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Archiv: Freitag, 10. Januar 2020

Evakuierung Australiens wegen Feuer

Geheimnisvolle BIO- Sprache: Wie Pflanzen miteinander kommunizieren

  •  Von Welt der Wunder
  •  Wissen
  •  10.01.2020

Pflanzen sind stumm – glauben viele. Doch das Gegenteil ist der Fall: Bäume, Blumen und Sträucher kommunizieren miteinander und auch mit Tieren. Doch wie funktioniert das genau?

© imago-blickwinkel

Wie wir Menschen haben Pflanzen bestimmte Signale, über die sie sich mitteilen. Wo bei uns das gesprochene und geschriebene Wort als Kommunikationsmedium gilt, verwenden Pflanzen BIO-Duftstoffe. Mit bis zu hundert Duftvokabeln können sie erstaunlich komplexe Informationen versenden und untereinander austauschen.

Vor allem bei der Selbstverteidigung kommt ihnen diese Fähigkeit zugute.

Da Pflanzen nicht vor ihren gefräßigen Feinden fliehen können, behelfen sie sich mit einem Trick: Sie rufen um Hilfe, in dem sie mit Hilfe von Duftstoffen Feinde des Feindes anlocken.

Eine solche Strategie verfolgt zum Beispiel die BIO- Maispflanze: Wird sie von einer Raupe befallen, sondert sie einen Geruch ab, der Schlupfwespen anlockt. Diese gelten als natürlicher Feind der Raupe und beseitigen den Schädling der Bio-Maispflanze.

Nachbarschaftshilfe

Doch Pflanzen setzen nicht nur auf die Kommunikation mit Insekten, um sich zu verteidigen.

Auch untereinander sind die pflanzlichen Geschöpfe in Kontakt.

Merkt eine Pflanze zum Beispiel, dass sie gefressen wird, sendet sie ein Duftsignal aus, das von anderen Pflanzen wahrgenommen werden kann.

Diese werden hierdurch alarmiert und können Verteidigungsmechanismen aktivieren.

Diese Strategie ist keineswegs nur uneigennützig – schließlich lockt eine befallene Pflanze Ungeziefer an und wird damit zur Gefahr für ihre Nachbarn.

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MOSKAU: WAFFENRUHE IN SYRISCHER PROVINZ IDLIB IN KRAFT

In der syrischen Rebellenhochburg Idlib ist nach Angaben aus Moskau ein Waffenstillstand in Kraft getreten.

Die Feuerpause gelte seit gestern,-Donnerstagmittag, teilte die russische Armee mit.

Sie sei im Einklang mit einer entsprechenden russisch-türkischen Vereinbarung in Kraft getreten.

Vorgestern,-Mittwoch hatten sich Russlands Präsident Wladimir Putin und der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan in Istanbul getroffen.

Die Provinz Idlib im Nordwesten des Bürgerkriegslandes ist die letzte Rebellenhochburg in Syrien.

Auf grund eines Vormarsches der Regierungstruppen sind dort unzählige Menschen auf der Flucht.

Nach Angaben der Vereinten Nationen flohen allein im Dezember mehr als 280.000 Menschen vor Luftangriffen und Gefechten.

Idlib sowie Teile der angrenzenden Provinzen Hama, Aleppo und Latakia werden von dem früheren Al-Kaida-Ableger HTS und anderen islamistischen Milizen kontrolliert.

Der syrische Machthaber Bashar al-Assad ist entschlossen, die Region wieder unter seine Kontrolle zu bringen.

Auf Vermittlung der Türkei und Russlands war bereits im September 2018 eine Waffenruhe in Idlib vereinbart worden,

im Vorjahr April 2019 begannen die Regierungstruppen dort jedoch eine neue Offensive.© APA

MEHR ALS 40 TOTE DURCH HEFTIGE UNWETTER IN ANGOLA

Bei heftigen Regenfällen sind in Angola innerhalb von 24 Stunden mehr als 40 Menschen ums Leben gekommen. Wie das Innenministerium des südwestafrikanischen Landes gestern,-Donnerstag mitteilte, zog das Unwetter bereits in der Nacht auf Montag und Montags über das Land. Dabei seien 41 Menschen gestorben. Fast 12.000 Menschen seien obdachlos geworden.

Von den heftigen Regenfällen waren zwölf der 18 Provinzen Angolas betroffen.

Vielerorts kam es zu Überschwemmungen und Stromausfällen.

