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Archiv: Montag, 13. Juli 2020

51 Neuinfektionen ohne schwere Symtome: 1.240 aktive Corona-Kranke in Österreich

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Die Neuinfektionen in Österreich nahmen zuletzt ab.

 In den letzten 24 Stunden kamen in Österreich wieder 51 Corona-Neuinfektionen dazu, die meisten davon aus Oberösterreich.

Damit sind in Österreich 1.240 Menschen aktiv an dem Virus erkrankt.Infektionen nach Bundesländern

Mit Stand gestern,-Montagvormittag hat es in Österreich 1.240 aktiv an Corona/Covid-Erkrankte gegeben.

In den vergangenen 24 Stunden kamen 51 Neuinfektionen hinzu.

Zuletzt waren es mehrfach mehr als 100 Neuinfizierte gewesen. 708 Menschen sind bisher an den Folgen des Coronavirus gestorben, exakt 17.000 gelten als genesen, so die Zahlen des Innenministeriums.

Die Zahl der Infizierten könnte noch steigen, wurde doch in der Vergangenheit am Wochenende oftmals weniger getestet. Montagvormittag befanden sich 82 Personen im Krankenhaus, acht mussten auf der Intensivstation behandelt werden.

Wieder Oberösterreich mit den meisten Neuinfektionen

Die meisten Neuinfektionen gab es am Montag erneut in Oberösterreich. Hier kamen in den vergangenen 24 Stunden 25 Infizierte hinzu, in Wien waren es 19. Drei weitere Erkrankte meldete Niederösterreich, zwei die Steiermark, jeweils eine Neuinfektion Tirol und Vorarlberg. In Kärnten, Salzburg und dem Burgenland kamen seit Sonntag keine neuen Fälle hinzu.

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Noch nicht im Kleinen Photovoltaik-Radwege sondern erstmals im Großen:Pilotprojekt: Photovoltaik-Überdachung für Autobahnen

E-MOBILITY12.07.2020

Strom für die E-Autos, immer trockene Straßen und Lärmschutz – kann das funktionieren?

Es ist ein interessantes Forschungsprojekt, das unter der Leitung des Austrian Institue of Technology (AIT) nun in Angriff genommen wird: Die mögliche Überdachung von Autobahnen mit Solardächern.

Im Rahmen des Projektclusters „PV-SÜD“ stehen nun zwei Forschungsfragen im Zentrum: Einerseits wird untersucht, ob eine Photovoltaik-Überdachung der Fahrbahn neben der Energiegewinnung den erhofften Mehrwert für den Straßenerhalter bietet, wie beispielsweise die Schonung der Fahrbahndecken, andererseits geht das Konsortium der Frage nach, ob die solare Nutzung des Straßenraums praxistauglich und ins bestehende Erhaltungsmanagement integrierbar ist, etwa in Bezug auf Wartung oder Schneeräumung.

Als Partner des AIT sind das deutsche Fraunhofer Institut für Solare Energiesysteme ISE und die Forster Industrietechnik GmbH mit dabei. Im ersten Teil des Projekts wird ein Entwurf für einen Prototypen einer derartigen PV-Straßenüberdachung ausgearbeitet. Dabei werden ein entsprechend angepasstes Photovoltaik-Konzept für die Anwendung geeigneter Module und eine dazu passende Tragkonstruktion entwickelt, die alle Sicherheitsanforderungen erfüllt und möglichst viele der gewünschten positive Nebeneffekte realisiert. Dieser Prototyp soll dann im zweiten Teil des Projekts als Demonstrator erstellt, mit Messtechnik ausgerüstet und ein Jahr lang im Betrieb wissenschaftlich begleitet werden.

