Wilmas Bienenblog

Ein weiteres tolles WordPress-Blog

Archiv: Mittwoch, 13. Mai 2020

Weltweite Ökologisierung der Landwirtschaft und weg von Atom:„Wettlauf wird nicht in Europa entschieden“?

Netzwerk der Welt

Corona-Forschung

Seit das neuartige Coronavirus eine Pandemie ausgelöst hat, arbeitet die Forschung mit Hochdruck an Medikamenten und Impfstoffen.

Eine Netzwerkanalyse zeigt:

Die wissenschaftlichen Zentren liegen in China und den USA, sie ziehen auch die Expertise aus Europa an?

Online seit heute, 8.55 UhrAuf Facebook teilenAuf Twitter teilenAuf Twitter teilen

Die Analytiker von FAS.research, einem auf Netzwerkanalyse spezialisierten Forschungsunternehmen in Wien, haben 5.000 Artikel in „Scopus“ ausgewertet.

Sie sind in der Datenbank zu wissenschaftlicher Literatur im Zeitraum von Anfang 2019 bis zum 10. Mai 2020 erschienen.

Eingeflossen sind alle Publikationen, in denen sich Schlagwörter zur aktuellen Pandemie wie „Covid-19“, „Corona virus“ oder „Sars-CoV“ gefunden haben.

Insgesamt mehr als 24.000 Wissenschaftler und Forscher und Forscherinnen haben sie dadurch erfasst, die an 5.500 Instituten und Universitäten in 137 Ländern arbeiten.

Die Analyse zeigt:

In der Welt der Wissenschaft dominieren China und die USA, sowohl was die Anzahl der Publikationen als auch die Zitate betrifft.

60 Prozent aller Zitate gehen demnach auf chinesische Forscherinnen und Forscher zurück, 30 Prozent auf US-amerikanische.

Und das habe nicht nur damit zu tun, dass China früher von Covid-19 betroffen war als der Rest der Welt, sagt der Geschäftsführer von FAS.research, Harald Katzmair. „Das beobachtet man in vielen Bereichen der medinischen Forschung.

China und die USA sind die zwei Epizentren, auch in der Krebsforschung beispielsweise sieht man ein ähnliches Bild.“

Das Netzwerk der internationalen Corona-Forschung.
China und die USA dominieren die medizinische Forschung – nicht nur in der aktuellen Pandemie, sondern auch in „Normalzeiten“.

In Europa fallen Italien, Frankreich und Deutschland auf, wo ebenfalls international publiziert wurde – zwar nicht vergleichbar mit dem Ausmaß in China und USA, aber dennoch.

Und auch die Bedeutung von Großbritannien zeigt sich in dieser Analyse: Nicht nur sind dort 10 % aller Studien erschienen, das Land ist auch in der aktuellen Pandemie ein wichtiger Brückenkopf zu den USA.

Viele Studien entstehen in Kooperation mit US-amerikanischen Einrichtungen.

Endogamie in China besonders ausgeprägt

Kooperation bzw. Abgeschlossenheit ist ein weiterer Faktor, der in der Netzwerkanalyse genauer untersucht wurde. „Wir nennen das den Endogamie-Faktor. Er zeigt, wie geschlossen ein System ist“, so Katzmair. Und da zeigt sich:

68 Prozent der chinesischen Forscherinnen und Forscher arbeiten nur mit Wissenschaftlern aus China zusammen.

Katzmair interpretiert das als einen Hinweis darauf, dass Forschung an Medikamenten und Impfstoffen als nationales Projekt gesehen wird, für das man die inländischen Kräfte bündelt.

Ö1 Sendungshinweis:

Über das Thema berichtet auch „Wissen Aktuell“ am 13.5.2020.

Wenn China mit einem anderen Staat kooperiert, dann sind das meist die USA. Dort zeigt sich ein ähnliches Bild: Die Hälfte aller Kooperationen kommt aus dem eigenen Land. Ganz anders das Bild in Europa: Nur in Frankreich sucht ein Drittel der Forscher die inländische Zusammenarbeit.