Nach Angaben von Innenminister Eugenio Laborinho wurden fast 400 Häuser und 12 Kirchen zerstört, rund 2.000 Häuser wurden schwer beschädigt.

Die Unwetter ereilten Angola nach monatelanger Trockenheit, die von den Behörden als ,,einzigartig“bezeichnet wurde und in der mehr als 30.000 Nutztiere starben.

Atomkraftwerke: Frankreich stoppt derzeit aus Klima-Sicherheitsgründen Pläne für neue Atomreaktoren

Frankreich stoppt derzeit Pläne für neue Atomreaktoren

Ursprünglich wollte die Regierung bis zu 6 neue Atomreaktoren bauen.

Jetzt werden die Pläne für sichere zwei Jahre gestoppt und ein Wechsel zu erneuerbaren Energien geprüft.
9. Januar 2020, 13:50 UhrQuelle: ZEIT ONLINE, AFP, sho
Frankreich wird derzeit keine neuen Atomreaktoren errichten.

Der Beschluß  über den Bau neuer Reaktoren sei bis Ende 2022 gestoppt worden, teilte D-Umweltministerin Élisabeth Borne bei einer Anhörung in der Pariser Nationalversammlung mit.

Damit stoppt ein Beschluss während der Amtszeit von Präsident Emmanuel Macron.
Bis dahin solle auch ein Umstieg auf erneuerbare Energien geprüft werden.

Laut der Umweltministerin will die Regierung die Inbetriebnahme des neuen Druckwasserreaktors im nordfranzösischen Flamanville verhindern.

Baumängel und massive Sicherheitsbedenken der Atomaufsicht hatten den Start immer weiter verzögert.

Wie der Betreiber EDF mitteilte, könnte der Reaktor erst frühestens Ende 2022 in Betrieb genommen werden – Jahre nach dem ursprünglich geplanten Start.

Ein Expertenbericht hatte das einstige Prestigevorhaben kürzlich als „Irrweg“ bezeichnet.

Ursprünglich sah die Regierung den Bau von bis zu 6 neuen Atomreaktoren vom Typ Flamanville vor.

Nicht ausgeschlossen sei aber auch ein Szenario, das langfristig „Strom zu 100 Prozent aus erneuerbaren Quellen“ vorsehe, sagte Borne.

All diese Modelle müssten eingehend geprüft werden, um dann eine „vernünftige klimafreundliche Entscheidung“ fällen zu können, betonte die Umweltministerin.

Frankreich bezieht rund drei Viertel seines Stromverbrauchs aus der Atomenergie, das ist der höchste Anteil weltweit.

Am 22. Februar beginnt die Abschaltung des ältesten französischen Atomkraftwerks in Fessenheim unweit von Freiburg im Breisgau, auf die Deutschland wegen Pannen jahrelang gedrungen hatte.

Der zweite Reaktor soll Ende Juni endgültig vom Netz gehen.

Tschechien setzt künftig wieder massiv auf Atomkraft – direkt neben Österreich

SMA Solar an SDAX-Spitze

Klima-Gala in Retz am 17.Jänner (18.00 Uhr Althof Retz)wird zur DEMO gegen Atomkraftausbau-Pläne im Nachbarland Tschechien

Atom, Klimawandel

,,Rot“ ist das neue GRÜN: SPÖ zieht mit 11.171 KandidatInnen in die Gemeinderatswahl 2020

Damals wie Heute:

Das neue GRÜN heißt ROT:…und die freiheitsliebenden Blauen lassen sich auch nicht von den türkiesen vereinnahmen.

SPÖ gegen Gentechnik und gegen Atom:

Unser Ziel ist es, die Mehrheitsgemeinden mit unseren BürgermeisterInnen zu halten, beziehungsweise. auszubauen, an Mandaten zuzulegen und somit stärker zu werden“, sind sich SPNÖ-Vorsitzender LHStv. Franz Schnabl und NÖ GVV-Präsident Bgm. Rupert Dworak einig.

