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Gelenksschmerzen bei Arthrose/bio-Weizenschrot bei Abnützung der Fingergelenke

…zitiert aus Kronenzeitung: Gesund & Familie

°…bei akuten Entzündungen kein Sport!
°“Regelmäßige leichte körperliche Bewegung verbessert Stabilität,Beweglichkeit,Koordination und Kraft der Gelenke;
der beleidigte Knorpel wird durch Bewegung besser mit Nährstoffen versorgt, der Stoffwechsel im Gelenk angekurbelt.
°Starke Muskeln schützen bis zu einem gewissen Grad vor Arthrose
°Sportarzt Bachl rät zu folgenden Grundregeln:
*Extrembewegungen vermeiden
*günstig Sportarten mit gleichmäßiger, rhythmischer Bewegung wie schwimmen, radfahren, Walken ect-
Der Arzt wird je nach Situation mit medikamentöser Basistherapie beginnen; im weiteren Verlauf allenfalls zu sogenannte Biologika und physikalische Anwendungen raten.Dazu zählen elektronische Zellbäder,Ultraschall,Wärmelampen,Moor- und Heulblumenpackungen sowie Kräuterbäder.
Auch gezielte Kälte (Kryotherapie)kann hilfreich sein.
Dr.Schwingenschlögl empfiehlt als weitere Selbsthilfemaßnahme, auch die Ernährung umzustellen:
°weniger Süßigkeiten;fettes Fleisch,Wurst..vor allem Innereien meiden;auch weniger fette Milchprodukte sind ratsam.
Zur Milch: Über Arachidonsäure werden Entzündungsprozesse angeregt.
Empfehlenswert sind bio-pflanzliche Nahrungsmittel wie bio-Obst, bio-Gemüse,Bio-Salat,Nüsse und Bio-Soja.diese enthalten nähmlich entzündugshemmende natürliche Vitamine.Sehr günstig sind auch bio-Pflanzenöle(Sonnenblumenöl,Sesamöle,Sesamkeime, Weizenkeimöl, Weizenkeime enthalten viel schmerzlinderndes und entzündungshemmendes Vitamin E) und Fischöle aus.Sie wirken schmerzlindernd und entzündugnshemmend wegen dem Vitamin E.Weitere Info über Rückenschmerzen.
Neben der antirheumatischen Behandlung mit Medikamenten bewähren sich laut Dr.Schwingenschlögl auch komplementäre Heilverfahren wie Akupunktur, Homöopathie,Magnetfeld- und Neuraltherapie.
°Abbau von Übergewicht ohne zu hungern sowie die Zufuhr von Substanzen, die beim Wiederaufbau der Knorpelmasse helfen können.
Zum Beispiel Glucosaminsulfat, Diacerin und Hyaloronsäure;

..des weiteren pflanzliche Therapien mit bio-Soja und bio-Avokado
Allerdings sind in vielen Fällen auch orthopädische Maßnahmen zu treffen.
Dr. Dorotka: Korrigierende Orthesen bzw.Einlagen stützen die Grundsituation und verbessern die Beschwerden.
Der Arzt kann auch fallweise Cortison in die Gelenke injizieren.
Wird die medizinische Forschung in naher Zukunft etwas Neues anbieten können?
Dr.Dorotka: Ja, es läuft gerade eine vielversprechende Studie mit Strontiumranelat zum Schlucken.
Bei leichten Arthrosen wird momentan Planelet rich Plasma aus Patientenblut erfolgreich getestet.
Diskutiert werden auch Botulinum Toxin, Morphine und einige andere Stoffe, die direkt ins Gelenk verabreicht werden.
Auch der Einsatz reiner Schmerzmittel ist im Gespräch.
Da gibt es zwar Experimente, aber noch keine ausreichende Studienlage.