Die europäischen Staaten untereinander arbeiten wenig zusammen, sie suchen die Kooperation mit den USA.

„Logisch, denn US-amerikanische Ko-Autoren bedeuten mehr Anerkennung im Wissenschaftssystem“, so Katzmair.

Und wo rangiert Österreich in dieser globalen Rangliste? Es liegt auf Platz Nr. 33 mit 28 Publikationen seit Anfang 2019, in unmittelbarer Nachbarschaft von Macao und Malaysien.

Zum Vergleich: Von den führenden Nationen China und USA wurden 1.404 bzw. 1.266 Studien gefunden, von Großbritannien 511, von Deutschland 205.

Bei uns in Österreich arbeiten von den international beteiligten Wissenschaftlern die meisten an den Medizin-Universitäten in Innsbruck und Wien.

Cluster haben Sogeffekt

Seit Beginn der Coronavirus-Krise sind praktisch alle wichtigen Studien öffentlich zugänglich – ist es da nicht egal, wo ein Wissenschaftler, eine Forscherin sitzt? „In der Theorie ja“, sagt der Netzwerkforscher. „In der Praxis sehen wir aber, dass ein Impfstoff oder ein Medikament in erster Linie für die Bevölkerung jenes Landes produziert wird, wo die Forschung stattgefunden hat.

Ein Cluster ist in der Netzwerkanalyse nicht neutral, er hat einen Sogeffekt.

Dort sind Status und Geld zuhause. Wie ein Staubsauger wird alles aufgesaugt.“

„Das Match gegen Covid-19 wird in den USA und China entschieden“, sagt Harald Katzmair.

Forschungsplattformen, wie sie zuletzt von der Europäischen Union gestartet wurden, seien spannend. Möglicherweise könne Europa davon profitieren, dass die Zusammenarbeit zwischen China und den USA durch die politischen Spannungen schwieriger wird.

Katzmair ist aber nur vorsichtig optimistisch, denn: „Austauschstrukturen müssen über viele Jahre wachsen. Man kooperiert in der Krise nicht mit ganz neuen Partnern, sondern baut auf bestehenden Beziehungen auf.“ Die Vorbereitung auf die nächste Krise müsste deshalb schon heute beginnen.

Elke Ziegler, Ö1-Wissenschaft

Mehr zum Coronavirus:

Zurück

Aktuell in science

Lebenserwartung in ärmeren Ländern stark gestiegenWHOFrauen und besser Gebildete essen häufiger ObstErnährungWie aus Autoabgasen blitzschnell Feinstaub entstehtUmweltFalsch-positive Testergebnisse lange möglichPflegeroboter wird getestetTechnologieArbeit mit Freunden entspannt AffenVerhaltensforschung

Weiter

Wien. Bürgermeister Ludwig(SPÖ): Wirtschaftsgutscheine gegen die Coronakrise

Die wirtschaftlichen und sozialen Folgen der Corona-Krise sind dramatisch: Unser Land leidet unter Rekordarbeitslosigkeit, aktuell sind 1,8 Millionen Menschen entweder arbeitslos oder in Kurzarbeit. Eine negative Spirale von Arbeitslosigkeit und Wirtschaftsabschwung setzt sich in Gang – eine gefährliche Entwicklung, die die SPÖ mit einem großen Konjunkturpaket stoppen will, wie SPÖ-Parteivorsitzende Pamela Rendi-Wagner heute im Parlament erklärte.

