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Archiv: Samstag, 9. November 2019

Putzschwämne aus Netze von Mandarinen und Orangen (wiederverwerten)

Und so funktioniert es

Die Herstellung dieser kleinen Schwämme ist wirklich ganz einfach. Was du tun musst? Schneide die ‘Enden’ des Netzes ab und schmeiße diese weg. Rolle das Netz jetzt zusammen und wickle einen stabilen Faden drumherum. Du hast mehrere Netze? Dann schnappe sie dir und lege sie in noch ein weiteres Netz. Dieses umwickelst du jetzt mit einer Schnur. Auf diese Art und Weise erhältst du einen stabilen, kompakten Schwamm.


Vorreiter sind wir im Atom-freien Österreich, nach unserem Vorbild führt Italien das Unterrichtsfach: ,,Klimawandel“ ein!Österreich denkt auch über das Unterrichtsfach: ,,Gesundheit“ nach, da Österreich beim Thema gesundheitsfreundlich ,,Bio“ am besten in Europa für Gen-Freiheit wirbt.

Atomstrom als Klimawandellösung darf niemals gelehrt werden!

Kernenergie in Italien. Derzeit (Stand Januar 2018) werden in Italien keine Kernkraftwerke mehr betrieben. Nach der Nuklearkatastrophe von Tschernobyl 1986 gab es in Italien am 8. November 1987 eine Volksabstimmung, mit der der Ausstieg aus der Kernenergie beschlossen wurde.

Österreich betreibt derzeit 30% der Landwirtschaft mit biologischer Betriebsweise.

Öko-Österreich-Kritik: ●Genfuttermitteleinfuhrgenehmigungen für die konventionelle Landwirtschaft!

●Holzeinfuhrtransporte mit Atom-Tschechien obwohl das Waldviertel genug Schadholzverwertungsholz im Angebot hat.

 

 

In NÖ gibts mehr als 35 Umweltberater/innen und außen

NÖ wird plastikfit: Zigarettenstummel

Foto: Weggeworfene Zigarettenstummeln, © R. Burger

Das Land Niederösterreich startet gemeinsam mit den NÖ Umweltverbänden und der Energie- und Umweltagentur NÖ einen Schwerpunkt zum Thema Einweg-Plastikvermeidung. Wir stellen Ihnen monatlich Lösungsansätze zum nachhaltigen Umgang mit Kunstoffen in Niederösterreich, Österreich und der EU vor und geben Ihnen Tipps zu Ihrem Einweg-Plastik freien Alltag.

Zigarettenstummel als Umweltproblem

Weltweit gibt es rund eine Milliarde Raucherinnen und Raucher. Die Gesundheitsprobleme, die damit zusammenhängen, sind bekannt. Welche Umweltauswirkungen mit dem Zigarettenkonsum verbunden sind, ist uns allerdings oft nicht bewusst.
Laut Weltgesundheitsorganisation WHO werden etwa 5,6 Billionen Zigaretten pro Jahr geraucht. In der Umwelt landen rund 4,5 Billionen Zigarettenstummel. Aneinandergereiht gehen sich damit zwei Runden um die Erde aus. Eine Billion sind übrigens 1.000 Milliarden (eine Eins mit 12 Nullen!).
Jährlich enden allein in Wien gut 868 Millionen Zigarettenfilter auf dem Boden.

Klein und überall zu finden

Kein anderer Gegenstand wird so achtlos und ohne schlechtes Gewissen weggeworfen. Die Zigarettenfilter werden als scheinbar harmlose, leicht verrottbare Wattestücke angesehen. Sie bestehen allerdings aus einem Verbundstoff aus Papier und Zelluloseacetat versetzt mit Weichmachern. Weltweit landen nur 20% der Zigarettenstummel im Aschenbecher bzw. der Mülltonne. Damit ist diese Form der Umweltverschmutzung fast zur globalen Norm geworden. In Großbritannien berichtete die Vereinigung „Keep Britain tidy“ nach dem Rauchverbot in Lokalen und öffentlichen Gebäuden über einen Anstieg von 43 % bei der Verschmutzung mit Zigarettenstummeln im Freien.

Der Filter aus Zelluloseacetat ist zwar ungiftig, braucht aber einige Jahre, bis er in der Natur zersetzt wird. Da der Filter nicht biologisch abgebaut wird, wird so durch Verwitterung auch Mikroplastik erzeugt.

Gift im Filter

Pro Zigarettenstummel werden 2 mg Kondensat mit 4800 Chemikalien (250 davon giftig, 90 krebserregend) freigesetzt. Neben Nikotin sind das Stoffe wie Acetaldehyd, Formaldehyd und polyzyklischen Aromaten bis zu den Schwermetallen Arsen und Blei. Gelangen sie in Boden oder Gewässer, schädigen sie nachweislich Lebewesen, angefangen von Bakterien und Kleinkrebsen bis zu Fischen.
Nikotin wirkt als Nervengift. Früher wurde es als Schädlingsbekämpfungsmittel eingesetzt. Schon eine Kippe, aufgelöst in einem Liter Wasser, tötet Jungfische nach vier Tagen (Aquarium-Versuch der Uni San Diego). Reichern sich die Umweltgifte in heranwachsenden Fischen an, gelangen sie so in die Nahrungskette und können letztlich wieder beim (im) Menschen landen.