Schnabl: „32 Prozent der NiederösterreicherInnen leben in von der SPÖ geführten Gemeinden. Die SPÖ macht in den Gemeinden einen guten Job – unsere FunktionärInnen und MandatarInnen sind immer für die Menschen da, hören sich ihre Probleme an und versuchen, wo es geht, zu helfen. Sie sind da, wenn es darum geht, für mehr Transparenz und Demokratie für die BürgerInnen zu sorgen. Sie sind Garanten für mehr Mitbestimmung. Deshalb sage ich: Ich bin mir sicher, dass dafür Potential da ist. Gemeinderatswahlen sind immer für eine Überraschung gut – auch im positiven Sinn.“Rupert Dworak: „Ich bin überzeugt, dass die SPÖ in den niederösterreichischen Gemeinden ausgezeichnet arbeitet. Natürlich haben wir derzeit keinen positiven bundespolitischen Trend auf unserer Seite, aber es geht am 26. Jänner um die Gemeinden, um die FunktionärInnen vor Ort. Deshalb bin ich optimistisch, dass wir unsere BürgermeisterInnen halten und dass wir in den Gemeinden zeigen, dass die Sozialdemokratie ein weit besseres Ergebnis als bei der letzten Nationalratswahl in Niederösterreich erreichen kann.“

Zum Thema Nicht-Kandidatur in einzelnen Gemeinden:
Dworak: „Nach der GRW 2015 war die SPÖ in Niederösterreich in 16 Gemeinderäten nicht vertreten. Aktuell werden wir in 22 Gemeinden nicht kandidieren. Das schmerzt, vor allem weil wir wirklich hart daran gearbeitet haben, diese Zahl möglichst gering zu halten. Dazu muss gesagt werden, dass die Kandidatur der SPÖ in zwei Gemeinden, in Marchegg und Langenrohr, wegen Formalfehlern bei der Einreichung nicht anerkannt wurde. Hier kann ich aber jetzt schon sagen, dass dort zu prüfen ist, ob wir die Wahl anfechten werden. Weil ich der Meinung bin, dass ein Gemeindesekretär schon die Aufgabe hat, die einbrachten Wahlvorschläge zu überprüfen und allfällige Korrekturen anzuordnen.“
Schnabl: „Es tut natürlich weh, dass die SPÖ nicht flächendeckend antreten wird, aber wir werden uns auf unsere Stärken konzentrieren und damit insgesamt dennoch ein gutes Ergebnis einfahren. Klar ist aber auch, dass ab dem 27. Jänner daran gearbeitet werden muss, dass eine flächendeckende Kandidatur der SPÖ 2025 möglich ist.“
Zum Thema Wahlrecht:
Dworak: „Man muss jetzt, in der kommenden Periode, wirklich einmal ernsthaft überlegen, endlich das Wahlrecht zu überarbeiten. Wir müssen uns über die Bürgermeisterdirektwahl unterhalten. Es gibt auch jetzt schon wieder Beschwerden über unser Zeitwohnsitzer-Wahlrecht, wo es viele Verdächtigungen gibt, dass hier nicht im Sinne des Gesetzes gearbeitet wird. So muss es bis 2025 eine dringende Aufgabe sein, ein transparentes und klares Wahlrecht zustande zu bringen. Das ist uns ja schon wirklich lange ein Herzensanliegen, aber nun ist schon wieder eine ganze Periode verstrichen, wo aufgrund des vehementen Widerstandes der ÖVP nichts passiert ist.“
Fakten zur NÖ GRW 2020:
+ Insgesamt 11.171 SPÖ-KandidatInnen.Davon Männer: 7.462 (67,07%) und 3.679 (32,93%) Frauen.
+ Jüngster Kandidat auf einer SPÖ-Liste ist Alexander Csarman (einen Tag vor dem Wahltag 18, *25.01.2002) aus Maria Anzbach. Ist aktiv in der JG Neulengbach. Er kandidiert auf Platz 2 und damit am Kampfmandat. Er ist wahrscheinlich auch der jüngste aller Kandidaten landesweit.
+ GGR Anton Plessl (78) aus Perchtoldsdorf wird 2020 50 Jahre dem Gemeinderat angehören. Er kandidiert wieder an wählbarer Stelle.
+ Derzeit ist die SPÖ in 16 Gemeinden nicht vertreten. 2015 ist sie in 16 Gemeinden nicht angetreten, in weiteren drei hat sie den Einzug nicht geschafft.
+ Derzeit hält die SPÖ insgesamt 3.445 Mandate (Stand 23.12.2019)Davon Männer: 2.516 (73,03%); Frauen: 929 (26,97%). Derzeit stellt die SPÖ 122 BürgermeisterInnen, darunter 23 Frauen. In 99 Gemeinden verfügt die SPÖ über eine absolute Mehrheit.

Obernalb wünscht sich von der Politik eine Radfahrmakierung auf dem breiten Gehweg, weil Radfahren auf der Straße wegen des schlechten Fahrbahnrandes zu gefährlich ist!

EU untersagt gentechnikfreie Zonen?