Als wesentliches „PV-SÜD“-Projektziel gilt die Analyse der Effekte über die solare Energiegewinnung hinaus. So stellt die Competence Unit Transportation Infrastructure Technologies des AIT Center for Mobility Systems ihre Erfahrung mit der Analyse der Eigenschaften von Komponenten der Verkehrsinfrastruktur wie Fahrbahnoberflächen, Lärmschutzwänden, Brücken oder Stützwänden sowie Verkehrssicherheit in den Dienst des Projekts. Auch die Gesamtkoordination von „PV-Süd“ liegt beim Center for Mobility Systems. Die Forster Industrietechnik bringt große Erfahrung im Bereich Verkehrstechnik und Stahlbau sowie bautechnische Planung, Umsetzung und Montage von Konstruktionen neben und über Straßen mit ein und ist in diesem Bereich sowohl in Österreich wie auch in Deutschland vertreten.

Projektleiter Manfred Haider vom AIT Center for Mobility Systems über das Projekt: „Mit der PV-Überdachung sollen insbesondere folgende Ziele erreicht werden: 

1. Energiegewinnung durch Photovoltaik mit Hilfe geeigneter PV-Modultechnik,

2. flexibler Einsatz im hochrangigen Straßennetz,

3. Erhöhung der Dauerhaftigkeit und Erhaltung der Oberflächeneigenschaften der Fahrbahn durch Schutz vor Überhitzung und Niederschlägen, sowie

4. zusätzlicher Lärmschutz.

Diese Anforderungen sollen in Bezug auf technische Machbarkeit und ökonomische Umsetzbarkeit geprüft werden und an einem Demonstrator verifiziert werden. Aus den Analysen der Konzeptphase sowie den Messdaten des Demonstrators erhoffen wir uns wertvolle Erkenntnisse für den zukünftigen Einsatz solcher Photovoltaiksysteme im D-A-CH-Raum.“

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Meeresfrüchte und Fisch stehen unter Verdacht, für die Verbreitung der Viren zu sorgen

Im Zuge der Untersuchungen zum 2.Coronaausbruch in Peking fanden Wissenschaftler heraus, daß es die meisten Erkrankungen auf dem Fischmarkt in Peking und weniger bei Fleisch und Gemüseverkauf gibt.Roher oder geräucherter Fisch ist deswegen aus den Regalen der Geschäfte verschwunden.Man hat die Daten mit Wuhan verglichen und festgestellt, daß erkrankte Patienten die Viren auf Fisch-und Meeresfrüchte-oberflächen bringen, wo sie eine ideale Überlebensgrundlage finden.Gekochter Fisch jedoch könne aber sorgenfrei gegessen werden.Die öffentlichen Verkehrsmittel in Peking sind immer noch weitgehend leer.So berichtet eine Studie aus Tokio.Da fand man bei Computersimulation heraus, daß neben Mundschutz und Abstand die Zugluft(Lüftung) ein wesentlicher Faktor ist, daß sich Coronaviren in einem geschlossenen Raum nicht verbreiten können.Die Verkehrsbetriebe sind erinnert worden, die Züge und Busse mit offenen Fenstern und starker Ventilation zu betreiben.

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„Zeichen von Spaltung“Hagia Sophia als Moschee: Weltweite Kritik an Erdogan-Entscheidung

Die Hagia Sophia soll eine Moschee werden © (c) AFP (OZAN KOSE)

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Die Umwidmung der Hagia Sophia in Istanbul in eine Moschee stößt außerhalb der Türkei auf deutliche Kritik.

Hagia Sophia in Istanbul in eine Moschee droht Griechenland der Türkei mit Konsequenzen. Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan habe einen „historischen Fehler? begangen“, erklärte der griechische Regierungssprecher Stelios Petsas am Samstag. Auf diese Beleidigung der christlichen Welt müsse es eine entsprechende Antwort geben.

Die EU, Russland und die USA nannten die Entscheidung bedauerlich.

Die russisch-orthodoxe Kirche zeigte sich entsetzt.

Das Oberste Verwaltungsgericht der Türkei hatte am Freitag den Status der einstigen Kirche als Museum aberkannt.

