Wilmas Bienenblog

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Archiv: Dienstag, 26. Mai 2020

Vater war ein Mann des Fortschritts aber man kann keinen goldenen Braten essen, sagte er.Er sah das Heil darin, nicht nur Recht zu fordern, sondern vor allem Recht zu tun.

Brennessel-Girsch-Kräuterbrot

Ich habe sagen hören, die Arbeit sei ein Fluch, sei menschenunwürdig, das grobe Werken mit den Händen.Ist es so?Werden die Leute glücklicher sein, wenn Ihnen der Teufel dazu verhilft, daß sie einmal aller Mühsal ledig sind?Oder ist etwa die Arbeit selbst ein Gut, eine von den geheimen Gnaden für unser ruhelose Geschlecht?Ist vielleicht in den Schweiß das nährende Salz gemischt, das uns den Acker des Lebens immer wieder frisch ergrünen läßt?Daß einer heutzutage arbeiten muß, um sein Brot zu haben, das ist nur ein geringer Mangel.Darin liegt die Schwierigkeit gar nicht; wir werden schon lernen, aus Steinen Brot zu machen.Aber ob uns dieses Brot noch munden wird?

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Ein Mensch am Feierabend ist immer ein guter Mensch.Er hat den Arbeitsrock ausgezogen, in dem der Un- Frieden nistet, und nun sitzt er da in Hemdärmeln, weiß-geflügelt gleichsam, und hat lauter versöhnliche Gedanken im Kopf.Es ist ihm, als könne er den ganzen Ärger der ganzen Welt mit ein paar Worten schlichten.Besinnt euch doch einen Augenblick, möchte er sagen, nehmt euch Zeit für die Ruhe.So ist es doch nicht, daß das Böse auf eigenen Beinen zwischen euch herumliefe wie ein reißendes Tier, sondern es hat nirgends Platz zwischen Himmel und Hölle.In sich selbst brütet es.Es schaut mit euren Augen und redet mit eurer Zunge.Denn im Leben ist vielleicht die große Wahrheit dem großen Irrtum gleich an Wert.Wenn einer glaube, die Wahrheit errungen zu haben und in Wirklichkeit die Fähigkeit besitzt konsequent zu irren: Glaubt mir, niemand ist glücklicher wie dieser.

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