Was hat die EU vor?

Europa nimmt sich der 10 Einweg-Plastikartikel an, die am häufigsten als Abfall an europäischen Stränden gefunden werden und fördert nachhaltige Alternativen. Nach Schätzungen der WHO machen Zigarettenstummel 30 bis 40 Prozent des Gesamtmülls aus, der in Städten und auf Stränden eingesammelt wird. Die Stummel sind die am zweithäufigsten weggeworfenen Einwegartikel aus Plastik – noch vor den Plastiksackerln.

Initiativen zur Bewusstseinsbildung, Sammel-Aktionen, sowie die richtige Entsorgung sollen in den kommenden Jahren forciert werden. Auch die Hersteller werden in die Pflicht genommen.

Wussten Sie, dass …

bis in die 1950er Jahre Zigaretten keine Filter hatten? Ab dieser Zeit bewarb die Tabak-Industrie Filterzigaretten als „gesündere“ Alternative. Wie wir heute wissen sind Zigaretten durch den Filter nicht gesünder geworden. Allerdings wird Rauchen dadurch einfacher und weniger „rau“, was die Gefahr der Abhängigkeit erhöht.

Alternativen zum herkömmlichen Zigarettenfilter

Bei dieser Produktgruppe sind die Alternativen beschränkt. Die Informationen zu den Umweltauswirkungen mögen manche zum Aufgeben des Rauchens ermutigen. Andere werden vielleicht die Stummel nicht mehr leichtfertig wegschnippen. Ein paar Alternativen gibt es. Innovative Ideen sind aber weiterhin gefordert.

  • Abbaubare, plastikfreie Filter
    Es gibt neben herkömmlichen Filtern Produkte, die aus reiner Zellulose bestehen. Manche Anbieter haben sich auf Filter mit Naturfaser (Flachs, Hanf, Baumwolle oder Holz verklebt mit Stärke) spezialisiert. Diese Alternativen sind in Österreich und Deutschland bisher nur als lose Filter zum Selberdrehen erhältlich.
  • Auch wiederverwendbare Glasfilter gibt es am Markt. Sie haben allerdings eine geringe Filterwirkung.

Eins steht fest: Entsorgen Sie Ihre Zigarettenstummel richtig d.h. im Aschenbecher und auf keinen Fall in einen Gully oder Abfluss. Die Stummel gehören übrigens in den Restmüll und nicht zum Biomüll oder auf den Komposthaufen!
Fallen Ihnen bei Veranstaltungen, vor Lokalen oder an Plätzen, wo viel geraucht wird, die Kippen am Boden auf, reden Sie die Verantwortlichen an und fordern Sie Aschenbecher für die richtige Entsorgung.

Tipp:

Taschenaschenbecher für unterwegs verwenden!
Verhindern Sie, dass die Zigarettenstummel in die Umwelt gelangen und verwenden Sie unterwegs einen Taschenaschenbecher. Es gibt sie in den unterschiedlichsten Farben, Größen und Formen. Taschenaschenbecher sind günstig und handlich. Sie sollten zur Grundausstattung für Raucherinnen und Raucher ebenso dazugehören wie das Feuerzeug.

Der Taschenbecher aus Niederösterreich: Das abfallarme Rauchen

Wird die „Tschick“ weggeworfen, ist es beim nächsten Mal die Bananenschale und beim übernächsten Mal das Taschentuch. Das ist weder ein feiner Anblick für die BürgerInnen, noch ein Beitrag zum Umweltschutz. Abhilfe bietet der Taschenbecher der NÖ Umweltverbände. Er ist ein praktischer Reisebegleiter für alle umweltbewussten und abfallarm lebenden RaucherInnen. Das Innovative: es ist nicht mehr nötig die Zigarette vorher auszudrücken.. Diese geht in Sekundenschnelle aufgrund des Sauerstoffmangels aus.
Als waschechter Niederösterreicher, ist der NÖ Taschenbecher ein reines Mostviertler Regionalprodukt vom Stoppel bis zur Beklebung. Er wird in Zusammenarbeit mit karitativen Betrieben produziert und ist der ideale umweltschonende Begleiter für alle RaucherInnen. Denn das achtlose Wegwerfen von Abfällen ist kein Kavaliersdelikt.

Links:

NÖ Umweltverbände: www.plastikfit.at
EU: Plastikstrategie
wir-leben-nachhaltig.at: Kunststoffkennzeichnung
wir-leben-nachhaltig.at: NÖ wird Plastikfit – Einwegplastik-Geschirr vermeiden
Weltgesundheitsorganisation WHO: Umweltauswirkungen von Tabakerzeugnissen
San Diego State University: Toxizität von Zigarettenstummeln und Auswirkungen auf Meereslebewesen
Biorama: Sind Zigarettenstummel biologisch abbaubar?

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