Rendi-Wagner: Regierung hat bei Bekämpfung der sozialen Folgen der Krise versagt

Angesichts von Rekordarbeitslosigkeit und einer drohenden sozialen Krise ist für Rendi-Wagner klar: „Die Regierung hat bei der Bekämpfung der wirtschaftlichen und sozialen Folgen der Krise versagt.“ Die sogenannten Hilfspakete von ÖVP und Grünen für die heimischen Betriebe lassen sich mit „zu wenig, zu spät, zu bürokratisch“ zusammenfassen, so Rendi-Wagners Kritik. Obwohl wir eindringlich davor gewarnt haben, hat die Regierung gleich zu Beginn der Krise einen großen Fehler begangen, indem sie die Entschädigungsansprüche für Betriebe aus dem Epidemiegesetz gestrichen hat. Hunderttausende Kleinbetriebe, Ein-Personen-Unternehmen und KünstlerInnen, die unverschuldet vor den Trümmern ihrer Existenz stehen, belegen deutlich, dass das Regierungsmotto „Koste es, was es wolle“ längst nicht für alle gilt.

SPÖ-Vorsitzende an Regierung: Show-Politik bringt weder Jobs, noch Liquidität

Denn die von der Regierung in zig Pressekonferenzen vollmundig angekündigten Hilfsgelder sind bislang kaum geflossen. Von reiner Ankündigungspolitik und Regierungsshow hat niemand etwas. „Show-Politik alleine bringt den Betrieben keine Liquidität, dem Arbeitslosen keinen Job und dem Arbeitnehmer in Kurzarbeit keine Sicherheit, dass er in ein oder zwei Monaten seinen Job noch hat“, machte Rendi-Wagner klar. Dass es auch anders, besser geht, zeigt das Beispiel Deutschland, wo es schnellere Auszahlungen, größere Hilfen und auch eine im Vergleich zur Größe des Landes geringere Arbeitslosigkeit als in Österreich gibt.

Größtes Konjunkturpaket der Zweiten Republik nötig

Für die SPÖ ist klar: Aus der Viruspandemie darf keine Pandemie der Armut werden! „Österreich braucht daher jetzt das größte Konjunkturpaket der Zweiten Republik, um die Wirtschaft zu stützen, Betriebe zu schützenArbeitsplätze abzusichern und zu schaffen“, betonte Rendi-Wagner. Dieses Konjunkturpaket muss Folgendes beinhalten:

  • Erhöhung des Arbeitslosengelds von 55 auf 70 Prozent des Nettolohns: Das hilft den Betroffenen, erhöht die Kaufkraft und stärkt den Konsum.
  • Rasche Steuersenkungen für kleine und mittlere Einkommen: Das stärkt den Konsum und hilft der Wirtschaft.
  • Hohe, kluge Investitionen in grüne Technologie, öffentlichen Verkehr und Wohnbau.

Jetzt auf der Website der SPÖ weiterlesen.

Mit freundschaftlichen Grüßen

Dein SPÖ-Team

Forscher besorgt: Virus passt sich an Menschen an?

Mutationen könnten die Entwicklung eines Impfstoffs oder eines Medikaments hindern, warnen Wissenschaftler?

Forscher haben Hinweise darauf gefunden, wie sich das Virus im Zuge seiner Verbreitung an Menschen anpasst.

Eine Analyse von 5.300 Coronavirus-Genomen aus 62 Ländern zeigt zwar, dass das Virus in der Regel sehr stabil ist, aber durchaus auch bereits jetzt Mutationen aufweist.

So wurden in 2 Fällen Änderungen im sogenannten Spike-Protein nachgewiesen, welches das Virusnutzt, um menschliche Zellen zu infizieren. 

Forscher der Londoner Universität für Hygiene und Tropenmedizin betonen laut dem Guardian, dass noch unklar ist, welche Auswirkungen das auf das Virus hat. 

Derartige Spike-Mutationen sind aktuell selten, wie Infektiologe Martin Hibberderklärt.

Er ist leitender Autor der entsprechenden Studie, in deren Rahmen die Mutationen entdeckt wurden.

Dabei wollten die Wissenschaftler erheben, wie sich der Erreger seit seiner Übertragung von Tieren auf den Menschen angepasst hat.

Die Untersuchung wurde vorab veröffentlicht, der Peer-Review-Prozess steht noch aus.

“Frühe Warnung”

Die Gefahr derartiger Änderungen des Virusist, dass dadurch möglicherweise Medikamente und Impfungen, die genau auf dieses Spike-Protein abzielen, unwirksam werden.