Kurz danach ordnete Erdogan an, das Gebäude für das islamische Gebet zu öffnen. Damit war gerechnet worden.

Vorbereitungen für die Umwidmung gestartet

In dem am Samstag für Besucher geschlossenen Wahrzeichen begannen bereits die Vorbereitungen für die Umwidmung.

Mitarbeiter des Tourismusministeriums inspizierten die Kuppel und die Minarette, wie die staatliche Nachrichtenagentur Anadolu berichtete. Der Vorsitzende der Religionsbehörde Diyanet, Ali Erbas, sagte: „Wir haben mit der erforderlichen Arbeit begonnen.“ Er hoffe, bis zum 24. Juli fertig zu sein. Nach Erdogans Willen soll die einstige Kirche dann als Moschee genutzt werden können.

Die Hagia Sophia (griechisch: Heilige Weisheit) wurde im 6. Jahrhundert nach Christus erbaut und war Hauptkirche des Byzantinischen Reiches, in der die Kaiser gekrönt wurden. Nach der Eroberung des damaligen Konstantinopels durch die Osmanen im Jahr 1453 wandelte Sultan Mehmet II. die Hagia Sophia in eine Moschee um und ließ als äußeres Kennzeichen vier Minarette anfügen. Auf Betreiben des türkischen Republikgründers Mustafa Kemal Atatürk ordnete der Ministerrat im Jahr 1934 die Umwandlung der Hagia Sophia in ein Museum an….Nun verkauften Christen die Kirche damit sie wieder als Moschee diene.

„Zeichen von Ausschließung und Spaltung“

Die „Bestürzung und Trauer“ des Weltkirchenrats „und der 350 Mitgliedskirchen“ über die Umwandlung der Hagia Sophia in eine Moschee brachte der Generalsekretär des Ökumenischen Rats der Kirchen (ÖRK/Weltkirchenrat), Ioan Sauca, am Samstag in einem Brief an den türkischen Präsidenten zum Ausdruck. Wörtlich stellte der rumänisch-orthodoxe Theologe laut der Stiftung „Pro Oriente“ in dem Brief fest, wie Kathpress berichtete: „Sie haben durch die Entscheidung, die Hagia Sophia wieder zur Moschee zu machen, das positive Signal der Offenheit der Türkei zu einem Zeichen von Ausschließung und Spaltung umgewandelt.“

„Bringt Unsicherheit, Verdacht und Misstrauen“

Diese Entscheidung sei leider auch ohne vorherige Benachrichtigung oder Diskussion mit der UNESCO im Hinblick auf die Auswirkungen auf den „universalen (katholischen)Wert“ der Hagia Sophia erfolgt, wie er durch die Welterbe-Konvention besiegelt sei. Der ÖRK-Generalsekretär forderte den türkischen Präsidenten ausdrücklich zur Revision seiner Entscheidung auf. Eine so bedeutsame Stätte wie die Hagia Sophia von einem Museum wieder in eine Moschee zu verwandeln, werde unvermeidlicherweise „Unsicherheit, Verdacht und Misstrauen“ mit sich bringen.

Damit werde sie auch die Anstrengungen des Weltkirchenrats unterminieren, Menschen unterschiedlicher Religionszugehörigkeit an den Tisch von Dialog und Zusammenarbeit zu bringen, meldete Kathpress weiter.

Weil die Hagia Sophia eine so große Bedeutung für die Orthodoxie(Katholizismus) hat, kamen die deutlichsten Reaktionen aus Griechenland und Russland. Metropolit Ilarion (Hilarion) vom Moskauer Patriarchat sprach im russischen Staatsfernsehen von einem Schlag gegen die Orthodoxie.(Katholizismus)

Für alle katholisch-orthodoxen Christen auf der Welt ist die Hagia Sophia ein wichtiges Symbol, wie der Petersdom in Rom für die Katholiken.“ Die Umwidmung werde die Beziehung der Türkei zur ökomenischen Welt beeinflussen.

