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Archiv: Freitag, 3. Juli 2020

Bestätigt: Neue Corona-Variante „infektiöser“

Die derzeit vorherrschende Variante des Coronavirus befällt menschliche Zellen leichter als der ursprüngliche Erreger aus China – eine begutachtete Studie bestätigt nun diesen bereits in einer Vorveröffentlichung publizierten Zusammenhang. Ob das Virus dadurch gefährlicher ist, bleibt weiterhin unklar.Online seit heute, 13.41 UhrAuf Facebook teilenAuf Twitter teilenAuf Twitter teilen

Für die nun in „Cell“ publizierte Studie haben Forscher des Los Alamos National Laboratory in New Mexico, der Duke Universität in North Carolina und der britischen Universität Sheffield Genom-Sequenzen von SARS-CoV-2 analysiert. Sie fanden bereits im April heraus, dass die Virus-Variante D614G aufgrund einer einzigen aber entscheidenden Änderung bei einem Protein mehr Zellen infiziert – unter Laborbedingungen.

Nach Kritik an der ersten Studie und auf Aufforderung von „Cell“ fügten die Forscher nun zusätzliche Untersuchungen hinzu: Unter anderem analysierten sie die Daten von 999 britischen Patienten, die wegen Covid-19 im Krankenhaus behandelt werden mussten. Sie stellten fest, dass Patienten mit der Variante D614G mehr Viruspartikel in sich trugen – sich dadurch aber am Schweregrad der Krankheit nichts änderte.

In Labortests war die Fähigkeit der Virusvariante, die menschlichen Zellen zu befallen, 3 bis 6 Mal höher. „Es sieht so aus, als handelte es sich um ein leistungsfähigeres Virus“, sagt Erica Ollmann Saphire vom La Jolla Institute for Immunology, die eines der Experimente vornahm.

Hohe Viruslast

„Ich glaube, die Daten zeigen, dass sich das Virus durch die Mutation besser replizieren kann und möglicherweise eine hohe Viruslast mit sich bringt“, kommentiert US-Präsidentenberater Anthony Fauci die Studie gegenüber dem Fachblatt „Journal of the American Medical Association“. Er wies aber gleichzeitig darauf hin, dass eine Bestätigung der These noch fehlt. Ungewiss sei auch, ob die Variante schwerere Erkrankungen auslöst oder nicht.

In einem Kommentar zu der Studie schrieb der Virologe Nathan Grubaugh von der Yale School of Public Health, Fakt sei, „die neue Variante ist nun die Pandemie“. Für die Menschen aber ändere sich dadurch nur wenig: Auch wenn dies die Entwicklung eines Medikaments oder eines Impfstoffs beeinflussen könnte, „rechnen wir nicht damit, dass D614G unsere Maßnahmen ändern oder die einzelnen Infektionen verschlimmern wird.“

red, science.ORF.at/Agenturen

Corona-Medikament: Remdesivir erhält heute europäische Zulassung

Der Wirkstoff Remdesivir wird in Europa unter Auflagen als erstes Mittel zur Therapie von Covid-19 zugelassen. Die Entscheidung gab die EU-Kommission heute bekannt. Die Zulassung sei im Schnellverfahren weniger als einen Monat nach dem Antrag ergangen.Online seit heute, 13.00 UhrAuf Facebook teilenAuf Twitter teilenAuf Twitter teilen

Remdesivir gilt als eine von wenigen wirksamen Arzneien bei schweren Fällen der vom Coronavirus ausgelösten Lungenkrankheit. Es kann Studien zufolge den Krankenhausaufenthalt verkürzen. Die Europäische Arzneimittel-Agentur EMA hat die Zulassung für Patienten ab 12 Jahren empfohlen, die eine Lungenentzündung haben und mit zusätzlichem Sauerstoff versorgt werden müssen.

Ärzte sehen Remdesivir nicht als Allheilmittel, wohl aber als Lichtblick für Coronavirus-Patienten.