“Das ist eine frühe Warnung”, so Hibberd.

Selbst wenn die nun von den Wissenschaftlern entdeckten Mutationendafür irrelevant seien, müsse man die Entwicklung genau beobachten. 

“Wir arbeiten an Impfungen und anderen Therapien gegen das Spike-Protein, weil es ein gutes Ziel ist.

Wir müssen es aber genau beobachten und sicherstellen, dass keine Mutation diese Ansätze zunichte macht”, so Hibberd.

Ansteckender

Eine Mutation des Spike-Proteins sorgte auch vor wenigen Tagen für Aufsehen. So kam eine Studie zum Schluss, dass neuartige Varianten des Virus bereits ansteckender sind, als die Ursprungsform aus dem chinesischen Wuhan. Zahlreiche Wissenschaftler zeigten sich diesbezüglich aber skeptisch.

Coronavirus wird ansteckender, warnen ForscherEine rasche Mutation mache SARS-CoV-2 noch ansteckender, meinen US-Forscher.

Andere Wissenschaftler sind jedoch skeptisch.

Chef-Epidemiologin rät: Kein Abbusseln, keine U-Bahn-Telefonate Die leitende Epidemiologin der AGES, Daniela Schmid, im Interview über die Ansteckungsgefahr in Öffis, Supermärkten und Schulen.

Forscher: Coronavirus wird es im Sommer schwer haben Wenn die Temperaturen steigen, sinkt die Ansteckungsgefahr mit COVID-19.

Europas Fische sterben leise: Gen-Pestizide/Klimaerwärmung durch Atom/Grundwasserbelastung durch industrielle Landwitschaft/

Bereits 60 Prozent der Fischarten gefährdet

Fisch, Fische
Laut einer aktuellen Studie sind 60 Prozent der Fischarten in Österreich gefährdet. (SYMBOLBILD)

Veröffentlicht: 13. Mai 2020 11:15 Uhr

0

Für die Mehrheit der 58 in Europa vorkommenden Fischarten sind die Zukunftsaussichten negativ. Eine Studie der Universität für Bodenkultur (Boku) im Auftrag des WWF ergab, dass die Flüsse, in denen sie leben, drastische Verluste hinnehmen mussten. Weniger als 15 Prozent waren in einem sehr guten ökologischen Zustand, beklagte die NGO in einer Aussendung am Mittwoch.FeedbackKommentieren

„Jahrelange Wasserbelastung durch konventuelle Pestizidlandwirtschaft“ seien der Ursache für einen Anteil von nur noch 17 Prozent des gesamten Gewässernetzes, das ohne Hindernisse frei fließen könne. Für Regulierungen und Verbauungen verantwortlich sind mehr als 5.200 Wasserkraftanlagen in Europa,und hunderte weitere seien geplant – und zwar auch in ökologisch sensiblen Gebieten, warnte WWF-Gewässerexpertin Bettina Urbanek. Daher müsse von der europäischen Politik ein „konkreter Rettungsplan“ für die letzten intakten Flüsse kommen.(geschlossene Biolandwirtschaft )

HIER geht’s zur Studie.

Gefährdete Fische vor Grundwasserbelastung durch Pestizide und Kunstdünger kaum geschützt

Die Analyse der Boku zur „Ausweisung wertvoller Gewässerstrecken in Europa und deren Schutzstatus“ umfasste 32.267 Flusskilometer, mit rund 11.500 Kilometer wurde ein Drittel „als besonders schutzwürdig“ eingestuft. In der Realität waren jedoch die Rückzugsräume für die gefährdeten Arten nur mangelhaft oder gar nicht vor weiterer Verbauung und Pestizidlandwirtschaft und Glyphosatweingärten geschützt. Lediglich nur noch 1 Prozent wird von ökologisch bedeutenden, intakten Auen begleitet.

