Wilmas Bienenblog

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Gott unter uns(Martin Gutl)

ER blieb nicht in der Sicherheit
dreieinigen Seins,
ER hat sich mit den Menschen verbündet,
Er wagte sich vor
in die Abgründe der menschlichen Freude,
der menschlichen Angst und menschlichen Liebe.
Dornbuschfeuer des Mose,
hinuntergebrannt vom Himmel zur Erde,
bis zur leidenschaftlichen Rede
von Petrus

Nun fängt die Schöpfung nochmals an.
Gott unter den Menschen.
Er hat unter uns gewohnt
und unter uns seine Herrlichkeit ausgebreitet,
die Herrrlichkeit
des einzigen Sohnes vom ewigen Vater-
So schauet den Menschen an-
öffnet die Augen!
Er ist da!
Gekommen ist mitten unter uns
der Menschensohn,
der Gottessohn!
Breitet die Arme aus-
Herrlichkeit um Herrlichkeit
in eure Arme zu schließen.
Der Mensch kann sich nicht mehr in sich selbst verschließen.
Seine vier Wände – sind Wände auf Zeit.
Die Welt ist aufgebrochen
bis in die unendlichen Sphären.
Gott hat kein Ende.
wo soll der Mensch enden,
wenn Gott Mensch geworden?
Der Unendliche leuchtet bald hier auf, bald dort,
wo Menschen einander
in froher Erkenntnis bestaunen,
nicht in Gier und nicht in Berechnung.
Wo Menschen einander erahnen
in ihrer ewigen Form der Begrenztheit des Leibes;
wo die Kulissen einstürzen
vor der Kraft des Du auf Du,
wo der Mensch sich und die Erde verläßt,
um im anderen Heimat zu finden.
Es beginnt die gefesselte Kreatur
das Urlied zu singen:
„Seht, mein Erlöser lebt …“
So erhebe Dich Hiob,steig herab vom Aschenhaufen,
du bist vom Aussatz befreit,
du bist in die Fülle gestürzt,
tanze und halte nicht still,
bis deine Gedanken verebben,
bis dein Halleluja die Toten erweckt.

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