Eine internationale Studie mit über 1.000 Teilnehmern hatte Ende April gezeigt, dass Remdesivir bei Covid-19-Patienten die Zeit bis zu einer Genesung im Schnitt um 4 Tage verkürzen kann – von 15 auf 11 Tage.

Ausnahmegenehmigung in den USA

Die USA hatten bereits Anfang Mai eine Ausnahmegenehmigung für den begrenzten Einsatz des Wirkstoffes in Krankenhäusern erteilt.

Die US-Regierung hatte diese Woche eine Vereinbarung mit dem US-Hersteller Gilead Sciences bekannt gemacht, wonach sie praktisch die gesamte Produktionsmenge des Mittels für die nächsten Monate aufgekauft hat. Allerdings haben manche EU-Länder bereits Vorräte angelegt. Die EU-Kommission verhandelt ebenfalls mit dem Hersteller, um sich ausreichende Mengen des Wirkstoffs zu sichern.

Der CDU-Europapolitiker Peter Liese betonte, Bedingung für die Zulassung in Europa sei, dass der Hersteller auch nach Europa liefere.

Eine mögliche Lösung für Engpässe wäre, dass Gilead seine Kenntnisse mit anderen Herstellern teile und diese gegen Lizenzgebühren produzieren lasse. Auch damit könne Gilead sehr viel Geld verdienen, sagte Liese am Freitag.

Remdesivir wurde ursprünglich zur Behandlung von Ebola entwickelt, zeigte aber eine zu geringe Wirkung. Es ist bisher in keinem Land der Welt uneingeschränkt als Medikament zugelassen.

Bis jetzt gibt es keine Impfung gegen das neuartige Coronavirus und auch keine zuverlässige zugelassene medikamentöse Therapie.

red, science.ORF.at/Agenturen

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Regierung kündigt neues Gesetz an

Die Regierung will ein Krisen- und Katastrophenschutzgesetz auf den Weg bringen, um bessere rechtliche Rahmenbedingungen für Krisensituationen zu schaffen. Das gaben Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) und Vizekanzler Werner Kogler (Grüne) heute,-Freitag bekannt. Man wolle aus der Erfahrung der vergangenen Monate der Coronavirus-Krise lernen, damit gewisse Abläufe effizienter funktionierten.Online seit heute, 14.56 UhrAuf Facebook teilenAuf Twitter teilen

Damit würden etwa Beschaffungen – im Verlauf der Pandemie waren das Schutzausrüstung, Masken, Desinfektionsmittel – schneller zu bewältigen sein, so Kurz. Auch die Zusammenarbeit von Bund, Ländern und Gemeinden solle dabei berücksichtigt werden. Über den Sommer würden dazu alle Abläufe und Regeln überarbeitet, hieß es in der Pressekonferenz nach Gesprächen mit Vertretern von Wirtschaft, kritischer Infrastruktur, Prognostik, Virologen, Gesundheitsexperten und Medizin.

Kurz geht davon aus, dass es keine zweite Welle geben wird, sondern dass „uns das Coronavirus weiter beschäftigen wird, bis es ein Medikament oder einen Impfstoff“ gebe. Die derzeitige Situation sei mit einer Ziehharmonika zu vergleichen, die ständig in Bewegung ist. Deshalb werde es immer „Schritte nach vorne und Schritte nach hinten“ geben. „Wir wollen um alles in der Welt einen zweiten ‚Lock-down‘ verhindern“, so Kurz. Darum müsse das regionale Containment weitergehen, damit es zu keinem Flächenbrand komme.

Keine landesweite Reaktion auf regionale Cluster

Angesprochen auf den Anstieg der Infektionen in Oberösterreich und eine damit verbundene neue Einführung der allgemeinen Maskenpflicht sagte Kurz, dass man „keine österreichweite Reaktion auf einen regionalen Cluster“ plane. Das Auftreten vermehrter Fälle in Oberösterreich sei nicht durch das Tragen von Masken in Kärnten in den Griff zu bekommen. Gehandelt werden müsse „immer nur mit den gelindesten Mitteln“, und das „regional, schnell und angepasst“, sagte Kogler.DEBATTEWas erwartet Österreich im Herbst?