Beim Drittelanteil der besonders schutzwürdigen Fluss-Stecken waren nur 24 Prozent streng nach Naturschutz oder Wasserrecht effektiv vor weiterer Wasserkraftverbauung geschützt, wurde Sigrid Scheikl von der Boku zitiert. Die Schutzwürdigkeit ergab sich wegen herausragender Bedeutung für bedrohte Arten, einem sehr guten Zustand oder dem Vorhandensein noch intakter Aulandschaften beziehungsweise freier Fließstrecken sind. Nicht besser war die Aussicht für die Flussbewohner: „Von den 58 heimischen(österreichischen) Fischarten, die heute noch in Fließgewässern anzutreffen sind, sind 34 entweder gefährdet, stark gefährdet oder sogar vom Aussterben bedroht“, resümierte Scheikl.

Ökologische Mindeststandards fehlen

Nimmt man die gefährdete Fischart Äsche als Beispiel, so ergaben sich für diese Spezies nur noch 330 Kilometer, wo die Bestände in gutem Zustand sind, davon waren 50 Kilometer vor weiterer Verbauung streng geschützt. Urbanek warnte vor dieser Verbauung und Grundwasserbelastung durch Pestizide, diese müsste BIO-naturverträglich sein. Bisher verfehlen aber 8 von 10 Anlagen die ökologischen Mindeststandards, hieß es vom WWF.

Als negativ wurden Kraftwerkspläne an der oberen Mur angeführt, die eines der letzten Vorkommen des Huchens bedrohen würden. Gleich 7 Kraftwerke im Einzugsgebiet der durch Natura 2000 geschützten Isel in Osttirol, welche die letzten ursprünglichen Bestände der streng geschützten Deutschen Tamariske bedrohen sowie das Kraftwerks Tumpen-Habichen, dessen Bau das Ökosystem der vom Land Tirol als einzigartig eingestuften freifließenden Ötztaler Ache bedroht, schließen die Auflistung ab. Ausgangspunkt für die im März dieses Jahres abgeschlossene Analyse war das aktuelle Berichtsgewässernetz des Bundes (NGP 2015, BMNT, Stand 22.03.2016).(Quelle: APA)

700 Millionen Euro für Vereine?

Eine Entschuldigung und 700 Millionen Euro für Vereine

Die Regierung hat einen weiteren Corona-Hilfsfonds angekündigt. Laut Vizekanzler Werner Kogler (Grüne) sind 700 Mio. Euro für Vereine vorgesehen.

Die Unzufriedenheit vieler, gerade kleiner Unternehmer mit der langsamen Auszahlung der Gelder führt Finanzminister Gernot Blümel (ÖVP) auf „Kinderkrankheiten“ zurück, die man behebe: „Es gibt keine Blaupause, wie man Hilfen schnell abwickelt.“

Einen Unterstützungsfonds für Vereine hatte die Regierung schon vor über einem Monat angekündigt. „Wir sind eine Spur später dran, als sich viele gewünscht hätten“, räumte Kogler bei der Präsentation am Mittwoch ein.

Der Vorteil sei, dass die etwa für Kultur- und Sportinitiativen entstandenen Schäden aus der Coronakrise bereits gut abgeschätzt werden könnten. Für die kommenden zwei Quartale werde es nun Unterstützungszahlungen aus dem 700 Mio. Euro-Fonds geben. Profitieren sollen auch etwa Feuerwehren und andere nicht auf Gewinn gerichtete Einrichtungen.

Die Kritik an den Hilfsmaßnahmen der Regierung wird allerdings lauter. Laut einer Umfrage der Universität Wien bewertet die Hälfte der Kleinstunternehmen die Finanzhilfen bisher mit „Nicht Genügend“. Wie Paul Pichler vom Institut für Volkswirtschaftslehre in der „ZiB 2“ des ORF gestern.-Dienstagabend sagte, stößt insbesondere die langsame Auszahlung der Mittel auf Kritik.

