Wilmas Bienenblog

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…heute im Birken-Föhrenwald -wo die Bienen stehen- gesichtet:

Der Weißbindige Mohrenfalter erreicht eine Flügelspannweite von 42 – 54 mm.
Lebensweise

Der Weißbindige Mohrenfalter hat in der Regel einen zweijährigen Lebenszyklus. Die Flugzeit der Falter erstreckt sich von Mitte Juli bis Ende August.

Das Weibchen des Weißbindigen Mohrenfalters klebt die Eier über dem Boden an Pflanzenteile. Die Art überwintert als fertig entwickelte Eiraupe im Ei. Im darauffolgenden Jahr schlüpfen die Räupchen bereits im zeitigen Frühjahr und wachsen relativ langsam. Die L4-Raupe überwintert wieder und verpuppt sich im Frühjahr.

Sonderegger (2005) fand in der Schweiz die Raupen vor allem an Wald-Segge (Carex sylvatica) und Moor-Blaugras (Sesleria caerulea), selten an Hainsimsen (Luzula) und Nickendem Perlgras (Melica nutans). Bellmann nennt Blaues Pfeifengras (Molinia caerulea), Schafschwingel (Festuca ovina) und Kalk-Blaugras (Sesleria albicans) und „andere Süßgräser“[6]. Forster & Wohlfahrt (1955) nennen Blutrote Fingerhirse (Digitaria sanguinalis) und Flattergras (Milium effusum) als weitere Raupennahrungspflanzen.

Der Weißbindige Mohrenfalter befindet sich in Europa(vor allem in Deutschland) auf der Vorwarnliste der Roten Liste gefährdeter Tierarten.

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