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Kompromisslos muß der Bioweg sehr konsequent angegangen werden und keine Details außer acht gelassen werden.Bedeutet das Unterschreiben einer Verzichtserklärung bei Gastronomen gleichzeitig ein Freibrief für die Verwendung Allergie-auslösenden konventionellen Pestizidlandwirtschaftsprodukte und ein Rechtsverzicht auf Schadenersatzforderungen?Auch für Wirte soll gelten: ,,besser genfrei, allergiefrei Bio“ denn genfrei sind nur Bioprodukte,weil Pestizide nicht genfrei sind.

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Bei allem Verständnis für die Allergie-Auflagen gepeinigten Gastronomie ist es doch bedenklich
als Gast eine Verzichtserklärung zu unterschreiben,wo man damit einen Freibrief für konventionelle Pestizid- Landwirtschaftsprodukte preisgibt.
Immer wieder werden Pestizid-Funde in der europäischen Landwirtschaftsprodukten oder in europäischen Gewässern bekannt. Von diesen chemischen Substanzen gehen für den Menschen zahlreiche gesundheitliche Gefahren aus. Bei Hautkontakt und Konsum beispielsweise drohen Hautprobleme wie etwa ein juckender Hautausschlag. Je nach Art und Menge können Pestizide außerdem Allergien, Magen-Darm-Beschwerden, Fruchtbarkeits- und Erbgutschäden, Missbildungen bei Neugeborenen und sogar Krebserkrankungen verursachen. In verschiedenen Studien haben Forscher zudem Pestizide als mögliche Ursache für Autismus sowie Alzheimer benannt. Kommt es zu einer akuten Vergiftung durch Pestizide, kann es zu Beschwerden wie Atemnot, Schwindel, Sehstörungen, (Grauer Star)Augen- und Hautschäden, Muskelkrämpfen oder Bewusstlosigkeit kommen. (ad)

Aber SPÖ Gesundheitsministerin Sabine Oberhauser,die die ernsten Gefährdung der Biolandwirtschaft samt uns gesundheitsbewußten Bürger/innen nicht wirklich ersthaft wahrnehmen will, beruhigt die Gemüter?
,,Im ersten Jahr werden die Behörden nicht strafen,sondern eben nur ,,wie ich“ beratend tätig sein.Auch wenn es Geldstrafen gibt,wird im Gesundheitsministerium mit nur niedrigen Geldstrafen gerechnet.Zwischen 50 und 500 €.
Eine fehlende Kennzeichnung ist kein Gewaltverbrechen???Privatpersonen die Bioqualität bevorzugen, sind von der Allergen-Regelung  ausgenommen.Auch ehrenamtliche (Bio)-Kuchenbäckerinnen bei Pfarr-und Feuerwehrfesten haben nichts zu befürchten.
Was die Wirte allerdings ärgert ist die  Ungleichstellung von Gastronomie-Betrieben und Vereinen bei Großveranstaltungen.
Doch Vereins-Leckerbissen –
überwiegend in Bioqualität angeboten- können ohne Allergie-Kennzeichnung an Festgäste gebracht werden.
Es könnte dieselbe Rechtslage für alle gelten,würden sich auch konventionelle Wirte bemühen nur Bio-Qualität anzubieten.

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