ÖKOLOGIE

EU untersagt gentechnikfreie Zonen in Ober-Österreich

Hauptbegründung der Kommission: Österreich legte keine neuen Erkenntnisse über Umweltprobleme vorRedaktion 

18. September 2003, 22:17

87 Postings

BrüsselDie EU-Kommission hat den Antrag des Landes Oberösterreich, das gesamte Bundesland zur gentechnikfreien Zone zu erklären, abgelehnt.

Niederösterreich ist besonders stark Pestizid-belastet weil wir die größten konventionellen Landwirtschaftlichen Flächen haben inclusive konventionellen Pestizid-Weinbau.

Die Biolandwirtschaft ist in Österreich mit 30% zwar Spitzenreiter der EU, aber immer noch von den konventionellen unterjocht und benachteiligt.

In Niederösterreich erkranken jährlich rund 7.500 Menschen an Krebs

Darum:

Spitzenmedizin bei der Krebsbehandlung in NÖ

Folgen von Gentechnik

Folgen von Gentechnik

Die Folgen von Gentechnik sind in verschiedenen Bereichen spürbar. Einerseits gibt es negative soziale Auswirkungen, von denen vor allem Bauern und Bäuerinnen im Süden Amerikas betroffen sind. Andererseits wirkt sich der Anbau von gentechnisch veränderten Pflanzen auch negativ auf die Umwelt aus.

Gentechnik: Folgen für die Umwelt

Ein grundlegendes Problem ist, dass es viel zu wenig unabhängige Studien gibt, die Aufschluss über die verschiedenen Folgen der Gentechnik geben. Doch das, was erforscht wurde, zeigt die unterschiedlichen Bereiche, in denen sich Gentechnik negativ auf die Umwelt auswirkt. Und nach 20 Jahren sehen wir auch in der Praxis, dass Gentechnik Folgen hat, vor allem in jenen Regionen der Erde, die besonders viel oder fast ausschließlich Gentechnik anbauen.

Zerstörung der Ackerböden

Sie haben sicher schon einmal Bilder von den riesigen Sojafeldern in den USA oder Argentinien gesehen, riesige braune Landstriche, über die Flügeltraktoren rauschen und großflächig Pestizide sprühen.

Traktor versprüht Pestizide über Sojafeld

Vielleicht haben Sie auch schon einmal Bilder von den Böden gesehen, wie sie nach der Ernte nach mehreren Jahren Gentechnik-Anbau aussehen.

Rissiger, ausgetrockneter Boden auf dem nichts mehr wächst

Riesige Risse ziehen sich über wüstenähnliche Landschaften. Dort wächst kein Grashalm mehr, die Erde ist im wahrsten Sinne des Wortes tot.

Eine gentechnisch veränderte Pflanze ist eine Art pflanzliche Hochleistungsmaschine. Sie liefert nur eine Periode lang relativ hohe Erträge. Sie nützt den Boden, die Düngemittel und das Wasser in vollen Zügen, gibt ihre Bedingungen vor und lässt daneben wenig Spielraum für ein natürliches Acker-Ökosystem.

Nützlinge und Bodenorganismen fallen Gift zum Opfer

Eine Art der Genmanipulation bewirkt bei der Pflanze die Produktion eines Giftes, das Insekten vernichten soll. Das Gift, das die Pflanze gegen Insekten produziert, wirkt sich aber auch negativ auf Bodenorganismen aus. Neben den Schadinsekten (wie etwa dem Maiszünsler) werden auch nützliche Insekten getötet, wenn sie etwa vom „Tau“ der Pflanze trinken. Pollen werden von Bestäubern auf benachbarte Felder getragen und verändern dort die Kulturpflanzen.

In den vergangenen Jahren wurde viel über den GV-Mais der Firma Pioneer High Bred diskutiert. Studien, die im Zuge der Zulassungsverfahren herangezogen wurden, weisen darauf hin, dass der GV-Mais 1507 auch Wasserorganismen schädigen kann.

Böden werden unfruchtbar, Nützlinge sterben, Schädlinge vermehren sich weil Nützlinge fehlen.

Widerständiges Unkraut fordert noch mehr Herbizideinsatz

Als die Gentechnik-Pflanzen so weit waren, dass sie den Weg vom Labor auf die Felder antreten konnten, warben die Herstellerfirmen damit, dass mit Gentechnik weniger Unkrautvernichtungsmittel, also Herbizide eingesetzt werden müssen.