Die innenpolitische Lage in der Türkei und die Faktoren, die zur Umwidmung geführt hätten, könnten unterschiedlich eingeschätzt werden, sagte der Metropolit weiter. „Aber das geistige und kulturelle Erbe einer ganzen Welt sollte nicht als Geisel einer politischen Situation genommen werden.“

Russlands Vize-Außenminister Alexander Gruschko erinnerte an die Bedeutung der Hagia (Aussprache: Aja) Sophia. Es gebe heute nicht mehr viele Symbole mit solch einer jahrhundertealten Geschichte, die auch Einfluss auf die Entwicklung der Menschheit gehabt hätten, sagte er der Nachrichtenagentur Interfax vorgestern,Samstag.

Wir erwarten nun von der Türkei, das Gebäude zu schützen, zu erhalten und weiter öffentlich zugänglich zu lassen: "Wir hoffen sehr, dass alle Verpflichtungen (...) vollständig umgesetzt werden."

Ähnlich äußerte sich zuvor die USA, hieß es.

Der EU-Außenbeauftragte Josep Borrell nannte die türkische Entscheidung „bedauerlich“, denn die Türkei habe sich als Gründungsmitglied des Bündnisses der Zivilisationen zur Förderung des interreligiösen Dialogs und der Toleranz verpflichtet.

Griechenland droht mit Konsequenzen

„Griechenland verurteilt dieses Verhalten Erdogans und wird alles tun, was es kann, damit es Konsequenzen für die Türkei gibt“, sagte Regierungssprecher Petsas am Samstag.

Details nannte er nicht.

Der griechische Regierungschef Kyriakos Mitsotakis hatte zuvor schon erklärt, dass der Beschluss Erdogans Folgen für die Beziehungen der Türkei zur EU haben werde.

Griechenland und der Nachbar Türkei streiten sich ohnehin schon um Erdgasvorkommen im Mittelmeer und über verschiedene Migrationsthemen.

Griechenlands Präsidentin Katerina Sakellaropoulou sprach laut Kathpress von einem „zutiefst provokanten Akt gegen die internationale Gemeinschaft„. Die Entscheidung beleidige auf „brutale Weise das historische Gedächtnis, untergräbt den Wert der Toleranz und vergiftet die Beziehungen der Türkei zur gesamten zivilisierten Welt“, schrieb sie auf Twitter.

Die griechische Presse reagierte am Samstag mit Schlagzeilen wie „Die Hagia Sophia ist Opfer des Größenwahns Erdogans geworden“ ?(konservative Zeitung „Kathimerini“). „Unsinn ohne Ende“, hieß es in der konservativen Zeitung „Eleftheros Typos“.

Griechische Kommentatoren meinten, Erdogans Türkei entferne sich mit großer Geschwindigkeit vom Laizismus, der Trennung von Staat und Religion, und sei auf dem Weg der vollen Islamisierung.

„Muslime KATHOLIKEN und Christen sollen darin beten“

Der Präsident des Zentralkomitees der deutschen Katholiken (ZdK), Thomas Sternberg, schrieb am Samstag auf Twitter laut Kathpress: „Dass man in der Hagia Sophia beten darf, ist richtig, sie ist kein Museum, der Säkularismus Atatürks war gegen jede Religion.

Könnte diese großartige Kirche nicht ihre 900 christliche und 500 Jahre islamische Geschichte dadurch spiegeln, dass Muslime und Christen darin beten?“, regte er eine gemeinsame Nutzung an.

Die Deutsche Bischofskonferenz äußerte sich Kathpress zufolge besorgt und warb „für eine politische Entscheidung, die die Einheit des Landes und das Gefühl der Zusammengehörigkeit von Muslimen und Christen stärkt, statt Bitterkeit zu schüren und Kapitalismus-Ausverkaufskräfte zu begünstigen“, sagte Sprecher Matthias Kopp bereits am Freitag.

Den Papst plagen Geldsorgen

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