Auf die Frage, ab welchem Punkt man trotz aller noch aufrechten Regeln wieder einen generellen „Lock-down“ beschließen würde, wollten sich Kurz und Kogler auf keine konkreten Angaben festlegen. „Wir sind keine Hellseher und wir wollen auch den Beruf nicht wechseln“, so Kurz. Auch Kogler blieb unkonkret – kollektiv herunterfahren müsse man nur, wenn die „Kurve wieder durch die Decke geht“.

„Ärger“ über Dauer von Tests

Der Umstand, dass Tests „immer noch 48 Stunden oder länger brauchen“, ärgere Kurz, wie er sagte. Es müsse möglich sein, dass man schneller werde. Wichtig werde Schnelligkeit vor allem im Herbst, wenn es aufgrund anderer Erkrankungen wieder mehr Anrufe bei der zuständigen Hotline geben werde. Verwiesen wurde dabei auf die 390 Mio. Euro, die für schnellere Testungen in die Hand genommen würden, um das Containment schnell zu gewährleisten – und das quer durch Österreich.

ZIB 17:00, 3.7.2020Video starten

Regierung will weitere „Lock-downs“ vermeiden

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Appell an Hausverstand und Eigenverantwortung

Für den Sommer appellierte die Regierungsspitze an die Bevölkerung, trotz Ferien und schönen Wetters achtsam zu bleiben. Kogler unterlegte das mit Begriffspaaren: „Freiheit und Verantwortung“, „genießen und aufpassen“ und „Urlaub und Hausverstand“. „Ein Sommer wie damals ist es nicht, das Virus war damals noch nicht da“, so Kogler. „Konsumieren, essen, einkaufen gehen ist wichtig für den Wirtschaftsstandort“, so Kurz. Doch dabei müsse weiterhin auf „die notwendigen Regeln“ geachtet werden.

red, ORF.at/Agenturen

Links:

Während man darüber nachdenkt Staatsgebiete zu erweitern, darf das Leben nicht auf der Strecke zurückbleiben!

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Politik nicht aus der Verantwortung nehmen:Weil’s nicht nur ums schnelle Geld geht sondern um Zukunft

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Es müssten in jeder Stadt und in jedem Ort wie in der Schweiz Schutzräume regelmäßig mit Lebensmittel und Schutzkleidung ausgestattet werden.

Grüne haben damit aufgehört glaubwürdig eine Kultur des Lebens zu lehren…genausowenig wie sie gegen eine Atomzukunft kämpfen befürworten sie Rüstung , Gen und ATOM und Abtreibung als Recht des Stärkeren über die Schwächeren. Nicht der freie Wille ist das höchste, sondern der Respekt einem Gott gegenüber, der wollte, daß wir leben.Wenn eine Kultur des Lebens dem Liberalismus (sei er auch noch so grün gestrichen) ausgeliefert wird, bleibt Gott außen vor. Wenn Politik und Kirche und Religion aufhören dem Leben verpflichtet zu sein, dann haben sie ausgedient.

Als ob der tägliche Alltag nicht mit Opfern genug den Weg pflastern würde…Es braucht keine neue Abtreibungskultur?

Schlimmer als Corona ist der wertelose Liberalismus, (nicht heiß, nicht kalt, nicht ja, nicht nein)der keinen Platz mehr frei läßt für Gottes Wort, der das Leben lehrt.Wenn der Mensch den Glauben an sich verliert, sich eine Meinung zu erlauben, die an Gott und seine ALTEN Werte orientiert bleibt, und diese nicht mehr mutig verteidigt,dann beschneidet sich die Menschheit selbst und verliert den Sinn für die Wahrheit und läuft falschen Führern hinterher.Er wird träge und verlernt das eigenständige Denken und sucht Erfüllung im Konsum und Süchten, die ihn abhängig machen und die Freiheit nehmen fürs Leben..