Tatsächlich ist das Gegenteil der Fall. Nach einigen Jahren dauerhaftem, großflächigem Einsatz vor allem von Glyphosat, entwickelten die unerwünschten Ackerpflanzen auf den Sojafeldern Resistenzen gegen das Herbizid. Sie konnten also nicht mehr so einfach beseitigt werden.

Die Lösung sieht man derzeit in der Steigerung der Herbizidmenge, in der Kombination von Herbiziden oder in alternativen Herbiziden.

Hier können Sie ausführlicher zu Glyphosat und seinen Folgen nachlesen. Andere Unkrautvernichtungsmittel sind etwa Glufosinat oder ein Abkömmling des aus dem Vietnam-Krieg bekannten „Agent-Orange“: 2,4-D.

Die Gentechnik-Folgen für die Umwelt setzen sich also zusammen aus den eigentlichen Eigenschaften der gentechnisch veränderten Pflanzen und dem hohen Einsatz von Herbiziden.

Unsere Forderung lautet: Es braucht noch viel mehr unabhängige Untersuchungen, denn bei weitem wurden noch nicht alle Risikofelder und Wirkungsketten ausreichend untersucht.

KROTESK die Antwort der EU auf unseren jahrelangen Kampf für mehr Biolandwirtschaft:

Österreich habe weder neue wissenschaftliche Erkenntnisse über Umweltprobleme durch die Pestizid-Gen-Technologie vorlegen, noch landesspezifische Probleme durch die Verwendung gentechnisch veränderter Pflanzen nachweisen können, heißt es in einer Pressemitteilung der EU-Kommission dazu???

Empfehlung der Lebensmittelbehörde gefolgt

Die EU-Kommission erinnert daran, dass auch die Wissenschafter der EU-Lebensmittelbehörde im Juli keine Grundlage für ein Peszizid-Gentechnikverbot im ganzen Bundesland gesehen hätten.

EU-Umweltkommissarin Margot Wallström weist darauf hin, dass die rechtliche Lage eindeutig sei.

Die EU-Kommission habe als MACHT des EU-Rechts wegen der Pestizidkonzerne keine andere Möglichkeit gehabt, als die von Österreich beantragte Ausnahme abzulehnen?

Umweltkommissarin Wallström: Koexistenz-Problem EU-weit zu lösen

Wallström hat aber „kein Problem anzuerkennen, dass die Koexistenz (von Gentechnik und klassischer Pestizid-Landwirtschaft, Anm.) eine wichtige noch offene Frage ist“. Dies sei aber ein Problem, das sich in vielen Regionen in der EU stelle und auf das im Rahmen des EU-Rechts Antworten zu finden seien.

Oberösterreich hatte eine Ausnahme beantragt, um den Anbau gentechnisch veränderten Saatgutes für drei Jahre zu verbieten.

Damit sollten Biolandbau Landwirtschaft vor einer Vermischung ihres Saatgutes mit Gentech-Produkten geschützt werden.

EU-Recht erlaube eine solche Ausnahme aber nur, wenn neue wissenschaftliche Erkenntnisse über Umweltschäden oder Gefahren für Menschen vorgelegt werden oder wenn eine besonderes Problem für eine Region nachgewiesen werden kann.

Beides sei aber nicht geschehen, meint die EU-Kommission.

Die Republik Österreich hatte die Ausnahme am 13. März beantragt.

Am 11. Juli hatte die Lebensmittelbehörde ihre Stellungnahme veröffentlicht, wonach von Österreich keine neuen Informationen über das Umweltrisiko und das Risiko für Menschen vorgelegt worden seien.

Am 23. Juli hat die EU-Kommission ihre Empfehlungen für die Koexistenz traditioneller und gentechnisch veränderter Agrarprodukte vorgelegt.

Darin spricht sie sich für kleinräumige Schutzzonen auf Ebene einzelner Betriebe aus.

Auf regionalem Niveau seien Gegenmaßnahmen nur dann zulässig, wenn sie verhältnismäßig seien und kein anderer Schutz möglich wäre.

Landeshauptmann Pühringer: Oberösterreich legt Nichtigkeitsklage beim Europäischen Gerichtshof ein

Der oberösterreichische Landeshauptmann Josef Pühringer (V) hatte am Dienstag schon bei der Eröffnung der Landwirtschaftsmesse in Ried im Innkreis mit dem negativen Entscheid in Brüssel gerechnet und festgestellt, Oberösterreich werde Nichtigkeitsklage beim Europäischen Gerichtshof einlegen.