Viele pflanzliche Präparate (und Tees) fallen in den Bereich der Nahrungsmittelergänzungsmittel.Hier ist zu berücksichtigen , dass diese Substanzen nicht von heute auf morgen wirken, sondern langfristig angewendet werden müssen.
Altbekannt sind Extrakte aus Weidenrinde, aus indischen Weihrauchbäumen,die Wurzel der afrikanischen Teufelskralle,Samen und Schalen der Hageputte, Bambus,Cayennepfeffer und sogar Chili.auch Grünlippmuschelextrakte werden erfolgreich eingesetzt.
Ganz ausgezeichnete Wirkung wird auch Mikronährstoffen zugeschrieben – nähere Infos über Produkte erhalten sie in der Apotheke und den Beratungsstellen.Das Gespräch mit dem Arzt nicht vergessen.
Film zu diesem Thema
Myofaszien sind ein elastisches Bindegewebe, das unsere Muskeln und Sehnen und Organe umhüllt und als Verpackungsmaterial des menschlichen Körpers verstanden werden kann.
Es vernetzt unseren gesamten Körper.Hierbei finden sich bei Schmerzpatienten lokale Verhärtungen,Verkelbungen und Entzündungszeichen.
Die internationale Faszienforschung ist noch ein sehr junges Fachgebiet;dennoch wird dem muskulärem Bindegewebe eine bedeutende Rolle bei der Entstehung von Rückenschmerzen zugeschrieben.
Oftmals resultieren diese schmerzverursachenden Schädigungen aus Fehlhaltungen, Überlastungen, oder Traumata.
Immer mehr Physio- und Bewegungstherapeuten, Osteopathen,Akupunkteure,Rolfer und Pilates-und Yogalehrer erkennen die Bedeutung dieses feinen Geflechtes im Bereich der Schmerzforschung.
Durch das Training mit der Blackroll – einer schwarzen Rolle aus Styropor- lassen die Verklebungen und Muselverspannungen lösen.
Diese Rolle dient zur Selbstmassage, das Prinzip ist simpel und dennoch äußerst effektiv.Da das Material der Blackroll formstabil ist, kann sie auch für Gleichgewichts- und Kräftigungsübungen genutzt werden.
Abgesehen von der Muskelentspannung nach dem Sport, eignet sie sich auch gut als Aufwärmgerät davor.
Regelmäßig eine kleine Rollkur gönnen, um die Elastizität und das Leistungsvemögen der Muskulatur zu verbessern und zu erhalten.
Hier ein Trainingsvorschlag für den oberen und unteren Rücken:

Setzen wir uns auf die Blackroll und legen wir uns langsam auf den Rücken zurück.Beginnen wir am Steißbein, und rollen sie bis zur Schulter hinauf.Dabei den Bauch fest anspannen!Bei Bedarf den Kopf mit beiden Händen stützen oder die Arme vor der Brust verschränken(8-12 mal wiederholen)

…auch die Waden- und Oberschenkelpartie kann mühelos gerollt werden.
Myofaszien benötigen achtsame Bewegungen und langsame Massagen – aktives Fastzientraining ist ein ernstzunehmender Bestandteil der Prävention; Therapie und Rehabilitation.
Ein gut trainiertes Bindegewebe ist elastisch, reißfest, und kräftig zugleich.
Es bildet die Grundlage für die vitale Spannkraft und körperliche Leistungsfähigkeit.

Bio-Weizenschrot bei Abnützung der Fingergelenke

Jede halbe Stunde Lockerungsübungen mit den Fingern machen.Danach massieren.
(bio)Weizenschrotpackung:
4 EL bio-Weizenschrot in 0,2 l Wasser einrühren.
Langsam kochen, bis ein zäher Brei entsteht.
Vom Herd nehmen und je 4 Tropfen Wacholderbeer- und Latschenkiefer-Öl einrühren.Den Brei etwa 3 mm dick auf ein Leinentuch auftragen und so warm wie nur erträglich auf die schmerzende Stelle auflegen.Darüber Watte oder ein Tuch binden.
Empfehlenswert ist zudem ein Teil-Bad aus schmerzlindernder Zitterpappelrinde.Zur Linderung eigenen sich außerdem Wärme- und Kältepackungen Bestrahlungen und Akupunktur.

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