Daß was wir(Politik und Kirche) trotz absolute Vergebungsbereitsschaft nicht aufhören dürfen zu lehren ist dem Leben Hoffnung zu geben, damit dem Leben nicht die Chance genommen wird, in der Welt von einem Gott zu erzählen, der mit uns sein will und der das Leben nicht dem Tod überantwortet.Das kann nicht bewiesen, das muß geglaubt werden.

Wort des Tages:

Wenn Priester, -Diener des Wortes Gottes,-nicht mehr machen, was Gott sagt, dann müssen sie sagen was Gott macht.Es sind dann nicht mehr die Sager sondern die Macher am Wort.Sind sie aber nicht mehr Gott sondern nur der menschlichen Willkür verpflichtet,legen sie den ureigenen Auftrag, weswegen sie Priester sind auf Eis.Sie hören damit auf zu denken im Sinne Gottes. Wer sich aber nur nach der menschlichen Willkür orientiert, und nicht seinen Kopf erhebt und die Werte felsenfest mitträgt, der hilft mit, den sittlichen Verfall als Fortschritt anzuerkennen.

Wo sind noch Gottes Freunde, die den freien Willen nicht dem System opfern aus Bequemlichkeit heraus.?Die Welt braucht heute mehr den je Gottes treue Freunde die den Lebensmut stärken.Das Wort ist es das uns unterscheidet vom Tierreich.Wird der JESUS- Auftrag jedes Getauften nicht mehr gelebt, wird es mit der Welt bergab gehen.Das Priestertum jedes Getauften ist ewig.

1.Man sollte Abtreibung teurer machen.

2.Wenn die Armut um sich greift, und man sich ein Kind nich mehr leisten kann,sollte man nicht Abtreibung erleichtern sondern eine Kultur der Hoffnung gestalten.Wer sich ein Kind nicht leisten kann, dafür gibt es Kinderkrippen, Babyklappen usw.viele warten sehnsüchtig mit Kinderwunsch.

3. Wir sollten eine Gesellschaft mitgestalten, wo nicht der Abtreibung und der Sterbehilfe der Weg geebnet wird sondern der Hoffnung.

Lohnt es sich nicht mehr ein Kind auf die Welt zu setzen, wird die Todeskultur (Krieg, Atom, Genlandwirtschaft)es leicht haben Fuß zu fassen.Ist die Hoffnung einmal zunichte wird die Angst die Geschäfte führen, und nicht mehr das Gotteslob.

Es geht nicht nur um die Erfüllung aller Freuden um jeden Preis.Nachdenken, was dafür geopfert wird.Die Freude gewinnt erst an Wert wenn sie sich am Leben freut und nicht am Tod, sonst wird Freude schnell zur Schadenfreude.Und das ist alles andere als Gott will.

Es geht absolut nicht darum den Tod zu ignorieren , aber es geht darum nicht die Angst vor dem Tod zu lehren und das Leben dadurch unter Druck zu setzen,denn das ist nicht das was Gott will. Sonst kommt die Hoffnung unter die Räder.Ist aber kein Hoffnungslicht mehr in Sicht, haben alle die menschliche Pflicht das Licht im Dunkel zu halten, damit das Leben nicht an Kraft verliert einen Gott zu loben, dessen einzige Freude unser Glück war, ist und immer sein wird.

Das wichtigste unseres Glaubens ist es eine Kultur des Todes abzuwenden.Wenn wir damit aufhören, glaubt uns niemand mehr kein einziges Wort.Dann hätten wir Gott aus dem Blick verloren und sehen nur noch ins Leere.Bald würden wir nur noch wie Maschinen funktionieren, weil wir das Leben verlernt haben, weil wir uns nie dafür stark gemacht haben, daß das Leben verteidigt wird und Raum gewinnt.

Der große Elektroauto-Schwindel

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