Wilmas Bienenblog

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…weit und breit wunderbare Tracht, kein aufzuckern der Bienen notwendig

Durch die wunderbare Trachsituation in unserer Region ist aufzuckern der Bienenableger nicht wirklich notwendig.
Die Bienen entwickeln sich sehr gut und haben jede Menge Wildkräuterblütenangebot
Biozucker kostet nicht wenig Geld, ausserdem will ich einen ehrlichen Blütenhonig anbieten und keinen „Zuckerhonig“.
Dazu kommt noch, dass die Krankheitsanfälligkeit der Bienen, die sich „natürlich“ entwickeln können, meiner Meinung durch natürliches BlütenPollen-sammeln der Bienen wesentlich niedriger ist und das Immunsystem der Bienen sehr viel gestärkter wird mit natürlichem Pollen-sammeln als mit künstlicher Zuckerzufütterung.
Ich will sogar frech behaupten als ImkerIN-Anfängerin dass die Milbenproblematik wesentlich geringer wäre würde die Zuckerfütterung ausfallen und statt dessen die Bienen abgehärtet werden und zu Blütennektar-und Blüttenpollensammeln angehalten werden.Gleichzeitig wird der natürliche Putztrieb gestärkt.
Das heißt für mich habe ich festgestellt, dass ich nur im äussesten Notfall und dann auch nur mit Biovollrohr-Zucker füttere, das ist meistens das Auffüttern für den Winter,und das könnte auch ausfallen, wenn wir den Bienen genügend Honigreserven im Bienenstock belassen und nicht alles wegnehmen; gerade im heurigen Jahr wo es vorwiegend Mischhonig gibt und weniger Monokulturhonig wird der eigene Honig für die Bienen viel verträglicher und die Bienen können beruhigt auf die eigens gesammelten Reserven zurückgreifen und die Bienen haben weniger Zukunftsängste und das Immunsystem von glücklicheren Bienen ist automatisch gestärkter als von unglücklichen verunsicherten Bienen. Bienen, die Angst-los in den Winter gehen können weil sie wissen dass ihnen die eigenen Honigreserven geblieben sind und kein Zucker den sie viel schwerer im Winter in Hungerzeiten öffnen können als die eigenes gesammelten Honigreserven.Dies behaupte ICH mal nach meinen Erfahrungen die ich bisher gemacht habe.Steinharte Zuckervorräte sind nicht vergleichbar mit den natürlich gesammelten Honig-und Pollen-Vorräte die sich die Bienen selber anlegen.
Ich werde diese Vorgangsweise erstmal testen ob mein Gefühl mir Recht gibt, ich werde später berichten ob ich meine individuelle Weise zu imkern so weiterführen kann oder ob die langjährigen imkerlichen Erfahrungen der Gewerbeimker doch Recht behalten für die aufzuckern eine Selbstverständlichkeit bedeuten muß weil Angebot und Nachfrage erfüllt werden müssen.
Als Hobbyimker haben einen wesentlich geringeren Kundenkreis, und kann mehr auf Qualität hin arbeiten als auf Quantität.
Wenn ich Honig anbiete dann besten Blütenhonig, der nicht verzuckert ist.
Auch wenn ich ohne Zuckerzufütterung weniger an Honigmenge erzielen kann mit meiner Hobbyimkerei, so ist doch die Qualität meines Honigs dafür umso höher, als der möglicherweise aufgezuckerten Honig im Supermarkt der vielleicht nur rein aufgezuckerter Honig ist und möglicherweise gar keine Blüten gesehen hat und billigst angeboten werden kann.
Achtung Honigkunden!!! Auf zum Imker(in) persönlich, der mit Sicherheit für Qualität garantieren kann.

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