Darauf angesprochen sprach Blümel von „Kinderkrankheiten, die man laufend behebt“. 20 Mrd. Euro an Hilfen seien bereits „rechtsverbindlich zugesagt“. „Trotzdem sehen wir, dass es in manchen Bereichen nicht so schnell geht, wie wir es gerne gehabt hätten.“ Daher habe man Personal der Bundesbuchhaltungsagentur dem AMS zur Verfügung gestellt und handle den Härtefallfonds flexibler. Manche Verzögerung liege aber auch an Vorgaben aus Brüssel.

Hilfspaket für Gemeinden

Ein weiteres Hilfspaket soll es für Gemeinden geben, um deren Investitionen in die regionale Wertschöpfung zu stützen, wie Blümel sagte. Auch Kogler betonte, man wolle nicht riskieren, dass der Kindergartenausbau durch Geldmangel ins Stocken gerate. Nicht angedacht wird offenbar ein gesondertes Hilfspaket für niedergelassene Ärzte. Diese könnten sich laut Blümel etwa um Unterstützung aus dem Fixkostenausgleich bemühen.

Zurückgewiesen wurde von Blümel der Vorwurf, dass das Gastwirtepaket der Regierung wegen der niedrigeren Mehrwertsteuer auf alkoholfreie Getränke vor allem den Größeren nutze. Er betonte, dass auch kleine Unternehmen durch die günstigere Pauschalierungsmöglichkeit profitieren würden.

Die Details des 700 Mio.-Unterstützungsfonds für Vereine sind noch offen. Laut Kogler ist etwa noch nicht klar, ob es Obergrenzen geben wird. Hier werde es noch Gespräche geben – sowohl mit dem Koalitionspartner als auch mit Betroffenen.

Dass die Vorgaben der Regierung für die Coronahilfen zu komplex wären, glaubt Kogler nicht. Schließlich sei Österreich ein Rechtsstaat und die Regierung könne nicht einfach „nach Gutdünken entscheiden und mit der Kassa durchs Land fahren“. Wenn es Adaptierungsbedarf gebe, werde man aber nachjustieren.

Schutzmasken im Freien nicht sinnvoll(von ARGES bestätigt)

Regierungs-Burka“: FPÖ schimpft gegen Maskenpflicht

Corona-Medizin und (Schul)-Maßnahmen

Corona-Medizin in Arbeit

Reharbedarf nach Corona

Übergewicht als Corona-Risiko?

Wien derzeit noch Corona-Herd(Bei ca.2 Millionen(1,9 Mio) Einwohner trotzdem geringe Zahl)

Flughafentest in Wien erspart 14tägige Quarantäne

Verkehrsberuhigung während der Coronamaßnahmen
SPÖ für Bildungsmilliarde

Ab Mitte Juni: Wirtshausgutscheine für 950.000 Haushalte in Wien

Bürgermeister Michael Ludwig will die Wiener Wirte unterstützen: Pro Haushalt gibt es 25 bis 50 Euro.

Er ist einer der traditionellen Schönwetter-Termine der Wiener Stadtregierung: die alljährliche Eröffnung der Schanigarten-Saison.

Dieses Jahr nutzen Bürgermeister und Wirtschaftskammer die Veranstaltung, um eines der bisher größten städtischen Corona-Hilfspakete – und wahrscheinlich das öffentlichkeitswirksamste – zu verkünden.

Ab Mitte Juni erhält jeder Wiener Haushalt einen gratis Essensgutschein. Einzulösen in einem der 9.000 Gastro-Betriebe oder Kaffeehäuser.

Rund 950.000 Haushalte in Wiensollen davon profitieren. Ab Mitte Juni bis Ende September werden die Gutscheine ausgegeben. Einpersonenhaushalte bekommen 25 Euro, für Mehrpersonenhaushalte sind es 50 Euro.

Insgesamt hat die Stadt, die die gesamten Kosten trägt, rund 40 Millionen Euro für die Aktion budgetiert.

Präsentiert wurde die Maßnahme in ungewohntem Ambiente: Geplant war ein Besuch im Schanigarten des Augustinerbräu bei der Albertina. Aus Platzgründen – Sicherheitsabstand einhalten! – wurde diese dann aber kurzerhand vor den Schanigarten auf die Straße verlegt.