„Die Vorschläge von Brüssel zum Genbereich mögen für große Agrarindustrien geeignet sein, sicherlich nicht für die kleinstrukturierte oberösterreichische Landwirtschaft„, stellte Pühringer fest.

Sein Stellvertreter Erich Haider (SPÖ) sprach von einer „Fehlentscheidung“ in Brüssel und einem „Kniefall“ vor den USA.

Für ihn sei es unerklärlich, dass die EU gesunde Lebensmittel wolle, aber nicht Pestizid-gentechnikfreie.

Auch er trat dafür ein, den Europäischen Gerichtshof anzurufen, vor allem sollte aber das EU-Recht geändert werden.

Grüne und Rote: „Skandalös“

Als „skandalös und unverantwortlich“ bezeichneten der Grüne Landwirtschaftssprecher Wolfgang Pirklhuber sowie der Klubobmann der Grünen Oberösterreichs, Rudi Anschober, die Ablehnung des oberösterreichischen Antrags.

Oberösterreich müsse „in dieser Situation hart bleiben und es auf eine Klage der EU ankommen lassen“, so Anschober.

Landeshauptmann Josef Pühringer und Landwirtschaftsminister Josef Pröll (beide ÖVP) hätten zu lange zugewartet und bisher keine weitergehenden Initiativen unternommen, „die oberösterreichische Position konsequent gegenüber Brüssel zu vertreten“, kritisierte Pirklhuber.

Die Grünen mit Roten fordern daher eine österreichische Initiative, um die Frage der Koexistenz und die Möglichkeit der Schaffung gentechnikfreier-Pestizid-freier Regionen auf EU-Ebene einheitlich zu regeln. Die Regierung müsse eine „Lebensmittelvorsorge-Konferenz“ initieren und alle Mittel zu Sicherung der gentechnikfreien Landwirtschaft (verpflichtend Bio)in Österreich ergreifen. Dazu zähle vor allem die „EU-konforme“ – so die Grünen mit Roten – verpflichtende Verwendung von gentechnikfreiem Saatgut im Rahmen des österreichischen Programms für eine umweltorientierte Landwirtschaft (ÖPUL).

GLOBAL 2000: Biobauern geopfert?

Die Umweltschutzorganisation GLOBAL 2000 erklärte, die EU-Kommission habe die Interessen der Biobauern geopfert, „um den WTO-Streit mit den USA zu gewinnen“?

Die Roten sagen ,,Nein“ und stellen sich schützend vor Österreichs Biolandwirtschaft.

Um eine US-Klage gegen das Gentechnik-Moratorium abzuwenden, arbeite die EU-Kommission mit Hochdruck an dessen Aufhebung, sagte der GLOBAL 2000-Gentechnik-Experte Werner Müller.

Das Verbot der gentechnikfreien Zone Oberösterreich sei „ein Puzzlestein in der EU-Strategie.“

Greenpeace will „Aktionspaket gegen Gentech-Verschmutzung“

Die Umweltschutzorganisation Greenpeace forderte die Bundesregierung und die Länder auf, gemeinsam ein „Aktionspaket gegen Pestizid-Gentech-Verschmutzung“ zu schnüren.

Der Bund solle im Rahmen der anstehenden Gentechnik-Gesetzesnovelle ein Bundesrahmengesetz zum Schutz vor Pestizid-Gentech-Verunreinigungen bilden und die Bundesländer entsprechende Ausführungsgesetze beschließen.

Spätestens seit der heutigen Entscheidung der EU-Kommission gegen das Konzept der Gentechnik-freien Zone Oberösterreich sei klar, dass dies nicht ohne Konflikt mit der EU geschehen kann, hieß es in einer Aussendung.

Die kommenden Monate würden „zur Nagelprobe für die österreichische Grün- Politik in Sachen Umsetzung des Gentechnik-Volksbegehrens.“, sagte der Gentechnik-Experte von Greenpeace, Thomas Fertl. (APA)

Im kleinen Obernalb gibts einen Abkürzungs-Brückerl-Hintaus-Mühlen-Weg den viele Obernalber gerne gehen um den Verkehr auszuweichen.Der Weg ist sehr unwegsam und abends nicht beleuchtet.

Viele wünschen sich eine Beleuchtung des Mühlen-Weges.

Leider wird Obernalb sehr stiefmütterlich benachteiligt wenn es um Erneuerung auf allen Ebenen geht, obwohl der ÖVP- Bürgermeister von Retz ein Obernalber ist vernachlässigt er seine Heimatgemeinde!

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