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Brennesseln sind ideale Vitaminspender im Frühjahr…

Brennnesseln: 600 x mehr Vitamin C als Spinat!
Die Brennnessel ist das Wildgemüse für Einsteiger: leicht zu erkennen, einfach und überall zu ernten und schnell zuzubereiten. Brennnesseln könnten von April bis September geerntet werden, am besten schmecken sie jedoch im Frühling. Gummihandschuhe schützen beim Ernten gegen die lästigen Brennhaare. „Brennnesseln sind wie Spinat verwendbar, gesundheitlich schneiden sie aber weit besser ab als der Spinat. Sie enthalten mehr Ballaststoffe, weniger Nitrat, mehr Eisen und um 600 % mehr Vitamin C“, weiß Michaela Knieli.
Brennesselsamen und -wurzeln bei Prostataleiden

Früher sagte man immer, dass der Brennesselsamen auch gegen die „Männerkrankheit“, also eine Erkrankung der Prostata, wirkt.Andere schworen in diesen Fällen auf die Brennesselwurzeln.Unbestreitbar ist auf jeden Fall die positive Wirkung der Pflanze auf den Nieren- und Blasenbereich.Am stärksten wirken die Wurzeln, wenn sich im Herbst die ganze Kraft der Pflanze für das nächste Jahr zurückgezogen hat.Die Samen werden im Herbst, wenn sie sich noch an den Brenneseln befinden und schon leicht bräunlich werden, mit einem Handschuh abgestreift, getrocknet und aufbewahrt.Ich gebe Brennessel-Samen entweder in den Tee oder mach Brennessel-Samen-Salz.Die getrockneten Samen mit dem Salz mischen.
Die Brennesselwurzeln sollten erst nach dem ersten strengeren Frost , wenn sich die Pflanze zurückgezogen hat, ausgegraben werden oder im Frühjahr, bevor die Kraft wieder in die Jungpflanzen geht.
Ich rate bei Prostatavergrößerung „Schöllkraut“.Schöllkrauttee ist aber sehr bitter.Unser Hühner haben am liebsten Schöllkraut;die Schöllkraut-Eier haben einen besonders gelben Dotter.Eine Prostatavergrößerung in der Familie wurde erfolgreich vollkommen geheilt mit Schöllkraut-Eier.

Der Wucherer: Giersch
Giersch ist im Garten als wucherndes Unkraut gefürchtet. Hier hilft am besten das Pflücken und Essen. Giersch ist am dreieckigen Stiel erkennbar. Er wird wie Spinat verwendet, ist anspruchslos, eisen- und mineralstoffreich und war Vitaminlieferant in Notzeiten. Er wirkt außerdem gegen Gicht und Rheuma.

Rezept: Wildgemüseauflauf
Zutaten: Ca. 300 g Wildgemüse (Brennnesseln, Giersch. Bärlauch oder Melde), 2 mittelgroße Zwiebeln, ca. 100 g altbackenes Brot oder 2 Semmeln, Gemüsebrühe, 1 Bund Petersilie, 2 El Olivenöl, 2 Eier, 100 ml Milch, 70 g Käse, Muskatnuss, Kräutersalz und Pfeffer
Zubereitung: Wildgemüsemischung putzen, waschen und in kochendem Salzwasser 1 Minute blanchieren. Petersilie fein hacken. Zwiebeln schälen, fein hacken und mit Petersilie in Öl andünsten. Gemüse dazugeben, mit 1/4 l Gemüsebrühe aufgießen, dünsten. Mit Kräutersalz und Pfeffer abschmecken.

Das Weißbrot würfelig schneiden. Eier mit Milch verrühren, mit Muskatnuss würzen und über die Weißbrotwürfel gießen, 5 Minuten stehen lassen, nochmals durchrühren. Das blanchierte Gemüse untermischen. Falls die Masse zu flüssig ist, noch Semmelwürfel hinzufügen. In eine befettete Auflaufform füllen, mit geriebenem Käse bestreuen und bei 180 GradC ca. 30 Minuten backen.

Rezept: Löwenzahnsirup
Zutaten: 300 – 400 g Löwenzahnblüten, 2 l Wasser, 1 kg Zucker, 1 – 2 Stk. Bio Zitronen
Zubereitung: Löwenzahnblüten mit Wasser aufkochen und über Nacht ziehen lassen. Die Blüten abseihen, den Sud aufkochen und den Zucker einrühren. Die Zitronen in Scheiben schneiden, zugeben und den Sud bei geringer Hitze einige Stunden köcheln lassen, bis sich eine dickliche Konsistenz bildet. In Gläser abfüllen und verschließen.

Bestellung der Broschüre
Die Broschüre „Wilde Sachen zum Selbermachen“ inklusive Wildpflanzenposter umfasst 56 Seiten im A5-Format. Sie ist um Euro 4,50 plus Versandkosten bei „die umweltberatung“ erhältlich: Tel. 01 803 32 32 sowie im Online-Shop auf www.umweltberatung.at.

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