Weniger ungewohnt waren die (gut versteckten) Seitenhiebe von Bürgermeister Michael Ludwig(SPÖ) auf die Bundesregierung. Die Corona-Krise sorgt seit geraumer Zeit für einen Schlagabtausch zwischen Türkis-Grün und der rot-grünen Stadtregierung.

Man sei von Anfang an bemüht, die Maßnahmen der Bundesregierungumzusetzen, betonte Michael Ludwig gleich mehrfach. Das gelte für den Gesundheitsbereich – gerade hier gab es zuletzt immer wieder Unstimmigkeiten -, aber auch für die wirtschaftlichen Bemühungen.

Daher wolle man sich auch in der Gastronomie mit eigenen Wiener Maßnahmen einbringen, so Ludwig: „Solange die Touristen ausbleiben, sollen die Wiener besonders liebevoll mit ihren Gastronomen umgehen“, erklärt der Bürgermeister. Der Gutschein trage dazu bei, dass die Gastronomienachhaltig in Schwung komme.

 

CORONAVIRUS - "HOCHFAHREN DER KRANKENHÄUSER" IN WIEN: LUDWIG

CHRONIKWIEN13.05.2020

STARS |AUSTROPROMISWiener Szenewirt verlangt Mindestkonsumation von Regierungsmitgliedern

Insgesamt gibt es in Wien rund 6.000 Gastro-Betriebe mit 60.000 Angestellten. Die Wertschöpfung liegt bei 1,4 Milliarden Euro pro Jahr. Hinzu kommen weitere 3.000 Kaffeehäuser, die ebenfalls von den Gutscheinen profitieren. „Die Aktion soll auch deutlich machen, dass wir in Wien um jeden Arbeitsplatz kämpfen“, so Ludwig.

Ob sich die Stadt die Summe von 40 Millionen Euro leisten könne? „Ja. Wir haben gut gewirtschaftet in den vergangenen Jahren und vorgesorgt“, sagt Ludwig.

Unsichere Zukunft

Die Wirte blicken trotz Öffnung in eine ungewisse Zukunft: Man rechne damit, dass die Auslastung um 30 bis 60 Prozent geringer sei als in normalen Zeiten, sagt der Wiener Wirtschaftskammer-Chef Walter Ruck.

Die Wiener SPÖ und vor allem Bürgermeister Michael Ludwigsetzen die Hilfsaktion – mit Blick auf die Wien-Wahl im Herbst – zu einem strategisch klugen Zeitpunkt.

Wahlkampf mit Gutscheinen und baren Geldleistungen ist übrigens keine neue Erfindung: Schon Jörg Haider tingelte in Kärnten durchs Land und verteilte Geldscheine zum Teuerungsausgleich an sozial Schwächere. Auch die SPÖ versuchte sich darin: Der damalige Bundeskanzler Alfred Gusenbauer belächelte man mit seiner Idee des „Gusi-Hunderter“ jedoch.

Bürgermeister Michael Ludwig will die Wiener Wirte unterstützen: Pro Haushalt gibt es 25 bis 50 Euro.

Alle Eltern haben das Recht auf ein Betreuungsangebot:

Reisefreiheit: Grenzen in Deutschland ab 15.Juni offen!

!Bedingung sei, dass die pandemische Entwicklung positiv bleibe, hieß es.

Ab 15.Juni öffnet auch die Schweiz die Grenzen

3 mm Regen

Es ist Girsch-Brokoli-Erntezeit

Honigbienen, Holunderblüten und der Regen sind ein Segen

Heute kommen 2 Bienenableger mit der Post.

Übungen für den Gesunden Rücken

Schokoladentorte

Safran, der König der Gewürze

Safran in Niederösterreich(Langenlois)

Wilmas Bienenblog läuft unter Wordpress 5.2.7
Anpassung und Design: Gabis Wordpress-Templates