogl: NÖ und OÖ mit zu hohen Pestizid- und Nitratwerten

Aktive Grundwasserschutz-Politik seitens des Landwirtschaftsministeriums gefordert

Wien (OTS/SK) – SPÖ-Abgeordneter und Konsumentenschutzsprecher Markus Vogl nimmt die parlamentarische Anfragebeantwortung zu „Nitrat- und Pestizidbelastung im österreichischen Trinkwasser“ zum Anlass, das Landwirtschaftsministerium zu kritisieren: „Dem Landwirtschaftsministerium, das über drei Jahrzehnte in ÖVP-Hand war, können wir beim Grundwasserschutz nur ein schlechtes Zeugnis ausstellen. 

Wir haben mit 291 mg/l maximal ermittelter Nitratkonzentration im Jahr 2018 enorm hohe Werte. 

Tendenz eher steigend, statt fallend.“ Weiters kritisiert Vogl die hohen Werte, die sich in der Anfragebeantwortung des Gesundheitsministeriums zeigen: 

„In Nieder- und Oberösterreich mussten wegen erhöhter Nitrat-und Pestizidwerte im Grundwasser über 118 Ausnahmen erteilt werden, da die gesetzlichen Grenzwerte überschritten wurden. Die Verantwortung darf nicht, wie unter der türkis-blauen Regierung, an die Kommunen abgewälzt werden“, so Vogl. ****

„Es ist erfreulich, dass die Übergangsregierung wieder einen Trinkwasserbericht vorlegen wird. 

Dieser wurde monatelang von der ehemaligen Ibiza-Koalition(Wort des Tages) ignoriert“, so Vogl und fügt weiters hinzu: 

„Das Problem darf nicht auf die Kommunen abgewälzt werden, die neue Quellen erschließen sollen. Das ist nicht unser Verständnis von Regierungsverantwortung und darf nicht sein. 

Wir müssen uns um unser Grundwasser kümmern.“ 

Allgemein lasse sich aus der Anfragebeantwortung der Gesundheitsministerin keine positive Tendenz bei der Verunreinigung der Grundwasserkörper erkennen.

Der Schutz der Grundwasserkörper vor den Folgen intensiver landwirtschaftlicher Bewirtschaftung sei essentiell für die Qualität des sauberen Trinkwassers. 

Dazu fordert Vogl: „Es wäre die Aufgabe der Landwirtschaftsministerin endlich einen Impuls zum Handeln zu geben.

 In der Steiermark konnte im Bereich des Grundwasserschutzes mit Schutzzonen gegengesteuert werden. 

Niederösterreich und Oberösterreich brauchen eine aktive Grundwasserpolitik. Sonst müssen wir bald auch wie andere Länder das Trinkwasser aufbereiten.“ (Schluss) ls/hc/mp

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01/40110-3570
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